Beiträge von Kris24

    Ich finde interessant, dass er auch beim KGB war, auch aus Leningrad stammt und auch heimlich dem Luxus zugeneigt ist

    ("Im Jahr 2012 wurde eine Uhr vom Handgelenk des Patriarchen wegretouchiert, war jedoch in der Spiegelung auf dem Tisch zu sehen gewesen. Laut Angaben von Journalisten aus dem Jahr 2009 besitzt Kyrill eine Luxus-Uhr der Marke Breguet, was dieser nicht verneint.[34] Eine „Gesundheitsresidenz“ der orthodoxen Kirche wird von den Einheimischen „Kyrills Datscha“ genannt.[35] Ein repräsentatives Anwesen bei Gelendschik wird offiziell als „Bildungszentrum“ bezeichnet, doch wies die Nowaja Gaseta darauf hin, dass es außer einer einzigen Synode im Jahr 2012 keine Berichte über Kurs-Aktivitäten gebe. Die Zeitung schrieb, eine neue Art des Atheismus sei auf den prunkvollen Luxus, die Paläste und Medienskandale und damit das Sinken des Ansehens der russisch-orthodoxen Kirche zurückzuführen.[36] Auch Julia Latynina kommentierte die unzähligen Residenzen des Patriarchen[37] und beschrieb, wie in diesem Land Spitäler unter Geldmangel litten und Warteschlangen üblich seien, während Kirchen renoviert und gebaut würden, welche leer stünden.[38]"

    (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kyrill_I.)

    Viele Gemeinsamkeiten zu Putin, kein Wunder, dass sie sich so gut verstehen.

    Auch hat er sehr frauenfeindliche Ansichten usw., ein sehr unangenehmer Zeitgenosse

    Ein Schüler aus meiner Klasse (letzte Woche positiv getestet) wurde gestern mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert. Also einmal mehr kein milder Verlauf. Aus meiner Sicht wird daher Corona noch lange nicht zur "Nebensache" werden.

    In meinen Klassen fehlen aktuell zwischen 10 und 25 %. Masken werden zwar noch oft getragen, aber nicht konsequent (manche ziehen sie 10 Minuten auf und wieder ab und wieder auf).

    Ich bin auf jeden Fall, dass mein Abikurs komplett geschrieben hat. Keine Nachklausur.

    Meine einzige Anzeige wurde auch nach einem halben Jahr eingestellt. In einer Nacht wurden an alle abgestellten Autos in der Straße (über 50) jeweils 2 Reifen zerstochen.

    Wir (betroffene Nachbarn, Familie und ich) hatten damals alle das Gefühl, dass wir den Täter hätten präsentieren müssen. Ermittelt wurde auch nichts.

    Danke für die Prognose, aber bislang sind mir keine schulischen Unterlagen abhanden gekommen und auch im Kollegium habe ich das eigentlich nie erlebt. Ich sage nicht, dass ich fehlerfrei bin, bei Weitem nicht - aber wenn das Risiko des Verlustes tatsächlich so groß wäre, dann würden wir wahrscheinlich bereits darüber sprechen, dass Lehrkräfte Noten nur noch digital eintragen können. Man kann ja auch genauso gut argumentieren, dass Technik und Technik bleibt und somit auch Probleme bereiten kann. Insofern hat alles seine Vor- und Nachteile.

    Nachtrag: Ich weiß auch nicht, wer mich da womit erpressen sollte. Das Einzige, was bei einem Verlust tatsächlich problematisch wäre, ist das Preisgeben personenbezogener Daten, sofern jemand tatächlich das gute Stück sichtet. Aber vielleicht fehlt mir da die nötige Kreativität.

    Meistens passiert ja nichts, ich habe meine Suche damals niemandem erzählt. Auch die Kollegen erzählen nicht überall herum, ich habe es schon wieder verloren. (Ich habe aber in den Weihnachtsferien für eine verreiste verzweifelte Kollegin in der Schule gesucht, letzter mir bekannter Vorfall, von dem nur wir zwei wissen.)

    Die zwei Erpressungsversuche in 30 Jahren weiß außer mir jeweils nur die SL (an zwei verschiedenen Schulen, ich habe nach dem Ref an insgesamt 3 Schulen unterrichtet), und sie weiß es nur, weil ich es ihr umgehend erzählt habe, um eine Erpressung zu verhindern. (Es ging ungefähr, "Geben Sie meinem Kind eine 2 (statt 4) oder ich behaupte ..." Ich kann mir schon vorstellen, dass andere dem nachgeben, wenn ihr Stand nicht so sicher ist wie meiner.)

