Beiträge von Kris24

    Ich bin ja zu alt ...

    Aber ja, bei uns war es immer wieder im Gespräch. Neulinge (Schüler wie Kollegen) mussten es vorweisen, unsere ukrainische Kollegin musste ihren Titer bestimmen lassen (sie ist geimpft, hat aber keinen Impfpass und zuerst fand sie keinen Hausarzt, konnte daher erst 3 Wochen später beginnen).

    Wie viele ältere Schüler ungeimpft sind, weiß ich aber nicht. Bei Kollegen habe ich bisher von keinen Problemen gehört.

    Kannst du kurz Erläutern wie ihr das macht? Bereitet einer der Admins die Abstimmung währned der Konferenz dann vor und ihr habt eine Minute Zeit zur Abstimmung?

    Bei Moodle ist es kinderleicht. Jeder Kollege (nicht nur Admin) kann es, er muss nur (kurz) zum Moderator gemacht werden (und es geht nebenbei, Umfrage starten, Frage bzw. Antwortmöglichkeiten eingeben, kostet auch keine Zeit) . Es gibt dann verschiedene Möglichkeiten (Ja, nein, Enthaltung reicht meistens). Ich habe es im Homeschooling, die Klassenlehrer bei den Zeugniskonferenzen durchgeführt. Man sieht dann auf dem Bildschirm die Frage (evtl. abgekürzt) und die Antwortmöglichkeiten. Ein Klick, dauert keine Minute (der, der die Umfrage gestartet hat, sieht wie viele noch nicht geantwortet haben und wartet entsprechend. Aber länger als gefühlt 15 Sekunden hat es noch nie gedauert.) Viel schneller als jede Abstimmung vor Ort.

    Alle überlegen, was das Problem lösen kann. Was du vorschlägst, nämlich den langfristigen Ausbau erneuerbarer Energie, löst das Problem dieses Winters jedoch leider nicht.

    Zu deinem letzten Satz: Es kann schon extra Strom entstehen, wenn man die Brennstäbe versetzt, sodass sie an anderer Stelle abbrennen, mal ganz einfach formuliert. Dafür braucht es keine neuen Brennstäbe.

    Soviel ich weiß, wird das sowieso gemacht. Niemand verschenkt etwas. Die Konzerne haben langfristig auf den 31. Dezember hingearbeitet.

    Zumindest las und hörte ich gestern 3 Male von verschiedenen Seiten, dass es, wenn überhaupt nur sehr wenig Extrastrom gibt. Neckarwestheim sagte ganz deutlich, sie müssten schon jetzt auf 50 % herunter, damit es bis ins Frühling reicht. Vielleicht hat sich Isar-2 etwas verkalkuliert? Zumindest klingt es nach Söder und TÜV so.

    Aber dafür haften sie nicht mehr ab dem 1. Januar, sind seit 13 Jahren nicht mehr geprüft worden (letzte war 2009 Finanzkrise), entstehen in Neckarwestheim jährlich mehr Risse, falls wirklich eines abbricht, dann muss Baden-Württemberg und Bayern auswandern. Und das für null bis sehr wenig Extrastrom? (Wenn jetzt sogar Frankreich seine jungen AKWs deshalb herunter gefahren hat (und nicht weiß, wie lange).

    Bei Lehrerkonferenzen sind für mich idR maximal 20 % wichtig für den Alltag. In der restlichen Zeit bereite ich Unterricht vor oder verschicke mails. Ich hätte gern die Möglichkeit, auf Lehrerkonferenzen zu fehlen und wünsche mir, dass ich ich mein Stimmrecht genau wie bei der Bundestagswahl abgeben kann, wenn ich mich die Themen auf der Tagesordnung nicht tangieren oder interessieren.

    Es sind doch immer dieselben 3-4 Quasseltanten die ihren Senf in Diskussionen dazugeben. Ich bevorzuge effizientes Arbeiten und gezielte demokratische Teilhabe bei genau denjenigen Themen, die für mich wichtig sind.

