Beiträge von Kris24

    Ich weiß nicht, ob es dafür eine gesellschaftliche Mehrheit gäbe, aber ich fände es vertretbar, wenn Bürger (m/w/d) mit einem Bruttojahreseinkommen von mindestens 500k € 60 oder 70% zahlen müssten.


    Und ja, die Reichen benötigen keine Subventionen, da stimme ich dir. Wir sollten uns nur mal gesamtgesellschaftlich darauf einigen, wer als "reich" gilt. Für mich zählen Lehrkräfte nicht als "reich".

    Merz zählte sich mit Privatflugzeug uns sehr gutem Einkommen auch zur Mittelschicht. 😄

    Ich halte mich eher an Prozentzahlen als an mein Gefühl.

    Parallelaufsichten bzw. Mitbetreuungen anderer Klassen fand ich nie sonderlich problematisch, bis wir neulich mal Amokfehlalarm hatten. Wenn man dann 3 oder 4 Klassen von jemandem parallel mitbetreuen lässt, haben 2 oder 3 davon im Zweifel Pech und können sich nichtmals einschließen.

    Seitdem macht mir das ernsthaft Bauchschmerzen.

    Wir haben daher in jedem Raum "Amokklinken", durch einfaches drehen lässt sich der Raum von innen auch ohne Schlüssel schließen.

    (Trotzdem wäre die Klasse im Notfall allein.)

    Kris24 : Mal ein anderer Ansatz: Warum sollen Lehrkräfte bereits den Spitzensteuersatz (wenn auch nur auf einen Teilbetrag) zahlen? Prozentual mögen sie zu den 10% mit dem höchsten Verdienst gehören, aber bekannterweise geht es innerhalb dieser 10% noch einmal steil nach oben (vor allem dann noch einmal im letzten Prozent). Spräche etwas dagegen, wenn Lehrkräfte nicht den Spitzensteuersatz zahlen würden, sondern die Steuerpflicht ab dieser Einkommensgruppe erst anfängt und dafür der Steuersatz nach oben hin viel stärker als aktuell steigt? Mein Gedanke dahinter wäre eine Begrenzung der Vermögensschere nach oben hin (Die Anzahl an Millionären und Milliardären nimmt bekanntlich jedes Jahr zu und immer mehr Geld befindet sich in den Händen von wenigen.) und dass die Mittelschicht als Herzstück unserer Gesellschaft wieder das Gefühl hat, dass sich Leistung lohnt, weil von ihrem Brutto nicht Monat für Monat locker ein Drittel einfach verpufft, ohne dass sie unmittelbar etwas davon haben.

    Ähnlich würde ich, wie zuvor beschrieben, auch bei der Kapitalertragssteuer vorgehen.

    Sehe ich genauso, war früher so.

    Allerdings ging früher bei der Mittelschicht prozentual genauso viel weg, bei den Reichen halt deutlich mehr als die Hälfte und die Mittelschicht profitiert am meisten.

    Die Armen gehen weder ins Schwimmbad noch ins Theater, die Reichen benötigen kein subventioniertes Theater und haben ihr eigenes Schwimmbad.

    Übrigens zahlen Reiche bereits aktuell 45% statt 42% also immerhin 3 % mehr.

    Das ist ja das Gute, ich muss mich weder beweisen noch irgendwas belegen. Die Zeiten sind vorbei. Aber, ernstgenommen werde ich durchaus. Sonst würden sich ja nicht so viele hier über meine Beiträge ärgern.8)

    Ärgern tue ich mich nicht, ernst nehmen auch nicht. Für mich bist du nur ein Schwätzer, der aber andere mit starken Worten verurteilt.

    Ich möchte nur, dass alle dies sehen. Es geht mir also nicht um dich.

    Ich habe nichts gegen Steuern!

    Aber, ich sehe auch, dass unser Land sich in einem Schrottzustand befindet. Zustand der Bahn, Straßen, Infrarstruktur, Schulen, Schwimmbäder (falls noch vorhanden), Innenstädte, die als Kulisse für Endzeitfilme dienen könnten, kaputtgesparte Bundeswehr/Bundespolizei/Landespolizei, katastrophaler Gesundheits- und Pflegebereich, abgewrackter Sozialer Wohnungsbau...

    Siehst Du unsere Steuergelder gut investiert?8)

    Wie geschrieben, wir zahlen zuwenig Steuern. Nur hast du widersprochen.

    Um einen Neuwagen geht es nicht.

