Beiträge von Kris24

    zu Maßnahmen

    In Baden-Württemberg (z. B.Weil) gilt teilweise seit letzten Mittwoch FFP2-Maske. (z. B. Einkauf), erst einmal bis Ende Januar (es waren vergangene Woche immer noch zu viele aus der letzten Welle hospitalisiert und man will die nächste Welle verzögern).

    Aber wer geboostert ist, kann ohne Test in Gastronomie etc. Letzten Dienstag reichte noch OP-Maske. Bei uns verkaufen die Geschäfte am Eingang sie zum Selbstkostenpreis, wenn jemand keine hat. Ich habe genau einen Test bisher benötigt (Theater Anfang Dezember, am Tag darauf wurde es für Geboosterte bereits erlassen).

    Dazu las ich folgendes

    Wenn eine Region (z. B. Landkreis in Bayern oder Sachsen) die Schulen schloss (vor Weihnachten), dann zählte Oxford es für das ganze Land. Genauer, es wurde in einem Zeitraum immer die stärkste Einschränkung irgendwo in einem Staat genommen, egal wie verbreitet sie war. Und es zählten nicht alle Maßnahmen (wir verdanken den Status auch der Schulschließung vor Weihnachten (gab viele Punkte) - wir wissen alle hier, sie war nicht verbreitet und andauernd). Die Niederlande steht mit seinem Lockdown (in diesem Zeitraum) besser da.

    Ich suche jetzt nicht den Artikel heraus, Antimon hat mich sowieso blockiert, aber gerade dieser Index wurde ziemlich zerrissen (und die Ersteller gaben dem Recht, es soll irgendwann geändert werden).


    Und ja, wenn einzelne Maßnahmen in einzelnen Landkreisen so viel Gewicht kriegen, dann ändert sich der Index für einen Bundesstaat Deutschland mit über 400 Landkreisen häufiger als in Luxemburg.


    Ergänzung (Mein Artikel ist hinter einer Bezahlschranke, ich habe jetzt doch gesucht und dies gefunden)

    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/s…-index-101.html

    (Auch Schweden hat angeblich stärkere Maßnahmen als Dänemark.)

    Weitere Ergänzung

    Zitat aus obigen Beitrag "Projektleiter Thomas Hale bestätigt dies auf Anfrage von tagesschau.de: "Wenn nur ein Bundesland in Deutschland die strengsten Vorschriften eingeführt hat, der Rest des Landes aber keine ähnlichen Vorschriften hat, erfassen wir die strengsten Vorschriften und fügen eine entsprechende Kennzeichnung hinzu."

    Nur gibt es an Gymnasien keine Erzieher (und Baden-Württemberg ist das einzige (?) Bundesland, das Notbetreuung bis einschließlich Klasse 7 anbietet (und unsere Siebtklässler waren bei der Betreuung die problematischen, kein Wunder, dass die Eltern sie geschickt haben).

    Bei uns half letztes Mal eine Mutter mehrmals die Woche freiwillig, dazu kam abundzu eine Sozialarbeiterin, wenn sie keine anderen Termine hatte (wir benötigten für Notbetreuung 6 - 10 Lehrer pro Tag bei ca. 70 Lehrern, die teilweise selbst kleine Kinder haben). Es fiel an dem Tag, an dem man mit Notbetreuung dran war, eben der Distanzunterricht aus (und alle Außenstehende konnten klagen, dass Distanzunterricht nicht klappt).

    Außerdem ist das positive Ergebnis vom 16. Dezember erst am 26. Dezember eingetragen worden (das negative dazwischen aber sofort, also vor dem 26.) Und bevor er positiv getestet worden ist, hat er bereits die Ausnahmegenehmigung beantragt (er wusste also bereits vorher, dass er in naher Zukunft positiv getestet würde, die Quarantänezeit aber rechtzeitig endet. Es musste also genau an diesem Tag sein.)

    Mir war es im Prinzip egal, aber so viele Lügen gehören nicht belohnt (da reagiere ich empfindlich bei meinen Schülern, da reagiere ich empfindlich bei Promis). Vermutlich dachte er, er stehe über dem Gesetz, seine Verwandten (Vater, Bruder) vergleichen sein Leiden mit Jesus, seine Mutter brach ein Interview sofort ab, als eine Journalistin die zeitliche Problematik ansprach.

