Beiträge von Kris24

    Ich mochte in unseren Untiszeiten die Browserversion mehr (lag auch daran, dass ich Klassenlehrer war und die App vieles nicht konnte). Nichtklassenlehrer verwendeten oft die App.

    Wir bekamen damals Dienstablets, auf denen beides lief (die Browserversion war als Startseite installiert, die App vorinstalliert).

    Auf Edupage verwende ich beide Versionen gleich oft, weil beide ihre Vorzüge haben (und Nachteile).

    Ich freue mich, dass die Berliner Busse mich nach 95 min (und 5mal umsteigen) für 8,7 km doch noch nach Hause gebracht haben. Ich dachte zwischenzeitlich, ich muss auf einer der vielen Baustellenrundfahrten oder an einer der nicht mehr bedienten Haltestellen übernachten.

    Außerdem hat unsere Schulleiterin für VERA die leichten Hefte bestellt. Damit habenn 1/3 meiner Schülys im Lesen >90% richtig und meine LRS-Schülys immerhin die Hälfte.

    Conni, welchen Smiley soll ich jetzt drücken?

    Ich habe jetzt zweimal gewechselt, freue mich jetzt aber, dass du jetzt zuhause angekommen bist und deine Schüler gut abgeschnitten haben. Genieße den Abend.

    Ich freue mich über das heutige, wirklich wunderschöne, sommerliche Wetter mit warmen Temperaturen, Vogelgezwitscher und etwas Wind, der einem eine angenehme Abkühlung verschafft, wenn man in der prallen Sonne steht. Und: Zum ersten Mal ist heuer kurze Kleidung im Freien möglich, ohne Gänsehaut zu bekommen, juhu! Genießt das Wetter und tankt ausreichend Sonnenstrahlen!8)

    Mir war es gestern und heute schon zu warm über 25 Grad im Schatten, in der Sonne einiges mehr.

    Aber ich freue mich auch (und konnte den Tag zwischen Erstkorrektur, heute früh abgegeben, und Zweitkorrektur, erhalte ich morgen, richtig genießen).

    Derjenige nahm sich Urlaub bzw. hatte sowieso und fährt schneller. Es gab damals auch Diskussionen und etwas aufgerundet hatte ich auch (genau weiß ich es nämlich nicht mehr, es waren aber pro Woche über 3000 km), aber es war jenseits von "gut und böse". Und es war jemand, der auch sonst wirklich extrem radelt.

    Die meisten radeln in den 3 Wochen irgendwo zwischen 100 und 1000. Mein Rekord liegt bei 450 km in 4 Tagen und ist auch schon etwas her.

    Nein, das stimmt so nicht. Ich kann als gesetzlich Versicherte einfach einen Termin beim Facharzt machen, Überweisungen braucht man meistens nicht mehr.

    Es gibt soviel ich weiß, Sparprogramme (und gilt zumindest für manche Fachärzte). Zahnarzt z. B. nie.

    Es mag aber auch bei gesetzlichen Krankenkassen unterschiedlich sein. (Ich muss meinen Bruder fragen, er ist Filialleiter einer Krankenkasse).

    Sind denn von denen welche zu Alltagsradlerinnen geworden?

    Ein Kollege schon, aber jeden Morgen um 4.30 Uhr aufstehen, ist auch nicht gesund (die meisten Schüler fahren also Zug, aber hin - und wieder auch Rad, eher Schönwetterfahrer).

    Der eine Vielradler der Firma berichtete aber in der Zeitung, dass er vor Jahren durch Stadtradeln anfing, anfangs aber nur manchmal.

    Es ist eine Aktion, Werbung für das Rad. Es geht darum, dass es auch (manchmal zumindest) ohne Auto geht. Ich versuche es jetzt auch ohne Auto, anfangs wollte ich nur 10 % einsparen.