    Man kriegt es nur mit, wenn Schüler das Notenbuch mir in die Hand drücken, weil sie den Kollegen nicht erreichen und ich sage es auch keinem Dritten oder bei sehr gut befreundeten Kollegen, die mir zu 150 % vertrauen abends bei einem Glas Wein. Es darf eben nie passieren und ist deshalb absolutes Tabuthema.

    Das muss die Schule dann aber unterstützen.

    Bei uns werden in asv nur die Halbjahresinformationen und die Zeugnisnoten eingetragen. Wenn ich da alle Noten eintragen wollte, müsste ich das vermutlich erst einmal in der GLK beantragen. Da bei uns aber beim Zeugnisdruck immer mal wieder Noten fehlen, die nachweislich (Screenshot) schon eingetragen waren, wird sich da vermutlich keine Mehrheit finden.

    Gut ist, dass man das System dank des Tan-Liste von jedem Rechner mit Internetzugang nutzen kann und darf.

    Eine denkbare alternative wäre Untis. Aber die Schulleitung möchte da zunächst nur das nutzen, was direkt mit dem relativ neu eingeführtem digitalen Klassenbuch und dem schon lange genutztem Vertretungsplansystem zusammenhängt, obwohl bei einer GLK der Wunsch auf Nutzung des Bewertungssystems geäußert wurde. Man könnte dann für die Benotung einfach auf den entsprechenden Schüler im Sitzplan klicken und dort eintragen.

    Nutzen sollen wir Untis nur über unsere Dienstgeräte. Für Benotung wäre das aber egal, wenn man nicht gerade in der Sporthalle keinen Internetzugang hat.

    Noten fehlen bei uns in asv nur beim zuletzt eingetragenen Schüler, wenn der Kollege vergessen hat, anschließend irgendein anderes Feld danach anzuklicken (eine Art enter). Das passiert bei neuen Kollegen manchmal.

    Ich bin sehr IT-affin, arbeite viel mit digitalen Medien, aber so lange ich das Ganze nicht digital erledigen muss, halte ich die Noten tatsächlich in meinem kleinen DIN-A5-Planer fest. Ich glaube, das hat für mich einfach einen gewissen Charme - ähnlich wie gedruckte Bücher im Vergleich zu E-Books. :sterne:

    Nur solange bis du ihn mal verlegst, er aus deiner Tasche rutscht oder du ihn in einem Klassenzimmer liegen lässt. Mir ist (das verlegen in meinem Arbeitszimmer zuhause) wie oben geschrieben einmal vor knapp 20 Jahren passiert (ich unterrichte inzwischen fast 30 Jahre), Kollegen vergessen ihn hin - und wieder im Klassenzimmer (und ehrliche Schüler bringen ihn dann ins Lehrerzimmer, deshalb weiß ich es).

    Charme ist schön, ich lese auch lieber Bücher klassisch, aber auch Lehrern passieren Fehler und es gibt Schüler, die dies ausnutzen wollen (in all den Jahren wollten zwei Schüler bzw. ihre Eltern mich erpressen, klappte nicht dank entsprechendem gutem Ruf meinerseits und weil klar war, dass es absolut erlogen war).

    Zunächst mal halte ich eine schul- oder gar landesweite Lösung für sinniger als individuelles ’Rumprobieren.

    Kris24

    In das System trägst du auch nach einzelnen Stunden Bemerkungen zur Mitarbeit ein? Oder nur zusammengezogene Noten?

    Ich könnte für jede Stunde mündliche Noten eintragen, das Programm ist sehr flexibel, aber das habe ich weder zu Papierzeiten noch jetzt je getan. Ich mache mir alle zwei Wochen Notizen (aber nur +, o, -) und vor jeder Klassenarbeit (wir lassen ja in allen Fächern schreiben) daraus eine mündliche Note. Die teile ich meinen Schülern zusätzlich zur Klassenarbeitsnote mit (bei mir stehen unter Klassenarbeiten also immer 2 Noten).

    Und ich trage dann beide Noten gleichzeitig in asv ein.

    Ich höre gerade auf phoenix J. Trittin und S. Neitzel zu.

    Die Gleichsetzung von Sowjetunion und Russland ist laut beiden falsch, wir glaubten fälschlicherweise, Russland einbinden zu können, und sahen nicht, dass Putin Krieg als Mittel sieht, seine Ziele zu erreichen.

    Sehr interessantes Gespräch bisher. Z. B. wann sind wir Kriegspartei?

    Ironie on: Klar, lieber richtig Krieg, dann ist wenigstens richtig Action. Ironie off.

    Siehe Beitrag von Kathie oben….

    Kathie hat aber bis auf die letzte Zeile mir nicht widersprochen. Besonnenheit finder wohl jeder gut.

    Aber wie wollt ihr den Krieg, die Gewalt stoppen?

    Also besonnenes Reden, Austauschen nur im Stillen? Nö.

