Beiträge von Kris24

    https://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quell…d.psml&max=true

    Ich würde sagen, dass keine SuS dabei sein dürfen, wenn sie minderjährig sind außer wohl die Klassensprecher bei entsprechenden Punkten.

    (3) Die Klassenpflegschaft besteht aus den Eltern der Schüler und den Lehrern der Klasse. Der Vorsitzende der Klassenpflegschaft lädt den Klassensprecher und dessen Stellvertreter zu geeigneten Tagesordnungspunkten ein; erweist sich ein Tagesordnungspunkt als nicht geeignet, setzt die Klassenpflegschaft die Behandlung des Tagesordnungspunktes ohne Schülervertreter fort.

    Das Gesetz ist von 1983. Genau zu dieser Zeit war ich als Schülerin erstmals bei einem Elternabend (zusammen mit ca. 1/3 meiner Klassenkameraden), es war einfach üblich als Folge der 68er. Interessant. Nur bei der Wahl mussten wir heraus. Und auch als Kollegin kenne ich es. Niemand hat anscheinend je nachgesehen, ich kam gar nicht auf die Idee. Spätestens ab Klasse 9 kamen die ersten Schüler (an meiner jetzigen Schule ist es allerdings nicht üblich). Gut, zu wissen (für die Zukunft).

    In meinem Kollegium nur ca. 5%, allesamt schwer vorerkrankt.

    Bei uns tragen vor allem die nicht vorerkrankten. ;) (zumindest die, von denen ich es weiß inkl. meinerseits)

    Und es sind auch jüngere dabei. Die jüngste konsequente Maskenträgerin läuft Marathon und kann den "Scheiß" nicht gebrauchen. Ich persönlich selbst will weder an Demenz noch Diabetes erkranken. Die Wahrscheinlichkeit steigt mit (fast(?)) jeder Virenerkrankung (ich schrieb schon mal, 20 Jahre nach der Spanischen Grippe litten vorher Infizierte mehr als doppelt so häufig an Demenz). Auch viele Krebserkrankungen werden durch Viren ausgelöst, muss nicht sein. Gegen Grippe schützt auch Maske.

    Aber jeder so wie er will (und lasst den anderen in Ruhe). Hier gibt es von einzelnen immer noch blöde Kommentare, in meiner Umgebung nicht mehr. Deshalb meide ich inzwischen diesen Thread (ich dachte vorher, es sei der Impfthread und nur deshalb schrieb ich).

    Ich unterrichte dieses Jahr wieder Mathe und Naturphänomene in Klasse 5 und habe Schüler, die extrem langsam sind.

    Um einigermaßen alle unterrichten zu können, gebe ich auch Zeitangaben an (z. B. für diese Aufgabe habt ihr 5 Minuten Zeit). Die ersten sind nach 3 Minuten fertig, die letzten haben nach 5 Minuten noch nicht einmal begonnen und schauen mich entsetzt an, wenn ich weiter mache. (Jetzt überlege ich mir, was diese Kinder zu Hause berichten.)

    Aber Leistung hat auch etwas mit Zeit zu tun. Und ja, am Gymnasium ist nicht ewig Zeit. Ich sehe daher eine gewisse Geschwindigkeit durchaus als Voraussetzung für das Gymnasium.

    Etwas ähnlicher Punkt

    Ich habe dieses Jahr eine Schülerin, die extrem langsam schreibt, sie benötigt mehr als die doppelte Zeit der Zweitlangsamsten. Sie ist die einzige, die in Druckschrift schreibt. Auch sie wird aus meiner Sicht Probleme bei Klassenarbeiten bekommen (die ersten kommen Ende des Monats), in ihren Heften steht nur die Hälfte des Unterrichts (daraus lernen wird also schwer). Vielleicht hätte ihr ein Zeitlimit in der Grundschule geholfen?

    Unterrichtet ihr derzeit alle mit Masken?

    Ja (und ich bin nicht alleine). Blöde Bemerkungen wie noch vor einem Jahr gibt es nicht mehr. Aktuell sind ca. 10 % der Kollegen Covid-19-infiziert (vor den Sommerferien 20 %) und ein paar durchaus mit länger andauernden Problemen.

    Aber mir ist egal, was andere tun. Nur beklagen sollen sie sich nicht.