    Hast du vielleicht weitere Zahlen? Ist zwar Off-Topic, aber warum rund 10% keinen Hausarzt haben, kann ich mir schon denken. Dieser ist ja oft mehr oder weniger ein Vermittler und eine Anlaufstelle bei leichten Infekten.

    Tut mir leid, dass du mit Fahrradfahren auf den Straßen so schlechte Erfahrungen gemacht hast :( Ich bin immer noch in der Gewöhnungsphase. Zumindest seit ich mich mit mehr mit Verkehrsschildern auseinandergesetzt habe, fühle ich mich etwas wohler.

    Ein gesetzlich Versicherter muss erst zum Hausarzt (und der ist auch für viele/die meisten Vorsorgeuntersuchungen zuständig, deshalb suche ich einen, von daher widersprichst du dich), um eine Überweisung zum Facharzt zu erhalten.

    Und alle anderen Ärzte (außer Zahnarzt) benötigen Gesunde noch weniger.

    Nein. Die Menschen hierzulande sind überwiegend dermaßen autozentriert bis autokrank, dass man auch nicht über's Portemonaie gehen kann.

    Wenn der Literpreis der 60er Jahre sich weiter gemäß der Inflation erhöht hätte, läge er heute bei über 10 Euro. Das wird dann für viele unbezahlbar (und ÖPNV und Fahrrad interessanter).

    Ich finde keinen Hausarzt, andere Ärzte benötige ich nicht. Und ich kenne viele.

    Bzgl. Corona-Impfungen beim Hausarzt las ich, dass über 10 % der Deutschen keinen Hausarzt haben. Auch deshalb gab es zentrale Impfzentren. Nein, so selten ist es nicht.

    Und ich habe mit radfahren auf Straßen aufgehört, nachdem mir zweimal der Lenker vom zu knapp vorbei fahrenden Auto umgedreht wurde (einmal bin ich auf den Bordstein gestürzt, einmal konnte ich noch abspringen). Zwei weitere Male kam es zu (schmerzhaften) Berührungen durch Autos.

    Ich bin gegen Subventionen von Autofahren. Wenn sie wirklich ihre Kosten bezahlen müssten, dann wären die Straßen frei (jemand schrieb hier, dass ein Opel Corsa pro Jahr mit über 4000 Euro subventioniert wird. Das Geld könnte man sinnvoller ausgeben (z. B. für Schulen) oder sparen. Warum kosten Wohnungen viel Geld (inkl. Grundsteuer), der Parkplatz am Straßenrand müsste mindestens genauso teuer sein.

    Ich bin gegen alle sinnlosen Subventionen. GEZ ist wichtig für einen demokratischen Staat. Ich höre manchmal überrascht (und bin entsetzt), was Menschen glauben, die sich nur im Netz informieren.

    (Ich bin dann froh, dass ich schon älter bin und hoffentlich nicht mehr die Folgen erleben werde. Klimakrise wird zur Klimakatastrophe werden, die einen wollen sich nicht einschränken, die anderen endlich teilhaben und der Staat unterstützt es mit Subventionen. Ich weiß von meiner Kindheit, dass wir auch ohne Auto überall hin kamen.)

    Das habe ich vielleicht in meinem Beitrag auch missverständlich formuliert; das Entschuldigen ist nicht technisch umständlich, nur für die Stufenleitungen in der Oberstufe ist es relativ viel Arbeit, weil sie jetzt alle Entschuldigungen 'abarbeiten' müssen (was vorher die Kursleitungen gemacht haben).

    Das könnte man aber ändern. Bei uns machen es Klassenlehrer, Co-Klassenlehrer, Sekretariat (falls es bei Covid-19 dort ankommt) und in der Kursstufe die Tutoren (Kursleitung).