    Bei uns ist es gleich geblieben. Die vorher sorglos waren, sind es immer noch, die vorher vorsichtig waren, sind immer noch vorsichtig. Im Lehrerzimmer prallen die Meinungen aufeinander (ich verziehe mich in die Chemiesammlung, wir Chemiker sind alle vorsichtig).


    Unsere Schüler wollen dagegen mehr lüften, inzwischen bin ich diejenige, die das schließen der Fenster anmahnt. (Das liegt vielleicht daran, dass jetzt alle Klassen betroffen sind. Vorher war es für viele Schüler weit weg, bis Dezember waren einige Klassen stark betroffen, andere gar nicht. Jetzt direkt nach den Weihnachtsferien ist es gleichmäßig verteilt. (Auffallend ist, dass vor allem die Kleinen betroffen sind, ab Klasse 10 nur wenige. Impfung und besser passende Masken bringen anscheinend viel. Bei uns sind immer noch viele nicht geimpft. )

    Ich habe jetzt dank euch gerade ein gutes Messgerät bestellt. (Ich hatte bisher nur ein sehr einfaches und auch niedrigen Blutdruck, bin aber auch über 50.)

    Meine letzte kurzfristig entschiedene Bestellung war ein CO2-Messgerät auch dank eines Threads hier im Forum. Langsam wird es teuer hier zu lesen. ^^

    (Ich bin aber dankbar über das CO2-Gerät und hoffe, dass mich das Blutdruckmessgerät auch beruhigen wird.)

    ich dachte, die Moderatorin ist selbst betroffen (Ehepartner, Eltern oder Kinder sind Lehrer - sie weiß, dass Lehrer am Sonntag arbeiten - ich korrigiere auch gerade noch die letzten Arbeiten)

    im Frühjahr 21 zeigte es sich, dass bei BioNTech ein Abstand von 6 Wochen zwischen Erst- und Zweitimpfung besser ist als 3 Wochen, daher kommt vermutlich der Rat, 4 oder gar 6 Wochen.

    4 Wochen sagt man, bei immunsuprimierten Personen, wenn die 1. Impfung nicht angeschlagen hat und sie wiederholen sollen (dann zählen 2 Impfungen aber als eine)

    3 Wochen war die ursprüngliche Studie (aber den Wildtyp gibt es schon lange nicht mehr)

    jetzt bei Omikron weiß man es halt nicht, sinnvoll (bei Erwachsenen) ist Boosterung (also 3 Impfungen), der Körper braucht aber etwas Zeit dazwischen, sonst wirken die Impfstoffe wie eine Dosis (und nicht zwei oder drei). Wenn die Abstände zu kurz sind, ist es eben keine Auffrischung.

    Ohne Omikron würde ich sagen, möglichst großer Abstand (ich habe im Frühjahr bewusst gewartet), aber wenn ein Kind sich nächste Woche ansteckt, sind 2 Impfdosen vermutlich besser (wenn erst im Februar wäre warten vermutlich sinnvoller).

    Hier sind die Abstände auch 3 Wochen.

    Nein, wenn man sie steuer- und sozialversicherungsfrei haben wollte, dann geht nur diese.

    ja, das stimmt, aber ich hätte lieber eine 0,x % Erhöhung gehabt, so heißt es hier im Forum (siehe oben) und überall außerhalb, die geldgierigen Lehrer wollen jetzt noch den Coronabonus. (Bei 0,x % wäre eher Mitleid gekommen.)

    Und Steuern für Beamte erhält der Staat wieder. (Ich habe gelesen, dass Griechenland (früher) auf Steuern für seine Beamte verzichtet hat, dafür weniger bezahlt hat (und hier hieß es, die griechischen Beamten zahlen noch nicht einmal Steuern). Bei Angestellten ist das korrekt, da spart der Staat auf Kosten der Sozialversicherungen, wenn er nur netto bezahlt statt mehr brutto.

    Habt ihr eigentlich Insiderwissen über diese 4 Impfung? Ich lese hier eine sehr große Selbstverständlichkeit, was die Verabreichung der 4. Dosis angeht und dass Israel da gerade noch forscht. Hab ich was verpasst?

    Derweil drängt sich mir immer mehr der Verdacht auf, dass die Impfungen einfach nicht der damals propagierte Weg aus dieser Situation sind, weil der Impfstoff einfach nicht gut genug ist. Wenn wir jetzt in sehr kurzen Abständen von Impfung 4 reden, dann erscheint mir das nicht wirklich wie die Rettung.

    wie kommst du darauf?

