Beiträge von Kris24

    Die 5.000 € werden aber auch nur dann ausgezahlt, wenn der Nichtautobesitzer gleichzeitig nicht den ÖPNV nutzt, denn dieser wird auch ordentlich subventioniert. Aber ok, der VW UP war wohl etwas hochgegriffen, weil ich davon ausgegangen bin, daß ein Großteil unserer Bevölkerung den Führerschein Klasse 3 bzw. B hat.

    Aber im Prinzip bleibe ich dabei: Die 125er als Roller oder Motorrad ist auf dem Land durchaus mit dem fehlenden ÖPNV gleichzusetzen. Beides dient der Beförderung und bei beiden Beförderungsmitteln darf man im Winter frieren. Also, wo sind die 125er für 365€im Jahr? ;)

    Pech gehabt, radfahren oder doch ÖPNV. (Und ich habe mal extrem auf dem Land gewohnt, nächste Stadt mit 25 000 Einwohner ca. 20 km entfernt, näher nur 2 Dörfer (unter 500 Einwohner). Auch da gab es ÖPNV, weil Kinder, alte Menschen darauf angewiesen waren.

    Und noch einmal, Subventionen sollen steuern. Zersiedelung der Landschaft schadet extrem. Aber darauf gehst du nicht ein. "Ich verpeste die Luft wie ich will, die anderen sollen dafür zahlen." Was könnte man mit dem gesparten Geld sinnvolles zahlen (auch ÖPNV)? In 20 oder 30 Jahren ist es keine Klimakrise mehr, sondern eine Klimakatastrophe. Aber wer denkt schon an das nächste Jahr? Die FDP glaubt ja auch an e-fuels.

    Ein Kind zu isolieren geht wirklich nicht. Bei einem Jugendlichen nur, wenn er selbst es vorschlägt und wirklich kaum erkrankt. Gerade, wenn es einem schlecht geht, benötigt man Streicheleinheiten.

    Bei meiner Schwester haben halt Mann und 2 Jugendliche (18 und 15 gekuschelt), meine Schwester konnte daher Abstand halten (und es war eine gemeinsame Entscheidung). Aber alles andere ist innerhalb einer Familie schwierig.

    Man könnte ja auch argumentieren: „Wenn die Stadtmenschen ihr 365€-Ticket subventioniert bekommen, müßte im Gegenzug die Landbevölkerung ihren VW UP so subventioniert bekommen, daß der Halter ebenfalls nicht mehr als 365€ im Jahr zahlt, inkl. Benzin für 15.000km, Versicherung und Abschreibung für die Neuanschaffung nach einigen Jahren versteht sich.“

    Soviel zu den vergleichbaren Lebensverhältnissen. Nur ob das auch die Grünen mit tragen würden? :pirat:

    Wieso das denn? Wenn schon gleicher Zuschuss für alle (und 5000 Euro für einen Corsa mit 20 000 km Fahrleistung pro Jahr gibt es schon). Dann sollten alle Nichtautobesitzer auch 5 000 Euro erhalten (und wer mehr fährt oder ein größeres Auto fährt, entsprechend drauf zahlen). Aber der Mensch stört sich nur an Subventionen für andere.

    Übrigens ist die Welt nie gerecht.

    Politik sollte auch steuern und nicht durch Lobbyisten wie Autofahrer und -industrie treiben lassen.

    Wir verbrauchen zu viel Energie, unser durchschnittliche Fußabdruck ist ca. 5x zu groß. Warum sollte das noch unterstützt werden? Landbevölkerung zersiedelt zusätzlich die Landschaft (und nein, ein Garten reicht nicht aus, um den Schaden wieder gut zu machen), auch das alleine (ohne Mobilität) ist schlecht für unser Klima. Wer sich den Luxus leisten möchte, sollte alleine dafür aufkommen müssen. Was für ein paar Millionen Deutsche vor 200 Jahren noch möglich war, ist heute für 80 Millionen nicht mehr möglich. Viele Menschen auf wenig Raum ist für die Natur weitaus besser. Aber Augen zu, ich will nichts wissen, das scheint deine Einstellung zu sein.

    Wenn man die Kosten prozentual zum verfügbaren Nahverkehr macht ja - ansonsten zahlt die Landbevölkerung für die Städter

    So wie bei der Subvention von privaten KFZ?

    Immerhin wird jeder private PKW mit mindesten 5000 Euro jährlich subventioniert.

    Eben, wenn schon Abschaffung von Subventionen, dann alle. Dann kann sich zwar Autofahren kaum noch jemand leisten, aber das wäre zumindest ehrlich.

