Beiträge von Kris24

    Enid Blyton war Britin, also schrieb sie vermutlich nicht von D-Mark.

    Und bereits Luther übersetzte den Klippschliefer mit Kaninchen. Es wurde schon immer angepasst (für mich ein Zeichen für lebendige Sprache). Nur tote Sprachen verändern sich nicht mehr. (Manche Vereinfachung gefällt mir auch nicht, aber jede Sprache vereinfacht sich mit der Zeit habe ich bereits vor knapp 40 Jahren in der Schule gelernt).

    Ich weiß. Ich wollte nur festhalten, dass die Arroganz der Studienräte auf wackeligen Beinen steht. Dass die Gelder für die Regelbeförderung der Studienräte in der einheitlichen Besoldung aller Lehrkräfte besser angelegt wäre, steht außer Frage.
    Aber das ist ein Problem, das weit ins Kaiserreich zurück reicht.

    Welche Regelbeförderung? Von welchem Bundesland sprichst du?

    Wir leben nicht mehr im Kaiserreich. Euer Frust ruht auf nicht mehr aktuellem Wissen.

    Für Plattenspieler nachgelesen (Herbst 2022, A14)

    Im konventionellen Beförderungsverfahren für diesen Herbst standen dem RP Freiburg lediglich 19 Beförderungsmöglichkeiten zur Verfügung. Für Ausschreibung (mit Aufgabe ohne Deputatsstundenerlass) für dieses Schuljahr für die 74 Gymnasien nur 10 Beförderungsmöglichkeiten.

    Also für 74 Gymnasien 29 A14 Stellen (kein Wunder, dass an meinem Gymnasium in den letzten 5 Jahren nur 2 Kollegen neu A14 erhalten haben). Die allermeisten bleiben also definitiv bei A 13.

    Ich bekomme keine Amtszulage.

    Und bei dieser Floskel, die ich früher selbst verwendete, wird auch nicht berücksichtigt, dass die meisten Studienräte mittelfristig Oberstudienräte, teilweise Studiendirektoren, werden, während die meisten Sonderschullehrer Sonderschullehrer bleiben.

    Zum wiederholten Male, seit einigen Jahren nicht mehr. Regelbeförderung gibt es in den allermeisten Bundesländern nicht mehr. An meinem Gymnasium haben in den letzten 5 Jahren genau 2 Kollegen A 14 geschafft (beide waren über 50 Jahre alt) niemand A 15 (von knapp 100 Kollegen), A15 wird es auch niemand mehr in den nächsten 10 Jahren schaffen. Die allermeisten werden mit A13 pensioniert werden (Durchschnittsalter über 50 aktuell).

    Was will ich mit dem 49€ Ticket, wenn die DB auf dem Land ihre Bahnhöfe verkauft hat und der Bus nur zweimal täglich (=Schulbus) fährt?

    Kann ich dann das 49€ Ticket kaufen und die KFZ-Kosten im Gegenzug dem Staat in Rechnung stellen, weil dieser seiner Daseinsvorsorge nicht nachkommt, da er keinen ÖPNV anbietet wie in den Großstädten?

    Und zahlst du auch für die Zersiedelung Deutschlands (Haus mit Garten statt Wohnung im Hochhaus), für die zusätzlichen Straßen, die auf dem Land nicht ganz so stark genutzt werden, für die Umweltbelastung durch Abgase?

    (Hier wurde mal verlinkt, 5000 Euro für Kleinwagen mit 20 000 km, wenn man wirklich alles berücksichtigt. Was wäre es bei dir?)

    In Massachussets gilt leider das Limit 65mph, also ca. 104km/h. Daran hält sich aber kaum jemand, der Verkehr fließt mit +/- 80mph, also ca. 130km/h.


    Klar, ist trotzdem ein Limit, zeigt aber, dass man es nicht zu niedrig setzen sollte, da gibt es keine Akzeptanz. In den USA gibt es ja auch keine "Blitzer" wie bei uns, sondern nur direkte Polizeikontrollen.

    Leute fahren immer ca. 10 - 20 % zu schnell. Bei erlaubten 88 sind es 100 (ich bin damals wirklich nie schneller gefahren bei allen Altersgruppen an Fahrern) , bei erlaubten 100 also 120 und bei erlaubten 130 sind es dann 150. Dein Argument würde also kein Tempolimit bedeuten.