    Bei uns nicht.

    Ich sehe es auch anders, vielleicht weil bei uns die Kollegen mitentscheiden dürfen (und dazu informiert werden müssen). Bei uns diskutiert bei manchen Themen das halbe Kollegium (jeder nur kurz, damit alle dran kommen). Wer darauf verzichtet, muss damit leben, was andere über ihn entscheiden und darf sich nicht beschweren (gilt für jede Wahl). (Aber genau die beklagen sich oft hinterher am lautesten.)

    Unser Direktor würde gern die Lehrerkonferenzen digital machen. Kann er auch solange nichts abgestimmt werden muss. Wenn eine Abstimmung notwendig ist, dann geht das hier nur in Präsenz.

    Voll doof

    Wir stimmen mit Moodle (darauf laufen unsere digitalen Konferenzen) regelmäßig digital ab. Das dauert nur Sekunden und wird korrekt gezählt, das Ergebnis eingeblendet.

    Guck dir mal dir mal die Ewigkeitskosten für die Kohleförderung im Ruhrgebiet an. Und die Umweltschäden, die da gerade durch die Überflutung der Sollen entstehen.

    Das Problem ist, dass wir nicht in der Lage sind von heute auf morgen auf erneuerbare Energien umzusteigen. Alleine die Probleme mit der fehlenden Solarenergie bei Nacht und im Winter und den Schwankungen bei der Windenergie sind noch lange nicht gelöst.

    Hast du mein Bild angesehen, Solar- und Windenergie gleichen sich ziemlich aus. Speicher werden nicht genug ausgebaut, solange das Geld in veraltete Technik gesteckt wird.

    Ja, die Folgen von Kohle etc. sind enorm (vor allem die Klimakatastrophe, Ahrtal wird nicht alleine bleiben), aber Asse auch nicht. Es gibt keine sicheren Endlager. Die Schweiz überlegt eines in meiner Nähe. Dass es hier regelmäßig Erdbeben gibt, was soll es. Soviel ich weiß, gibt es noch nirgends auf der Welt ein Endlager. Warum? Und Atomenergie ist extrem unflexibel, sie lässt sich nicht im Sekundentakt anpassen. Dann stellt man das Windrad ab. (Nur deshalb griff man zu Gas.)

    Große Schritte müssen jetzt geschehen, sonst wird es unbezahlbar.

    (Ich wundere mich wieder, wie unflexibel Menschen sind. Zeiten ändern sich, es gibt eine Pandemie, einen Krieg in der Ukraine. Ich überlege, was das Problem lösen kann. Andere trauern der alten Zeit nach und berharren darauf. Es entsteht kein extra Strom im Streckbetrieb. Wenn Atomstrom noch nächstes Jahr fließen soll, dann nur, wenn jetzt reduziert wird und mehr Gas, Kohle verbrannt wird. Sinn macht es nur, wenn weiter auf die teuerste aller Energiequellen gesetzt wird. Das Geld fehlt dann bei den erneuerbaren. Das will Söder und du schreibst ja auch, dass du 4 - 5 "moderne" dauerhaft willst.)

    Willkommen in der Planwirtschaft. Gruselig

    Dann bitte direkt den Markt regeln lassen, damit überleben dann eh nur die Gesunden Erzeuger.

    Oh, du hast nachträglich ergänzt?

    Ja, dann werden viele Mieter wohnungslos, man schätzt aktuell 20 % könnten im kommenden Jahr Probleme bekommen, deren Vermieter dann auch (es trifft nicht nur große Wohngesellschaften, sondern auch welche, die eine Wohnung in ihrem Zweifamilienhaus als Rentenersatz vermietet haben). Dann die Stadtwerke, die dann auch anderes nicht mehr bezahlen können. Wie gesagt, mein Stromanbieter (einer der wenigen echten "erneuerbaren", ich musste viele Jahre keine EEG-Umlage bezahlen bis das Gesetz geändert wurde) passt den Abschlag sofort an (diesen Monat zum 1. Mal nach unten dank Abschaffung).

