Beiträge von Kris24

    Zu NRW-Lehrerin hat hier der kleine grüne Frosch höflich zurückhaltend sich geäußert.

    Wie schon oft hier geschrieben, kann man ausgehend von Fakten zu verschiedenen Folgerungen kommen, aber ihr wurde immer erklärt, warum andere und ich es anders sehen. Bei ihr hatte ich mehrfach das Gefühl, sie verstand nicht, was sie verlinkt. (Ich denke gerade an die von ihr verlinkten "nur 10 % Infektionsgefahr in 20 Minuten", wenn nur einer FFP2-Maske trägt. Ausgerechnet auf 5 Schulstunden (Vormittag), bedeutet dass, das die Infektionswahrscheinlichkeit über 65 % beträgt (soweit zu Selbstschutz). Ich las auch den Bildzeitungsartikel, bevor sie ihn verlinkt hat, dass 96 % der Longcovid-Patienten im vergangenen Jahr bei einem Arzt waren und ich dachte sofort, ich war sogar zweimal (Haut- und Zahnarzt, nichts mit Corona). Es wurde hier dann die Studie verlinkt, die für alle 95% angab (1 % ist dann nicht viel mehr, manche gehen ja nie zu einem Arzt).

    Nun Gassen steht seit Jahren in den Schlagzeilen (hier ein Artikel aus 2016 https://www.spiegel.de/spiegel/kassen…-a-1122316.html). Irgendwie war er immer mitten drinnen in den Streitereien und Intrigen. Wie Tom schrieb, er ist mehr politisch tätig (und hat gar nicht viel Zeit sich fortzubilden). .

    Einen weiteren Artikel habe ich oben verlinkt. Gassen wird seit Jahren von seinen eigenen Kollegen kritisiert.

    Und er fiel in den letzten beiden Jahren auf, dass er ständig ein Ende der Pandemie forderte (ich dachte, als ich es gestern las, schon wieder), er wollte letzten Oktober den Freedom-Day (und kurz darauf explodierten die Zahlen). Und er wurde auch damals von der Mehrheit seiner Kollegen zurück gerufen. Er fiel mir mit seinen schlechten Mathekenntnissen auf (ich dachte grinsend an einen Freund, der als Kinderarzt tätig ist und über Mathekenntnisse von Ärzten lästerte). Begründungen las ich von ihm nie.

    Leider ist der aktuelle Artikel, den ich verlinken wollte, inzwischen hinter einer Bezahlschranke. Er, A. Gassen, erzählte u.a., dass Immulogen sagen, dass eine 4. Impfung schädlich sei. Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, widersprach. Wenn zwischen Impfung bzw. Ansteckung und Impfung drei Monate lägen, wäre das seiner Meinung nach kein Problem. Auch Stiko empfiehlt diesen Abstand.

    Aktuell äußern sich nur einzelne FDP-Politiker positiv.

    Kurz, Gassen macht Politik, indem er Dinge behauptet. Fachleute wie z. B. Watzl aber auch die Geschichte Ende 2021 widersprechen ihm. Und das darf ich auch aussprechen.

    Die Coronamaßnahmenablehner haben sich in Deutschland selbst Querdenker genannt und damit dem ursprünglichen Begriff eine neue Bedeutung gegeben. Pepe hat dies bereits vor 2 Jahren (?) hier beklagt. In Österreich war es anscheinend nicht so, wenn ich Frechdachs richtig verstehe. Deshalb hat es dort noch die ursprünglich positive Bedeutung.

    Ja, lebendige Sprache wandelt sich (teilweise auch nur regional). Ein Schweizer versteht unter "es schmeckt" auch etwas anderes als der Norddeutsche.

    (im schwäbischen Gschmäckle) ;)

    Ergänzung

    Ich habe erst jetzt die oberen Kommentare gelesen. Der Begriff Querdenker scheint also auch in Österreich (bei vielen) verdorben zu sein.

