Beiträge von Kris24

    Allein damit sollte dir klar sein, wie groß dieses Risiko wirklich ist. Also solange mein Gehirn nicht zerstört ist, kann ich als Lehrkraft arbeiten.

    Klar es kann und wird im Laufe eines Lebens immer etwas passieren. 90€ pro Monat sind dann 32k€ über 30 Jahre, die man an die Versicherung verschwendet hat. Es ist halt die deutsche Mentalität, dass es eine solche Versicherungen überhaupt gibt und das ist ja auch in Ordnung. Es ist aber keine Pflichtversicherung und ich würde eine DU auch nicht als Essenziell bezeichnen, dafür ist das Risiko einfach viel zu gering.

    Anfangs zahlte ich ca. 50 DM für knapp 2000 DM (so groß war damals meine Lücke). Und die meisten geben Geld auch mal sinnlos aus, das Geld tat mir als Gesunder nie weh. Ich wollte aber immer unabhängig bleiben, nie auf Sozialhilfe bzw. Hartz IV angewiesen sein. Ich zahle auch deshalb so wenig im Vergleich zu anderen, weil ich sehr jung und gesund angefangen habe. Erst in den letzten Jahren stiegen die Beiträge deutlich (liegt vor allem am Niedrigzins). Essenziell hat nichts mit Prozentsatz zu tun (dann wäre die oben genannte Handyversicherung oder eine Fahrradversicherung vielleicht wichtiger), es hat damit zu tun, dass ich beim Eintritt dieses Ereignisses den Schaden nicht beheben kann. Ein Handy ist mit genug Geld leicht ersetzt, im Notfall kann ich gut darauf verzichten. Von 4500 netto auf 1300 (oder vielleicht etwas mehr), auf Hilfe anderer angewiesen zu sein, spätestens dann würde ich depressiv.

    Dein 2. Satz ist absolut falsch. Bei allen zwangspensionierten Kollegen funktionierte das Gehirn und das machte alles dramatischer. Aber sie dachten vorher wie du und hatten sich nicht entsprechend versichert.

    Genau das. Und wenn ich so fertig mit der Welt bin, dass man mich nicht mehr mit dem Rollstuhl in die Klasse fahren kann, dann ist mir der Rest auch egal.

    Daran merkt man, dass du sehr jung und gesund bist. Ich hatte Kollegen, die zwangspensioniert wurden und durch Verlust des Hauses zerbrochen sind. (Ein Kollege, den ich sehr mochte, habe ich eine Weile unterstützt, indem ich 2 seiner Stunden (eine Klasse) unbezahlt übernommen habe. Aber trotz Hilfe von mehreren Kollegen (teilweise wurden 12 Stunden schulintern übernommen) wurde auch er (nach Jahren, aber zu früh) zwangspensioniert.

    Ich hatte wie geschrieben, Krebs (anfangs sah es übel aus, mir wurde 6 Monate gesagt). Nach 1. Schock (und fast einem Suizid) kämpfte ich um mein Leben. In so einem Moment möchte ich nicht noch mein Zuhause verlieren. Als Gesunder tun mir 90 Euro (seit Februar, davor waren es 87, vor 3 Jahren noch 80 Euro) nicht weh. Und eine solche Versicherung kann man bezahlbar nur mit Mitte 20 und gesund abschließen (denn ja, s3g4, auch die Versicherungen rechnen, sie verlangen aber auch nicht viel zu viel, sonst gehen alle zur Konkurrenz).

    Mir persönlich ist z. B. die Hausratversicherung nicht so wichtig. Das lässt sich beheben. Eine Risikoversicherung benötige ich nicht. Das muss jeder selbst überlegen.

    Und, um mal wieder zu den Fakten zurpckzukommen: Schweden will jetzt neben Finnland auch in die NATO.

    Ob Erdogan wirklich von seinem Vetorecht gebrauch macht, um Vladimir Vladimirovitch einen Gefallen zu tun?

