Beiträge von Kris24

    Kommt darauf an, welche Strecke du wählst. Vorschlag: Bielefeld - Stuttgart - Zürich suchen. Der IC von Stuttgart nach Zürich hält in Singen. Dort umsteigen in den "Seehas" nach FN. Da steigst du um in Köln und Stuttgart und dann noch in Singen.

    Die Züge kenne ich alle gut. Allerdings fährt der Seehas zwischen Engen und Konstanz, nicht nach Friedrichshafen. Es gibt aber einige Züge von Singen nach Friedrichshafen (z. B. auch der RE von Basel).

    (teilweise ist die Gäubahn dank Reparationszahlen an Frankreich teilweise noch einspurig, sie wird endlich nach knapp 80 Jahren jetzt ausgebaut und ist teilweise daher in Baden-Württembergs Ferien unterbrochen, also aufpassen)

    Ich fahre überhaupt nicht Auto, ist keine Referenz für mich. Nachts will ich schlafen und zwar in meinem Bett und nicht in egal welchem Verkehrsmittel. Fliegen nervt mich aus genau dem Grund übrigens zu Tode. Die meiste Zeit sitzt man sich irgendwo sinnlos den Hintern platt und ich kann nicht schlafen.

    Dich meinte ich doch gar nicht, sondern die beiden, die dies schrieben.

    Oh, mit dem Länderwechsel war wirklich auch ein Wechsel vom TB- in den Beamtenstatus verbunden?

    Bislang war es im Lehramtsbereich eigentlich Usus, dass jeder Eintritt in ein Beamtenverhältnis (auch in einem anderen Bundesland) den bestehenden Arbeitsvertrag nach Tarif obsolet macht (ohne, dass irgendwelche Kündigungsfristen zu beachten seien)

    Ich muß die Kündigungsfrist einhalten. Deshalb wurde gleich von Baden-Württemberg gesagt, notfalls kann ich die Stelle (und die Verbeamtung) ein Jahr später antreten. Zum Glück für mich hatte ich im 1. Jahr in NRW nur eine Teilzeitstelle angeboten bekommen und einen neuen Vertrag für Vollzeit nach einem Jahr. Der 2. Vertrag war noch keine 5 Jahre alt.

    Der große Unterschied zu heute, es gab noch keinen Lehrermangel.

    zu Osterweiterung Nato

    Darf nicht jedes Land selbst bestimmen, welchem Pakt es angehören möchte? Oder sind sie doch nicht unabhängig und müssen weiter Russland gehorchen? Wer bestimmt über andere? (USA und Nato haben ja nicht erpresst, die baltischen Staaten, Polen usw. haben selbst entschieden. Für mich darf jeder selbst entscheiden, andere meinen fremden Menschen (Staaten) es vorschreiben zu müssen. Dass niemand zu Russland gehören möchte, ist nur Russlands Schuld.)

    Zu Fahnen gestern bei der Demo

    Wagenknecht bat, keine Fahnen von Reichsbürgern, andere Rechten, nationale usw. zu zeigen. Vermutlich hatte sie Bedenken, in einem Meer von russischen, Reichsbürger und ähnlichen von den meisten in Deutschland nicht anerkannten Flaggen zu stehen (macht keine guten Bilder und nur darum geht es). Anscheinend haben sich einige Russen/Russlanddeutsche nicht daran gehalten. Ukrainer waren sicher nicht auf dieser Demo, auch niemand, der Ukraine unterstützt. (Es gab viele weitere Demos gestern in Berlin.)

    Zu den 650 000 Stimmen zum Aufruf von Wagenknecht und Schwarzer

    Jeder kann diese mit einer (Wegwerf)Mailadresse unterstützen. Ich kenne welche, die mit Stalin, Putin usw. mehrfach erfolgreich abgestimmt haben (ich finde die Idee doof, weil niemand sich die Unterzeichner ansieht, letztendlich wird nur von der Gesamtstimmenzahl in den meisten Medien berichtet). Ich weiß aus der Vergangenheit, dass viele russische Trolle aus St. Petersburg usw. unterzeichnet haben. Kurz, viele (die allermeisten?) Stimmen sind nicht von davon überzeugten Deutschen, das weiß jeder Politiker (sowohl Scholz als Wagenknecht) und reagiert entsprechend.

    Ja, wenn die aus der Zentralschweiz kommen, kann's auch einfach mal Steinschlag irgendwo gegeben haben. Soweit ich mich erinnere, war deswegen letztes Jahr ein ganzer Streckenabschnitt mal länger gesperrt. Ansonsten... Schaffhausen... Ja, die Züge fahren von West nach Ost auf der deutschen Seite. Wen wundert's also.

    Steinschlag kann sein, gesagt wurde einmal wegen Krankheitsausfällen des Zugpersonals (kam mir an dem Tag so bekannt vor). Ich muss jetzt wirklich los. Viel Spaß heute.