    Er hofft, die Personalprobleme zu lösen, indem sich möglichst viele vor lauter Pflichtgefühl krank zur Arbeit schleppen. Das hat ja in den letzten Jahren schon oft gut funktioniert.

    Und es ist sehr kurzsichtig.

    Bei verschleppter oder nicht richtig ausgeheilter Grippe weiß man, dass es zu Herzproblemen kommen kann. Bei Covid-19 geht man auch davon aus. Ich kenne inzwischen einige, die noch Monate nach leichter Omikron-Infektion Probleme mit Herz und Lunge haben. Sie kamen nach 5 Tagen Quarantäne zur Arbeit zurück (ob immer ein Zusammenhang besteht, weiß natürlich niemand).

    Aber dann ist (offiziell) nicht Covid-19 schuld, der Arbeitnehmer fällt trotzdem aus.

    In vielen Bundesländern, u.a. in Hessen, wenn ich mich richtig an Meike. und ihre Ausführungen erinnere, kann sich die GeKo selbst eine Geschäftsordnung geben. Da können sicher auch Höchstwerte für die Dauer eine Konferenz definiert werden. Wie bei allen Mitwirkungsmöglichkeiten der Gremien der Lehrkräfte muss sich halt einer (aus dem Kollegium) darum kümmern, das es angestoßen wird.

    Ich schrieb schon einmal. Wir haben eine. Moderieren tun bei uns 2 gewählte Kollegen.

    Der Mann ist doch auch kein Dummkopf...warum sind meines Empfindens nach besonders die Leute hier im Forum so resolut gegen jegliche Lockerungen ..

    https://www.spiegel.de/gesundheit/cor…ba-a5b8ad735973

    Naja, er hat noch im Oktober 20 behauptet, dass es keine 2. Welle geben wird. Die ansteigenden Zahlen seien nur den Reiserückkehrern geschuldet. Auch davor und danach konnte er nicht mit teilweise exponentiell wachsenden Zahlen umgehen, war 20 gegen die Maskenpflicht (Laien können das nicht). Ich las ein Artikel sinngemäß über ihn mit Hüftschäden wachsen eben nicht exponentiell noch nicht einmal linear anspielend auf seine Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie. Er verlangt dies übrigens regelmäßig seit 2 Jahren (ist dann während der Welle relativ ruhig).

    Ein "reißerischer" Artikel vor gut einem Jahr geschrieben, der dies teilweise zusammengefasst. https://www.berliner-kurier.de/politik-wirtsc…assen-li.168741

    Nein. Schüler - bzw. je nach Alter Eltern - kann sich vom Religionsunterricht abmelden (und belegt dann Ethik). Das ist etwas anderes.

    Man konnte ja auch nicht zwischen Wehr- und Zivildienst wählen, sondern man konnte den Wehrdienst aus Gewissensgründen verweigern und musste dann Zivildienst leisten.

    Anmerkung: Gilt für BW. Andere Länder haben teilweise tatsächlich eine Wahlmöglichkeit.

    Warum wusste ich, dass du dies entgegnet?

    Ja, du hast theoretisch recht. In der Praxis wird (bei uns) von Schülern nach Kollegen ausgewählt (und im nächsten Jahr wieder geändert). Gewissensfragen muss keiner mehr beantworten. Deshalb schreibe ich gewählt. Problematisch wird dies ständige Wechseln, wenn man es als Prüfungsfach im Abitur wählen möchte.

    Wir können alte Arbeiten in der Schule abgeben. Sie werden dann professionell geschreddert.

    Früher habe ich nur den Namen entfernt (Umschlag oder oberster Abschnitt vom Arbeitsblatt). Den anonymen Rest habe ich zum Altpapier gegeben.

