Beiträge von Kris24

    Das positive Kind ist identifiziert. Jetzt bleibt in meiner Klasse wirklich nur noch ein einziges, das noch nicht (wissentlich) infiziert war. Mal sehen, wie der nächste Pool dann ausfällt.

    Das kommt raus, wenn die Kinder keine Masken tragen und keinen Abstand halten und so werden wir das dann wohl bald auch in Regelschulen sehen. Ach nein, halt - dank der wegfallenden Tests und Isolation werden wir das doch nicht wirklich sehen, wir können es dann nur noch erahnen. Super Strategie. :autsch:

    Genau deshalb bin ich auf die nächsten beiden Tests in einer meinen Klasse gespannt. Den 2. werde ich beiwohnen. (Am letzten Montag wurde eine Schülerin ohne Maske umgeben von anderen Schülern ohne Maske positiv getestet.) Danach gibt es keine Tests mehr.

    nochmals zur Studie

    Ich zitiere "Bis zum 26.10.2020 wurde das Register von 20.353 Personen genutzt. In dieser Veröffentlichung berichten wir über die Ergebnisse der Eltern, die Daten zu insgesamt 25.930 Kindern eingegeben haben. Die durchschnittliche Tragedauer der Maske betrug 270 Minuten pro Tag. Beeinträchtigungen, die durch das Tragen der Maske verursacht wurden, wurden von 68 % der Eltern angegeben. Dazu gehörten Reizbarkeit (60 %), Kopfschmerzen (53 %), Konzentrationsschwierigkeiten (50 %), geringere Fröhlichkeit (49 %), Abneigung gegen Schule/Kindergarten (44 %), Unwohlsein (42 %), Beeinträchtigung des Lernens (38 %) und Schläfrigkeit oder Müdigkeit (37 %).“

    Wer ruft diese Seite auf? Wer weiß überhaupt davon? Wie wurden die Leute ausgesucht? Ich weiß, dass es Querdenkerseiten gibt, auf denen es gezielt Aufrufe gibt (z.B. Politiker zu beeinflussen). Und Leute, die Masken als notwendiges Übel akzeptiert haben, schreiben sicher nicht. Sie ist also nicht unabhängig.

    Es ist bekannt, dass die ganze Situation auch die Kinder beeinflusst hat, vor allem aber Kinder, deren Eltern es nicht gut ging. Wenn wirklich die Maske alleine Schuld wäre, dann müsste der Rest von Kleidung noch viel negativer beeinflussen. Die "Studie" ist also keine echte Studie.

    Google ist dein Freund! Z.B. das hier: https://tkp.at/2021/01/14/stu…ht-den-kindern/

    Wenn man will, findet man gute. Wie ich oben schrieb, bekommt man da aber leider nicht so schön handliche Daten wie Inzidenzen und Todeszahlen. Die Konsequenzen sind oft langfristiger und schwieriger zu erheben.

    In dem Artikel sind einige falsche Angaben und die "Studie" ist alles andere als unabhängig formuliert. Ich frage mich, wer dahinter steht. Ich schaue später noch einmal genau hin.

    Der Impuls ist verständlich und man ist natürlich sehr schnell geneigt, dem uneingeschänkt zuzustimmen. Es kommt aber ein sehr großes ABER: Das Virus ist in der Welt und wird uns vermutlich bis zum Ende unseres Lebens begleiten. Da es unsichtbar ist, kann man diese Gefahr nur sehr schwer einschätzen. Hältst du es selbst für realistisch, dass man diese Maßnahmen dann praktisch über Jahrzehnte aufrechterhält? Ist es nicht einfach eines der vielen Lebensrisiken, die wir tagtäglich unbewusst eingehen? Es ist halt einfach neu und im Gegensatz zu den anderen nicht normalisiert. Haben sich andere vielleicht einfach bereits mit Corona als unvermeidlichem Lebensrisiko abgefunden und du noch nicht?

    Nein, aber bei Inzidenzzahlen von 5000 unter Kindern wäre Maskenpflicht in der Schule wichtig.

    Wir haben seit Monaten in jeder Woche in jeder Klasse mindestens eine Infektion. Am Montag habe ich eine maskenlose Schülerin umgeben von anderen maskenlosen Schülern umgeben positiv getestet. Ich bin gespannt, wie es nächste Woche aussieht.