    (Der Tankrabatt kostet mehr als das 9-Euro-Ticket. Und am meisten profitieren die, die viel Benzin benötigen (es gibt immer noch Autos mit mehr als 10 Liter pro 100 km). "Klimakrise, ich kaufe mir eine Klimaanlage." )

    Bisher schien es mir, dass es hier aus dem Forum eher diejenigen trifft, die eher ängstlich sind.

    Das trifft in meinem Umfeld definitiv nicht zu. Nur die vorsichtigen sind noch ohne Infektion. (Ich sprach neulich mit einer Kollegin darüber, sie ist besonders vorsichtig, weil ihr Mann dank einer Autoimmunerkrankung extrem gefährdet ist).

    Die unvorsichtigen hat es teilweise bereits mehrfach erwischt (und teilweise beim 2. Mal trotz Omikron heftiger). Es gibt in meinem Kollegium z. B. niemanden mehr, der auf Maske verzichtet und noch nicht infiziert ist. Von denjenigen, die immer Maske tragen (ca. noch 10) sind noch alle coronafrei. Auch deshalb wird bei uns Maske auch von den maskenlosen akzeptiert (blöde Sprüche gibt es nur hier).

    Ja, was Corona anbelangt, ist der ÖPNV ein gefährliches Pflaster. Insbesondere seit der Zunahme an Fahrgästen ohne MNB (9€-Ticket hat auch seine Schattenseiten...). Gute Besserung, auch an Conni!

    Da war ich in den letzten 2 Wochen (über 2000 Kilometer) überrascht, in Baden-Württemberg trugen auf meine Fahrten alle Maske (spätestens nach Erinnerung eines anderen Fahrgastes, selbst dann noch als dieser ausstieg), in Bayern fast alle.

    Als ein schon negatives Kind von seiner noch positiven Mutter zu uns gebracht wurde mit dem Auto, war hier die einhellige Meinung, die Mutter könne das Kind sofort wieder anstecken und es sei unverantwortlich, dass beide ohne Maske in einem Auto säßen.

    Mal sehen, was du für Tipps bekommst.

    Das Problem ist, dass die positive Mutter das Haus verlassen hat.

    Ich weiß auch nicht, wie man das innerhalb der Familie mat, wenn jemand Corona HAT. Trägt man dann zu Hause Maske? Isoliert sich im Zimmer? :(

    Meine Schwester blieb im Erdgeschoss und schlief auf der Couch, der positive Rest der Familie im Obergeschoss (Schlafzimmer). Es hat geklappt, sie blieb negativ, musste täglich testen (auch PCR), weil sie als Krankenschwester tätig ist.

    Die "Studie" war vom Münchner ifo-Institut und hat die Preise in Frankreich auf Deutschland "umgerechnet". An dieser Rechnung gab es von Anfang an viel Kritik, fast alle anderen sehen es anders.

    (Warum wundert mich das nicht? Ich sage nur mal Mindestlohn und Arbeitsplatzvernichtung oder e-Auto, 2 weitere Studien, die nicht stimmten.)

    Ich bin jetzt durch Baden-Württemberg (Basel, Karlsruhe, Stuttgart) und Bayern (Augsburg, Füssen) gereist, hatte immer Platz und gute Gespräche.

    Ich fand es in der 2. Woche schön, mich treiben zu lassen (so kam ich nach Füssen, im Zug sprachen ein paar über kneippen und Lechfall in Füssen). Klar, wäre ich sonst nicht gefahren (ich hatte in dieser Zeit aber auch keine Zeit zum Autofahren), aber ich halte das 9-Euro-Ticket für sinnvoller als die Steuerermäßigung für das Benzin, das zumindest teilweise/großteils bei den Ölfirmen landet. Seltsam, dass es dazu hier keinen Thread gibt, der dies kritisiert. (Und ich muss hier auch erst einmal weg, die meisten Züge von meinem Bahnhof fahren in die Schweiz, zudem gibt es Baumaßnahmen mit Schienenersatzverkehr.)

    Ich plane jetzt auf jeden Fall längere Touren für die Sommerferien (7x umsteigen bis Flensburg) und das Auto bleibt weiterhin stehen. :D

    Ah, danke,

    die aufsteigenden Pläne gibt es bei uns nicht.

    Hier werden die Pläne ohne wirklichen Vorlauf veröffentlicht und gelten manchmal auch rückwirkend, also ab Schuljahresbeginn, wenn der Plan etwa zu den Herbstferien herauskommt, und

    Auch unsere Pläne davor waren aufsteigend (manchmal begannen sie gleichzeitig in Unterstufe und Oberstufe). BP 2016 in Klasse 5 und 6.