    Erdogan hat angeblich gestern bereits zugestimmt (war also nur Sturm im Wasserglas).

    ich teile deine Meinung, aber bitte nicht alle Russlanddeutsche in einen Topf werfen. Viele Russlanddeutsche wissen, was sie vonPutin und den Russen zu halten haben. Es gibt meistens einen Grund, warum sie aus Russland geflohen sind.

    Entschuldige mich bitte, ich bin schon müde. Ich wollte schreiben "für Russlanddeutsche, die an Putin glauben, habe ich genauso wenig Verständnis wie für Erdogananhänger hier", sonst gibt der Rest auch keinen Sinn (Prozentzahl, Erwähnung Erdogan usw ). Den Teilsatz werde ich jetzt ergänzen.

    Bei uns helfen viele Russlanddeutsche den ukrainischen Flüchtlingen, aber viele reagieren so wie fachinformatiker und manche reagieren richtig hässlich.

    Das, fachinformatiker, ist tatsächlich ein bewusstes Vorgehen von Manipuliern wie Putin und Trump. Sie erzählen bewusst Lügen (Trump nannte es alternative Fakten) und manche Menschen glauben, die Wahrheit läge immer irgendwie dazwischen.

    Nein, wenn der eine die Wahrheit sagt und der andere lügt, dann ist dazwischen auch falsch (wenn einer behauptet 2 + 2 = 4 und der andere 2 + 2 = 6, dann ist das korrekte Ergebnis nicht 5.)

    fachinformatiker, manchmal ist weiß wirklich weiß und schwarz schwarz.

    Nicht alles ist Meinung, manchmal gibt es auch Fakten und Diskussionen dazu zeigen Dummheit.

    Übrigens glauben auch Russen inzwischen weniger ihren Medien als noch im März. Aber wenn man für lautes Zweifeln ins Gefängnis muss, dann schweigen viele.

    Für Russlanddeutsche hier, die an Putin glauben, habe ich genauso wenig Verständnis wie für Erdogananhänger hier (lt. Umfrage sind erstere relativ gesehen zahlreicher). Du erinnerst mich an welche hier vor Ort.

    Es ist wieder einmal bundeslandabhängig.

    Ein Überblick bietet https://www.bidi.one/eltern-magazin…was-ist-erlaubt

    (Für Baden-Württemberg hat bereits fossi geantwortet. Allerdings wollte früher meine SL, dass wir es vorher den Eltern sagen, damit sie nicht besorgt die Schule anrufen. Inzwischen dank verbreitetem Handy ist es nicht mehr so notwendig. Ich schreibe es den Eltern samt Grund allerdings auch.)

    Ergänzung

    Der Absatz heißt vollständig

    Vor der Entscheidung nachzusitzen genügt eine Anhörung des Schülers. Im Übrigen gibt der Schulleiter dem Schüler, bei Minderjährigkeit auch den Erziehungsberechtigten, Gelegenheit zur Anhörung; Schüler und Erziehungsberechtigte können einen Beistand hinzuziehen.

    (Das kann man evtl. schon so verstehen, dass Erziehungsberechtigte rechtzeitig Bescheid wissen müssen, sonst können sie keinen Beistand hinzuziehen, können noch nicht einmal angehört werden. Ich sage daher immer Bescheid. Mail reicht.)

    Ich hatte in Sek. I bereits alles von 9 Schülern (Klappklasse Chemie, 9. Klasse) bis 36 Schülern (9. Klasse ebenfalls Chemie). In Mathematik ist mein Rekord einer 6. Klasse mit 34 Schülern Bruchrechnung beibringen zu müssen (vor knapp 20 Jahren gab es in Baden-Württemberg ca. 2 , 3 Jahre keinen Klassenteiler).

    Seitdem weiß ich, dass andere Punkte wichtiger sind als die nackte Zahl.

    Die Klappklasse mit 9 Schülern war in ca. 5 Fächern von der Restklasse getrennt. Sie beklagten sich, dass es zu anstrengend sei ("abtauchen" ging nicht). Wir Lehrer des kleinen Teils merkten, dass die Schüler in den späteren Stunden am Tag völlig ausgelaugt waren. Also 9 Schüler im normalen Fachunterricht am Gymnasium sind zu wenig.