    Ich schreibe es deutlich, jede Infektion erhöht dein Risiko dauerhaft ernsthaft zu erkranken. Oder wie ein Virologe sagte, man kann nicht sicher vermeiden, sich irgendwann zu infizieren, aber man sollte versuchen, jede einzelne Infektion zu vermeiden. Die Schäden addieren sich.

    Wir haben in jeder Klasse einige Stunden Doppelbesetzung in der Woche. Natürlich plant man da auch Vertretungskräfte ein. Wie sonst sollen sie denn den Umgang und Unterricht mit unseren SuS lernen, wenn nicht am Beispiel erfahrener Kolleg:innen?

    Bei uns fehlen aktuell 52 Stunden. Ca. 40 Stunden davon unterrichten Kollegen zusätzlich und rechnen MAU ab. Der Rest fällt aus. Doppelsteckung habe ich zum 1. Mal hier bei Andrew gelesen. Ich kenne nur gemeinsame Unterrichtsvorbereitung gegen meinen Willen (da zeitliche Mehrbelastung). Und ich war auch schon an 3 Schulen, kenne weitere durch Bekannte.

    Die Krankenhäuser sind nicht überlastet. Die Zahl der Inzidenzen sind nicht alleine für sich aussagekräftig und außerdem derzeit sinkend. "Leben und Gesundheit" wertest du bezogen auf die Ausiwkrungen des Virus an sich. Da die Maßnahmen ja auch nicht kosten- und folgenlos sind, haben sie auch Auswirkungen auf Leben und Gesundheit in anderen Bereichen. Das lässt sich aber oft deutlich schwerer falls überhaupt beziffern und kann man dann deutlich einfacher unter den Tisch fallen lassen.

    3/4 der Krankenhäuser haben letzte Woche OPs und anderes verschiebbares verschoben. Sonst wären sie überlastet. Deshalb meinte Lauterbach, dass fast alle Regionen Deutschlands die Hotspotregelung verwenden könnten.

    (Man merkt es, wenn man selbst betroffen ist.)

    Es kommt ja auch immer darauf an, wie einschränkend die Veränderungen sein müssen. Masken sind auf Dauer schon ziemlich ätzend. Das erkennt man ja schon allein daran, dass die bei privaten Treffen praktisch nicht getragen werden.

    Für Hörgeschädigte sind die Masken der absolute Horror, weil sie weder Mundbild noch Mimik sehen können, was für sie extrem wichtig ist. Das wurde anfangs auch nicht gesehen und pauschal die Maskenpflicht für alle verhängt. Erst später wurde die Ausnahme für uns in die Regeln hineingeschrieben.

    Ich wurde bereits im Juni 20 vom Verband (Masken kamen erst Ende April auf, waren anfangs noch nicht Pflicht in der Schule) auf durchsichtige Masken angesprochen. Meine gehörgeschädigte Schülerin und ihre Eltern waren aber selbst vorsichtig und wollten es nicht. Wir einigten uns auf andere zusätzliche Hilfen.

    Ich bin nicht erkältet ohne Maske unterwegs, sondern ohne Symptome und aktuell auch selten ohne frischen Test.

    Und geboostert und frisch genesen sowieso noch oben drauf!

    Aber trotz allem würde ich genau aus deinem oben genannten Grund dort (iwo in Asien, was auch groß ist) nicht leben wollen!

    Ich lebe EIN Leben und ich treffe für mich dahingehend meine Entscheidungen in Freiheit!

    Und bin damit auch flexibel, heißt, ich würde auch das Land verlassen, wenn ich mit den Werten und Beschlüssen der Politik nicht mehr überein gehe! Ich würde aber auch umgekehrt niemanden zu meinen Werten zwingen wollen!

    Du fährst auch so schnell, wie du willst. Du hältst nur bei rot, wenn es dir passt (soll doch der andere halten), Gemeinschaft bedeutet, auch Regeln einzuhalten. Und läufst nackt in die Schule (das ist zumindest viel mehr Stoff).

    (Aber ich schrieb Maske bei Erkältung (wieso fühlst du dich jetzt angesprochen) und manch asiatisches Land (ich weiß, dass Asien größer ist, ich verwechsle Japan sicher nicht mit Afghanistan. Leseschwäche?)

    Übrigens auch Risikopatienten bei denen die Impfung nicht anschlägt (z. B. 10 % der Autoimmunerkrankten) haben nur ein Leben. Mich regt der Satz (von anderen, nicht von dir) auf, den ich in den letzten 2 Jahren, "jeder muss sterben". Oder "wir haben verlernt zu sterben". Leben ist das wertvollste, was wir besitzen, wir haben nur eines.

