Beiträge von Kris24

    I'm "Heimatland" BW ist Kaufland deutlich besser aufgestellt als im Rest der Republik. Ich geh aber auch nur im Notfall hin.

    Das dachte ich auch. 2 meiner 3 von mir besuchten Kauflands waren bereits Kaufland des Jahres, der 3. ist noch kein Jahr alt. Was die "außer-baden-württenbergischen" geschrieben haben, kenne ich nicht. Aber ich benötige nicht so viel und Edeka ist näher.

    Es ist sehr sauber, genug (freundliches) Personal inkl. Kassen und für die Größe auch übersichtlich. Auch Angebote habe ich immer erhalten (im Gegensatz zu Lidl und auch Aldi) . Aber ich müsste das Auto nehmen und das muss nicht sein.

    Ich habe mir schon vor Corona angewöhnt, nicht am Freitag und Samstag einzukaufen. Da werden wir von Schweizern überrannt. Und bei uns sind im Kaufland fast immer alle Kassen auf. Länger als 5 Minuten habe ich nie gewartet (außer ich habe Schweizer vor mir ;), manche fallen hier schon negativ auf).

    Kris, ich weiß, dass das überhaupt nicht witzig ist, aber you made my day! :rotfl: Während der Winterzeit ist das besonders tückisch, wenn es sowohl morgens, als auch abends dunkel ist. Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, dass sowas auch während der Schulzeit passieren kann - ich tendiere nämlich zu solchen Aktionen. Beispiel (Ref): Als ich mal wochenends einen längeren Nachmittag schwimmen war, bin ich völlig fertig zuhause eingeschlafen. So gegen 20:30 Uhr bin ich aufgewacht, Rollos waren schon unten, ich sah auf die Uhr und wollte mir Frühstück machen. Dass ich schon fertig angezogen war, hat mich nicht gestört:autsch::D

    Ich schmunzle doch auch, wenn ich daran denke. Es muss Frühjahr gewesen sein. Es war um 7 bzw. 19 Uhr hell. Gemerkt habe ich es, weil es dunkel wurde (und weil niemand kam).

    Oh nein, wie ich das kenne! Schrecklich :heul::D Zumal man sich dann auch immer wundert, wieso denn der Lehrerparkplatz und die Schulaula noch so leer sei und man einfach nicht darauf kommt...:D

    Na, solange man nicht morgens mit abends verwechselt.

    (Ich habe mich anfangs einmal nach der Schule hingelegt, bin eingeschlafen und irgendwann aufgewacht. Ein Blick auf die Uhr - kurz nach 7, also schnell ins Badezimmer, frische Kleidung an und los. In der Schule war ich dann alleine, bis mir irgendwann dämmerte (es wurde immer dunkler), dass es abends war. Da liebe ich meine Alexa, die weiß Bescheid.)

    Deine Grundannahme...

    ...zu überprüfen.

    Man kommt nicht auf eine Intensivstation, weil man ungeimpft ist. Man kommt auf eine Intensivstation, weil man entsprechend schwer krank ist.

    Auch viele kommen nicht auf eine Intensivstation, weil sie ungeimpft sind, sondern, wenn überhaupt, weil sie entsprechend schwer krank sind.

    Und was war an Toms Aussage falsch?

    Also laut RKI sind in allen Bundesländern mehr als 80 % der Ü 60 jährigen geimpft, teilweise sogar über 90 %. Im Durschnitt der BL 88,8 %. Das ist weit mehr als die Impfquote in der Gesamtbevölkerung. Ich finde das gar nicht mal schlecht.

    Reicht nicht und ist in anderen westeuropäischen Länder höher. Mehrere Millionen Ü60 sind nicht geimpft. Die Gefahr neuer Maßnahmen im Herbst ist hoch.

    Und sind das wirklich alles demente Leute, die einen Betreuer haben? Kann es nicht einfach sein, dass sich viele einfach aus freiem Willen dagegen entschieden haben? Solche Menschen soll es ja durchaus geben - auch unter den Älteren ;)

    Ehrlich gesagt, finde ich eine Impflicht, die nur dazu dient, eine bestimmte Gruppe selbst zu schützen, etwas übergriffig.

    Mit der Masernimpflicht - die ich befürworte - ist es anders. Da geht es darum, die Krankheit quasi auszurotten und ALLE Menschen (auch z.B. Babys, die noch nicht geimpft werden können) vor der Krankheit zu schützen, eben dadurch, dass es keinen gibt, der einen anstecken könnte, nicht weil man selbst einen Schutz aufgebaut hat. Da hat der Staat dann schon eine Fürsorgepflicht.

    Bei der Covid Impflicht geht es ja nicht darum, zu verhindern, dass Menschen andere anstecken, sondern nur, um bestimmte Gruppen selbst zu schützen. Aber Covid auszurotten ist ja (noch) nicht möglich.