    Müssen diese Änderungen denn nicht bereits 2022 greifen, also so wie bei uns? Unsere jetzigen 9er (letzter G8 Jahrgang) werden im kommenden Schuljahr in der EF 22/23 nach dem gerade rausgekommenden Lehrplan unterrichtet und machen dann 2025 Abitur.

    Wir haben nur 2 Jahre Kursstufe. In den Klassen davor sollen Kleinigkeiten geändert werden, die wurden auch genannt. Wir fangen tatsächlich erst Herbst 23 an.

    Keine Infektion ist aber auch schädlich. So entwickeln ja gerade Stadtkinder massiv Allergien im Vgl. zu Landkindern, weil sie in einer viel zu sauberen / keimfreien Umgebung aufwachsen und ihr Immunsystem unterfordert ist.

    Das gilt für Kinder unter 2 Jahren. Spätestens mit 5 Jahren ist unser Immunsystem soweit gereift, dass es nicht ständig mit den gleichen Infektionen trainiert werden muss (bei neuen ziehe ich eine Impfung vor). Kleine Kinder tragen aber keine Maske (für Ü5 gilt deine Aussage nicht).

    Drosten hat sich einmal deutlich dazu geäußert, weil dies von Maskengegnern immer wieder behauptet wurde. Er sagte, das Immunsystem sei kein Muskel.

    Wer hat sich in der Vergangenheit absichtlich infiziert, um sein Immunsystem zu "trainieren"? Stärken kann man es mit gesundem Essen, Verzicht auf Rauchen, Stress usw. Infektionen schädigen es dagegen und sind oft Zeichen eines schwachen und überfordertem Immunsystem. Wie oft folgt eine Infektion gleich der nächsten? Ich zumindest habe mein Immunsystem dann bewusst gestärkt (gesundes Essen, weniger Stress), um mich weniger zu infizieren.

    Erkältung kommt uns jetzt auch teilweise stärker vor, weil wir die früheren schlaflosen Nächte vergessen haben, wie oft habe ich stundenlang wach gelegen, weil ich nicht zu Medikament XY greifen wollte, die Werbung dazu gab es in den beiden letzten Winter auch seltener :gruebel: (und manche Erkältung war auch in der Vergangenheit stärker als andere). Infektionen gehören zwar zu unserem Leben, aber hilfreich sind sie nicht (ist halt der ständige Kampf Virus oder Bakterium gegen uns).

    Also noch ein Grund, Maske zu tragen?

    Das kann doch jeder für sich entscheiden. Wer jetzt keine Maske trägt, verstößt nicht gegen die geltenden Vorschriften. Wer weiter Maske tragen will, soll dies doch tun, wer nicht, sollte sich aber auch nicht rechtfertigen müssen.

    Das tue ich auch nicht. Ich schütze mich, halte Maske für sehr effektiv. (Und deshalb ist mir egal, ob der andere Maske trägt, er soll sich aber nachher auch nicht beklagen.)

    Deine Unterstellung finde ich daneben. Aktuell muss sich eher der Maskenträger rechtfertigen (deshalb meide ich inzwischen diesen Thread).

    Ich handle nach dem Satz eines Virologen, "man kann vielleicht nicht jede Infektion verhindern, aber versuchen, jede einzelne zu verhindern".

    Ich denke, dass jede Infektion langfristig Schäden hinterlässt (z. B. Mikroentzündungen) . Wenn man gesund, da jung, ist, merkt man die ersten Schäden nicht, aber vielleicht die Summe von drei, fünf oder 10 Infektionen. Mich hat z. B. im vergangenen Jahr schockiert, dass geschätzt 15 % alle Krebserkrankungen auf Viren zurück zu führen sind (manche sagen sogar 20 %).

    Und es gibt genug Studien, dass selbst nach einem Jahr einer COVID-19-Infektion die Anzahl an Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Thrombosen signifikant erhöht sind. Bei Kindern ist die Anzahl an Diabetes Typ I 3 Monate nach Infektion doppelt so groß.

    In deinem Alter habe ich ähnlich gedacht wie du, ich fühlte mich unverwundbar. Das hat sich mit meiner Krebserkrankung vor 16 Jahren geändert. Jetzt ist mir Gesundheit extrem wichtig. Ich trage zwar auch nicht mehr immer die Maske, war heute z. B. in einem Restaurant, aber sobald es mir zu "eng" wird, schon. Maske schützt ja auch vor anderen Infektionen und "andere" Kleidung wie z. B. BH engen mich weitaus mehr ein. Aber dank meiner Oberweite "verlangt die Gesellschaft" dies, seltsam, dass Maske von vielen so anders behandelt wird.

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