Beiträge von Kris24

    Ich auch. Und die ursächlichen Zusammenhänge sind auch noch nicht geklärt, aber man kann es ja mal rausposaunen, so als 'Naturwissenschaftlerin'. Des Populismus' wegen.

    CDC, Spektrum und Ärzteblatt sind natürlich Populismus. Und 500 000 Datensätze sind nichts. Okay.

    (Und ja, ursächlich Zusammenhänge zu klären dauert, deshalb schrieb ich Beobachtung und Analyse.)

    Hast du da eine Quelle? Ich habe was von +15% gelesen. Aber trotzdem erschreckend, da die Zahlen ja sowieso schon jährlich steigen...

    Ja, hier im Thread vor ein paar Seiten verlinkt. (Es sind sogar zwei, einmal zu der "deutschen Beobachtung", einmal zu einer (umfangreichen) amerikanischen Analyse.) Es gibt einen weiteren Zeitungsbericht aus Thüringen, der ebenfalls von einer Verdoppelung spricht.

    Natürlich ist eine abschließende Beurteilung zu früh, es sind bisher nur Vermutungen. Aber ich finde bei Inzidenzzahlen von 3000 bei Kindern zu früh, auf Masken und Tests zu verzichten. Dänemarks Lockerung bei über 4000 war riskant, die Folgen für mich klar, andere hier haben es gelobt. Schweiz bei ca. 1000 verträgt die Lockerung vielleicht eher. (Wir werden es vielleicht in ca. 1 Monat sehen. Bei Verzicht auf Tests vielleicht nie. Dann wundert man sich vielleicht über den plötzlichen Anstieg an Diabetes-Fällen.)

    Ich würde gerne bis Ostern und Inzidenzzahlen unter 500 (bei Kindern) warten. Aktuell haben wir in jeder Klasse mindestens 2 aktuelle Fälle an Covid-19. Ohne Masken verbreitet es sich noch mehr. (Inzwischen haben die ersten zweimal Omikron.)

    In Dänemark sterben jetzt so viele Menschen an Covid-19 wie im Januar 21 (vor der Impfung), auch in Spanien steigen die Zahlen aktuell stark.

    Im Januar wurden mehrere Beobachtungen und Studien aus Deutschland und den USA veröffentlicht, dass Covid-19 bei Kindern Diabetes Typ I verdoppelt.

    In der Schweiz zählen Geld und Wirtschaft noch mehr als in Deutschland, wer Geld hat, kann sich in manchen Kantonen fast alles kaufen (da wird auch mal gegen geltendes Recht verstoßen, wenn Herr Reeder es will). Und die Schweiz hat aktuell geringere Inzidenzzahlen (aber in der Vergangenheit sehr hohe Übersterblichkeit).

    Rücksicht gilt zwar für viele als altmodisch, solange es einem selbst nicht betrifft. Ich persönlich verachte rücksichtslose Menschen (und Dummschwätzer).

    Ich rege mich eigentlich oft und gerne über solche Dinge auf ;) . Aber in diesem Fall hatten wir tatsächlich schon im vorletzten und letzten Jahr überlegt, das alte Gewächshaus durch ein neues zu ersetzen, weil u. a. die Schiebetür klemmt. Da hat uns nun der Sturm die Kaufentscheidung abgenommen.

    Wir werden uns wohl erst zum Herbst/Winter hin ein neues bestellen und dieses Jahr mal ohne eigene Tomaten und Gurken verbringen. Ist mir auch mal ganz recht!

    Dann wünsche ich euch, dass es die nächsten Winterstürne überlebt.

    Jetzt im März gibt es die schulscharfen Bewerbungen im ländlichen Raum. Da hat man i.a. die besten Chancen. Anschließend dürfen alle Schulen ausschreiben.

    (Im Listenverfahren (3. Besetzungsrunde) werden die übrig geblieben Stellen vergeben. Da geht es nach Note, bei schulscharfen Stellen auch nach "Sympathie". Mir z. B. gut geholfen, mich an den gewünschten Schulen im Vorfeld vorzustellen.) Oft bleibt nach den 2 Runden Ausschreibung schulscharfer Stellen nicht mehr so viel übrig (unsere Referendare bewerben sich alle auf schulscharfe Stellen).