    Und Sars-CoV2-Viren können alle Organe inkl. Gehirn ("Schrumpfen") angreifen. Diabetes Typ I (bei Kindern) 3 Monate nach Covid-19, Demenz und Herzinfarkt ein Jahr nach Covid-19 treten viel häufiger auf. Ein junger gesunder Mensch merkt vielleicht nicht gleich bei der 1. Infektion die Auswirkungen, bei der 10. vielleicht schon (ein Kollege hatte vor kurzem "aus heiterem Himmel" einen Herzinfarkt, er hatte keine Ahnung bis es fast zu spät war). Viele Viren verstecken sich im Körper und verursachen Jahre oder Jahrzehnte später viel schlimmere Erkrankungen.

    (Ich kenne dich nicht. Aber in meinem Umfeld lehnen die, die Maskenpflicht ab, die glauben, dass Sars-CoV2-Viren bei ihnen nur Erkältung auslöst, die von den echten Langzeitfolgen keine Ahnung haben. Ich hasse die Maske auch, will aber später weder an Demenz, Herzinfarkt, Diabetes etc. erkranken. Das würde mein Leben viel mehr einschränken.)

    Kurz, du zwingst mit deinem Verhalten andere (genau wie Raucher von Nichtrauchern Toleranz einforderten). Nein, ich bin nicht tolerant, wenn andere mein Leben leichtsinnig gefährden.

    Ergänzung

    Mein Beitrag hat sich mit den vorherigen überschritten.

    Ab dem 01.05.2022 gibt es keine Quarantänepflicht mehr und auch keine Testpflicht in diversen Einrichtungen und ab dann sinkt die "Inzidenz"!

    Ab da wird es nicht mehr schräg angesehen werden, wenn du oder ich oder andere ohne Maske rumlaufen, weil dann Infektion Privat- und nicht mehr Staatssache ist. So einfach ist das!

    Ansonsten würden wir die nächsten 4-5 Jahre durchweg auf eine 500er Inzidenz starren, wenn sich nur jeder 4. Bürger/Bürgerin alle paar Jahre ansteckt! Absurdistan.

    In manch asiatischen Land wirst du schräg angesehen, wenn du erkältest ohne Maske unterwegs bist.

    An diesem Beispiel sieht man sehr gut, wie viel Kultur in so etwas wie das Tragen von Maske reinspielt. Wegen teils höherer Luftverschmutzung war das Tragen einer Maske schon länger normal oder zumindest nicht so ungewöhnlich. Zum Teil haben sie nicht die rechte Wahl krank zu Hause zu bleiben, was ja ganz oft am sinnvollsten wäre. Das Erscheinen an der Arbeit wird erwartet, außer man hat den Kopf unterm Arm.

    Wie ich oben schrieb, die "Kultur" begann erst nach der Spanischen Grippe. Mit Luftverschmutzung hatte es anfangs nichts zu tun (aber manche Dinge haben im Lauf der Jahre mehr als ein Nutzen).

    Ich finde die Maske lästig, aber vielleicht ist sie ja das neue Normal. Wo sind denn sonst noch Einschränkungen? Dieses ewige Gerede von der Rückkehr zur Normalität nervt mich.

    Die alte Normalität ist sowieso weg. Für immer. Das gilt für alles. Manchmal ist das gut: Früher war es normal, dass Eltern ihre Kinder hauen. Manchmal ist es schlecht: Früher war es normal, dass Kinder draußen spielen (und die Kinder, die früher als moppelig galten, sind heute "normal" - ein Blick auf meine alten Klassenfotos zeigt das sehr deutlich).

    Und ich denke mit der Klimakrise wird es zu noch drastischeren Einschränkungen kommen.

    Ja, was ist normal (wenn man 20, 50 oder 100 Jahre zurück denkt). Einige asiatische Länder fingen auch erst nach der Spanischen Grippe mit Maskentragen an.

    Ich hatte das einfach daraus geschlussfolgert, dass unser Immunsystem den Erreger bereits kennt und besser reagieren kann. Vielleicht führt aber auch eine erneute Infektion bei manchen zu einer Überreaktion des Immunsystems, was die Verläufe schlimmer macht. Ich befürchte dazu haben wir noch keine Daten, was wahrscheinlicher ist - ich persönlich vermute ersteres.

    Der Grippe-Vergleich hinkt in meinen Augen dadurch, dass sich das Grippe-Virus meiner Erkenntnis nach in seinen Varianten deutlicher unterscheidet als die Corona-Varianten.

