Beiträge von Kris24

    Fachbereichsleitung (1. Beitrag) oder zusätzliche Aufgaben (2. Beitrag)?

    Keine für Fachbereichsleitung, Klassenlehrer, Studienfahrten, Abitur usw.

    Eine (Referendariatausbildung insgesamt) bis drei (EDV). Für meine Chemiesammlung erhalte ich aktuell 2 (früher eine).

    (Ansatz sind 80 Stunden pro Jahr für eine Entlastungsstunde. Aber es gibt natürlich viel mehr Arbeit als der Schule zugewiesenen Stunden (bis 750 Schüler, zwischen 750 und x Schüler, über x Schüler. ))

    Du brauchst mich hier nicht zu beschuldigen. Ich habe oben schon erklärt, dass es die tollen inhabergeführten Geschäfte in unserer Innenstadt nicht gibt. Und sie sind auch nicht wegen mir weniger geworden. Lass das, bitte.

    Bummeln tue ich sowieso nie. Meist kaufe ich für Kinder Klamotten, da muss ich so schnell wie möglich durch sein, länger reicht deren Geduld nicht ;)

    Besuch der lokalen Gastronomie findet bei mir grundsätzlich losgelöst vom Einkaufen statt, nämlich abends und mit Freunden. Aber bestimmt nicht alleine oder mit den Kindern. Wenn wir mit den Kindern essen gehen, dann nehme ich auch meinen Mann mit und dann ist das auch meist abends.

    Also mit Kindern gehe ich gerne in die Eisdiele (nicht immer, aber oft) und ich gehe durchaus auch mal alleine in den Biergarten, wenn ich Lust dazu habe.

    Aber ich schrieb nicht, dass du Schuld bist, sondern dass viele so denken und grundsätzlich nur Einkaufszentren mit kostenlosen Parkplätzen anfahren. Der einzelne ist nie schuld. Es ist halt die Frage wie mit dem Huhn und dem Ei. Leute gehen nicht in die Stadt, weil es keine inhabergeführte Geschäfte mehr gibt, die letzten inhabergeführte Geschäfte müssen schließen, weil sie zu wenige Kunden haben.

    In Einkaufszentren befinde sich bei uns nur Massenware von Ketten. Inhabergeführte Geschäfte find ich nur in der Innenstadt (und ja, leider werden sie immer weniger, weil viele so denken wie Anna Lisa), aber bummeln (und auch Geldausgeben) tue ich sicher nicht im Einkaufszentrum.

    Und zum Bummeln gehört auch ein Besuch der lokalen Gastronomie.

    Ich gebe zu, dass ich eine Klimaanlage auch manchmal schätze.

    Aber eigentlich ist es schon seltsam, wir verwenden Klimaanlagen und damit viel Energie und sorgen für weiteren Temperaturanstieg, um den Temperaturanstieg dank Klimakrise besser auszuhalten.

    Dazu fällt mir gerade dieser indische Energieminister ein, der auf billige fossile Energieträger bestand, damit jeder sich in seinem Land den Betrieb von Klimaanlagen leisten kann. Wir Menschen denken halt nur an heute.

    Ich hab meistens Hunde dabei, das nervt mit Bus und Bahn. Und je nachdem, wo man in der Stadt wohnt, ist die Anbindung auch nicht so supertoll. An meinen beiden Düsseldorfer Wohnorten fuhr der Bus bzw. die Bahn gen Innenstadt nur halbstündig, es ging nicht ohne Umsteigen, die Verbindungen klappten nicht ohne Warterei... kurzm, es war unbequemer und dauerte länger. Und ein flexibler spontaner Abstecher ist mit den Öffis auch nicht drin. Als Bonus findet man sich oft noch in äußerst fragwürdiger Gesellschaft.

    Ich bin dann doch eher Typ Fahrrad, wenn ich alleine unterwegs bin.

    Gerade die Flexibilität schätze ich am ÖPNV. Ich kann ganz woanders einsteigen, um zurück zu fahren, muss nicht mit vollen Einkaufstaschen durch die halbe Stadt zum Auto zurück laufen. Das nutze ich aus.

    Ich verwende tatsächlich nie mein Auto mit Ziel Innenstadt. Hier wohne ich zentral, also laufbar. Wenn es mal in die nächste Großstadt geht, parke ich inzwischen außerhalb (sehr günstig) und nehme für die Innenstadt ein Tagesticket (damit fahre ich hin und her). Früher wohnte ich in der Nähe der Innenstadt einer Großstadt, ich lief hinein, durchquerte die Stadt zu Fuß und fuhr den (weiten) Weg zurück.