    Ich fand z. B. gut, dass verspätet eingegangene Entschuldigungen nicht mehr eingetragen werden konnten (ersparte mir Diskussionen). Bei Edupage ist es jetzt anders eingestellt. Sitzpläne finde ich auch gut. Bei Edupage-App geht auch die Hausaufgabenkontrolle sehr schnell (mit sofortiger Meldung an die Eltern). Erspart mir auch Extraarbeit. Auch der inkludierte Messenger verwenden wir ständig. Ein Klick auf den Schülernamen reicht.

    Bei untis kostet, glaube ich, alles extra. Das war der Grund für unseren Umstieg.

    Wir hatten untis, sind aus finanziellen Gründen auf Edupage umgestiegen. Ich war auch zu Untiszeiten Klassenlehrerin und fand Entschuldigungen etc. nicht kompliziert. Gerade als Klassenlehrerin war und bin ich über digitale Klassenbücher sehr froh. Ich muss keinem Kollegen oder Schülern (Entschuldigungen) mehr hinterher rennen. Jeder sieht sofort, was eingetragen ist und was fehlt.

    Bei uns hat jeder beide Systeme geblickt, wir haben uns anfangs bei "Spezialfragen" gegenseitig geholfen. Auch in Coronazeiten war es sehr hilfreich. Niemand (!) von uns möchte zurück, wir verwenden digitale Klassenbücher seit mehr als 5 Jahren.

    Was gilt denn da als Erfolg? Wie viel radelt denn da eine pro Jahr?

    Wir müssen besser sein als die anderen Firmen und Vereine (und das ändert sich jedes Jahr, der Zwischenstand wird aber täglich im Netz veröffentlicht) . ;) Bei uns nehmen sehr viele teil.

    Unsere "größte Konkurrenz" ist eine sehr sportliche große Firma und ein Radsportverein. Es sind aber immer zigtausend Kilometer. (Ich weiß den letztjährigen Wert nicht mehr.) Es geht (auch) um die Schulgemeinschaft. Und wir haben auch Jugendliche, die in dieser Zeit 30 km in die Schule radeln (also 60 hin- und zurück).

    Ich denke, jüngeren Schülern ist nicht bewusst, dass sie jetzt hier leben. Für sie ist es noch Urlaub, ein schnell vorübergehendes Abenteuer. Vermutlich hoffen dies auch viele Ältere.

    (Ich habe an einem einjährigen Schüleraustausch in den USA teilgenommen. Die Schule war sehr aktiv und hatte mehrere Austauschschüler aus aller Welt. Einige der anderen sahen es auch sehr locker. Ich selbst musste mir ein Stipendium erarbeiten, meine Eltern hatten nicht so viel Geld, und nahm den Austausch, nachdem ich das Stipendium erhielt, sehr ernst (bin heute noch dankbar für die Chance).)

    Meine Schule nimmt jedes Jahr erfolgreich am Stadtradeln teil (immer unter den Top 3 bei Gruppen, bei uns nehmen viele Firmen, aber auch Vereine und natürlich andere Schulen teil). Wir haben dadurch bereits einige Preise gewonnen (z. B. eine dauerhaft stationäre "Pannenstation", mehrere Workshops, um Reifenplatten zu reparieren).

    Es ist schon ein Anreiz (und stärkt die Schulgemeinschaft).

    Ich war seit Jahren z. B. nicht mehr beim Hausarzt, ich finde trotz Suchen noch nicht einmal einen, bei uns sind alle ausgelastet (die Grippeimpfung habe ich dann noch komplett selbst bezahlt). Auch andere Ärzte besuche ich extrem selten (Zahnarzt noch am häufigsten ca. alle 3 Jahre einmal).

    Also ich benötige keine Krankenkasse (oder nur eine gegen extrem hohe Rechnungen z.B. zahlt erst ab 10 000 €). Alles andere sollte man sofort abschaffen (nein, ich bin solidarisch, mir kann es auch mal schlecht gehen), aber:

    Alles andere wäre mir wirklich wichtiger Theatralica

    Weniger Autos bedeuten viel weniger Feinstaub (bessere Gesundheit für uns alle), weniger Unfälle, weniger Kosten. Ich wäre dafür, den Benzinpreis entsprechend zu erhöhen, auch wenn dann nicht mehr alle sich Autos leisten können, die noch immer mehr als 10 Liter pro 100 km benötigen. Dann würden auch die Straßen ausreichen, man könnte sehr viele Kosten sparen.