    Ergänzung

    Und die gesunden Erzeuger sind anschließend auch nicht mehr gesund, wenn 20 % nicht bezahlen können. Spätestens dann muss der Staat eingreifen (Uniper lässt grüßen.)

    Willkommen in der Planwirtschaft. Gruselig

    Wieso?

    Man kann natürlich von allen den vollen Preis verlangen. Und dann bleibt die Wohnung wirklich kalt (oder man ist im Jahr danach bankrott). Oder man subventioniert alles extrem so wie die DDR (das ist dann Planwirtschaft). Oder man gibt willkürlich 300 Euro an Verdiener, der Rest geht leer aus, und wenn die Rechnung kommt, dann ist das Geld längst weg.

    Ist interessant, wie der Preis hoch- oder runtergerechnet werden kann. Je nach Lobby und Interessen.

    Das Wind- und Solarenergie nicht besonders teuer ist, sollte bekannt sein. Allerdings nur wenn die Sonne scheint und der Wind weht.

    Diese Energie ist unglaublich teuer, wenn der notwendige Speicher oder fossile Background für eine längere wind- und sonnenarme Zeit mitberücksichtigt wird. Ebenso ist die Entsorgung nicht benötigter Energie sehr teuer.

    Dass die französischen Atomkraftwerke Probleme bereiten, liegt am Alter und der schlechten Wartung und wäre bei Kohlekraftwerken auch nicht anders.

    Du weißt, dass die jungen französichen AKWs wegen Korrosion heruntergefahren wurden? (Das gleiche Problem hat auch das rel. junge Neckarwestheim.) Die älteren zeigen weniger Probleme. Ja, sie wurden wie auch unsere schlecht gewartet, kostet ja Geld. In Deutschland wurde jetzt 13 Jahre nicht mehr richtig geprüft, die normalerweise alle 10 Jahre stattfindete Prüfung wurde 2019 ausgelassen (das meiste findet übrigens nur auf dem Papier statt, wie ich vorher in den Nachrichten hörte und man könne es daher nebenher machen). Rechtlich ist es übrigens so, dass wenn am 1. Januar 2023 etwa passieren sollte, die Atomkonzerne 0 haften würden (und auch jetzt sind sie nur für 2,5 Milliarden versichert, der Schaden läge aber bei 450 Milliarden, was den Atomstrom noch weitaus mehr verteuern würde). Die Atomkonzerne bestehen natürlich darauf, dass das nicht geändert wird.

    Und bei den AKWs wird grundsätzlich die Entsorgung "vergessen". Wie viel kosten Millionen Jahre? Wie viel, wenn man nach einigen Jahren merkt, dass es doch nicht sicher ist? Asse lässt grüßen. Die AKWs wurde mit 200 Milliarden subventioniert. Wie viel Subventionen floss in die erneuerbaren? (Und sonnenarm bedeutet normalerweise windreich, bei Nichtbenötigung von Strom kann man ein Windrad auch zügig ausschalten bzw. vom Netz nehmen. (In dieser Hinsicht lassen sich auch E-Autos als "Speicher" verwenden.) Nein, diese Energie ist schon lange nicht mehr unglaublich teuer, das war in den Anfängen (warum fließen da keine 200 Milliarden - hat da die Tagesschau doch recht? Ich wiederhole den Ausschnitt aus meinem Link von der letzten Seite:

    "Die großen AKW-Bauer wie Westinghouse in den USA und Framatome beziehungsweise Areva in Frankreich sind pleite. Der Bau des EPR-Reaktors in Flamanville wandelte sich vom Vorzeigeprojekt zum Albtraum Frankreichs. Bei der Planung Anfang der 2000er-Jahre wurden die Kosten des Reaktors auf 3,3 Milliarden Euro geschätzt. Die Inbetriebnahme war für 2012 geplant. Nach unzähligen Schwierigkeiten und ständigen Verzögerungen heißt es jetzt, dass das Werk 2023 ans Netz gehen wird. Bis dahin könnten sich die Kosten laut einem Bericht des französischen Rechnungshofs auf 19,1 Milliarden Euro erhöhen.