    34 Sechstklässler in Mathe und 36 Neuntklässler in Chemie ging dagegen hervorragend. Alle Schüler waren interessiert, halfen sich gegenseitig, nahmen Rücksicht aufeinander. Die 6. Klasse fragte mich ständig nach Zusatzmaterial, das hatte ich davor und danach nie mehr erlebt. In Klasse 7 wurde die Klasse in Mathe auf 2 Kollegen verteilt, beide bestätigten, dass die Schüler die Bruchrechnung beherrschten. Ich erhielt viel Lob (und danach sogar die damals existierende Leistungsprämie).

    Bei der Parallelneunten mit 34 Schülern klappte es dagegen nicht so gut. Ein paar disziplinlose Schüler reichten.

    Kurz, wichtig sind Leistungsbereitschaft, Disziplin und Rücksichtnahme. Sonst bevorzuge ich Klassen zwischen 16 und 20 Schülern in Sek. I. (Das Risiko destruktiv veranlagter Schüler ist dann geringer.)

    Im Leistungskurs Chemie (Sek. II) freue ich mich dagegen über kleine Kurse, dann sind auch aufwändige Schülerversuche in Zweiergruppen möglich. Und weil die Schüler interessiert sind, haben sie auch nicht so das Bedürfnis, mal "abtauchen" zu müssen.

    Übrigens, dasselbe Problem gibt es in Transnistrien. Die allermeisten der 500 000 Einwohner wollen nicht zu Russland gehören. Die beiden großen Arbeitgeber sind aus Russland und kamen auf krummen Wegen zu den Betrieben. Jetzt bestimmen sie, was der "kleine Mann denken muss", wenn er nicht seinen Job verlieren möchte (und Alternativen gibt es kaum).

    Die Medien in Deutschland sind ja nicht gleichgeschaltet, sonst würde es keine alternativen Quellen in Youtube, Nachdenkseiten usw. geben. Darin unterscheiden wir uns wohltuend von Autokratien.

    Wenn aber ein Journalist in einem Welt-, Zeit-, Spiegel- FAZ.... Artikel z.B. pro Impfgegner oder pro Russland berichten würde, wäre er seinen Job los.

    Dazu kommt, dass Journalisten heute finanziell kaum noch die Chance haben, ausführliche Recherchen zu machen.

    Ich habe bislang in deutschen Medien keine Interviews mit den Menschen der besetzten Gebiete Donbass und Luhansk gesehen, die hinter Russland stehen. Diese laufen natürlich im russischen Fernsehen den ganzen Tag. Sind die russischen Nachrichten wirklich alle falsch. Gibt's wirklich nur schwarz und weiß?

    Letztendlich ist es auch sch...egal, was ich oder jemand anderes hier denkt, da wir sowieso keinen Einfluss haben.

    Ich habe in der Zeit einen Artikel gelesen von in Donbass lebenden Menschen, die hinter Russland stehen. Allerdings müssen sie es auch, wenn sie nicht in Gefängnissen verschwinden oder/und gefoltert werden wollen. Frei reden wie hier ist dort leider nicht mehr möglich. (Journalisten und Lokalpolitiker, die nicht für Russland schwärmten, wurden verhaftet, verschwanden und wurden gegen russlandfreundliche ausgetauscht. Mit dieser Angst werden andere gefügig gemacht. Viele wanderten aus.)

    (Vor 2014 waren viele russisch sprechende Menschen in Donbass aber auch in Odessa und anderen Städten noch für einen Anschluss an Russland. Jetzt will die Mehrheit z. B. in Odessa nicht mehr, weil Donbass bis auf ein paar Profiteure für die breite Masse nicht begehrenswert ist. Und genau das hat Putin falsch eingeschätzt.)

    Ich verstehe unsere Medien, die solche erzwungenen Aussagen nicht veröffentlichen wollen. Und wir erfahren auch nichts von Menschen vieler anderer Länder.

