Beiträge von Kris24

    Hört sich das jetzt seltsam an, wenn mein 20 jähriger Sohn laut eigener Worte sagt, er sei so krank wie noch nie? Und nein, es ist nicht Corona. Ich meine nur, weil hier viele vom RSV Virus und Kleinkindern schreiben. Er hustet die ganze Nacht und die Kotzschüssel steht neben dem Bett (nicht nur zur Zierde).

    Bei uns ist es vor allem Magen-Darm.

    Ich gehe immer noch von Nachholeffekt auf. Schnupfen einer Virusart hält normalerweise bis zu 2 Jahre immun (dazwischen hat man halt den einer anderen Art), jetzt haben halt alle gleichzeitig.

    Und von anderen Virenerkrankungen weiß man, dass das Immunsystem bis zu einem Jahr geschwächt ist (z. B. Masern), bei Corona-Infizierten sieht man Veränderungen, Auswirkungen unbekannt.

    Fast alle Experten sagen (so auch der verlinkte Artikel), dass bei Addition der RSV-erkrankten Kinder der letzten 3 Jahre insgesamt weniger schwer erkrankt sind, nur aktuell (alle gleichzeitig) sind es absolut zu viele für Ärzte und Krankenhäuser, bei uns sind mehr als die Hälfte der Kinderbetten im Krankenhaus allein dadurch belegt und Jugendliche werden auf die Erwachsenensstation verlegt.

    Hier wird sie wieder deutlich, die gute alte German Angst.

    Ich lebte ein Jahr in den USA (Schüleraustausch) und es war allen klar, dass man im Winter tage- bis 3, 4 Wochenlang eingeschneit sein kann (4 Wochen war im Vorjahr der Fall, bei mir blieb es bei einer Woche über Weihnachten und mehrfach 2, 3 Tage. Wir hatten genug Vorräte im Haus. (Unvergesslich ist für mich die Schlittenfahrt mit 2 Pferden durch die Weihnachtsnacht. Unsere nächsten Nachbarn (ca. 1 Meile entfernt) haben uns abgeholt.)

    Eine Nachbarin (ca. 2 Meilen entfernt) hatte sehr viel Toilettenpapier gebunkert.

    Grund, es ging im Vorjahr aus, weil neben der eigenen Familie noch 8 Freunde des Sohnes (Geburtstag, der Schnee kam völlig unerwartet) und 2 LKW-Fahrer (blieben gerade vor ihrem Haus stecken) versorgt werden mussten. Der Rest war ausreichend vorhanden.

    Wir in Deutschland sind völlig unbesorgt und schreien nach dem Staat, wenn es Problemchen gibt. 1978(?) war in Norddeutschland einige auch mehrere Tage eingeschneit (beeindruckte mich als Kind sehr). Der Katastrophendienst muss sich dann zuerst um wirkliche Notfälle kümmern.

    CDL, bei uns geht es gerade rund, sowohl unter den Kindern als Kollegen (Kombination von allem, ich bin froh, wenn in einer Klasse 2/3 vorhanden sind, Vertretungen reichen teilweise nicht mehr. )

    Bzgl. RSV weiß ich nur aus lokaler Presse, dass einige Kinderstationen voll sind und Kinder verlegt werden. Aber das scheint noch möglich zu sein.

    Aber da ich nichts ändern kann, schütze ich mich und mache weiter.

    https://www.swr.de/swraktuell/bad…-limit-100.html

    Was genau ist denn daran falsch?

    Gar nichts, außer dass sie bewusst gelogen hatte, um sich Vorteile zu schaffen, die Frage war eindeutig formuliert (in diesem Fall war es mir persönlich egal, sie hatte andere Fächer, Jahre zuvor, hat sie durch "Einschleimerei" beim Entscheider ein Stipendium erhalten, bei dem ich auch in der letzten Runde war. (Ich weiß von beiden Vorfällen, weil sie damit angab.)