    Nur wenige Staaten weltweit bauten deswegen neue Atomkraftwerke, sagt DIW-Energieökonomin Kemfert. Es gehe dabei nicht nur um die Energieversorgung der Bevölkerung, sondern gleichzeitig um die Sicherung von Macht: "Atomenergie birgt auch die Gefahr der militärischen Waffen, was man nicht verschweigen darf, und sie hat eher eine Machtkomponente, die die Erneuerbaren Energien nicht haben."

    Das Problem dabei ist allerdings, das nur einmal jährlich abgerechnet wird. Bis also jemand merkt, dass es "teuer" wird, dauert es ziemlich lange.

    Das stimmt (mein Stromanbieter passt den Abschlag regelmäßig an, dieses Jahr bereits zum 5. Male).

    Das müsste man ändern. Ist auch im Interesse der Energieanbieter und Vermieter. Wenn nämlich sehr viele nicht bezahlen können, gehen auch sie pleite.

    Das kannst du selbst machen und es auch anderen erzählen. Das ist aber keine Lösung, denn du kennst niemanden zwingen sich auch so zu verhalten. Ich möchte auch nicht vorgeschrieben bekommen wie ich meine Gerätschaften betreibe.

    Das überrascht mich überhaupt nicht.

    Ja, wer nicht sparen will, muss halt zahlen. Ich wiederhole meinen Vorschlag.

    Jeder Haushalt erhält eine bestimmte Menge Energie subventioniert, pro weiterer Person einen weiteren Betrag. Danach muss der echte Preis (nicht subventioniert) bezahlt werden. Und wenn es knapp wird, steigt halt der Preis.

    Übrigens, ab Mittwoch kommen angeblich nur noch 20 % aus Russland. Aber in der Vergangenheit glaubten auch viele, dass Russland immer zuverlässig liefere. Ich war seit 2014 skeptisch (und bekam viel Widerspruch).

    Erneuerbare ausbauen, Sonnen- und Windenergie gleichen sich über das Jahr hin weitgehend aus (Link unten) und jetzt alles notwendige dazu ausbauen. Aber dank neuer Diskussion über Atomstromverlängerung glauben viele, neue Stromleitungen und Windräder würden nicht mehr benötigt und lehnen es ab. Auch deshalb bin ich gegen diese Diskussion. (Die meisten verstehen und wissen zu wenig, quatschen den anderen nach und wer will ein Windrad in der Nachbarschaft? Atommeiler und Atommüll ist weit weg.)

    https://unendlich-viel-energie.de/mediathek/graf…eutschland-2018

    (Ältere Jahre sind ähnlich, neueres fand ich nicht.)

    Wer weiter Atomstrom will, soll bitte dafür den korrekten Preis bezahlen. Und sie müssen endlich unabhängig geprüft und vor allem ausreichend versichert werden. Das wird nicht geschehen, weil unbezahlbar. Ich habe übrigens aktuelle Daten zu Kosten einer kWh gesucht und fand folgendes

    "Eine Überraschung gibt es hinsichtlich der Gestehungskosten von Atomstrom: Auf Anfrage teilte das Energie- und Wirtschaftsministerium mit, dass hierfür keine aktuellen Daten vorlägen. Grund sei der geplante Atomausstieg bis 2022. Die Gestehungskosten für Atomenergie beliefen sich aber ungefähr auf 13 Cent pro Kilowattstunde.