    Außer Websheriff hat hier noch keiner 4 Impfungen. Es geht um sehr betagte oder immunschwache Personen, deren Immunsystem nicht mehr richtig arbeitet. Gerade Israel hat doch festgestellt, dass die 4. Impfung bei den Ärzten und Pflegern nicht benötigt wird, weil die Impfung gut genug ist.

    Ich meine, es gab mal sowas wie 1700 im Osten. einzelne Städte hatten über 2000.

    Das letzte wünsche ich mir auch so sehr. Und ehrlich gesagt, ist es mir auch Wurscht, wieviele mit Schnuppen oder ganz ohne irgendwas daheim sitzen, solange das Gesundheitssystem noch funktioniert. Ich wäre daher für Abschaffen aller Maßnahmen und das Geld ins marode Gesundheitssystem und Bildungssystem pumpen, anstatt Gastwirte zu entschädigen. Gleichzeitig genug Impfangebote realisieren.

    es hieß mehrfach, "mehr als 2000 können wir nicht durch PCR-Tests nachweisen (wir vermuten eher 3000)"

    Einzelne LK waren sicher über 3000.

    Und ich bin gegen Abschaffungen der Maßnahmen jetzt, weil ich noch gut genug weiß, wie ich Wochen während der 2. Welle auf meine Krebs-OP gewartet habe (es mussten dann 2 OPs sein, weil beim 1. Termin zu wenig operiert wurde, Hauttransplatation und Intensivstation ging nicht, weil bereits die 3. Welle kam). Ein Unfallopfer musste über 100 km weit gefahren werden, weil es für 2 Verletzte hier nur ein Bett gab (es verstarb kurz nach Erreichen der Klinik). Von einem Bekannten weiß ich, dass der Rettungsdienst vor einem Jahr einmal entscheiden musste, ob es zum Unfall oder zum Herzinfakt fährt, mehrere Teams waren in Quarantäne. (Es wurde dann versucht, wenigstens einen Arzt zum 2. Fall zu schicken bis das Rettungsteam aus den Nachbarkreis nach einer halben Stunde kam.)

    Das Gesundheitssystem funktioniert eben dann nicht mehr (und bis der kleine Mann es merkt, ist es zu spät). Es gab schon mehrfach Triage (z. B. das jüngere Unfallopfer durfte vor Ort bleiben), es kommt nicht in der Tagesschau, "ab heute ist Triage". Bis jetzt wurde halt an weniger betroffene Kreise verteilt. (Und das kam öfter und länger vor als in der Tagesschau genannt). Wenn ganz Deutschland betroffen ist...

    ich denke, es ist (bei Flupp) das testen gemeint

    Aber das es widersprüchliches gibt, ist ja nicht neu. Am Anfang des Schuljahres gab es ja auch die missverständliche (da widersprüchliche) Aussage, ob Schüler, die bewusst dauerhaft im Homeschooling bleiben jetzt aktiv beschult werden müssen oder ob sie sich selbst darum kümmern. Der Widerspruch in einer Zeile haben zuerst Eltern gefunden, die dann die SL darauf hinwiesen. Die Rechtsberatung des RP war erst einmal überrascht.

    Mich lässt dies inzwischen kalt. Wenn es Widersprüche gibt, dann gibt es sie. Wenn die Politik nicht am Wochenende arbeitet ...

    Ich sehe den Coronabonus nicht für Mehrbelastung durch Corona, sondern als Ausgleich für die 0 % in diesem Jahr.

    (Aber es war sehr klug von der Politik (und dumm von den Gewerkschaften) diesen Begriff zu wählen bzw. unwidersprochen zu lassen. Viele Betroffene, (fast) alle anderen blicken es nicht. Ich sehe noch das Grinsen unseres Finanzministers. Das es trotz Inflation von über 3 % 2,8 % erst ab Dezember 2022 gibt, ist Außenstehenden nicht klar, die meisten haben nur Dezember gehört. Wenn ich antworte, ich hätte lieber 0,5 % ab Oktober 21 (?) statt einmalig 1300 Euro wird mir nach kurzem Nachdenken recht gegeben. Einmalzahlung bringt für zukünftige Erhöhungen nichts. Aber 1300 Euro steuerfrei klingen erst mal besser als 0,x % jetzt. (Unserem Finanzminister war die Einsparung dagegen sofort klar, er hat es beim 1. Interview grinsend erwähnt. )

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