    Die USA sind ein sehr großes Land mit einer sehr großen Medienlandschaft und auch viele Seiten und Kommentatoren außerhalb der USA beschäftigen sich mit US-Politik. Wie viele Quellen soll ich hier denn jetzt aufzählen, die man verwenden kann außer eben den Medien, die den Demokraten zugeneigt sind? Da muss man nur in die britischen Medien springen und es ist deutlich differenzierter als bei uns. Das ist einfach meine jahrelange Erfahrung.

    Nein, diese ganzen Blätter sind natürlich nicht alle das Gleiche, aber es gibt eben Themen, bei denen du eine sehr große Einhelligkeit finden wirst, wenn auch nur zeitweise, bis einen die Realität einholt. Da hast du dann leider echt blinde Flecken. Das war am Anfang der Flüchtlingsbewegung 2015 so und auch bei Corona lag sehr lange der Fokus stark auf dem Virologischen/Epedimiliogischen (der Ethikrat hat ja ähnliche Probleme selbst benannt!).

    Du hast also keine Links, bleibst weiter vage, die du als wichtig einschätzst und nicht beachtet werden? Mich hat interessiert, was du sonst noch als seriös bezeichnest. Und ja ich weiß, es gibt sehr verschiedene Medien. (Ich war vor vielen Jahren ein Jahr in den USA und unsere Regionalzeitung schrieb noch nicht einmal über Tschernobyl, selbst Washington D. C. war weit weg. Ich erfuhr es also erst Wochen später durch einen Nebensatz in einem Brief meiner Mutter.)


    Einigkeit der verschiedenen Medien (in Deutschland) liegt vielleicht daran, dass dies stimmt?

    Und das mit Ankommen in der Realität sehe ich anders (Ich denke gerade an das viele Geld aus Russland, dass im letzten Sommer floss, um Baerbock zu diskreditieren. Das war vermutlich auch früher schon.)

    Aber auch sonst ändern sich mit der Zeit Gegebenheiten und damit Meinungen aufgrund neuer Situationen manchmal, z. B. Einstellung zu Coronamaßnahmen, wenn nämlich viele geimpft sind. Ohne Impfung und Delta-Variante wäre es vielleicht zu richtigem Lockdown gekommen (mehr noch als in Anfangszeiten) . Das liegt aber nicht an gleichgeschalteten Medien, sondern an Vernunft. Zur Flüchtlingssituation 2015 und folgenden Jahren hat sich in meinem Umfeld übrigens wenig bis nichts geändert, es wurde hier weiter geholfen (meine Stadt hat freiwillig überproportional viele aufgenommen). Aber das es für viele ein Unterschied ist, ob 1000 oder 1 Millionen kommen, ist für mich auch nachvollziehbar. Ist allerdings auch kein Beweis für gleichgeschalte deutsche Medien, sondern Veränderung der Situation.)

    Leute wie du haben oft alles auf einmal: eine Handyversicherung, Lebensversicherung, Zahnzusatzversicherung, Riester etc. Man kennt ihn, den deutschen Überversicherer.

    Die Berater freut‘s ;)

    Nein, ich denke genauso wie der Germanist, habe aber nur Dinge versichert, die mich finanziell vernichten können (und dazu gehören auch Privathaftpflicht und eben eine anständige DU-Versicherung).

    Riester habe ich übrigens auch, dank Garantiezins erhalte ich jährlich fast doppelt so viele Zinsen wie ich einzahle (für ca. 1300 Euro nach Steuererklärung inzwischen jährlich zusätzlich 2500 Euro Zinsen und es wird jährlich besser). Man sollte sich halt informieren und nicht gleich lästern (wer schrieb 500 Euro DU für 100 Euro Beitrag?)

    Das heisst bei DU kriegst du 3000 monatlich? Bis zu welchem Alter ist die DU versichert? Das wäre schon gut.Nerven würde mich nur bei solchen Versicherungen, dass Das Geld einfach weg wäre, wenn der Schadensfall nicht eintritt. Weshalb ich auch nichts von Risiko-Lebensversicherungen halte.

    Dennoch wäre das ja schon gut, deine Konditionen :)

    Bis 60 Jahren (ich war sehr jung, als ich sie abgeschlossen hatte und damals dachte ich, 60 Jahre ist alt ^^, zudem bin ich verbeamtet und es kommen ja jedes Jahr Punkte hinzu, das sehe ich wie state_of_Trance).