    Verwechselst du Netto und Brutto? Das sind ja absurde Zahlen, die du nennst. Das verdienst du Netto auch mit A16 nicht :D

    Ja, es lohnt sich finanziell nicht „wirklich“, aber es ist das Sprungbrett zu A15. Du hast in der Konstellation gute Chancen, dann auch selbst mal Koordinator zu werden und das lohnt sich schon eher.

    Das habe ich mich auch gefragt. Ich erhalte gut 4500 Euro netto bei Vollzeitstelle und A14 plus höchste Alterstufe (altes System).

    Genial, wie einfach und es geht nicht mal was kaputt: Extinction Rebellion montiert Schilder zur Geschwindigkeitsaufhebung ab...

    https://www.zeit.de/mobilitaet/202…enzung-schilder

    Das habe ich auch gerade gelesen (inkl. der Kommentare). Mir gefällt diese Idee auch. Gerade die Geschwindigkeitsbegrenzung würde auf einfache Weise viel bringen.

    "In ganz Europa gibt es nur eine einzige weitere Region, in der kein Tempolimit besteht: die britische Insel Isle of Man. Hier wurde bisher noch überhaupt kein Tempolimit eingeführt, weder auf Autobahnen noch auf Nebenstraßen. Man erwog eine Einführung im Jahr 2004, sie wurde jedoch von weiten Teilen der Bevölkerung abgelehnt.

    In Ruanda wurde 2001 ein Tempolimit eingeführt, Australien und Tibet folgten 2007. Der US-Staat Montana war von 1995 bis 1999 ohne Tempolimit, hat es inzwischen jedoch ebenfalls wieder eingeführt.

    Nach wie vor vollkommen ohne Tempolimit sind die indischen Bundesstaaten Vanuatu, Pradesh und Uttar sowie Nepal, Myanmar, Burundi, Bhutan, Afghanistan, Nordkorea, Haiti, Mauretanien, Somalia und der Libanon." (Aus https://kfzsachverstand.de/lander-ohne-ge…eitsbegrenzung/)

    Wir sind also in "bester" Gesellschaft. (In meinem Austauschjahr in den USA war die Höchstgeschwindigkeit umgerechnet 88 km/h. Meine Klassenkameraden fanden daher 100 km/h extrem schnell (und schneller bin ich in diesem Jahr nie gefahren, selbst bei Fahrten quer durch die USA auf 10spurigen Autobahnen).) Inzwischen wurde anscheinend etwas erhöht, je nach Bundesstaat darf lt. Internet bis zu 121 km/h gefahren werden. Es geht in den (oft) leeren Weiten der USA, warum nicht hier?

    Sowas gibt es doch nur noch in Großstädten. Ich kenne jedenfalls seit knapp 20 Jahren keinen solchen Servicepoint mehr. Die Bahn hat in Deutschland in der Fläche sowie im Güterverkehr massiv abgebaut. Entsprechend ist auch der Wunsch der Politik den Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern noch illusorischer als vor 30 Jahren. Es gibt eine Vielzahl an Güterbahnhöfen und Containerterminals gar nicht mehr.

    Meine Kleinstadt (unter 50 000 Einwohner) hat ein DB-Kundencenter (und berät immer freundlich selbst wenn man nicht dort kauft).

    Hm. Was heißt "kommt vielleicht"? Über 90 % aller Kinder, bei denen pränatal das Down-Syndrom diagnostiziert wird, werden abgebtrieben. In manchen Regionen der Welt werden Mädchen gezielt abgetrieben.

    Aber klar, es kann sich natürlich noch mehr zuspitzen, dass noch viel mehr Veranlagungen pränatal erfasst werden können und danach "entschieden" wird ...

    Weiß ich (inkl. Vorwurf an Eltern, die nicht abgetrieben haben, wortwörtlich im entsprechenden Tonfall "das muss doch heute nicht mehr sein" (und in Gegenwart des Kindes)).

    Ich dachte an "Embryonenauswahl" blond, blauäugig, groß, schlank, hochintelligent usw. ("Schöne neue Welt")

    Ähm, nein. "Ansonsten hätte jede/r Schüler*in ein "Kann nicht beurteilt werden" bekommen", sollte es heißen. Solche Fälle hatten wir auch schon bei KuK, die krankheitsbedingt längere Zeit ausgefallen waren und von denen uns keine Noten vorlagen.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, problematisch bei Abitur (es wird dann verschoben, dumm für das Studium)

    Deshalb werden die Noten bei uns zentral gesammelt (früher analog, jetzt digital).