    Wenn ich öfter fahre, kaufe ich mir immer Mehrfachtickets (z. B. Streifentickets). Einzeltickets sind immer teurer.

    Bei mir im 16-Parteien-Haus würde niemand merken, dass "schon wieder" die Putzfrau zur selben Zeit kommt ;)

    Die alte Dame links unten schon. ;)

    (Ich wohne in einem genau so großen Haus und habe eine solche Nachbarin. Sie war schon immer neugierig, jetzt kann sie nicht mehr weg, weil ihr Mann schwer erkrankt ist. Ihr ist langweilig, sie schaut den ganzen Tag aus dem Fenster und freut sich, wenn sie auf dem Weg zum Briefkasten jemanden im Aufzug trifft. Dank ihr bin ich gegen meinen Willen über alles im Haus informiert (inkl. Einkäufe meiner Nachbarn).)

    Tragisch ist vlt. das falsche Wort in Anbetracht dessen, dass es neben dem Medikament auch sehr wirksame Impfstoffe gibt, die die Medikamenteneinnahme von vorneherein unnötig machen.

    Das Problem ist, dass man auch bei geimpften Personen vorher nicht weiß, ob ein schwerer Verlauf droht.

    Die Cousine meiner Mutter (80 Jahre, sehr fit, dreimal geimpft) ist jetzt schwer erkrankt. Sie hätte es sicher genommen, aber ihr wurde es nicht angeboten.

    Meine Eltern (80 bzw. 91, beide viermal geimpft) hatten nur relativ leichte Symptome. Medikamente waren nicht nötig. (Und gerade bei meinem Stiefvater war ich sehr in Sorge, er hatte vor 3 Jahren Krebs.) Unterschied ist auch (neben persönlicher Verfassung) , wieviel Viren man anfangs abbekommt (das weiß aber niemand), das durch Impfung trainierte Immunsystem benötigt auch etwas Zeit bis es anspringt (und eine Verdoppelung 300 Viren im Gegensatz zu 10 000 macht auch einen Unterschied).

    Ich hoffe daher, dass es irgendwann Medikamente gibt, die entweder jeder nach positivem Test erhält oder auch später noch wirken.

    Klar waren die anwesend. Ich hatte lediglich auf Maylins Aussage reagiert, dass ihrer Ansicht nach niemand Freund*innen beim Putzen helfen würde.

    Mein Beitrag hatte doch überhaupt nichts mit den vorherigen Posts und der hier geäußerten Idee zu tun, eine verunfallte Putzfrau könne ja einfach sagen, sie habe Freund*innen beim Putezn geholfen! Das würde ich niemals von jemandem verlangen; ich würde aber auch niemanden bei mir "schwarz" beschäftigen.

    Eben. Und weil sie auch anwesend war und du es vermutlich nicht jede Woche zur selben Zeit getan hast, konnte dich niemand mit einer schwarz beschäftigten Putzfrau verwechseln. Genau darum ging es mir. Es gibt deutliche Unterschiede zwischen Freundschaftsdiensten und bezahlten Dienstleistungen.

    (Deine Verwirrt-Smileys verwirren mich wirklich. Ich ertappe mich beim Gedanken, auf deine Kommentare nicht mehr antworten zu wollen, weil ich nicht immer zweimal kommentieren möchte und nachher wie beim letzten Mal lesen möchte, dass ich es falsch verstanden habe.)

    Doch, ich habe tatsächlich schon mal Freundinnen beim Putzen geholfen. Die eine wollte renovieren und wir haben ihr mit mehreren beim Ausmisten und Putzen ihrer Wohnung geholfen. Die andere hatte sich bei einem Unfall das rechte Handgelenk gebrochen (sie hätte wahrscheinlich die Kosten für eine Haushaltshilfe von der Beihilfe erstattet bekommen, aber für solch einen kurzen Zeitraum hat sie niemanden gefunden).

    Und die Freundinnen waren vermutlich anwesend? Außerdem hattet ihr ein gemeinsames Hobby oder kanntet euch aus der Schulzeit, habt gemeinsame Freunde, die das bestätigen.

    Versicherungen sind oft sehr misstrauisch und man selbst muss beweisen, dass es wirklich nur Freundschaft war. Und dann gibt es noch Nachbarn, die quatschen (diese Frau kam jeden Dienstag um 14 Uhr für 2 Stunden) .

