Ich weiß schon wieder nicht, was daran verwirrend ist. Für mich ist eine Geburt ein natürlicher >Vorgang in erster Linie, so wie auf Toilette gehen, essen, trinken. Erst durch einen Eingriff, wie ein Kaiserschnitt o.ä. wird es für mich zu einer medizinischen Angelegenheit.
Andere definieren aber "medizinische Angelegenheit" scheinbar anders
Ich wäre ohne Krankenhaus nicht lebendig auf die Welt gekommen, ich hatte schon damals einen Dickkopf und blieb stecken. (Meine jüngeren Geschwister hatten es dadurch leicht und benötigten alle weniger als 1 Stunde
).
Auch meine jüngere Schwester hätte vermutlich beide Geburten ihrer Kinder nicht überlebt (und die Kinder auch nicht). Es kam beide Male zum (nicht geplanten) Notkaiserschnitt. Meine Mutter hatte sie vorher mit Hinweis auf mich überredet, ins Krankenhaus zu gehen.
Schlimm ausgegangen ist die Hausgeburt einer Bekannten. Das Kind blieb ebenfalls stecken, sie wurde zwar sofort ins Krankenhaus gebracht, das Kind war aber zu lange ohne Sauerstoff und starb schließlich.
Fakt ist, die Geburt ist immer noch der gefährlichste Moment im Durchschnittsleben eines Menschens, es ist gut, wenn schnell Hilfe erreichbar ist.
)