    Ein Mitarbeiter der Studie vom Fraunhofer Institut bestätigte dies: Es gäbe schlicht kein Interesse mehr daran, was die Produktion von Atomstrom koste. Dass derzeit aber noch ganze sieben Kernkraftwerke in Deutschland aktiv sind, scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen." Aus https://www.quarks.de/technik/energi…m-guenstigsten/


    BUND schreibt (https://www.bund-sh.de/energie/atomkr…C1%20Cent%2FkWh.)

    "Atomstrom hat trotz anderweitiger Behauptung durch die Atomlobby kaum einen Einfluss auf den Endverbraucherstrompreis. Dies liegt vor allem am schlechten Regelverhalten der Atomkraftwerke. Schon heute ist Strom aus erneuerbaren Quellen an der Strombörse billiger als Atomstrom.

    Hinzu kommt, dass der Strompreis nicht die wahren Kosten der Atomkraft wiederspiegelt. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft hat in einer Studie die gesamtgesellschaftlichen, realen Kosten verschiedener Energieformen verglichen. Eine Kilowattstunde (kWh) Atomstrom kostet so bis zu 42,2 Cent. Die Windenergie liegt hingegen nur bei etwa 8,1 Cent/kWh."

    Die Tagesschau schließlich (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wel…nkraft-101.html)

    "Derzeit belebt nun die EU Idee neu, Atomkraft als klimafreundliche Energiequelle zu deklarieren. Das sei aber grün getünchte Augenwischerei, sagt Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Sie hat zusammen mit einem Team internationaler Forscherinnen und Forscher der "Scientists for Future" (S4F) gezeigt, dass Untersuchungen, die Kernenergie als Technologie zur Emissionsminderung darstellen, Mängel aufweisen.

    Beispiel: Die Annahme, dass Unfälle extrem selten seien. "In jeder Dekade seit den 1970er-Jahren gab es schwere Unfälle und eine Vielzahl kleiner Zwischenfälle", so Ben Wealer, Leitautor der Studie. "Kernkraft ist derart risikobehaftet, dass Kernkraftwerke nirgendwo versichert werden können."

    Die Kosten der Katastrophen von Fukushima oder Tschernobyl hat die Gesellschaft bezahlt. Ein Super-GAU verursacht Schäden von bis zu 430 Milliarden Euro; das entspricht etwa dem gesamten deutschen Bundeshaushalt.

    Die großen AKW-Bauer wie Westinghouse in den USA und Framatome beziehungsweise Areva in Frankreich sind pleite. Der Bau des EPR-Reaktors in Flamanville wandelte sich vom Vorzeigeprojekt zum Albtraum Frankreichs. Bei der Planung Anfang der 2000er-Jahre wurden die Kosten des Reaktors auf 3,3 Milliarden Euro geschätzt. Die Inbetriebnahme war für 2012 geplant. Nach unzähligen Schwierigkeiten und ständigen Verzögerungen heißt es jetzt, dass das Werk 2023 ans Netz gehen wird. Bis dahin könnten sich die Kosten laut einem Bericht des französischen Rechnungshofs auf 19,1 Milliarden Euro erhöhen.

    Nur wenige Staaten weltweit bauten deswegen neue Atomkraftwerke, sagt DIW-Energieökonomin Kemfert. Es gehe dabei nicht nur um die Energieversorgung der Bevölkerung, sondern gleichzeitig um die Sicherung von Macht: "Atomenergie birgt auch die Gefahr der militärischen Waffen, was man nicht verschweigen darf, und sie hat eher eine Machtkomponente, die die Erneuerbaren Energien nicht haben."

    ...

    Atomkraft-Befürworter verweisen auf neue technologische Entwicklungen wie Reaktoren der "Generation 4". Doch das seien alte Konzepte, sagt Kernkraft-Experte Heinz Smital von Greenpeace. Mit ihnen habe man schlechte Erfahrungen gemacht - wie mit dem Schnellen Brüter in Kalkar und dem Superphénix in Frankreich: "Diese gescheiterten Reaktor-Typen werden heute als Generation 4 verkauft".