    Ich schrieb es nur, weil normalerweise das Referendariat an der eigenen Schule vorteilhaft ist (ich wollte der TE die Angst nehmen, ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Mobbing).

    Und dass Raviolidosen nach 2 Jahren auszuwechseln sind, ist Quatsch. Das sind Konserven, die ein Mindesthaltbarkeitsdatum haben. Die halten normalerweise deutlich länger und sind noch nach Jahren genießbar, wen einem denn Ravioli grundsätzlich schmecken.

    Die Raviolidose wird nicht ausgetauscht (wer sagt das? Meine steht seit Frühjahr 20 im Regal), aber Getränke wie Milch oder Eier und Käse schon. (Auch die stehen auf der Listen.)

    Ich bin kein Fan von Ravioli, deshalb ist es nur für den Notfall. ^^ (Linsen gehen bei mir aber gar nicht.)

    Und die empfohlenen 80 Liter für 4 Personen /10 Tage? In unser Kellerabteil passen nicht mal 4 Räder.

    Was verwirrt dich, Susannea, ihr wohnt in einem Haus, wenn ich recht erinnere.

    Problematisch ist ein längerer Stromausfall. Dann funktionieren weder Geldautomaten, Supermarktkassen noch Leitungswasser.

    Jetzt stellt sich die Frage, wie lange das schlimmstenfalls dauern kann? 5 Tage? 10 Tage? In meiner Kindheit gab es doch diesen überraschend starken Schneefall, der in Norddeutschland viele einschloss.

    Auf jeden Fall sollte man nur lagern, was man auch wirklich isst. Wenn ich keine Linsen esse, lagere ich sie, obwohl sie auf der Notfallliste stehen, nicht. (Fiel mir bei deinen Ravioli ein, ich habe tatsächlich eine (!) Dose in meinem kleinen Keller für Krankheit, wenn ich nicht kochen mag.)

    Ich habe seit Frühjahr 20 tatsächlich für 2 Wochen Lebensmittelvorräte gelagert (wurde damals mehrfach empfohlen). Ich habe mir überlegt, was ich verbrauchen kann und mag und tausche regelmäßig aus. Sprich ich esse/trinke und fülle wieder nach. Ich denke aber auch, dass 5 Tage reichen sollten. Dann wird hoffentlich Katastrophenschutz etc. eingesetzt.

    Konserven sind doch beispielsweise Ewigkeiten haltbar. Dazu noch der Gefrierschrank und das, was man sowieso noch im Haus hat. Am Ende braucht man gar nicht so viel.

    Bei Gefrierschrank und längerer Stromausfall muss man schnell viel aufbrauchen. ;)

    Ich bin ja auch auf die "Fett macht fett"-Kampagne hereingefallen. Erst später habe ich erfahren, dass die "Zucker-Industrie" Milliarden investiert hat und Wissenschaftler bestochen hat. Die wenigen, die dagegen sprachen, wurden mundtot gemacht, der eine starb völlig verbittert, andere sahen dies und schwiegen.

    Das passiert leider immer wieder. Große Erdöllieferanten kaufen "Klimaexperten", die Tabakindustrie vor vielen Jahren Ärzte ("auch Ärzte rauchen").

    Ich versuche mich, unabhängig zu informieren. Ertappe mich, wenn ich von einem falschen Detail erfahre, das ganze komplett abzulehnen. Wenn ich keine Ahnung habe, suche ich Expertenmeinungen. Aber wenn auch die Falsches behaupten, warum auch immer, was soll ich als Einzelperson tun?

    Definiere "richtig krank".

    Wenn ich nicht in die Schule gehe, muss ich auch nicht einkaufen.

    Und auch mir wurde bereits vor Corona bei Krankheit angeboten, für mich einkaufen zu gehen. Aber weil ich Single bin, hatte ich schon immer mindestens für eine Woche Vorräte. Und natürlich biete auch ich Hilfe an. Die allermeisten sind aber vorbereitet und benötigen nichts. Unsere Apotheken haben (kostenlosen) Lieferdienst.