    Ich hatte vor 20 Jahren einen ähnlichen Wechsel (angestellt in NRW, dann verbeamtet in Baden-Württemberg). Ich hatte alles angekreuzt und landete im Ostalbkreis, auch nicht so gefragt. Die Seite https://lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseit…n-Informationen kennst du vermutlich. Dort gibt es einen Link zu weiteren Infos für Gymnasien.

    Erinnert mich an meinen 1. Schultag in NRW. Mein SL stellte mir einen Kollegen vor und meinte ernsthaft, er kommt auch aus dem Süden. Er kam aus Kaiserslautern! Mein Studienfreund aus Bremen nannte alles südlich von Osnabrück Süden.

    Ernsthaft: Gestern hieß es im SWR3, dass selbst der Feldberg überraschend wenig Sturm erleben durfte. Bei uns ist es tatsächlich frühlingshaft.

    Mal ne Frage an alle, die sagen wir mal über 40 Lenze auf dem Buckel haben. Könnt Ihr Euch erinnern, dass die Schule in Eurer Schulzeit im ganzen Land wegen eines Sturms ausgefallen ist?

    Meinst du mit Land NRW?

    Bei uns fand normal Unterricht statt, Mittwochabend war es etwas windig, heute Traumwetter und knapp 20 Grad. (An 20 Grad Mitte Februar kann ich mich tatsächlich nicht erinnern.)

    Aber in Teilen Deutschlands fiel auch früher Unterricht aus z. B. im Winter 1978 durch Schneemassen. Allerdings waren früher die Wettervorhersagen nicht so genau, es wurde regional kurzfristig entschieden (ich durfte z. B. mal wegen Gewitter nicht in die Grundschule bzw. musste länger bleiben oder die Schule war überschwemmt). Die Kinder meines damaligen Zahnarztes kamen bei einem Sturm ums Leben, weil ein Baum auf sie fiel (Mitte 70er Jahre). Der Sturm kam überraschend, sie waren auf dem Heimweg.

    Später gab es Blitzeis, 2 Meter Neuschnee oder Kyrill (da fiel der Nachmittagsunterricht und der darauf folgende Tag aus). Im Jahr davor oder danach gab es einen weiteren Sturm, der zumindest bei uns zum Unterrichtsausfall führte. Lothar war am 26. Dezember 1999 (weiß ich aus persönlichen Gründen genau), die Unwetterwarnung kam zu spät und traf daher viele unvorbereitet, betraf aber keinen Schulunterricht.

    Dank Klimakrise gibt es jetzt nicht mehr Schneemassen, sondern Stürme. Und dank guter Wettervorhersagen sagt man jetzt zentral ab und wird nicht überrascht.

    Und genau das ist ja der Grund, warum solche Belehrungen zu festgelegten Zeitpunkten (z.B. zu Schuljahresbeginnn oder bei Erstnutzung eines Fachraums) erfolgen und dann auch im Klassenbuch/Tagebuch dokumentiert werden müssen. Wird bei uns regelmäßig auf Konferenzen angesprochen, wenn z.B. wieder wegen Corona eine Aufklärung zu erfolgen hat, dass wir darauf achten sollen das auch im Klassenbuch zu dokumentieren als Absicherung und Nachweis. Die Gefährdungsbeurteilungen für Versuche hat letztes Jahr aufwendig ein Kollege aktualisiert, damit diese wieder auf dem neuesten Stand sind in Chemie, Physik, BNT und von den anderen KuK dieser Fächer einfach übernommen werden können.