    Sie wird es wahrscheinlich als privaten Unfall angeben. Dann zahlt ganz normal die KV, weitere Ansprüche hat sie nicht. Kennt ja jeder, der schon mal privat einen Unfall welcher Art auch immer hatte.

    Im fremden Haushalt? Vor der Leiter liegend?

    Das, was Du schreibst, geht nur bei leichten Unfällen, wenn man noch irgendwie nach Hause kommt. Versicherungen sind nicht blöde. (Und bei Versicherungsbetrug werden auch Sozialversicherungen hellhörig (und verlangen empfindlichen Nachzahlungen ggü. dem Arbeitgeber plus Strafe). Es gibt dazu regelmäßig Berichte in den Medien.

    Die Schulkonferenz ist in NRW sogar drittelparitätisch besetzt!

    In der Lehrerkonferenz sind keine Eltern oder SuS dabei.

    In den Fachkonferenzen sitzen Elternvertreter*innen und SuSvertreter*innen beratend

    Zu Schulkonferenz

    In Baden-Württemberg seit ein paar Jahren auch (je ein Drittel Lehrer, Eltern und Schüler). Davor stellten die Lehrer die Hälfte, Schüler und Eltern je ein Viertel.

    Lehrer und Eltern haben sonst getrennte Konferenzen (GLK und Elternvertreter), es gibt Austausch. Fachkonferenzen sind immer ohne Eltern, wir laden seit ein paar Jahren unsere Partnergemeinschaftschule dazu ein, sie müssen aber nicht kommen und kamen bisher nie.

    Wo/wie wird denn der Individualverkehr subventioniert?

    Flupp schrieb neulich, dass jeder kleine Corsa mit 4500 Euro von der Allgemeinheit subventioniert wird. Ich googelte danach, fand eine Quelle und ja, wenn man alles einrechnet, kommt dieser Betrag heraus. Bei einem Spritfresser oder/und schwereren Wagen entsprechend mehr.

    Das Geld könnte man soviel sinnvoller einsetzen. Aber wie wurde schon so oft gesagt, was dem Ami seine Waffe, ist dem Deutschen sein Auto. Es wird sich nichts ändern. Rational ist es nicht.

    Nein, das war es nicht, was mich verwirrt hatte. Aber egal. ;)

    Das hattest du aber direkt anschließend folgendes gefragt.

    Ich stehe auf dem Schlauch. Das hat doch mit dem Alter der SuS nichts zu tun!? Bei uns melden teilweise auch die Erziehungsberechtigten ihre Kinder krank. Die dienstlichen E-Mail-Adressen der jeweiligen Klassenlehrkraft werden zu Schuljahresbeginn den SuS wie auch den Erziehungsberechtigten (und bei den Berufsschüler*innen den zuständigen Personen im Ausbildungsbetrieb) zur Kontaktaufnahme bekanntgegeben. Und darüber erfolgt dann eben auch die Krankmeldung.

    Klar, in dem Fall geht das natürlich wirklich sehr schnell. Elektronische Klassenbücher haben wir nicht (mehr). Vielleicht kommen sie aber bald wieder oder die SuS werden sich in Zukunft entweder über "WebUntis" oder "Moodle" krankmelden (dann wird es aber wiederum schwierig, wenn Eltern ihre Kinder krankmelden wollen, da sie ja die Zugangsdaten nicht haben).

    Das möchte ich auch auf gar keinen Fall!

    Deshalb habe ich entsprechend (in dem Fall umsonst) geantwortet. Aber ja, es ist egal.

    (außer der Erkenntnis Verwirrt-Smileys verwirren.)

    Es waren nur drei Wochen und in anderen Bundesländern hat es sowieso schon länger gedauert, ehe Lehrkräfte unter 60 geimpft werden durften. Im Ergebnis hat das bei mir bedeutet, dass ich zu Beginn der Osterferien und damit noch vor dem Ende des Fernunterrichts die Erstimpfung mit Biontech erhalten habe und vor dem Ende des Wechselunterrichts die Zweitimpfung hatte (3 Wochen später). Zumindest mit dem Zeitpunkt der Biontechfreigabe für Jüngere hast du aber recht, der lag ursächlich an den AZ-Komplikationen. Dennoch haben wir hier in BW als Lehrkräfte besonders früh davon profitieren können, weil die Impfungen so früh - im Vergleich zu anderen BL- für alle in Bildungsberufen Tätige freigegeben wurden. Bei mir war damals dann auch schon das halbe Kollegium mit AZ erstgeimpft. Ich verstehe, warum du dich mit AZ hast erstimpfen lassen Kris. Hätte es bei mir keine ernstzunehmenden gesundheitlichen Bedenken gegeben, hätte ich das genauso gemacht.