    Was ist das denn für ein merkwürdiges Argument? Weil viele Menschen Existenzängste haben müssen, ist es abgehoben und arrogant, wenn man das für schlecht hält und für sich und seine Familie/Freunde ein soweit wie möglich gesichertes Leben aufbauen will? Was genau hast du denn davon, wenn es anderen schlechter geht?

    Ich persönlich habe kein Problem damit, Steuern zu zahlen. Es ging um die Frage von O. Meier, warum man mit angelegten 40.000 Euro nicht zufrieden sei. Ich habe nur erläutert, warum dieser Betrag objektiv zu wenig für eine realistische Absicherung ist.

    Hier ging es seit Seiten um Steuersenkung für Erben, Lehrer (wir gehören mit unserem Verdienst zu den 10 % der am meisten verdienenden), höhere Freibeträge bei Kapitalgewinnen usw. Und dein Beitrag wurde von bestimmten Personen geliked. Daher hatte ich ihn falsch verstanden. Natürlich ist es gut, genug Geld beiseite zu haben. Es erspart einen graue Haare.


    Es wird hier behauptet, dass Steuern nie abgeschafft wurden, den Soli zahlen allerdings nur noch 10 % und viele wie ich nur teilweise. Das Geld fehlt.

    Der Spitzensteuersatz wurde gewaltig gesenkt, jetzt zahlen halt viele 42 %, früher Mittelstand auch und Reiche eben mehr. Jetzt schimpft der Lehrer, dass er auch den Spitzensteuersatz zahlen muss (allerdings nur für ein paar Euros und nicht den gesamten Betrag).

    Es geht um ganz viel Gefühl und ich, ich, ich.

    Es heißt, der Staat soll sparen, nur wo? Viele außerhalb des Forums sagen bei den Beamtengehältern, bei Gebäuden (ich sehe gerade wieder einmal, was dies für unsere Schule bedeutet). Es werden auch völlig falsche Zahlen genannt, die CDU wollte vor der Wahl mehr bei der Bprgerversicherung sparen, als sie insgesamt kostet.

    Also, wo kommt das Geld für Steuersenkung her bzw. wo wird zusätzlich gespart?

    Und 'ne ganze Tüte voll Teuronen für baldige Reparaturen!

    Hatte ich noch nie, obwohl bis auf ein Auto dank Abwrackprämie, habe ich immer noch, alle älter als 7 Jahre bei Kauf waren. Der Wertverlust pro Jahr war immer höher als die Reparaturkosten. Ein neues Auto verliert schnell an Wert.

    Im Ernst, was ihr beschreibt, ist schön, aber für die Mehrheit Wunschvorstellung. Es klingt unangenehm arrogant und abgehoben.

    Der Staat soll also auf die Steuern selbst der reichsten verzichten (Lehrer gehören zu den 10%, die am meisten verdienen) und wo sparen? An unseren Gehältern, an Infrastruktur (da sieht es man erst später), bei den anderen 90 %?

    Dann reichen 40 000 sicher nicht, wenn ich Polizei, Gerichte, Straßen usw. selbst zahlen muss.

    Es ist objektiv nicht viel Geld. Vor allem ist es nicht genug um davon zu reden, ein hinreichendes Polster zu haben.

    Dass viele Menschen erheblich weniger im Jahr verdienen, ist ein ganz anderes Thema.

    Was ist objektiv? Ich kenne Menschen, die behaupten dies auch von einer Millionen.

    Und man kann auch ein Auto unter 20 000 kaufen, ist halt kein Neuwagen. Dein vorheriger Beitrag klingt schon überheblich.

    Dazu muss man wissen, dass in Baden-Württemberg nur sehr wenige A14 Stellen ausgeschrieben werden dürfen. Mein Gymnasium durfte seit über 6 Jahren z. B. keine einzige mehr ausschreiben. Die Aufgaben sind trotzdem da und werden fast alle im Ehrenamt erledigt. Stundenermäßigungen gibt es auch zu wenige.

    Aber wenn eine Schule ausschreiben darf, dann kann sie verlangen, was sie will. Oft ist es eine "Belohnung" für einen bestimmten Kollegen oder Kollegin.

    Für die Ausführung, dass 95.000 Euro Erbschaftssteuer für ein 700.000-Haus ein feister Schnapper sind, ist es übrigens egal, wie viel man schon hat etc. das ist einfach ein günstiger Weg, an ein Haus zu kommen. Mach' ich sofort. Wenn jemand sein ererbtes Haus nicht braucht ...

    Eben, ich zahle auch sofort. So günstig erhalte ich sonst keines.