    Allerdings wurde mir mal gesagt, das sei Bringschuld der Schüler. Wenn sie eine bessere Note möchten, müssen sie es vorlegen. Bei uns werden die meisten Klassenarbeiten nicht gelagert (ich sammele nur Hauptfacharbeiten ein), Entschuldigungen und Klassenarbeiten höchstens ein Jahr (dann versuche ich sie zurückzugegeben, gab schon viel Gelächter in der Kursstufe, wenn ich mit Unterstufenarbeiten auch von Kollegen komme. Schüler nehmen sie dann aber interessiert mit.)

    Wir auch. Die liegen auf dem Dachboden der Schule. Nachdem so ungefähr jeder vergisst, die tatsächlich nach 2 Jahren zu vernichten, werden es immer mehr. Wusstet ihr, dass man Grundschulzeugnisse 50 Jahre aufheben muss?

    Ich weiß es von nicht abgeholten Abiturzeugnissen (ja, das gibt es). Man kann noch Jahrzehnte später danach fragen, wenn man feststellt, dass man es jetzt doch benötigt.

    Wozu benötigt man nach Jahrzehnten Grundschulzeugnisse? :gruebel:

    (Ich vermute, es geht um Urkunden? )

    Nach dem Besuch der Berufsschule sind sie aber noch keine Polizisten, sondern haben damit die Berechtigung für die weitere Ausbildung und damit den Einstieg in die Laufbahn bekommen.

    Ich habe es gelesen, deshalb den 2. Link ergänzt. (Ich war überrascht, kenne genug im mittleren Dienst.)

    Es ging ursprünglich um die schlechten Gehälter, aber wer als Polizist im gehobenen Dienst ist, kann am Ende A13 erreichen (bei kostenloser Heilfürsorge zumindest hier). Deshalb ging ich anfangs hei @DarwinOnTheRocks vom mittleren Dienst aus.

    Ist das Bachelor-Studium inzwischen nicht Pflicht? (Okay, sind nur 3 Jahre, aber immerhin). Danach der verpflichtende Streifendienst, ggf. Bereitschaft-Hundertschaft (das stelle ich mir ähnlich wie das Referendariat vor) und danach noch Spezialisierungen.

    Also: ein 5-Jahres-Studium ist es nicht. Aber studieren müssen sie inzwischen.

    Also für den mittleren Dienst benötigt man Haupt- oder Realschulabschluss. Dann folgt die 2,5 jährige Ausbildung. Wie kommst du auf Studium?

    https://www.ausbildung.de/berufe/polizist/

    daran dachte ich auch.

    Viele Polizisten haben nur 10 Schuljahre und kein Studium. Auch das Referendariat wird noch nicht so gut bezahlt. @DarwinOnTheRocks , rechne mal den Gehaltsvorsprung von 8 + Jahren aus (ich hatte noch 6 Jahre Studium, 4 Jahre Kurse, 2 Jahre Prüfungen und Staatsexamensarbeit). Da muss man als Lehrer lange arbeiten, bis man den aufgeholt hat.

    Ich habe vor Jahren das mit meinen Geschwistern (Schwester ist Krankenschwester) durchgerechnet.

    Wir haben nur 4 GLK im Jahr und eine Fachkonferenz pro Fach. GLKs sind spätestens um 17 Uhr beendet (einmal dauerte es 15 Minuten länger, da wurde kurz vor 17 Uhr abgestimmt, ob zugestimmt wird. Wurde, es blieb (gut begründet) bei dem einen Mal.) Fachkonferenzen legen die Kollegen des Faches fest. (In Chemie oft Freitag zwischen 13.30 bis 14.30 Uhr, Mathematik wechselnder Wochentag aber auch nie länger als 90 Minuten (und eine pro Schuljahr reicht uns wirklich).

    Am 1. Schultag gibt es ab 12.30 Uhr noch eine 1,5 ständige Eröffnungskonferenz. Mehr nicht.

    (Wir erhalten aber wöchentlich Schulinfos per Mail, auch wir Kollegen tauschen uns über Chat und Mail regelmäßig aus. GLKs sind zur Abstimmung gedacht.)