    Ich habe meine Booster-Impfung vergangenen Dezember erhalten und war dieses Jahr zweimal corona-positiv (zugegeben, ich war auch nicht sehr vorsichtig). Trotz relevanter Vorerkrankung wurde mir die vierte Impfung vergangene Woche im örtlichen Impfstützpunkt verweigert. Begründung: Vier "Ereignisse" (also beispielsweise drei Impfungen und eine Infektion) seien ausreichend, mehr Schutz wäre nicht notwendig. Das hatte ich so bislang noch nicht gehört.

    Doch, ich höre dies hier immer. Infektionen und Impfungen werden addiert. Ab 4 "Ereignissen" gibt es hier bisher auch für niemanden eine neue Impfung (noch nicht einmal für Ü80). Außerdem müssen hier mindestens 6 Monate nach der letzten Impfung bzw. Infektion vergangen sein (bei Ü70 reichen 3 Monate).

    Bei 2 Infektionen in diesem Jahr (plus 3 Impfungen) bist du also noch eine Weile nicht dran (außer es gibt irgendwann eine völlig neue Variante mit völlig neuem Impfstoff).

    Telefonisch reichte zumindest bisher nicht.

    Es reicht weder telefonisch noch Mail, weil zu leicht jemand, der nicht befugt ist, "entschuldigen". kann. Fax mit Unterschrift ist zulässig. Wenn deutlich klar ist, wer elektronisch entschuldigt, geht es vielleicht? Aber wenn der "Passwortschutz" durch Kind, Partner usw. ausgehebelt werden kann, sicher nicht. (Bei uns verwenden viele Fünftklässler mangels eigenem Gerät PC oder Handy ihrer Eltern mit deren Passwort, um mir digital eine Nachricht zu schicken. Jetzt muss nur ein Elternteil (evtl. im Rosenkrieg) behaupten, sie hätten nicht entschuldigt, dann beweise mal das Gegenteil. Wir mussten dank Rosenkriege bereits einiges "noch rechtsicherer" gestalten. )

    Elektronisch gilt eigentlich auch sonst nur mit digitaler Unterschrift.

    Wie ist das eigentlich bei der Korrektur der Abiturarbeiten?

    "Vorher" kann ich bei fehlendem Rand einfach ein Blatt Papier daneben legen und "festtackern". Wäre sowas in Abiklausuren angreifbar, weil Randbemerkungen (mit Hinweisen auf Vorzüge / Mängel) verloren gehen können, etwa bei der Übergabe von Erst- zu Zweitkorrektor?

    Bundeslandabhängig? Wir haben keinen so breiten Rand, sondern 2 "normale", rechts für den Erstkorrekor, links für den Zweitkorrektor. Gespräche gibt es bei uns nie, wir kennen/sehen uns ja nicht. Aber ich kenne auch keine Regelungen. Ich darf sowieso nicht viel auf die Klausur schreiben (nur ein paar vorgegebene Fehlerzeichen), um den Zweitkorrektor nicht zu beeinflussen, das würde ich irgendwie dazwischen schreiben. (Ich habe es auch noch nicht erlebt, dass viel darauf geschrieben wurde. Ich ärgere mich nur, wenn jemand in jede Kästchenzeile schreibt.)

    Ich möchte den Schulleiter sehen, der sich in solchen Situationen ernsthaft hinter den Regelungen für den Sonderurlaub verschanzt. Obwohl, an einen erinnere ich mich, dem ich das zugetraut hätte. Aber auch da mag ich mich täuschen.

    Ich erhielt beim Tode meines Vaters vor über 20 Jahren nur 2 Tage frei (trotz deutlicher Nachfrage) und saß daher bereits im Zug (Rückfahrt, 700 km ein Weg), als er beigesetzt wurde (Trauerfeier, div. amtliche Termine konnte meine Schwester umlegen, so dass ich sie innerhalb von 24 Stunden erledigen konnte, ich fühlte mich damals vor allem schuldig, weil ich meine Schwester mit allem alleine ließ.)

    Das führte zu meiner Kündigung in NRW (ich wollte sofort in die Nähe meiner Familie) und Neustart in Baden-Württemberg. Als ich meine Kündigung in NRW vorlegte, wurde ich natürlich nach Gründen gefragt. Auf meine Antwort, antwortete die verantwortliche Person, sie hätte mir in dem Falle bis zu einer Woche freigegeben. Aber natürlich hatte ich nur den SL und nicht die Behörde gefragt. (Mein SL meinte nur, ich könnte ja Auto (nach der Beerdigung durch die Nacht) statt Zug fahren.)