    Zum zweiten von dir genannten Punkt

    Ich sehe es anders. Die beste Situation ist, dass ich eine abgeschlossene Versicherung nicht benötige. Ich bin lieber gesund, habe keinen Unfall usw. Das Geld gleicht dies nie aus, es fängt einem nur im Notfall auf. Niemand weiß, was in 30 oder 40 Jahren alles geschehen kann, manchmal ändern sich Dinge schnell.

    Selbst wenn, wäre es sicherlich noch besser gewesen, das Geld in Aktien zu investieren. So zahlst du 100 Euro monatlich für was, 500 Euro am Ende?

    Frag mich auch wie das sein kann, gerade als Lehrer kann man doch, wenn man möchte im Vergleich zur freien Wirtschaft, sich erstmal ohne Folgen rausnehmen aus dem System…bevor ein Amstsarzt jemanden sehen will zur DU - Überprüfung vergehen doch Jahre?!

    Hatte einen Kollegen der war krank von 62-65 Jahre, aber immernoch aktiv im Dienst. Imemr Vertretung für ihn ausgeschrieben. Bevor den jemanden zum Amtsarzt geschleift hat (glaub vor der Pension kam es nicht mehr dazu) kassierte er weiterhin sein volles Geld.

    Ich zahle 90 Euro für über 3000 Euro monatlich.

    Immer neue Wiedereingliederungen, bis dann die Dienstunfähigkeit auch nicht allzu lange vor regulärem Pensionseintritt kommt. Bis dahin aber schön Punkte gesammelt.

    Ich kenne auch einige, die letztendlich gegen ihren Willen zwangspensioniert wurden. Ja, es hat ein paar Jahre gedauert, aber von Ende 30 bis Mitte 50 war Schluss (und das Haus musste verkauft werden).

    Ich zahle allerdings weniger als 90 Euro für über 3000 Euro im Monat.

    (Gründe für die DU waren Krebserkrankung, Motorradunfall, Tod der Ehefrau und dadurch Depression, zweimal Tod des Kindes (10 bzw. 2 Jahre) mit anschließender Depression, schwerer Burnout. Dazu musst du nicht Risikogruppe sein. )

    Versichern sollte man meiner Meinung nach, Dinge, die großen Schaden anrichten, die mich substanziell bedrohen. Ich möchte nicht bei schweren gesundheitlichen Problemen auch noch finanzielle Probleme kriegen. Und fast alle der oben genannten Kollegen hätten sich nicht mehr um Aktien kümmern können. Und das in den USA dann viele obdachlos werden, ist für mich auch nicht nacheiferungswert.

    Bei mir wurde von über 16 Jahren überraschend Krebs festgestellt. Das kam auch aus heiterem Himmel, eine Versicherung anschließend abschließen, ist nicht mehr möglich.

    Okaayyyy ...

    Die Doppelgänger suchende Agentur meinte auch, dass sie sich wundert, dass sie bis jetzt keinen Doppelgänger für Scholz gefunden hat. Schließlich sähen 1 Millionen Männer in Deutschland so aus (Halbglatze, rundes Gesicht, ...)

    Vielleicht ist da aber auch einfach etwas dran, dass es ein ziemlich großes Problem in den Medien gibt?!?

    Da kann ich dir gerne ein Beispiel für geben vom heutigen Tag. In der heute Show kam eine Satire zu der ganzen Abtreibungsgeschichte in den USA (Roe vs Wade) und dem neuen Gesetz aus Florida, was von demokratischer Seite als "Don't Say Gay Law" betitelt/geframet wurde. Man kann zu beiden Themen stehen, wie man will, darum geht es mir nicht. Ich beobachte es sehr häufig, dass in den hiesigen Medien (auch im ÖRR, für den ich bezahle!) das nahezu 1:1 übernommen wird, was auf CNN läuft - einem Sender, der den Demokraten sehr nahesteht. Wenn du dann mal etwas nachforschst und auch andere Quellen heranziehst (ich meine nicht Fox News!), stellt sich das immer als deutlich differenzierter dar. In dem Punkt habe ich in den letzten Jahren sehr viel Vertrauen verloren.