    Alleine was Straßen kosten oder die Folgen der Klimakrise (Ahrtal schon vergessen)? Und nein die paar Steuern reichen bei weitem nicht (genauso wenig wie Alkoholsteuern für die durch Alkohol verursachten Kosten reichen oder die die Zigarettensteuern für die Kosten durch Zigaretten). Aber es ist so wie immer, Kosten werden gerne an die Gesellschaft weiter gegeben.

    Ich lasse mein Auto seit Ostern in der Garage und fühle mich jeden Tag besser (hätte ich nicht gedacht). 4 Male habe ich inzwischen den Zug verwendet (z.B. Theaterbesuch am Abend, Zug fährt auch nachts stündlich und "hält an jeder Milchkanne" also auch in den Dörfern). Aber klar, ich bin bewusst nicht auf das extreme Land gezogen (ländlich ist es hier schon), ich wohnte davor in einem Dorf von knapp 2000 Einwohnern, die nächste Kleinstadt (20 000 Einwohner) war 20 km entfernt. Aber selbst da fuhr der Bus mehrfach am Tage (ca. einmal pro Stunde).

    GEZ halte ich für extrem wichtig für unsere Demokratie. Gestern erhielt ich einen Link über eine A. Lipp (deutschsprachige russischfreundliche Influenzerin im Netz mit besten Kontakten nach ganz oben in den Kreml) und staunte. Gerade, wer sich nur im Netz informiert, glaubt oft diesen Schwachsinn (z. B. Organhandel in der Ukraine für den Westen, Organe werden aus den lebenden Menschen entnommen usw. die Leichen werden dann in mobilen Krematorien aus Deutschland verbrannt, Putins Soldaten gehen dagegen vor, auch gegen Covid-Maßnahmen schrieb sie, wird dafür ja bezahlt. Sie hat weit über 100 000 Follower im deutschsprachigen Raum.) Auch Privatfernsehen (siehe Berlusconi oder Trumps Fox) schaden der Demokratie gewaltig und deckt sicher keinen (politischen) Skandal auf. Nur wenn wir alle zahlen (und nicht nur einzelne, die dann natürlich auf Berichterstattung Einfluss nehmen) ist es einigermaßen neutral. GEZ ist also extrem wichtig in einer Demokratie (und gibt es vergleichbar auch in anderen demokratischen Ländern).

    Theatralica, du liebst vermutlich wie andere hier Autofahren. Auch ich bin früher gerne und viel gefahren. Ich habe aber in den Jahren zu viele und zu schwere Unfälle erlebt, musste mehrfach 1. Hilfe leisten (und manchmal leider vergeblich), bin zum Glück selbst nicht beteiligt gewesen, weil ich immer Sicherheitsabstand halte (ich war aber mehrfach das 1. nicht mehr beteiligte Auto nach einer Massenkarambolage). Ich habe mehrere Verwandte und gute Freunde durch Autounfälle verloren auch einige Schüler (z. B. starb meine Cousine mit 28 Jahren, unschuldig, der andere war durch die Sonne geblendet und kam auf die Gegenfahrbahn). Aber spätestens seit mir bewusst ist, wie schädlich Autos für unser Klima ist, versuche ich es zu vermeiden (ich fahre seit 15 Jahren unter 3000 km pro Jahr). Alles was Autofahrten vermindert, ist für uns alle gut. (Es gibt ja den Vergleich, was den Amis die Waffen sind, ist den Deutschen das (schnelle) Autofahren. Zumindest ein Tempolimit ist mehr als überfällig.)

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