    Viele haben Betreuer, andere hören auf ihre Kinder und manche Heime haben einfach nichts organisiert, vielleicht weil sie überlastet waren. Es kam kein mobiles Impfteam. Menschen leben im Altenheim, weil sie oft nicht mehr so mobil sind. Einfach zum nächsten Kreisimpfzentrum fahren war vielen nicht möglich. Und wenn dann der Altenpfleger beruhigt, "ach, Sie brauchen es nicht", oder "warten Sie, Sie kommen schon dran", dann warten die Alten.

    Natürlich lehnen manche auch ab. Deshalb sind in machen Altenheimen über 90 % geimpft, in anderen nur 50 % (gleiche Region).

    Das hatte ich noch gar nicht gelesen zum Zeitpunkt meines Posts. Okay, das wäre vielleicht so eine Gruppe. Aber sind das wirklich soooooo viele?

    Ich kann mich daran erinnern, als die Impfung noch streng limitiert war, und sich die Leute quasi drum geprügelt haben (ihr erinnert euch an die Prio Gruppen?), da hat es eeeeeeewig gedauert, bis diese besagte Gruppe mal endlich fertig geimpft war. Ich kann mir jetzt gar nicht vorstellen, dass da noch so unendlich viele übrig sind.

    Wäre es nicht sinnvoller, da über Maßnahmen zu sprechen, die die Inzidenz in der Gesamtbevölkerung senkt und die KH z.B. (und andere wichtige Unternehmen) befähigt, vernünftig zu arbeiten, weil nicht ständig ein beträchtlicher Teil der Mitarbeiter in Quarantäne ist?

    Gedrängelt haben die, die noch nicht dran waren.

    Es gibt Altenheime, in denen 50 % und mehr nicht ausreichend geimpft sind.

    (Danke für deine Ergänzung. Ich hatte mich schon sehr gewundert, weil Roswithas Kommentar direkt über deinem stand und 15 Stunden vor dir geschrieben wurde (Überschneidung ist also nicht möglich). In diesem Zusammenhang kam dein Beitrag auch bei mir wenig empathisch herüber.)

    Ergänzung zu Maßnahmen

    Maskenpflicht in Innenräumen und außen bei zu geringen Abständen würde die Inzidenzzahlen senken, aber das wird genauso abgelehnt.

    Dafür braucht man keine Impflicht, wer sich schützen möchte, kann das ja jetzt schon tun. Und wer auf Teufel komm raus keinen Schutz möchte, der hat dann eben keinen. Nennt man Eigenverantwortung.

    Die Impflicht für Ü 60 nützt mir und den meisten von uns hier überhaupt nichts, dafür sind es viel zu wenige, die davon betroffen wären, weil sie noch nicht geimpft sind bisher.

    Was viel mehr Sinn machen würde, wäre eine allgemeine Impflicht wie bei den Masern. Dann könnten nämlich alle davon profitieren, dass die Mitmenschen geimpft sind. Aber dazu braucht es halt eine gewisse Masse.

    Mit Menschen Ü 60, die sich freiwillig nicht impfen lassen und dann schwer erkranken habe ich überhaupt kein Mitleid.

    Roswitha schrieb gerade, dass viele Betreuer gegen Impfung waren oder einfach nicht rechtzeitig reagierten. Ich habe von Einrichtungen gelesen, denen das zuviel Aufwand war, Impfung zu organisieren oder es für nicht wichtig hielten.

    Gerade in diesen Einrichtungen brach auch im vergangenen Winter Covid-19 aus und viele Alte starben. Dafür wäre die Impfpflicht wichtig gewesen.

    Aber es ist so einfach zu behaupten, dass ungeimpfte Ü60 selbst schuld sind (und auf das andere nicht einzugehen).

    Da muß ich immer an den einen Oberarzt aus meiner Zivi-Zeit denken, der auch als Chirurg am Tisch stand. Seine Aussage dazu: "Ein Chirurg, der ohne OP-Maske am Tisch steht, die Klappe hält und nur durch die Nase atmet, verteilt nur 1/3 der Keime im Raum, die sein Kollege mit einer OP-Maske vorm Gesicht verbreitet, wenn er während der OP spricht und durch den Mund atmet."

    Als es mit Corona losging und damals sogar noch die selbstgenähten Stoffmasken im Supermarkt nur optional waren, habe ich täglich an den Spruch des Oberarztes denken müssen. Damals bin ich auch immer ohne Maske in die Läden, habe aber tunlichst darauf geachtet die Klappe zu halten und nur durch die Nase ein- und auszuatmen. Und im Supermarkt habe ich dann die Leute mit ihren Stofflappen in Menschentrauben beim Labern zusehen und -hören dürfen. :daumenrunter:

    Also einfachste Schutzmaßnahme: Klappe halten und durch die Nase atmen.