    Es wären ohne Sinusvenenthrombosen 3 Monate gedauert bis wir Biontech oder Moderna erhalten hätten. Und mit Sinusvenenthrombosen hat Anfang März niemand gerechnet, sonst wäre es nicht freigegeben worden.

    Du hast Recht, dass in Baden-Württemberg alle Lehrer in Prio 2 eingeteilt wurden und nicht nur Grundschullehrer. Aber genau deshalb haben in Baden-Württemberg viel mehr Lehrer als Erstimpfung AstraZeneca als in anderen Bundesländern.

    Ich habe Glück, bei uns hat sich die Bahn mit Baden-Württemberg geeinigt und seit gestern ist bekannt, dass wir den IC/RE Stuttgart-Konstanz verwenden dürfen. Vorgestern hieß es noch, dass auch diese Verbindung nur für normale Nahverkehrskarten zulässig sei (dafür zahlt Baden-Württemberg bereits).

    (Aber das macht es noch undurchschaubarer, manche gehen, manche nicht, je nachdem ob das betreffende Bundesland Geld nachzahlen.

    Stimmt. Ich habe es damals nicht verstanden und verstehe es bis heute nicht, wie man da freiwillig AZ genommen hat, anstatt zu warten.

    3 Monate täglich Präsenzunterricht in viel zu engen Klassenzimmern (ich hatte kaum Homeschooling), dann lieber AstraZeneca statt Covid-19. AstraZeneca war Anfang März, Biontech frühestens Ende Mai, wenn ich das Windhundrennen gewonnen hätte. (So war die Planung vor den überraschenden Sinusvenenthrombosen bei den jüngeren, aber das war nicht planbar.) Natürlich hätte ich gewartet, wenn ich gewusst hätte, dass dies ab Ende März anders aussieht (aber 2 Kollegen, die gewartet haben, bekamen ihre Erstimpfung auch erst Mitte Mai, weil sie nicht schnell genug waren, andere fuhren bis zu 500 km für eine Impfung Mitte April. Mein Landkreis war extrem benachteiligt, das wurde irgendwann offiziell festgestellt und Mitte Mai erhielten wir zum Ausgleich viel Janzen von Johnson & Johnson.)

    Du und CDL hatten ja mehrere Monate Homeschooling. Ihr konntet euch schützen, ich hatte 2021 genau 2 Wochen Homeschooling im Januar.

    Nächste Woche ist schon Juni.

    In drei Monaten werden auch ohne Impfpflicht Millionen Deutsche eine Auffrischimpfung wollen.

    Das können die Hausärzte gar nicht schaffen. Ich habe immer noch Sorge, dass man wie im letzten Jahr wieder komplett unvorbereitet in den Herbst geht.

    Es wird wieder Impfzentren geben und auch Apotheken dürfen jetzt impfen. (Und angeblich bereitet sich sogar Baden-Württemberg vor.)

    Eigentlich würde ich zustimmen wollen, stimme aber nicht damit überein, dass das am Vatersein liegt, sondern eher in der betreffenden Persönlichkeit, die auch außerhalb ihres Vaterseins so handeln würde. Alkoholsucht und Gewalt sollten nie in Beziehung gegeben sein. Auch nicht in Beziehung zu sich selber.

    Ja, sie handelt vielleicht auch außerhalb so, aber dann leiden Frau und Kinder nicht so.


    (Allerdings kenne ich mehrfach die Verstärkung durch eine unglückliche Ehe. Nach Trennung verwandelte sich z. B. der Vater meiner Freundin und wurde von gewalttätigen und alkoholsüchtigen Vater zum friedlichen und Alkohol verweigernden Vater. Auch die Mutter blühte in ihrer 2. Ehe auf.)

    Wie tragt ihr in das digitale Klassenbuch ein?

    Private Handys dürfen wir dafür nicht verwenden, wollte ich auch nicht. Diensthandys haben wir keine.

    Daher tragen wir in die 4 PCs im Lehrerzimmer ein, wenn da mal einer frei ist. Das führt zu Verzögerungen von mehreren Tagen bis jeder eingetragen hat. Ich finde, die Papierklassenbücher waren da besser.

    Wir haben seit Jahren Diensttablets (noch vor digitalem Klassenbuch) und seit kurzem Dienstconvertibles. (Wir sind angehalten in den ersten Minuten jeder Stunde einzutragen (und erhalten vom Programm nach 24 Stunden eine Erinnerung, wenn noch irgendwas fehlt).)

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