    Frankreich will rund eine Milliarde Euro in neue Reaktoren investieren, etwa in massenhaft produzierte Modulare Minireaktoren. Die Kosten für einen Minireaktor liegen bei mindestens einer Milliarde, die Leistung von 300 Megawatt ist jedoch nicht mit einem konventionellen Atomkraftwerk (1000 bis 1600 Megawatt) vergleichbar.

    Nicht nur deswegen kritisiert der französische Rechnungshof die Pläne der Regierung. Seinen Berechnungen zufolge müsste die Betreiberfirma EDF bis 2030 etwa 100 Milliarden Euro ausgeben, um die Laufzeit der bestehenden Meiler um zehn Jahre zu verlängern. Das entspräche dem Dreifachen des Börsenwerts des Unternehmens."

    Also ausreichend versichern, aktuell nur 2,5 Milliarden, Gesamtkosten auf den Energiepreis umlegen, dann wäre das Problem heute gelöst, weil unbezahlbar. Die sogenannten sicheren Zukunftsmodelle sind entweder Phantasie oder bereits widerlegt. Ich bin nicht bereit, dafür zu zahlen. (Und wundere mich, dass ihr es seid.)


    Tom, du willst wirklich neue AKWs? (Ich dachte es schon. Bisher wollten alle, die sich vehement für Verlängerung aussprechen, eine Fortsetzung. Aber die Kosten zahlen soll weiter die Gemeinschaft.

    Ich wiederhole noch einmal ein Zitat aus der Tagesschau

    "Nicht nur deswegen kritisiert der französische Rechnungshof die Pläne der Regierung. Seinen Berechnungen zufolge müsste die Betreiberfirma EDF bis 2030 etwa 100 Milliarden Euro ausgeben, um die Laufzeit der bestehenden Meiler um zehn Jahre zu verlängern. Das entspräche dem Dreifachen des Börsenwerts des Unternehmens."

    Unbezahlbar, deshalb soll in Frankreich jetzt der Staat einspringen (selbst wenn kein GAU eintritt). Nur deshalb hat es von der EU verlangt, klimafreundlich genannt zu werden.

    Danke Tom, ich habe deinen Kommentar erst jetzt gelesen. Du schreibst, was ich denke. (Ich hätte mir meinen sparen können. )

    Und

    Wäre das etwas, mit dem du nicht leben könntest? Hej, selbst die größten Gurtmuffel haben sich in den 1970er Jahren an die Anschnallpflicht gewöhnt.

    Ich wurde bereits von Geburt an (60er Jahre) angeschnallt, kenne es nicht anders.

    Ich habe die Diskussion zweimal miterlebt. Einmal als Kind in Deutschland, einmal als Jugendliche in den USA (einjähriger Schüleraustausch, wir mussten in Englisch einen Leserbrief schreiben, meiner ging zu Anschnallpflicht und fand viel Anklang). Manche dachten wirklich, die Welt geht unter, die Diskussionen waren heftig. Ich kenne Menschen, die extra ältere Autos kauften, die keine Gurte hatten. Ich führte eine Diskussion mit jemandem, der behauptete, nur zu leben, weil er nicht angeschnallt war (heute schnallt er sich an). Danke für den Vergleich.

    Maske ist nur ein Stück Stoff, ich trage so viel Kleidung, nur weil die Gesellschaft es verlangt, mir persönlich keinen Nutzen bringt, Maske schützt mich dagegen. Ich frage mich schon seit langem, warum manche bei Maske so ausrasten. (Achtung, wer aktuell keine Maske trägt, muss es nicht. Aber hier wird man von manchen aggressiv angegangen und um die geht es mir. )

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