Beiträge von Kris24

    Ich meine, dass die Datenlage hier nicht eindeutig war, möchte es aber nicht ausprobieren.

    Bei Cholera war der Nachteil für 0 aber glaube ich gesichert.

    An Malaria erkrankt man mit 0 seltener schwer.

    Vor kurzem wurde eine (mögliche) Erklärung gefunden. Ein Protein, das auch die Blutgruppe mitbestimmt, beeinflusst auch die Infektionsmöglichkeit mit Covid-19. Ich muss mal den Artikel suchen.

    Zu Cholera weiß ich nichts, Malaria stimmt. (Es leben auch deshalb relativ viele mit A in Mitteleuropa, weil wir Nachfahren von Pestüberlebenden sind. ^^)

    Was man alles dank Corona lernt.

    Je nach politischer Einstellung kann man das so sehen, aber ist jetzt erstmal eine subjektive Meinung und kein Faktum.

    Und wo wollten (! Vergangenheit) Bundesländer das ganze Land zum Hotspot machen? Das Gesetz ist noch gar nicht in Kraft

    MV und vermutlich Hamburg. Andere überlegen noch. Es hat noch ein paar Tage Zeit.

    Deinen 1. Satz verstehe ich nicht. Rülke (FDP) hat bereits in Baden-Württemberg angekündigt, auf jeden Fall zu klagen.

    Ja, die Idee haben einige, aber sie wurde immer von anderen zerrissen. Ich las erst heute wieder einen Artikel in der Zeit.

    Die Garantiemächte USA, Großbritannien und Russland haben u.a. haben die Unabhängigkeit und die Grenzen Ukraine von 1994 garantiert. Es ist eindeutig formuliert, aber Putin sieht es als Schwäche Russlands der 90er Jahre und USA und Großbritannien wollen nicht aktiv in den Krieg eintreten. Das Versprechen vor knapp 30 Jahren ist leicht gebrochen.

    Putin würde nur die Zeit nutzen, weiter aufzurüsten, damit es nächstes Mal besser ausgeht, er wird es immer wieder versuchen, Frieden schafft es nicht.

    Die Hotspotregelung ist für die Länder ja entsprechend unattraktiv, weil hier müssten ja die Landtage entscheiden und sind somit auch quasi direkt verantwortlich. Andernfalls kann man ja immer direkt mit dem Finger auf den Bund zeigen.

    Ergänzung (als Beweis, dass das nicht stimmt).

    Viele Bundesländer wollten das ganze Land zum Hotspot machen, dann wird nur einmal geklagt und nicht in jedem Landkreis anders entschieden (und vielleicht als Folge in stärker betroffenen Gebieten weniger Maßnahmen als im Nachbarkreis mit geringeren Zahlen aber vorsichtigem Richter). Wir hätten einen Fleckenteppich wie nie zuvor.

    Es geht also nicht um Verantwortung vom Landtag, sondern um ein schlecht gemachtes Gesetz (Lauterbach konnte vermutlich nicht mehr durchsetzen, die FDP wollte keine Verlängerung).

    Die Hotspotregelung ist für die Länder ja entsprechend unattraktiv, weil hier müssten ja die Landtage entscheiden und sind somit auch quasi direkt verantwortlich. Andernfalls kann man ja immer direkt mit dem Finger auf den Bund zeigen.

    Sie sind unattraktiv, weil jeder Landkreis vor Gericht gezogen würde und das eine Gericht so, das andere so entscheidet. (Es fehlen die Kriterien. Das haben die Gerichte in der Vergangenheit angemahnt.)

    Das schadet auf jeden Fall der Glaubwürdigkeit.

    Garantien dafür, dass das jetzt funktioniert, gibt es keine. Aber ein Grund, warum es funktionieren könnte ist, dass Putin nun weiß, dass es nicht so einfach gehen wird.

    ???

    Es gibt seit fast 30 Jahren Garantiemächte für die Unabhängigkeit von der Ukraine. Ich zitiere aus obigem Link

    "Darin begrüßten die USA, Großbritannien und Russland die Entscheidung der Regierung in Kiew, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten. Sie sicherten unter anderem zu, die Unabhängigkeit und "die existierenden Grenzen" der Ukraine zu respektieren. Ähnliche Memoranda unterzeichneten am gleichen Tag die ehemaligen Sowjetrepubliken Weißrussland und Kasachstan."