    Welche anderen Quellen meinst du außer CNN?

    Mich regen immer diese Unterstellungen auf, die aber dann nie konkret werden. (Du meinst nicht Fox aber ...)

    Lebendige Sprache wandelt sich, ich verwende die Verwendung der Begriffe Mainstreammedien und Querdenken zur Einteilung von Menschen (ja, ich weiß, dass sollte man nicht tun, ich las schließlich in meiner Jugend begeistert Max Frisch dazu, aber inzwischen ist mir die Zeit zu schade, mit Menschen zu diskutieren, die an Verschwörungstheorien glauben).

    Und wer meint, dass Welt, Focus, taz, Zeit und Spiegel usw. alles dasselbe Mainstream sei, der steht schon extrem außerhalb.

    Jetzt habe ich den Artikel überflogen. Er strotzt vor Fehlern bzw. fehlerhaften Behauptungen. Er lässt vieles unerwähnt.

    Aber kurz (ich bin gerade in der Zweitkorrektur Abiklausuren). Warum Fachinformatiker dürfen selbstständige Länder nicht frei entscheiden, zu wem sie gehören wollen? Bestimmt deine Mutter deinen Partner und du darfst nicht mitreden? Ich kenne das als Zwangsehe und bin froh, dass dies hier nicht mehr üblich ist.

    Wer wie Russland nur Gewalt und Korruption kennt, hat halt nur "Freunde", die selbst zu schwach sind, anders zu entscheiden. Und genau deshalb ist Russland in der freien Welt isoliert. Ich habe für solche Menschen bzw. Länder nur Verachtung übrig.

    zu Nachdenkseiten

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/NachDenkSeiten

    Daraus zitiert

    "Ursprünglich als wichtiger Bestandteil einer „Gegenöffentlichkeit“ gelobt, verbreitet die Seite in den letzten Jahren jedoch vermehrt Verschwörungstheorien, etwa zur Ukraine-Krise seit 2014 oder zur Corona-Pandemie."

    ...

    "Am 23. Oktober 2015 stellte Wolfgang Lieb seine Mitarbeit bei den NachDenkSeiten ein.[5] Er beschrieb, dass sich die NachDenkSeiten mit einem zunehmenden Anteil von Beiträgen seines Mitherausgebers Albrecht Müller nach und nach verändert und verengt hätten, sowohl thematisch als auch in der Methode der Kritik und der Art der Auseinandersetzung.[6] Müller rufe nur mehr zum „‚Kampf‘ gegen ‚die Herrschenden‘ und ‚die Medien‘“ auf anstatt zum Nachdenken."


    ...

    "Der Mitbegründer der NachDenkSeiten Wolfgang Lieb bemängelte im Oktober 2015, dass Müller „die Welt moralisch in Freund und Feind“ teile und als „Ursache nahezu allen Übels auf der Welt ‚einflussreiche Kräfte‘ (oft in den USA) oder undurchsichtige ‚finanzkräftige Gruppen‘ oder pauschal ‚die Eliten‘“ sehe. Statt zum Nachdenken rufe Müller in den NachDenkSeiten nur noch zum „‚Kampf‘ gegen ‚die Herrschenden‘ und ‚die Medien‘“ auf.[23] Martin Reeh von der Tageszeitung schrieb anlässlich Liebs Abschied von der Webseite, dass sich die NachDenkSeiten und Müller seit der Ukraine-Krise 2014 zweifelhaften Personen und Verschwörungstheorien angenähert haben. Müller lasse sich zum Beispiel von Ken Jebsen interviewen. Den Anschlag auf Charlie Hebdo erkläre Müller durch Bezugnahme auf Andreas von Bülow, der an eine Verschwörung der Geheimdienste glaubt. Auf den NachDenkSeiten dürfe beispielsweise auch Daniele Ganser ohne kritische Nachfragen seine Ansichten verbreiten, dass es ein „NATO-Netzwerk in den Medien“ gebe und der Westen allein schuld sei an der Ukraine-Krise. Müller selbst glaube an eine von oben gesteuerte „Meinungsmache“ der Medien und sei vom Vorwurf „Lügenpresse“ nicht weit entfernt.[5] Steven Geyer von der Frankfurter Rundschau zählte die NachDenkSeiten im November 2015 zu den Machern einer neuen Gegenöffentlichkeit, die gegen eine vermeintliche Gleichschaltung der deutschen Medien anschreiben und hinter allen schlechten Entwicklungen die CIA und NATO vermuten und dabei keine Berührungsängste mit rechten Personen, Positionen und Verschwörungstheorien haben.[23] Rudolf Stumberger nahm Müller zwar vor Geyers Querfrontvorwurf in Schutz, räumte aber ein, dass dieser „in der Tat […] gerne koordinierte Aktionen der Medien am Werk [sieht], er kann sich einfach nicht vorstellen, dass Journalisten und Chefredakteure auch einfach nur blöde oder angepasst sein können.“[24]

