Beiträge von Kris24

    Putin könnte auch heute Nacht aufgrund Alter und Krankheit aus den Latschen kippen. Damit wäre - zumindest ein Stück weit - wohl vielen Menschen geholfen (...)

    Es ist nicht nur Putin. Er hat einige Vertraute, von denen einer ihn beerben wird. Auch Hitler hatte einige "Nachfolger", die nicht besser gewesen wären.

    Nein, eine Person ist es nie. Auch wenn viele Deutschen nach 45 nie damit zu tun hatten.

    Nur das wir hier nicht über einen prügelnden Schulhofrowdy reden...

    Eben. Es ist noch dringender, Putin jetzt zu stoppen. Die Gewalt ist um ein Vielfaches größer.

    Warum sollten andere uns helfen, wenn wir nicht bereit sind, anderen zu helfen?

    In drei Jahren kommt vielleicht wieder Trump oder ein ähnlich denkender Republikaner ins Weiße Haus, dann hat Putin in Europa freie Bahn? Sein anderer Weg (Finanzierung der Rechten AFD, Farage oder LePen) ist momentan erst einmal gescheitert. Aber wer glaubt, dass betrifft uns nicht, wer denkt, dass wir, wenn wir keine Waffen liefern, nicht angegriffen werden, hat noch nicht verstanden, worum es geht. Putin stoppt sicher nicht bei der Ukraine, wenn er siegreich ist.

    Genau, nach 80 Jahren töten wieder deutsche Waffen wieder Russen.

    Das kann nicht richtig sein.

    Alle, die jetzt auf Deutschland Druck gemacht haben, waren schon in der Koalition der Willigen gegen den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak dabei und haben etliche unschuldige Menschenleben auf dem Gewissen. Polen, Ukraine, USA, Großbritannien, Baltikstaaten....

    Lernen wir nicht, dass Kriege und Waffenlieferungen nicht die Lösung sind.

    Vor 80 Jahren haben Briten u.a. zugesehen, wie Hitler und die deutsche Armee erst das Sudetenland, dann den Rest besetzt hat. Erst als Polen überfallen wurde, wurde Stopp gerufen, aber für Polen war es auch zu spät. Jetzt schauen wir wieder zu, erst Krim, Donbas, dann den Rest der Ukraine und rufen Stopp bei Lettland oder erst Finnland?

    Den Schulhofrowdy stoppt man auch nicht, indem man zusieht. Das sollten Lehrer eigentlich wissen. Putin will zurück zu 1990 also inkl. der DDR?

    Frieden schafft nicht der, der zusieht, wenn ein Starker einem Schwächeren Gewalt antut. Manchmal benötigt es tatsächlich Gewalt, um Gewalt zu beenden.

    An weiterführenden Schulen hat man auch nachmittags Schule, d. h. ich habe nur einen Teil meiner Stunden regulär vormittags und zwischen 4 und 10 Stunden (je nach Schuljahr bisher) an bis zu 4 Nachmittagen. Von daher habe ich vormittags schon Lücken. Auch Grundschulen sind hier oft Ganztagsschulen mit regulärem Unterricht am Nachmittag.

    Konferenztag gibt es hier nicht. Die Konferenzen wechseln die Wochentage, so dass dann der Nachmittagsunterricht für die betroffenen Kollegen ausfällt. (Teilweise beginnen die Konferenzen auch erst nach der 9. Stunde, damit nicht zu viel ausfällt.)

    Ich möchte übrigens anmerken, dass Unterrichtsstunden in Vertretung bei uns bezahlt werden. Zumindestens bekam ich eine überraschende Info für 5 U-Stunden, die ich über mein Deputat haben sollte, die für lockere gut 30 € mir versilbert wurden.

    Und solange ich die wirklich lächerlichen AUs mancher SuS akzeptieren soll, sind mir die Kolleg:innen egal. Die SuS sind nämlich so "klug", dass sie mir manchmal die Diagnosen mitgeben und man kann anhand der Diagnose sehr gut feststellen, ob da ein/e Mediziner:in nur Geld von der Krankenkasse wollte.

    Schön, ich nicht.

    Ich bekomme keine Vertretung bezahlt (Vollzeit, Verrechnung mit Minusstunden ein halbes Jahr später dank Leistungskurs, der nach Abitur nicht mehr kommt).

    Teilzeitkräfte bekommen bei uns eher Geld, allerdings nur bis sie Vollzeit erreicht haben.

