Wir haben wie
@WillG geschrieben eine Geschäftsordnung (durchgesetzt gegen eine frühere sehr autoritäre SL). Moderiert wird die GLK von 2 für ein Jahr gewählte Kollegen, Wahl durch das Kollegium (zwei weitere stehen bereit, wenn erstere mitdiskutieren wollen). Sie führen auch die Rednerliste (einfaches melden reicht).
Informationen werden vorher durch Mail weitergegeben (mindestens alle 2 Wochen). Jeder kann Punkte auf die Tagesordnung setzen (und das geschieht jedesmal mehrfach). Informationen zur Tagesordnung gibt es vorher auch ausführlich per Mail. Die GLK dient zur Diskussion, Beschlussfassung und Bericht zur Umsetzung von früheren Beschlüssen. Und bei uns gibt es regelmäßig gute Diskussionen. Aber jeder kann eine Abstimmung auf schließen der Rednerliste vorschlagen. Manchmal wird geschlossen, manchmal ist die Mehrheit für weitere Diskussion und sie wird später nach weiterer Abstimmung geschlossen. Es gibt bei uns nur 4 allgemeine GLKs, zusätzlich Schuljahrbeginn und -ende. In NRW hatte meine Schule eine monatlich, ein (ehemaliger) Berliner Kollege fand dies noch zu wenig (ich hatte dagegen das Gefühl, man traf sich, um sich zu treffen, zielgerichtet war es meist nicht).
Hin und wieder wird hier ein Beschluss gegen die Meinung der SL gefällt. Letztes Mal merkte man, dass sie schlucken musste, aber abends kam eine Mail, in der sie sich ausdrücklich für die gute Diskussion, für die vielen guten Gedanken dazu bedankte. Und sie setzt es um.
Klar könnte ich mir manchmal auch schöneres am Nachmittag vorstellen, manches Thema interessiert mich wenig, aber überflüssig fand ich GLKs sehr selten, vielleicht, weil ich merke, dass ich/mein Kollegium etwas bewegen kann.