    Ich aktualisiere jedes Mal (also vor jedem Versuch) meine Gefährdungsbeurteilungen (GBU), es gibt mehrmals im Jahr (teilweise wöchentlich) Änderungen in den Einstufungen. Vermutlich ist es in Sek. I nicht ganz so wichtig, weil die Chemikalienauswahl beschränkter ist. Aber ich habe es selbst erlebt, dass über Nacht ein Stoff von völlig unbedenklich und zulässig für Grundschule zu vermutlich krebserregend (also für alle verboten) geändert wurde. Und leider warnt Baden-Württemberg nicht (andere Bundesländer teilweise schon). Aktuell überarbeite ich die unsere elektrischen Geräte, da ändert es sich zum Glück nicht so oft.

    Habt ihr kein Programm, dass das übernimmt? Ich gebe Chemikalien etc. ein und es gibt einen Vorschlag, den ich abzeichne (oder bewusst anpasse). Im Klassenbuch wird nur die allgemeine halbjährliche Sicherheitsbelehrung eingetragen.

    Ich kenne lediglich eine Person, die nach 4 Wochen noch schlapp war, ü60, doppelt geimpft, noch nicht geboostert. Was sagen uns diese persönlichen Erfahrungen noch mal?

    Covid ist kein Schnupfen, darauf weist ja schon der Name hin. Aber die Schlappheit nach einer Virusinfektion ist halt auch keine außergewöhnliche Sache. Außerdem ist die Frage doch die ganze Zeit schon, was wir als Gesellschaft für Schlussfolgerungen ziehen.

    Gibt's eigentlich aktuelle Infos bzgl. Lockerungen und Co.? Entwicklungen in den Krankenhäusern? Liest hier noch irgendwer die Blogs der Wissenschaftler, seit Antimon weg ist?

    Ja. Aber du interessierst dich ja nur für meine Grammatikfehler.

    Antimon ist wirklich dauerhaft weg? Gibt's dafür einen Grund? In der Schweiz schaffen sie jetzt sogar Masken in Innenräumen ab, habe ich gelesen.

    Antimon, Wollsocken, Sunrise Tequila usw. kommt sicher wieder, sie meldet sich öfter ab und wieder an.

    Ich habe es auch einmal erlebt, aber außer (etwas) Ärger für die betroffenen Kollegen mit ein paar zu viel fehlenden Eintragungen passierte nichts. Wir sind alle Menschen (und manchmal vergesslich), es fehlten allerdings nur einzelne Eintragungen (alle SL achten/achteten auf vollständige Eintragungen).

    Woher soll man das auch wissen?

    Die Schulleiterbeurteilung nach dem ersten Ausbildungsabschnitt hat der Schulleiter sogar mit einem besprochen (Man soll ja daraus lernen.) und man hat sofort ein eigenes Exemplar erhalten. Bei der zweiten Beurteilung hieß es dann aber, dass die nicht besprochen und nicht ausgegeben wird, weil sie Teil des Prüfungsergebnisses ist.

    LG DFU

    Genauso war es bei mir auch. Ich habe es nach über 20 Jahren Lehrertätigkeit an 3 Schulen in 2 Bundesländern hier vor ca. einem Jahr von CDL erfahren. Ich habe es nie benötigt.

    Ein Ausbildungsgepräch gab es zwar bei mir auch am Ende des ersten Ausbildungsabschnittes (in jedem Ausbildungsabschnitt hatte man Anspruch auf ein Ausbildungsgespräch mit Mentor:inn:en, Schulleitung, Seminar), aber eine schriftliche Beurteilung dazu habe ich nie erhalten. Das könnte wahlweise daran liegen, dass es bei uns in der Sek.I anders geregelt ist, als bei euch, da ihr eine eigene Behörde seid oder am Stil deines SL. :weissnicht:

    Das hat sich inzwischen geändert. Ich hatte noch 2 Jahre Referendariat an 2 Schulen (Wechsel nach einem Jahr), inzwischen sind es nur 1,5 Jahre an einer Schule plus Praktikum während des Studiums.

    In Baden-Württemberg sollen die Eltern entscheiden, mal schauen wie es morgen früh aussieht (ich habe erst später Unterricht). Aktuell windet es schon ganz schön.