    Omikron unterscheidet sich so sehr, dass es kaum vor Delta schützt und umgekehrt. Covid-19 ist erst 2 Jahre alt, wer weiß, was noch alles entsteht. Bei Grippe gibt es mehrere Varianten, die sich ablösen. Auch Delta kann wieder kommen und es werden noch andere evtl. gefährlichere Varianten entstehen.

    Ich kenne auch keine Doppelsteckung, ich kenne nur die Bitte der SL an die Kollegen der Parallelklassen, Unterricht gemeinsam vorzubereiten. Dann sitzt man stundenlang herum, bis der Neuling Zeit hat (oft sogar zusammen mit anderen Kollegen, die ebenfalls verpflichtet wurden, dem Neuling zu helfen und diskutiert, wer zuerst darf).

    Und wenn das alles nur für eine Vertretung ist? Ich habe mich auf jeden Fall öfter beim Gedanken ertappt, es wäre einfacher gewesen, die Stunde selbst zu halten (ich hätte sie zumindest bezahlt bekommen).

    Ich habe nicht behauptet, dass man sich nur einmal infiziert, aber die schweren Verläufe treten vermutlich hauptsächlich bei der ersten Infektion auf. Auf meine restlichen Argumente, warum die Ergebnisse schief werden, bist du nicht eingegangen. Du beantwortest auch eine andere Frage damit nicht: Wie lange soll denn diese Lern- und Entwicklungsphase mit Dauervorsicht andauern? Das kann sich ja bis ins Unendliche ziehen und ob eine bessere Impfung und Medikamente kommen, steht eben in den Sternen.

    Eine meiner Schülerinnen hatte beim 3. Mal mit Abstand den schwersten Verlauf. Und ich habe mehrfach gelesen, er verstarb bei der 2. Covid-Infektion, die erste verlief milder. Die aktuelle Omikron-Variante führt meistens zu harmloseren Verläufen. (Vielleicht vermutest du deshalb das mit schweren Verläufen? Aber selbst die 10. Grippe kann zu schwerem Verlauf führen.)

    JoyfulJay hat recht. Wenn Impftermine zu nah beieinander liegen, sieht der Körper es als eine Impfung an. Der Booster hat also keinen Zusatznutzen.

    Empfohlen wird es nur bei Menschen, bei denen das Immunsystem nicht richtig funktioniert (nach 4 Wochen). Allerdings zählt dann die 3. Impfung als Ergänzung zur 2. Impfung und die 4. erst als Booster.

    Oh Mann!

    Und was ich zum Einstellen der Tests sagen soll, weiß ich nicht so recht... Puh. Meine eigenen Kinder finden es jedenfalls nicht gut.

    Meine Abiturienten fanden es heute auch nicht gut, ebenso das es keine Quarantäne mehr geben soll. Sie tragen weiter Maske. Wir haben viele positive Fälle. In der Mittagspause schrieb mir auch ein Kollege, mit dem ich gestern zusammen war, von Symptomen und positivem Schnelltest. Auch bei ihm ist es das 2. Mal.

    Ich habe gehört, dass Covid-19 wie Grippe behandelt werden soll. Da ruft das Gesundheitsamt auch nicht an und man muss in Quarantäne. Aber man bleibt zuhause und es gibt auch Kindkranktage.

    (Da die meisten doch Symptome zeigen, hoffe ich, dass viele zuhause bleiben. Es wurde aber extrem schlecht gestern kommuniziert. Und wenn die Schnelltests wegfallen, weiß man wirklich nicht, ob es Covid-19 ist (für mich das größere Problem).)

    Meine beiden Abiturienten, die erst kürzlich erkrankt waren, haben immer noch ganz schön Probleme. Ich kenne niemanden älter als 15, der es ohne Probleme weggesteckt hat (und es dauerte immer mindestens 1 Monat bis sie sich wieder gut fühlten, bei manchen auch viel länger).

    verstehe deinen Beitrag nicht Peanut.

    (Übrigens unsere Risikogruppen kamen, weil es Masken- und Testpflicht gibt. Mal schauen, ob sie jetzt wieder zuhause bleiben (müssen).)

    Und meine Kollegin ist wütend über sich selbst, dass sie kurz keine Maske getragen hat. Getestet hat sie sich übrigens direkt vor dem Besuch. Aber selbst die guten Siemenstest liegen anfangs nicht bei 100 %.

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