    Bin gespannt, ob an der Weihnachtsbeleuchtung aufgrund der aktuellen Situation gespart wird. War neulich nachts in Tübingen und hatte den Eindruck, dass es allgemein doch dunkler war als sonst. Kann man Straßenlampen auf Sparflamme drehen? Ansonsten finde ich Kerzen im Fenster oder vor der Haustür schöner als die elektrische Weihnachtsbeleuchtung. Ist aber gefährlicher.

    Zu Tübingen (ist tatsächlich geplant, es fehlen aber noch Bauteile)

    https://www.zeit.de/news/2022-11/1…w.google.com%2F

    Meine Stadt hat schon vor ein paar Jahren besonders energiesparende Lampen angeschafft. Angeblich waren die Kosten in wenigen Jahren heraus (und das bei den damaligen Preisen).

    Ja wahrscheinlich, aber grundsätzlich ist es ja jedes Mal so, dass diese Engpassregionen zuerst ausschreiben dürfen. Trotzdem ist diese 1. Runde dieses Jahr so früh wie noch nie, daher dachte ich es hat vielleicht noch andere Gründe.

    Ich spekuliere ...

    andere Bundesländer sind noch früher am Start und Baden-Württemberg kann sich seine Bummelei nicht mehr leisten.

    Ein Immunsystem kann man nicht trainieren. Das wurde von fast allen Experten immer wieder gesagt. Es wurde in diesem Thread und anderswo bereits oft geschrieben, daher fasse ich hier nur zusammen. Aber du behauptest es immer wieder, wir hatten schon einmal die Diskussion.

    Eine Infektion schadet sogar dem Immunsystem. Jeder beobachtet an sich immer wieder, dass man nach einem Infekt oft gleich den nächsten einfängt (aktuell haben viele nach einer Corona-Infektion die Influenza, mein Kollege hat beides innerhalb von 4 Wochen geschafft und liegt jetzt mit über 40 Grad richtig flach). Stärken können wir unser Immunsystem mit guter Ernährung etc., aber sicher nicht mit einem Infekt.

    Warum erkranken kleine Kinder aktuell so häufig an RSV?

    Es erkranken aktuell fast 3 Jahrgänge gleichzeitig, weil es in den letzten beiden Saison weitergehend ausgefallen ist (es wird also nur nachgeholt, die Zahlen sind dann sogar geringer, wenn man die Jahre addiert, und viele Ärzte meinen, dass ein zweijähriger es im Durchschnitt besser wegstecken kann als ein 6-Monate-Kind. Die meisten Kinderärzte finden es also eher gut, dass viele erst jetzt erkranken.

    Es gibt auch ein paar, die meinen, dass eine voraus gegangene Corona-Infektion die Kleinen geschwächt hat und sie jetzt eher erkranken und ganz wenige behaupten tatsächlich, Masken seien Schuld (nur welches Kind unter 5 Jahren trug dauerhaft Maske).

    Auch Schnupfen kommt immer wieder. Jetzt hatten alle eine zeitlang keinen und erkranken jetzt gleichzeitig statt verteilt. Zudem fällt es mehr auf, man ist es nicht mehr gewöhnt. Wie viele Nächte hat mich ein blöder Schnupfen wachgehalten? Viele haben es vergessen und denken, es sei so schlimm wie nie. Ich bin froh, dass ich mindestens einen Durchgang mir erspart habe.

    Zu deinen vorherigen Beispielen. Sie gelten nur für den erstmaligen Kontakt mit einem Virus. Das war problematisch bei Sars-CoV2-Viren, unser Immunsystem kannte es nicht. Das war problematisch bei irgendwelchen Völkern anderer Kontinente (z. B. Masern bei den Indianern). Aber wenn unser Immunsystem es kennengelernt hat, muss es nicht trainieren. Trainieren könnten höchstens kleine Kinder (besser Kontakt).

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