    Sorry, ohne moderne Medizin wäre ich schon tot.

    Darf also eigentlich gar nicht mehr hier mitschreiben.

    Tschüssi.

    Ich auch, bereits bei der Geburt stecken geblieben (meine Geschwister hatten es anschließend sehr leicht, mein Bruder war sogar schneller als das Taxi).

    Und Antibiotika hat mich mindestens viermal gerettet (zudem der Kinderarzt, den ich bei einer Covid-19- Impfung wieder traf (ich bedankte mich persönlich, beim ersten Mal war ich noch zu klein, es war ein sehr nettes Gespräch)).

    Ja, es stimmt, der Selektionsdruck ist weggefallen (kommt vielleicht indirekt wieder durch pränatale Diagnostik und Abtreibung).

    Jetzt habe ich mal nach gedruckten Telefonbüchern gegoogelt. https://www.stern.de/digital/smartp…--32728180.html

    Daraus zitiert

    "Hierzulande haben gedruckte Telefonbücher noch eine (rückläufige) Auflage von etwa 60 Millionen Stück, so der Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien laut Nachrichtenagentur DPA. Genutzt werden sie demnach insbesondere von Älteren und Menschen auf dem Land."

    Und in der Schweiz?

    "Dieser Wandel macht deutlich, weshalb die Relevanz der 'Weissen Seiten' (so werden die Telefonbücher in der Schweiz genannt; Anm. d. Red.) in den vergangenen Jahren stark abgenommen hat", sagt der CEO von "Localsearch". Das Branchen-Telefonbuch "Gelbe Seiten" solle jedoch in überarbeiteter Form erhalten bleiben."

    Es gibt sie also noch verbreitet, wenn auch nicht mehr so häufig wie früher. Daher reichen wenige Druckereien. Und auch die Schweiz hat noch "Gelbe Seiten". (Artikel September 2022)

    Es gibt immer entsprechende Tabellen. Falls nicht, sollte man sich in der Schule auf eine einigen. Aber berechnen darf man Noten ja eh nicht. Von daher ist das eigentlich auch wurscht

    Auch ein Unterschied zwischen NRW und Baden-Württemberg. Ich hatte neulich in einem anderen Thread von meinen Problemen beim Bundeslandwechsel berichtet.

    Hier sind feste Tabellen völlig verpönt. Ich kenne keine Schule hier, die so etwas eingeführt hat. Nur bei identischen Klassenarbeiten (zentrale Abiturprüfung etc.) gibt es welche. Immer stimmt also nicht.

    Es gibt Klassenreisen, auch ohne Sternehotel,

    https://www.db-gruppen.de/klassenfahrten-reiseziele

    Tagesziele sind schwierig, stimmt, das könnte aber auch an dem schlecht ausgebauten ÖPNV liegen - da beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Das ist für Tagesfahrten/ Ausflüge und auch Unterrichtsgänge ein richtiges Problem, bei angezogenen Preisen der Busunternehmen einmal mehr.

    Dass das 49€-Ticket auf dem Land wenig bringt, wurde ja schon diskutiert.

    Diskutiert und studiert, Ergebnis, auf dem Land lohnt es sich mehr dank sonst höheren Preise.

    Ich würde mir einen möglichst unkonfortablen Drucker besorgen. Der erzieht dich dazu, weniger zu drucken. 99% des gedruckten braucht man nämlich gar nicht.

    Achja und für die Schule drucke ich auf meinem Gerät sicherlich nix aus. Diese Dienstleistung wird mir schließlich auch nicht bezahlt.

    Ich bin da kein Prinzipienreiter.

    Noch einmal, normalerweise drucke ich auch nicht zuhause für die Schule aus, außer es ist für mich bequemer, keine 15 Cent für insgesamt 30 Kopien ist mir mein längerer Schlaf morgens wert. (Also entweder drucke/kopiere ich spätestens am Vortag oder ich gehe nach dem Unterricht pünktlich heim und schicke den Auftrag gemütlich vom Sofa an meinen Drucker zuhause. Mir ist inzwischen meine Zeit und auch Bequemlichkeit wichtiger als 15 Cent.)

    Insgesamt erhalten meine Schüler inzwischen kaum noch Papierkopien (Ausnahme Klassenarbeiten).

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