    Ich finde das Zusammenbrechen der Lieferketten gerade noch viel bescheidener als die Preisaufschläge. Mein aktuelles Highlight in dieser Woche war eine 40W Glühbirne für die Innenbeleuchtung des Backofens. Da die Birnen 300°C aushalten müssen und mit ihrer Abwärme eh zur Aufheizung des Ofens beitragen, wird dort auch heute noch die klassische Glühbirne eingesetzt. Jedenfalls war eine entsprechende Birne, sorry Leuchtmittel, bei den örtlichen Baumärkten (Obi, Hornbach, Toom, Hagebau) nicht zu bekommen. Sie konnten mir auch nicht sagen wann der Nachschub kommt. Letztlich habe ich das Zeug auf dem Amazon Marketplace bestellt, weil sogar Amazon selber nicht liefern konnte. Kosten der Glühbirne: 1,99€, Frachtkosten 6€ fürs Päckchen quer durch Deutschland. Von so Sachen wie 20kW Wechselrichtern für die Solaranlage oder Heizungen rede ich mal gleich gar nicht.

    Der Weserauentunnel (Bundesstraße B61) ist bei mir vor der Tür aktuell in eine Richtung gesperrt, weil die Steuerungselektronik für die Brandbekämpfung etc. in einer Röhre ausgefallen ist. Ersatz ist nicht lieferbar. Der Tunnel ist jetzt seit 3 Wochen zu, mal gucken, ob er in diesem Jahr wieder geöffnet wird.

    Wie sagt meine Verlobte: Das ist heute im Laden so, wie früher in der DDR (aus der sie kommt). Damals hat man sich nicht überlegt was man essen bzw. kochen will, ist dann in den Laden gegangen und hat entsprechend gekauft. Damals ist man in den Laden gegangen, hat geguckt was es gab und hat sich dort dann überlegt, was man daraus machen kann. In diesem Zusammenhang finde ich es auch nicht hilfreich, daß die Supermärkte bei uns in der Region den Schein voller Regale wahren wollen und die verbliebenen Produkte in den Regalen "in die Breite ziehen", damit man keine Lücken sieht. Da sucht man dann das ganze Regal ab und findet am Ende doch nicht das, was man sucht. Dann lieber die altbekannten Positionen der Produkte im Regal leer lassen, denn dann sieht man gleich, daß es die Sachen nicht gibt und man nicht zu suchen braucht.

    Da gebe ich dir recht.

    Ein Teil unserer Heizungsanlage ging kaputt und wir hatten Riesenglück, dass es bei einer der Heizungsfirmen herum lag, weil es für einen anderen Kunden falsch bestellt wurde. Sonst hätten wir ewig warten (und vermutlich irgendwann frieren müssen). Aktuell ist es in meiner Wohnung immer noch über 20 Grad ohne Heizung.

    Mein Stromabschlag hat sich im Vergleich zu letztem Jahr um über 15 % gesenkt (ich erhielt jetzt im September fast 100 Euro zurück). Ich zahle netto keine 24 Cent pro Kilowattstunde. Dasselbe höre ich von Bekannten mit "echten" Ökostromanbietern (haben nur Ökostrom im Angebot). Und ich wurde vor Jahren ausgelacht, weil ich nicht ständig wechseln wollte, weil mir wichtig war, woher mein Strom kommt.

    Auch dass ich letzten Winter nicht über 20 Grad geheizt habe (um mich für das Lüften im Klassenraum dank Corona vorzubereiten), macht sich bezahlt. Die höheren Preise im Supermarkt etc. zahle ich allerdings auch (wenn man allerdings liest, wieviel in Privathaushalten immer noch weggeworfen wird). (Und dumm dran ist, wer jetzt wegen Umzug seinen Anbieter wechseln muss. Mein Anbieter musste wie andere Neukundenannahme stoppen, weil er natürlich nicht von jetzt auf gleich sein Angebot vervielfachen kann.)

    Wer viel antwortet, hat auch viele Chancen richtig zu antworten (nicht nur falsch) und, so erkläre ich es meinen, sie haben Einfluss darauf, auf welche Fragen sie antworten möchten. Wer sich nicht meldet, wird irgendwann von mir aufgerufen, vielleicht genau dann, wenn er es auf keinen Fall möchte. Ich zähle doch nicht die Anzahl der richtigen Antworten, sondern ob es Transfer enthält oder nur Wiederholung des Unterrichts, ob die Fachbegriffe (ansatzweise) richtig verwendet werden oder nur "Alltagswissen", bei dem kein Unterricht erkennbar ist.