    Und auch damals habe ich bei meiner Erbschaft von der Tochter der Cousine meiner Urgroßmutter gerne Steuern bezahlt, auch wenn ich bei so vielen Ecken keinen extra Freibetrag erhielt. Ich habe mich über das geerbte Geld gefreut.

    Und wieso geht niemand auf die mögliche Schenkung alle 10 Jahre ein? Kein Vertrauen zu den Erben, aber Steuern sollen sie auch nicht zahlen?

    Das könnten alle mit ihrem 700 000 Haus und nur einem Kind tun. Bei 2 Kindern fallen sowieso keine Steuern ein, dafür muss ein Kind evtl. das andere mit 350 000 Euro auszahlen und dann erst recht das Haus verkaufen.

    Und man kann auch ein Haus beleihen. Jede Bank gewährt Kredit, wenn ein Haus in dem Wert vorhanden ist. Dann kann man ganz in Ruhe abzahlen.

    Aber Omas kleines Häuschen musste schon immer herhalten, wenn die Reichen gegen Erbschaftsteuern wettern. Polizisten und Lehrer verzichten freiwillig auf ihr Geld, wenn der Staat die Steuern senkt (oder etwa nicht)?

    Wäre es nicht wertschätzender, wenn diejenigen, die Leistung erbringen, für ihr Leistungsverhalten belohnt werden und im Gegenzug diejenigen, die aus gesamtgesellschaftlicher Sicht schädliches Verhalten aufzeigen als Reaktion auf dieses Verhalten die Steuern zu zahlen haben?

    Also Einkommensteuer runter und Steuerhinterzieher viel strenger bestrafen? Einverstanden.

    Nur was hat das mit erben zu tun? Der, der evtl. Leistung erbracht hat, ist tot. Wie willst du ihn belohnen? Ein Denkmal auf sein Grab? Mal davon abgesehen, dass die meisten Vererbenden den größten Teil selbst geerbt haben und oft nicht die Leistung gebracht haben.

    Mich erinnert diese Diskussion an die vor ein paar Tagen beim Thema Steuer. Die richtig Reichen sagen (Erbschafts-)Steuer herunter und der Mittelstand schließt sich an und freut sich wenn er ein paar Euro spart. Er merkt nicht, dass er letztendlich drauf zahlt, weil der Staat seine Aufgaben/Ausgaben einschränken muss.

    Wieso äußern sich hier Menschen, die zum Thema Immobilie gar nicht mitreden können?8)

    Weil ich deshalb mehr Steuern zahlen würde und/ oder weniger Gehalt kriege. Es betrifft also jeden in Deutschland.

    (Übrigens musste ich schon einmal für geerbte Wohnungen und Grundstücke Steuern zahlen. Es ging um zig Ecken, Urgroßmütter waren Cousinen, meine Mutter half beim Stammbaumerstellen, mein Vater war schon tot, sonst hätte er immerhin ein Zwanzigstel geerbt, ich erhielt ein Achtzigszel, waren immer noch einige DMs, ich habe Bafög damit vorzeitig zurück gezahlt.)

    Meine Großmutter hat bei Lebzeiten ihr Haus teilweise an die beiden Töchter verschenkt, es wäre sonst vielleicht knapp geworden.

    Wenn ich etwas erarbeitet habe und meine Kinder bekommen es ist die Leistung bereits dort rein geflossen. Dann will ich auch das dies weiter geben wird. Wieso dafür wieder und wieder der Staat etwas zu bekommen hat verstehe ich im Grundsatz nicht. Dabei ist es mir völlig wurscht was das Medianvermögen ist.

    Es gibt auch die Möglichkeit alle 10 Jahre einen Teil zu verschenken. Das wählt jemand sehr wohlhabendes im Bekanntenkreis.

    Und wenn mehrere Kinder vorhanden sind, sind es mehrfach 400 000.

    Und wenn Eltern nicht gleichzeitig sterben, erbt man in Etappen.

    Auf diese Weise können auch mehrere Millionen steuerfrei vererbt werden.

    In Baden-Württemberg mussten bis vor ein paar Jahren 5 Fächer auf erhöhten Niveau gewählt werden. Dank zunehmender Angleichung der Abiture wurde es geändert. Ich vermute jetzt, dass das auch der Grund in Hamburg ist.

    Es gab mal einen Beschluss der KMK-Konferenz, der einiges festlegen (es war glaube ich, ein Korridor zugelassen, mindestens x, höchstens y Kurse mit entsprechender Stundenzahl).

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