    Ja, natürlich, aber was ist schlimmer, ein paar Tage "Erkältung" oder die gesamte Schulzeit mit Masken verbringen zu müssen neben allen anderen Maßnahmen ... Keine klassenübergreifenden Schulveranstaltungen usw. usf. Dass bei unseren SuS (Förderschwerpunkt Sprache) auch Kommunikation und Förderung erschwert sind, schrieb ich ja bereits mehrmals. Ich glaube, was die von ihren ersten Schuljahren in Erinnerung behalten werden, ist vor allem die immer wiederholte Aufforderung, die Masken aufzusetzen, und zwar richtig, über die Nase etc. pp.

    Von mir aus kann man da gerne auch an eine Staffelung nach Alter nachdenken, wie es sie eine Weile in groben Schritten (ich glaube, Primar- und Sekundarstufe wurden unterschieden) auch gab.

    Dazu

    https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pres…rendderPandemie

    Daraus zitiert

    "Eine monatsspezifische Analyse zeigte einen zeitlichen Zusammenhang mit den ersten drei Wellen der Coronapandemie. Jeweils etwa 3 Monate nach den Höhepunkten der ersten drei Coronawellen zeigte sich ein starker Anstieg der Inzidenz des Typ 1 Diabetes um bis zu 50 Prozent. Valide Informationen zu einer COVID-19-Infektion im Zeitraum vor der Manifestation des Typ-1-Diabetes lagen bei den Kindern nicht vor, so dass die Ursache für die erhöhte Anzahl von Neuerkrankungen unklar ist."

    oder aus https://www.spektrum.de/news/langzeitf…ovid-19/1969579

    "Kinder und Jugendliche haben nach Covid-19 laut einer aktuellen Analyse ein mehr als doppelt so hohes Risiko, an einer Form von Diabetes zu erkranken. Das berichtet die US-amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC im »Morbidity and Mortality Weekly Report«, in dem die Behörde regelmäßig aktuelle Befunde veröffentlicht. Das Ergebnis basiert auf mehr als 500 000 Datensätzen von positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Personen unter 18 Jahren.

    Das Team um Catherine E. Barrett verglich die Häufigkeit von Diabetes in dieser Gruppe mit in Alters- und Geschlechtsverteilung angepasste Kontrollgruppen, die kein Covid-19 hatten. Ein zusätzlich angestellter Vergleich mit Kindern und Jugendlichen, die an einer anderen Atemwegsinfektion erkrankten, zeigte außerdem, dass der Effekt bei diesen nicht auftrat. Das legt nahe, dass bestimmte Eigenschaften von Covid-19 den Effekt verursachen und es sich nicht um eine allgemeine Folge einer Infektion handelt."

    Um es deutlich zu sagen, ich bin gegen dauerhafte Maskenpflicht. Sobald die Zahlen wieder niedrig sind, kann/soll darauf verzichtet werden. Ein Restrisiko bleibt zwar. Aber aktuell steigen die Zahlen bei Kindern und Jugendlichen sogar. Bei uns ist jede Klasse betroffen, z. T. bis zu 1/3. Ohne Masken wären es vermutlich alle und Diabetes etc. ist mehr als nur eine Erkältung.

    Das war mir noch gar nicht klar, dass noch nicht einmal alle Lehrkräfte in BW diese bereits erhalten haben. Ich habe mein Gerät bereits im letzten Schuljahr erhalten, genau wie die Mehrheit meiner KuK. Lediglich eine Minderheit musste bis zu Beginn dieses Schuljahrs warten. Wir haben viele KuK in Teilzeit, haben insofern eh nur dank Unterstützung durch den Träger (und Kompromiss mit weniger Leistung) für alle KuK ein eigenes Gerät (Surface oder IPad nach Wunsch) erhalten. Angesichts der Anzahl und Marktlage, war nicht alles gleichzeitig verfügbar. Ist bei euch denn absehbar, wann ihr die Geräte bekommen werdet?

    Jede Schule, jeder Schulträger in Baden-Württemberg entscheidet selbst. Wir haben jetzt z. B. Convertibles plus Zubehör (Wert über 1000 Euro) erhalten. Dafür wurde viele Jahre bei der Raumausstattung gespart.

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