    Aber Russland hält sich nicht dran und USA und GB sind auch nicht bereit einzutreten

    Putin weiß also, dass nichts passiert. (Die einzige Chance für noch mehr Garantiemacht wäre ein Beitritt der Ukraine zur NATO. Aber das lässt Putin sicher nicht zu.)

    Deine Aussage

    Naja, ich denke, der Krieg läuft für Putin nicht wie geplant. Er braucht aber Möglichkeiten, sein Gesicht zu wahren (vor dem eigenen Volk). Man muss halt nur eine finden.

    Neutralität der Ukraine (mit Garantiemächten für seine Sicherheit, falls sich welche finden), Verzicht auf Donbas und Krim ... nur ... ob die Ukraine das alles mitmacht?

    ist schlichtweg falsch. Es gibt sogar 3 Garantiemächte, aber sie garantieren nichts (1994 war es leicht unterschrieben, die Ukraine hat sich darauf verlassen und ist jetzt verlassen).

    Naja, ich denke, der Krieg läuft für Putin nicht wie geplant. Er braucht aber Möglichkeiten, sein Gesicht zu wahren (vor dem eigenen Volk). Man muss halt nur eine finden.

    Neutralität der Ukraine (mit Garantiemächten für seine Sicherheit, falls sich welche finden), Verzicht auf Donbas und Krim ... nur ... ob die Ukraine das alles mitmacht?

    Garantiemächte gibt es bereits seit vielen Jahren (aber haben nichts gebracht), Verzicht auf Krim usw. (Putin wird sich auf Dauer nicht begnügen, nur Kräfte sammeln für einem erneuten Angriff). Warum sollte das jetzt funktionieren?

    Zu Garantien https://www.dw.com/de/die-vergess…aine/a-18110670

    Spielt man mit dieser Argumentation nicht den Querdenkern in die Hände, die von einer "Laborpandemie" oder "Testpandemie" sprechen, und bestätigt ihre Thesen? I. S. v.: "Würde man nicht mehr testen, würde niemand mehr merken, dass eine Pandemie ist"?

    Die Zahlen werden heruntergehen, die Krankenhausaufnahmen zunehmen (weil junge ungetestete ältere anstecken und alle es nicht mehr ernst nehmen).

    Ich las heute

    3/4 der Krankenhäuser verschieben Verschiebbares wegen Überlastung durch Covid-19 und

    (deutschlandweite) Zeitungen jubeln, Zahlen gehen leicht zurück, der SWR weiß, dass Baden-Württemberg seit diesem Wochenende nicht mehr meldet (sondern nur werktags).

    Das sind immer jeweils diejenigen, die man vom Diskurs ausschließen will, weil deren meinung unbequem ist bzw. man sich nicht mit deren Argumenten auseinandersetzen will.

    Du meinst,

    das sind die, die so wenig wissen, dass man sie normalerweise dumm nennen würde, wenn man nicht höflich wäre, die aber glauben, alles durchschaut zu haben (du kennst den Spruch "Dummheit ist die einzige Krankheit, an der man nicht selber leidet, sondern seine Umgebung".)

    (Auf wissenschaftliche Argumente (nicht Bauchgefühl, Verschwörungstheorien usw.) warte ich noch.) Letztendlich ist es Zeitverschwendung und deshalb ...)

    Ich schaue täglich mehrfach auch an dienstfreien Tagen meine Schulmails, antworte innerhalb von 48h, ich arbeite derzeit 1/3.

    Ich erwarte von KollegInnen nicht dasselbe. Mir reicht in der Regel eine Antwort innerhalb einer Woche. Wenn es etwas Akutes ist, spreche ich sie in der Schule an.

    Ich habe zwei Kollegen, mit denen ich viel zu tun habe (gleiches Fach) , die aber unterhälftig unterrichten. Die eine antwortet nach 21 Uhr, wenn die Kinder im Bett sind, der andere 2x die Woche. Ich antworte normalerweise tagsüber. Das ist doch das schöne an Mails, man muss nicht gleichzeitig miteinander kommunizieren. So dringend ist es selten.