    Also lieber richtig Krieg?

    Reden ist Silber, Schweigen (oft) Gold.

    Wenn man ständig sagt, was man alles nicht tut, dann macht man sich schwach (angreifbar) und muss nachher zu viel mehr Gewalt greifen oder unterwirft sich.

    Immer dieses Argument mit dem "schwach erscheinen". Dass Scholz besonnen reagiert finde ich sehr gut und stehe damit nicht alleine da. Und dass man sehr, sehr genau überlegt, welche Waffen man liefert und welche Unterstützung man geben kann, finde ich auch gut.

    Säbelrasseln gibt es genug. Es müssen sich nicht alle hochschaukeln, auch nicht rhetorisch.

    Mit schwach meine ich ständig laut zu sagen, was man alles nicht tut, dass man selbst auf keinen Fall Atomwaffen etc. einsetzen wird. Wir machen uns durch Reden schwach (gegen Besonnenheit ist nichts einzuwenden, aber es ist wenig besonnen, was aktuell in Gänze geschieht).


    Natürlich soll man alles tun, um es zu verhindern, aber Säbelrasseln gehört mit zur Abschreckung. Putin ging genauso wie Hitler davon aus, dass wir viel quatschen, aber wenn es ernst wird, kneifen und deshalb kam es zum Krieg gegen die Ukraine (und bald gegen Moldau, wer verteidigt Moldau, für uns noch weniger interessant). Er ging davon aus, dass der Krieg herum ist, bevor wir entschieden haben, was wir tun. Wir können höchstens noch einen Angriff gegen die baltischen Staaten, Polen, Finnland verhindern, weil Putin nicht sicher ist, ob er dann gegen uns alle kämpft (ich sehe schwarz, wenn der nächste amerikanische Präsident Trump o.ä. heißt).

    Hätte man um die Jahreswende Putin glaubhaft deutlich gemacht, dass es bei einem Einmarsch zum kompletten Embargo kommt, hätte man vermutlich den Krieg und das Embargo verhindern können. Aber alles wurde zerredet, nichts war für Putin glaubwürdig, er ging vom üblichen Geschwätz aus. Wie länger man wartet, umso mehr Embargo, Waffen etc. ist notwendig.

    Genauer, bitte. Welche Software verwendet ihr? Wie tragt ihr ein? Was wird alles eingetragen?


    Und wie muss ich mir das vorstellen?

    https://asv.kultus-bw.de/Startseite

    (ich klicke einfach auf das Icon zuhause oder am Schulrechner, gebe meinen Benutzername und mein Passwort ein, dann werde ich nach einer bestimmten Tannummer wie früher beim Onlinebanking gefragt, komme direkt zu meinen Klassen und gebe die Noten (schriftlich, mündlich, praktisch, gewichtet wie ich möchte) ein).

    Bei uns läuft alles darüber. Ich muss keine Klassenlehrer mehr zusätzlich über schlechte Noten informieren (früher hatten wir zusätzliche Papierlisten für alle Klassen im Lehrerzimmer, in denen jeder Fachlehrer alle Noten eintragen musste).

    Wir haben schulintern alles digital (gesichert u.a. mit Tan-Liste), die Noten werden regelmäßig eingetragen, Klassenlehrer und SL haben jederzeit Einsicht, und wenn jemand erkrankt (oder vor ein paar Jahren sogar überraschend stirbt), sind alle Noten vorhanden und ein anderer kann übernehmen. Ich habe zu Papierzeiten einmal drei Wochen verzweifelt eine Notenliste gesucht (und im letzten Moment gefunden, war zwischen andere Zettel gerutscht, seitdem gibt es bei mir keine Papierlisten mehr).

    Ich bilde trotzdem aus den vielen Noten eine pädagogische Note.

    Ausbildung kann Kriegseintritt bedeuten

    (siehe Tagesschau, aktuell)

    Möglicherweise (ein Gutachter, drei Meinungen), aber

    Alles kann Kriegeseintritt bedeuten (wenn Putin es will). Die russische Rhetorik auch gegenüber Deutschland ist bereits deutlich genug (Diskriminierung von Russen (mir fällt gerade Lisa ein (schon ein paar Jahre her), Nazideutschland, Biowaffenherstellung für andere). Für einen Angriff der Ukraine wurde genauso gelogen.

    Ganz besonders, wenn wir schwach erscheinen, weil irgendwelche Menschen erklären, alles zu tun, um einen Atomkrieg zu vermeiden. (Man soll alles tun, aber es nicht laut sagen. Wir schwächen uns damit nur selbst. Putin wird weiter drohen, es klappt ja.)

    Putin führt dieses vielleicht als Grund an, aber auch wenn wir gar nichts tun, erfindet er einen Grund.

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