    Was ich im skizzierten Beispiel sinnvoll fände: erkennen, dass so kein Unterricht möglich ist, Eltern durchtelefonieren und um Abholung bitten, weiterhin für diejenigen, für die das nicht möglich ist, Notbetreuung auf dem Pausenhof mit 1-2 Aufsichten anbieten

    Schulbetrieb ist unter den Bedingungen doch eh nicht durchführbar.

    Wie viele Eltern erreichst du telefonisch? 5 %? Noch weniger, die kommen können?

    Also 8 - 12 Klassen (Grundschule, Unterstufe) mehrere Stunden auf den Schulhof täglich? Mal davon abgesehen, dass ich dort keine Aufsicht (Verantwortung) machen möchte, werden alle bildungsinteressierten Eltern ihre Kinder auf andere Schulen ummelden, zurück bleiben die Problemfälle. Ich würde also auch sofort einen Versetzungsantrag stellen, nur um anderswo zu "überleben".

    Ich unterrichte in einem bei Lehrern sehr beliebten Landkreis, aber selbst bei uns fallen dauerhaft Stunden aus (vor allem Sport und Bildende Kunst, die Kollegen unterrichten ihr ("wichtigeres") Zweitfach). Unsere SL hat dies deutlich nach oben gemeldet. Natürlich kann man einmal (!) den Dienstweg nicht einhalten und direkt an die Presse gehen. Aber was ich mitbekommen habe, ... , es blieb bei einem Mal.

    https://www.fr.de/panorama/coron…e-90995009.html

    Zählt so etwas als Quelle? Dann korrigiere ich 'runterfahren' in 'keinen Schutz aufbauen'…

    Mir wurde vorher der Artikel nicht komplett angezeigt. Als ich die Seite jetzt schließen wollte, las ich

    "Mediziner Klaus Wahle hat eine andere Lösung parat als sein Schweizer Kollege. Der Professor und Sprecher des Projekts Grippeschutz riet im Tagesspiegel dazu, sich frühzeitig gegen Grippe impfen zu lassen, da niemand wisse, wie ausgeprägt die nächste Grippewelle werde. Üblicherweise ist der Januar die Zeit mit den höchsten Influenza-Infektionen. Ein weiteres Anliegen ist für ihn ein strikteres Hygiene-Verhalten: „Wenn es uns gelingt, beides miteinander zu verknüpfen, macht mir die nächste Influenzawelle keine Sorgen. Sie wird dann nämlich nicht kommen.“

    https://www.fr.de/panorama/coron…e-90995009.html

    Zählt so etwas als Quelle? Dann korrigiere ich 'runterfahren' in 'keinen Schutz aufbauen'…

    Wie lange hält der "Erkältungsschutz"?

    Wenn du in diesem Jahr einen dank schwerer Erkältung aufbaust, kannst du im nächsten Jahr trotzdem wieder schwer erkältet sein.

    Also reicht es, wenn ich im nächsten oder übernächsten Winter erkranke.

    (Hast du dich in der Vergangenheit absichtlich erkältet, um geschützt zu sein? Und ich weiß, man kann auch mehrfach hintereinander erkältet sein. Zum Gegenteil, nach einer schweren Erkältung war ich viel infektionsanfälliger und habe oft gleich den nächsten Infekt eingefangen.)

    Ja, es gab ein paar Mediziner, die dieser Meinung sind/waren, die z. B. auch gegen Impfung sind, es wurde aber immer sofort von anderen widersprochen. Und der Widerspruch war eindeutig zahlreicher und begründeter. Ich weiß es von der Diskussion um die Klimakrise (da kenne ich mich besser aus). Manche wollten sich wichtig machen, manche wurden bezahlt. Es gibt immer ein paar Gegenmeinungen. Aber auch hier wurde nicht begründet.

    Jetzt bitte nicht falsch verstehen… Aber wollt ihr dann immer Maske tragen? Wenn ihr sie irgendwann absetzt, haut euch doch der Schnupfen oder alles andere auch um!?!

    Das wurde ja so prophezeit, dass das Immunsystem völlig runterfährt, wenn man immer Maske trägt. Das kann ja auch nicht die Lösung sein um nie wieder krank zu sein.

    Das Immunsystem fährt nicht so schnell herunter. Auch das ist ein gern erzähltes Märchen. (Nur bei kleinen Kindern baut es sich nicht so gut auf.)

    Du musst nicht jede Krankheit jedes Jahr kriegen, um geschützt zu sein. Covid-19 schädigt dagegen das Immunsystem sehr. (Vielleicht ist deswegen das Märchen z. Z. gefragt?)

    Ergänzend

    Link dazu https://www.n-tv.de/wissen/fragean…le23203480.html

    Aus einem Recht (wie der Verschwiegenheit über eine Krankmeldung) etwas Negatives zu interpretieren, ist unangemessen.