    Das versteht hier auch keiner. Das komplette Schulgebäude wurde vor ca. 5 Jahren saniert. Im Juli ist, bei einem sehr heißen Sommer, ab der 5. Stunde kein vernünftiger Unterricht mehr möglich. Hitzefrei gibt es nicht - dank verlässlicher Grundschule und Ganztagsschule. Ich saß nachmittags schon im Schulhof mit einem feuchten Tuch im Nacken und betreute nur die Kinder, die auf dem zubetonierten Schulhof (auch noch Südseite) spielten. Da bemühen sich ein paar klägliche Bäume um ein bisschen Schatten.

    Unsere SL hat vergangene Woche trotz verlässlicher Schule hitzefrei gegeben. Es wurde den Eltern mindestens 2 Tage im voraus gemailt. Zusätzlich wurde der Ganztagebereich ab 12 Uhr geöffnet. Aber dank rechtzeitiger Vorankündigung wurde es kaum in Anspruch genommen.

    Jetzt noch 3 Tage ...

    Dem kann ich nur zustimmen. Wir hatten in den letzten Jahren oft im Juli mehrere Tage nacheinander knapp 40 Grad und wenn sich das Gebäude einmal aufheizt, kühlt es nachts einfach nicht mehr aus. Ich hatte die letzten 2 Tage morgens um 8 Uhr 30 Grad im Zimmer. Nach 1 Stunde, 3 offenen Fenster und 2 offenen Türen (1 davon direkt nach draußen) immerhin 29 Grad! Ach das Zimmer liegt übrigens zur Nordseite. Ein Kollege hatte diese Woche Dienstagnachmittag (Ganztagsschule) 36 Grad im Zimmer. :hitze:

    Mein Rekord liegt bei 41 Grad in einem Chemiehörsaal mit winzigen, nicht zu öffnenden Oberlichtfenster unter einem Flachdach (vorherige Schule gebaut ca. 1970), gemessen mit gutem Thermometer aus der Chemiesammlung.

    Voraus gegangen war ein lustiger Wortwechsel mit meinem Grundkurs (die Sek. I hatte hitzefrei).

    Ich: Stellen Sie sich nicht so an, es sind nur 38 Grad. (Ich schwitzte auch.)

    Kurs: JA, bei Ihnen unten.

    (Alter Hörsaal mit aufsteigenden Stufen. Tatsächlich war es in der obersten Reihe 3 Grad wärmer. Danach saßen alle in den beiden ersten Reihen und zusätzlich seitwärts auf den Stufen, wir wechselten dann den Raum . Leider wiederholt sich das Problem jedes Jahr. Wir haben weder Klimaanlage noch Luftfilter, dafür erhielten wir bereits Energiespartipps für den kommenden Winter.)

    Und jetzt meckere ich auch, letzten Winter war es mit den empfohlenen Lüftungsintervallen (immer nur kurzes Stoßlüften, nie dauerlüften) teilweise nur 13 Grad (da habe ich gestreikt), die Heizung schaffte es dazwischen nicht mehr. Wenn jetzt die Temperatur der Anlage um weitere 3 Grad abgesenkt werden soll (19 statt 22 Grad), wie warm wird es dann?

    Die Stadt ist der Ansicht, wir lüften falsch, es gab genaue Anweisungen. Luftfilter seien weiterhin nicht notwendig.

    Das ist ja alles subjektiv. Die Grenze für ausreichend sicher ist letztlich subjektiv. Absolute Sicherheit gibt es nie. Aber wir reden ja auch nicht über 10 Monate länger sondern erstmal über 3 Monate. Ein Erdbeben könnte es auch jetzt geben. Dann müsstest du fordern, dass alle AKW sofort runtergefahren werden. Und bitte auch alle in Frankreich etc..

    Es ist aber kein Windrad, das umfällt. Und wenn etwas so gefährlich ist, muss es sicher sein.

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