    (In der Schule sehen wir uns selten, ins Postfach schaut bei uns auch nicht jeder. Bei uns geht alles über Mails. )

    Bei uns heißt es ausdrücklich, wir sollen nur zu Dienstzeiten hinein sehen. Das wird auch den Eltern kommuniziert. Ich lese zwar manchmal auch außerhalb, aber antworte dann nur, wenn ich will (wenn ich am PC sitze). Das war bereits vor Corona so.

    Telefoniert wird nur in extremen Ausnahmefällen (und oft noch mit vorheriger Anfrage per Mail).

    Der überwiegende Teil der Todesfälle datiert jedoch aus dem Winter 2020/21. Und da dürften die Bilder aus dem Elsass eigentlich noch recht präsent gewesen sein.

    Wie auch immer: Man kann vermutlich jeden Vergleich mit einem Verweis auf unterschiedliche Parameter aushebeln. Man sollte sich dessen einfach bewusst sein und keine Doppelstandards ansetzen.

    Elsass ist nicht gleich Frankreich. Und wenn du mir nicht glaubst, schaue dir doch die Bilder aus Paris usw. an. (Ab Herbst 20 dachten viele, es sei vorbei und sie selbst, da jung (und das meinten selbst 60jährige) nicht betroffen.)

    Stimmt. Aber selbst, wenn man die erste Welle herausrechnet, steht Frankreich mit mehr Toten pro Mio. Einwohner da.

    Das habe ich in meinem letzten Frankreichurlaub im Sommer 2020 anders erlebt. Anekdotische Evidenz?

    Sommer 20 (vor allem am Anfang) waren die Franzosen noch sehr betroffen (die Deutschen nahmen den 1. Lockdown auch noch ernster). 2021 nicht mehr.

    Außerdem ist Frankreich groß, meine Erfahrungen, die meiner verwunderten Schüler, die beruflichen meiner Schwester und noch viele weitere (meine andere Schwester besitzt z. B. ein Ferienhaus in Frankreich und ist regelmäßig dort) sind tatsächlich alle anders. Desinfektion wurde viel ernster genommen, Maske und Abstand (große Familientreffen etc.) nicht.

    Ich bin Sek II-Kollegin, habe aber eine Klassenleitung in der 6. Ich unterrichte sonst nur Oberstufe ;) Das versuche ich gerade zu verdrängen, da ich eigentlich wegen der Quartalsnoten bis Donnerstag noch 50 Klausuren korrigieren möchte.

    10 Minuten-Begrenzung haben wir, aber das ist teilweise nicht machbar bzw. realistisch. Leider. Wir haben den ganzen Tag "frei" - und da laufen halt die Gespräche.

    Bei uns kommen nach 10 Minuten die nächsten Eltern. Und auch die haben Anspruch auf 10 Minuten.

    (Bei uns tragen sich die Eltern über das digitale Klassenbuch in die Terminliste ein. Wir Lehrer dürfen anfangs 6 Termine für Pausen blockieren, ich selbst habe 3 x 20 Minuten gleichmäßig verteilt, andere Kollegen alles geballt am Anfang oder Ende. Die Abstände sind 10 Minuten.)

    25 Gespräche an einem ganzen Tag finde ich nicht mehr ganz so problematisch (wir haben nur noch Halbtags ab 15 Uhr). Wir haben ja theoretisch einen 9-Stunden-Tag (wenn man die Ferien abzieht, Wochenarbeitszeit für Lehrer in Baden-Württemberg wird auf 46,x Stunden umgerechnet). Ich würde versuchen, die meisten Gespräche auf 10 Minuten zu begrenzen und wenn du anscheinend selbst einteilen kannst, schwierige auf 20 Minuten (oder auch 10 Minuten und ein weiteres Gespräch später - so ist es bei uns vorgesehen, die allermeisten Eltern wollen allerdings nicht und so reichen die 10 Minuten).

    Allgemein: Wir hatten dieses Jahr hervorragende Erfahrungen mit Online-Gesprächen. Sowohl Eltern, SL und Kollegium wollen es so (jedes 2. Mal (?)) wiederholen. Es konnten auch Elternteile teilnehmen, die beruflich unter der Woche unterwegs sind. Und es hat fast immer hervorragend geklappt (ein Elternteil hatte kein Mikrophon und hörte mir nur zu, auch gut).

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