    Da kann man sich ja gleich erschießen.

    Es sind übrigens 42 Minuten in Köln, nicht 30. Das ist keine gemütliche Nacht, das ist ein Albtraum. Da würde ich auch lieber ab 2 Uhr selbst im Auto sitzen..

    Eine über 700 km Autofahrt nachts ist auch nicht immer entspannend (ich erinnere mich an für mich plötzlich auftauchende Schwertransporte auf der Autobahn, die extrem langsam fuhren (unter 10 km) und nicht überholt werden konnten (nach 2 Stunden fuhr ich auf den nächsten Parkplatz und habe dort übernachtet).

    Ich selbst fahre übrigens oft nachts mit dem Zug (plane gerade eine Fahrt nach Leipzig bzw. Hamburg, Strecke von hier weiter als die Schweiz groß ist).

    7:04 Uhr, ich sitze plangemäss im Zug nach Chur. Angekommen bin ich in Zürich ebenso plangemäss um 7:00 Uhr. Ich brauch da keine "Luft und Zeit", ein pünktlicher Zug tut's auch.

    Naja, letzten Sommer hatten hier (Bahnhof Schaffhausen) mehrfach auch Schweizer Züge (nicht auf deutsche wartend) eine Stunde und mehr Verspätung.

    (Ich bin in Schaffhausen oft umgestiegen und habe die Durchsagen gehört. Es waren auch Züge aus der Innerschweiz etc. dabei, ich dachte nur, auch nicht besser. Auch bei mir klappten in Deutschland Umstiege von 5 Minuten und Bahnsteigwechsel fast immer.)

    Noch besser wäre es, würden die Züge pünktlich fahren. Was Verspätungen bei der DB AG bedeuten, habe ich bei der letzten Klassenfahrt kennengelernt, als wir 1,5 Stunden bei ca. 0°C auf dem Bahnsteig stehen durften.

    Ich brauche keine App und kein GPS-Tracking, ich brauche eine Bahn, die mit der Präzision des japanischen Shinkansen den Fahrplan einhält.

    Nur mal zur Info: Jeder Schnellzug, der in Japan entweder mehr als 10 Sekunden zu früh oder mehr als 15 Sekunden zu spät in den Bahnhof einfährt, wird als unpünktlich gewertet. Da liegt die Meßlatte für die DB.

    Ja, wäre besser.

    (Häufig werden bei größeren Verspätungen der Grund genannt. Leider waren es bei meinen Zugreisen immer wieder Menschen, die sich vor Züge warfen. Das betrifft nicht nur den einen Zug, sondern die komplette Strecke (und da die dann ausweichen auch andere Strecken). Eine extreme Verspätung (80 Minuten) kam durch den Herzinfarkt einer anderen Zugreisenden statt, ich kann nicht beurteilen, ob diese Zeit notwendig war. Selbst erlebt habe ich einen Unfall. Ein Auto stand auf den Schienen (Halbschranken waren unten, ich sah den Zusammenprall), der Fahrer hat laut Zeitung nicht überlebt, die Strecke war 2 Stunden gesperrt. Im letzten Sommer kamen die vielen zusätzlichen Fahrgäste dazu, es dauert länger, wenn 500 statt 50 ein- bzw. aussteigen. Als der Fahrplan erstellt wurde, wusste niemand vom Ukrainekrieg und 9-Euro-Ticket. Was kann man da (kurzfristig) ändern?)

    Ich bin früher auch viel gependelt (OWL - Südbaden, 750 km Entfernung). Mit dem Auto waren meine Vorhersagen viel ungenauer (durchschnittlich 4 Unfälle auf der Strecke, Stau in Stuttgart (wieso ist dieser Tunnel immer gesperrt, wenn ich kam), locker eine Stunde und mehr Verspätung). Mit dem Zug hatte ich nie mehr als 10 Minuten Verspätung (auch weil die Regionalbahn auf den IC wartete und die anderen Fahrgäste auf mich).

    Ja, die SBB-App kann alles, bis auf Kaffee kochen. Der muss ich nicht mal sagen, dass ich wissen will wo der nächste Bahnhof ist, die weiss einfach jederzeit wo ich bin. Und sie weiss auch an jeder Haltestelle welcher Bus gerade wie viele Minuten Verspätung hat bzw. wo die nächste Baustelle unterwegs ist. Das GPS-Tracking ist dermassen gut, dass es einen fast schon gruselt. Ich muss der auch nicht sagen, von wo nach wo ich fahren will, ich sage ihr einfach, dass ich gerade in den Zug eingestiegen bin, dann rechnet die mir den Preis für die Fahrt ab und weiss auch gleich noch welchen Streckenabschnitt ich im Verbund gefahren bin. Ohne die SBB-App wäre ich wahrhaftig verloren ^^

    Genauso gut funktioniert der DB Navigator. Ich war den ganzen Tag herum gelaufen, schwamm abends noch in einem Torfsee, den mir Einheimische empfohlen hatten und dachte, wie komme ich jetzt heim? Dank GPS wurde mir die nächste Bushaltestelle in 1,6 km Entfernung genannt mit Uhrzeit und 3 Anschlusszügen. Sie zeigte mir sogar wie ich zu Fuß dorthin komme. Sicherheitshalber fragte ich andere Badegäste, die mir dies bestätigten. Preise werden auch genannt (damals dank 9-Euro-Ticket nicht notwendig).