    Der Kollege hat aber laut TE nicht geschwiegen. Und dann gibt es Geschwätz, wenn sein Verhalten nicht dazu passt.

    (Ich sage ausdrücklich nicht, dass ich Geschwätz gut heiße. Und ich habe es auch nur sehr selten erlebt. Deshalb schrieb ich oben hat eigentlich einen Grund.)

    Ich denke, jeder hat andere Erfahrungen. Mir ist es im Prinzip egal, wenn ich nicht darunter leiden muss. Aber wenn ich selbst auf dem Zahnfleisch gehe, ständig unbezahlt Vertretungsstunden halten muss (BW-System, dass Minusstunden ein halbes Jahr später mit Plusstunden verrechnet) und dann noch blödes Geschwätz von dem "Kranken" anhören muss (war eher Verhöhnung), dann ist mein Verständnis zu Ende. Natürlich sind es Einzelfälle, das muss man sich immer klar machen und ich habe es trotzdem nicht weiter gesagt. Aber dem TE zu unterstellen, er würde hinterher spionieren, finde ich auch daneben. Ich verstehe seinen Ärger.

    Wer bitteschön hat das Kollegium oder einen Vertreter des Kollegiums zum Richter darüber ernannt, ob eine AU gerechtfertigt ist oder in Zweifel zu ziehen wäre ???

    Niemand, habe ich auch nicht behauptet. Allerdings kennt man mit der Zeit einige der Kollegen bevor sie krank sind und weiß z. B., dass sie nie krank feiern würden (das ist sicher der Normalfall). (Und ich hatte auch schon mal einen Kollegen, der damit angab.)

    Aber normalerweise kenne ich es nicht, dass eine Krankmeldung angezweifelt wird.

    Bei uns ist es ca. halbe-halbe (auf dem Gang mehr, am Platz weniger).

    Bei uns hat das schriftliche Abitur begonnen, mein LK ist ziemlich am Ende des Zeitraums dran. Am Mittwoch schreiben sie fast 6 Stunden Deutsch. Ohne Maske das ideale Superspreaderevent. Ich möchte keine Naschreibeklausur korrigieren müssen (doppelte Arbeit) und wer da auch noch krank ist, erhält erst einmal kein Abitur.

    Zum Korrigieren bleibt mir jeweils nur knapp eine Woche. Es gibt keinen anderen Kollegen bei uns, der in meinem Fach LK-Erfahrung hat, wäre also für meine Schüler und meinen Kollegen blöd, wenn ich bei einer der Korrekturen ausfalle (wir haben 3 unabhängige Korrekturen, der Zweitkorrektor kennt weder Namen noch Schule noch Noten der Erstkorrektur).

    Wegen solcher Menschen bin ich immer sehr froh gewesen, weit weg gewohnt zu haben von meinen Arbeitsstätten.

    Tja, ich bin bereits 200 km von meiner Wohnung entfernt von Schülern begrüßt worden (plötzlich hallte es durch den Ikea "Guten Morgen Frau Kris"). Ich habe auch schon mitten in London einen Kollegen getroffen (wir wussten beide nicht, dass der andere dort hinfährt).

    Jetzt wohne ich in der Nähe der Schule, aber meine Kollegen wohnen fast alle weiter weg. Hin und wieder treffe ich beim Einkaufen Eltern, noch seltener Schüler, Kollegen nie. ;)

    (Mir war irgendwann die Fahrzeit und das Benzin zu schade. Der Umweltgedanke spielt für mich eine große Rolle und das jahrelange "mireinreden" "auf der Fahrt schalte ich ab" funktionierte irgendwann auch nicht mehr (bzw. jetzt laufe ich und kann viel besser abschalten).)

    Mit anderen Worten: er kann doch gefälligst seine Unschuld beweisen?

    Nein.

    Das gilt nur, wenn das Kollegium bereits misstrauisch ist (und das hat, wenn es nicht nur einzelne sind, eigentlich immer einen Grund).


    Das hat doch nichts mit Schuld oder Unschuld zu tun. Man hat doch Kontakte zueinander, bedankt sich fürs vertreten, die guten Wünsche, fragt nach seinem Abikurs oder sonst irgendwas. Sagt evtl., dass es noch dauert, ...

    Eben. So kenne ich es auch.

    (Als ich einmal länger krank war und ziemlich außerhalb wohnte, haben mir Kollegen angeboten, für mich einzukaufen, sich um die Pflanzen zu kümmern usw. Sie wären bis zu 50 km gefahren, nur um mir zu helfen.)

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