    Mein Kommentar dazu, es hat vielleicht einen Grund, warum dies nicht in anderen Medien veröffentlicht wird. Nicht jeder möchte Schwachsinn lesen oder veröffentlichen. Diese Seite (ich kenne sie seit über 10 Jahren) wanderte immer weiter nach rechts und hin zu Verschwörungstheorien. Ich tue dies mir nicht mehr an.

    Finnland und Schweden gehören zur EU und bei einem Angriff durch Russland müssten schon jetzt alle EU-Länder helfen. Es geht bei Eintritt in die NATO also darum, die zusätzliche Hilfe der USA, Kanada und Großbritannien zu erhalten.

    Aber der Kreml droht gewaltig. Ja, mir macht das auch Angst, aber erpressbar sollten wir nicht sein. Es ist schon (zu?) spät. (Ich wünsche mir eine Zeitmaschine ins Jahr 2008.)

    Bei 31 km am Tag wird man in drei Wochen keine zehntausend schaffen.

    Aber sonst, schon erstaunlich. Da gibt es zahlreiche Leute, die aus allen möglichen Gründen nicht mit dem Rad fahren. Und gibt es welche, die bis an die physischen Grenzen, wenn eine Verwaltungsorganisation einen willkürlichen Zeitraum auslobt.

    Schade, dass es dazwischen so wenig gibt.

    31 km pro Stunde. (Mehr als 31 km am Tag schaffe sogar ich.) Ich habe gestern einfach mal gerechnet, nachdem ihr gesagt habt, dass dies nicht geht (ich habe es bis dahin nicht angezweifelt und daher auch nicht nachgerechnet, ich weiß, es gibt hier einige sehr gute Radfahrer, es gab hier schon einige große Meisterschaften organisiert von den hiesigen).

    Es ist ein Anreiz, schafft ein "Wir-Gefühl". Diese Firma hat eben diese eine Radgruppe bestehend aus ein paar Kollegen, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Warum auch nicht?

    Und die sonst nie Rad fahren, tun es vermutlich auch in dieser Zeit wenig bis gar nicht. Aber den einen oder anderen Ausflug mit dem Rad mache ich dann schon (und trage stolz die Kilometer ein).

    ich weiß nicht, wie es bei Anni-Fritzi ist, bei uns ist es noch so, dass wenn Symptome auftauchen, viele Schüler sich freiwillig testen (vor allem, wenn es in einer Klasse zahlreich auftritt)

    Mir geht es ähnlich German. Es fehlen genauso viele Schüler und Kollegen wie vor Ostern, aber niemand spricht mehr über Covid. Heute habe ich nebenbei erfahren, dass ein junger Kollege (dreimal geimpft), vor Ostern mit leichtem Covid-Verlauf erkrankt, jetzt wegen Herzproblemen eine Zeitlang ausfällt (ich habe erfahren, weil ich vertreten darf). Die Nachrichten von den Erkrankungen und das "ist-vorbei-Gefühl" (auch bei mir) passen nicht zusammen.

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