    Gut ist auch die Echtzeitanzeige bei Zugverspätungen. Sie weist darauf hin, wenn der überübernächste Zug vermutlich nicht erreicht wird und bietet Alternativen an. So konnte ich rechtzeitig umsteigen und kam pünktlich an. Ich könnte auch darüber Tickets etc. kaufen, habe ich bisher noch nicht getan. (Sie half mir sogar in Schaffhausen und in Basel. )

    Auch, wenn Indien und China weiterhin Russlands Bodenschätze kaufen?

    Aber (bei fossilen Brennstoffen) zu sehr niedrigen Preisen (und dann bleibt (vom Weltmarkt) mehr für uns übrig).

    Und auch wir verzichten nur teilweise.

    Mich ärgern die lückenhaften Sanktionen (z.B weiterhin Bezug von Diamanten (Belgien) und Uran (russische Firmen besitzen weltweit die Vorräte oft mehr (fast immer?) zu mindestens zu 50%)).

    Was ist das überhaupt bzw. was verstehst du darunter?

    Gerade nachgesehen, ich habe DB Navigator (nicht nur für Züge, half mir auch bereits eine Busverbindung im Allgäu zu finden, ich wusste noch nicht einmal genau, wo ich war, hilft mir hier auch beim städtischen Bus), Öffi Netzpläne/Verbindungen (verwende ich kaum noch, DB Navigator reicht) auf meinem Handy.

    Ich bin seit 14 Jahren im Schuldienst und auch schon so lange an meiner Schule. Bislang gab es diese Problematik einfach nicht, dass man als TZ Kraft ständig Vertretung machen soll. Das hat sich erst dieses Schuljahr so extrem entwickelt. Nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Kolleginnen und Kollegen die in Teilzeit sind.

    Es hat sich für alle extrem verändert. Ich habe als Vollzeitlehrer früher auch nicht regelmäßig zweistellig Vertretungsstunden pro Monat gehabt. (Es kam Covid-19 hinzu und damit bei uns mehr als eine Verdoppelung der Vertretungsstunden, obwohl viel mehr als früher ausfällt, konsequent alle Randstunden).

    Sollen wir über 20 zusätzliche Stunden pro Monat halten, damit Teilzeitkollegen mit 2/3-Deputat nicht 4 Stunden halten müssen? (Mein Gefühl sagt, gerecht wäre, wenn du durchschnittlich 2/3 so viele Stunden hältst wie eure Vollzeitkollegen.)

    Wir haben zum Glück eine ukrainische Deutschlehrerin gefunden, die in Deutschland ein paar Semester studiert hat und dann in der Ukraine bis zum Krieg unterrichtet hat. Sie unterrichtet bei uns volles Deputat. Die Schüler sind anfangs ca. 3 Stunden pro Tag bei ihr, den Rest des Tages verbringen sie von Anfang an in Regelklassen.

    Das ist wohl der Unterschied zwischen Deutschland und er Schweiz:

    In DE steckt man sie einfach trotzdem in die regulären Klassen nach dem Motto: Wird schon stimmen. In der Schweiz schaut man sich die "Leistung" wohl genauer an.

    Das stimmt bei uns nicht. Wir arbeiten sehr eng mit einer benachbarten Gemeinschaftsschule zusammen (nehmen Kinder von dort auf oder geben sie ab, das gilt auch für Kinder aus anderen Ländern) und unsere SL schaut sich Zeugnisse sehr genau an und lehnt auch ab. Anfangs ist es manchmal schwer, Leistungen richtig einzuschätzen (die meisten beginnen hier daher mit der Gemeinschaftsschule).

    Außerdem spätestens im 2. Jahr müssen die gleichen Leistungen erbracht werden, "Schonzeit" ist also ein Jahr.

    Ich denke der Unterschied ist, das Schweizer Gymnasien erst viel später beginnen, bei uns kommen auch keine ukrainischen Schüler mehr neu in die Oberstufe. Die älteren beenden auch bei uns ihre ukrainische Schullaufbahn online.

    Aber typisch state_of_Trance, deutsches Schulsystem komplett bashen und Schweizer allgemein loben (und selbst wenn es für NRW und Basel-Land stimmen sollte, sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz gibt es Unterschiede).

    Ergänzt, mein Beitrag hat sich mit Antimons überschnitten.

Werbung