    Wir haben schulintern (nach vielen Diskussionen) Kriterien für jedes Fach für mündliche Noten aufgestellt. Es geht um Qualität, nicht um Quantität. Du sprachst vorher zudem von sozialem Verhalten darunter verstehe ich nicht häufiges Melden.

    Bei der Fortbildung wurde eben betont, dass die Zeugnisnote nicht das Ergebnis einer arithmetischen Berechnung ist, sondern auch weiche Faktoren mit einbezogen werden können. Im GEW Handbuch für Baden-Württemberg steht ein ähnlicher Hinweis. Die konkrete Umsetzung liegt in der Hand des Lehrers.

    Häufiges Melden darf man auch bei der Fachnote berücksichtigen. Sonst wären ja schwache Schüler, die oft falsch antworten von vornherein demotiviert und trauen sich irgendwann gar nicht mehr zu antworten.

    Das zählt zur pädagogischen Freiheit des Lehrers.

    Deinen 1. Absatz stimme ich vollständig zu, dem 2. nur teilweise.

    Arithmetisches berechnen ist bei uns in Baden-Württemberg tatsächlich nicht zulässig, die aufgeführten Beispiele beziehen sich aber auf "Ausrutscher", nicht auf völlig fachfremdes Verhalten.

    (Ich führe zudem bei meinen Schülern manchmal das Beispiel an, ein Schüler schreibt nacheinander die Noten 1, 2, 3 und dann 4, der andere umgekehrt (also zuerst 4, zum Schluss 1). Das verstehen meine sofort (natürlich überlege ich dann weiter, inwieweit der Schüler zu Transfer fähig ist oder nur wiederholt). Es ist eine Gesamtnote, aber soziales Verhalten spielt dabei keine Rolle (dafür wird bei uns sehr auf Kopfnoten geachtet).)

    Pädagogische Freiheit bedeutet nicht, dass alles berücksichtigt werden kann (ich übertreibe, z. B. auch eine bessere Note für den Bürgermeistersohn oder von meinem Vermieter). Es muss fachlich bleiben.

    Das wäre doch eher die Kopfnote „Verhalten“?


    Ich dachte bei Mitarbeit an häufiges melden (wurde früher zur Fachnote gezählt, jetzt gilt nur Qualität nicht Quantität, war nur ein Beispiel für eine Änderung bei Einführung von Kopfnoten).

    Soziales Verhalten gehört für mich auch zur Verhaltensnote und nicht in die Fachnote.

    Natürlich überlege ich auch gründlich, ob ich noch eine 4 geben kann, wenn es um Versetzung geht. Aber ich wollte von German wissen, was er meint (ich kenne diese Aussage nur von Kollegen aus Bundesländern ohne Kopfnote).

    Es sind jedes Jahr 3 Schüler sitzengelieben. Ausnahme Coronajahre.

    Ein Problem dabei ist, dass es Kollegen gibt, die mit den vorhandenen Schülern immer neu diese Gausssche Verteilungskurve anwenden. Das heißt, von den jetzigen 18 fallen wieder ca. 3 unter den Strich. Eigentlich dürfte es ja bei den verbliebenen Schülern viel weniger schlechte Noten geben, da diese ja Gymnasialniveau haben müssten.

    Bisher gab es aber tatsächlich jedes Jahr neue "Absteiger", die das Schuljahr davor noch befriedigende und ausreichende Leistungen bescheinigt bekamen.

    Das Sozialverhalten darf übrigens in die Note miteinbezogen werden, da nach Klasse 10 beispielsweise die Mittlere REIFE erreicht wird. Es ist kein reines Leistungszeugnis.

    Das wurde auch so in einer Fortbildung des RP Stuttgart kommuniziert.

    Ich frage nach, ob ich es richtig verstehe. Der Schüler ist lieb und nett zu allen und erhält statt einer 5 eine 4 in Mathe, damit er nicht durchfällt?

    Bei uns wurde bisher pädagogische Freiheit anders definiert, seitdem es die Kopfnoten gibt (davor zählte Mitarbeit zumindest zur mündlichen Fachnote, ist bei uns immer wieder Diskussionsthema).

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