    Und wie mache ich das in der Schule bei meinen Fächern? Schüler und ich schweigen uns an? Und halten uns zudem die Nase zu?

    (Das ist übrigens der Grund, warum die Infektionsgefahr im Unterricht größer ist als beim Einkaufen und im ÖPNV (außer es schreien alle in ihr Handy. Lautes Sprechen verteilt Viren genauso gut wie Singen.)

    Durch die Nase atmen hilft nur gegen Tröpfcheninfektion. Da reicht übrigens auch Abstand. Infektion durch Aerosole verhindert es nicht. Und das sorgt für die meisten Infektionen durch Sars-CoV2-Viren.

    Den ÖPR gibt es in NRW auch noch. Der Lehrerrat ist an der eigenen Schule und besteht aus aus dem Kollegium gewählten Mitarbeitern. Der ÖPR ist nochmal quasi ne Stufe höher und setzt sich aus Kollegen unterschiedlicher Schulen der Stadt bzw. des Schulamt zusammen.

    Bei uns sitzt der ÖPR an der Schule und wird vom eigenen Kollegium gewählt, es gibt dann noch den Bezirkspersonalrat (nächste Stufe) und den Hauptpersonalrat (verhandelt mit KuMi).

    Deshalb ist es in diesem Forum immer wichtig, das Bundesland zu nennen und evtl. nachzufragen. Gleiche Begriffe können unterschiedliches meinen wie man sieht.

    ergänzend

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/coronainfektio…eutlich-132372/

    Daraus zitiert

    "Tierversuche zeigen, dass Infektionen mit SARS-CoV-2 dem Zentralnervensystem schaden: Forscher fanden bei infizierten Affen schwere Entzündungen und Blutungen im Gehirn – auch bei milder Erkrankung.

    Covid-19-Patienten berichten häufig von neurologischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Verwirrung und Kognitionsproblemen. Ob das Coronavirus aber das Gehirn selbst angreift und schädigen kann, war bislang unklar. Forscher um Dr. Ibolya Rutkai von der Tulane University in New Orleans haben nun die Effekte des Virus auf das Gehirn in Versuchen mit Affen genauer untersucht und die Ergebnisse im Fachjournal »Nature Communications« veröffentlicht.

    ...

    In den Hirnschnitten der Affen fand das Team Anzeichen für eine schwere Neuroinflammation, für Mikroblutungen mit und ohne zugehörige Blutgerinnsel sowie Neurodegeneration und Zelltod. Diese Schäden wurden auch in Tieren beobachtet, die keine schwere Lungenerkrankung entwickelt hatten. Dabei ließ sich das Virus nur vereinzelt im Gehirn nachweisen – und zwar ausschließlich in den Gefäßen, vor allem in den Endothelzellen. Das Ausmaß des Befalls hing dabei nicht mit den Ausprägungen der neuronalen Schäden zusammen. Diese seien vermutlich nicht direkt auf den Erreger zurückzuführen, sondern indirekt eine Folge einer unzureichenden Versorgung des Hirngewebes mit Sauerstoff, schreiben die Forscher.

    Laut Professor Dr. Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, passen die Ergebnisse der Studie gut zu dem, was man bei Covid-19-Patienten sehe. Auch bei ihnen sei das Virus in Endothelzellen nachweisbar. »Die Beobachtungen sind aber ganz überwiegend auf eine indirekte Entstehung durch Hypoxie, Inflammationssyndrom, Koagulopathie und metabolische Schädigung zurückzuführen. Insbesondere bei den entzündlichen Manifestationen sind Mikroblutungen häufig, wie das auch bei den Affen gezeigt wird. Eine Autopsiestudie vom September 2021 zeigte auch beim Menschen Hämorrhagien. Es gibt auch eine pathologische Studie zur Hypoxie. Im Gegensatz zu den Affen waren das aber alles schwer an Covid-19 erkrankte Menschen, die verstorben sind«, so Berlit.

    Die Studie sei methodisch nicht zu beanstanden. Aber es sei immer Vorsicht geboten, wenn man versuche, Ergebnisse aus Tierversuchen auf den Menschen zu übertragen."

    Danke Roswitha.

    Ja, in manch asiatischem Land wird seit der Spanischen Grippe Maske getragen, wenn man erkältet ist.

    Drosten hat zur Maske geraten, nachdem er Zahlen von Grippeerkrankten von 2 amerikanischen Städten verglichen hat, die eine hatte Maskenpflicht und Schulschließung, die andere feierte mit Umzügen noch die heimkehrenden Soldaten. In vielen Ländern wurde sie, weil noch Krieg war, anfangs verheimlicht, half auch nicht, die Zahlen zu senken (von wegen, wenn die Medien nicht berichten würden, gäbe es kein Corona) . Spanische Journalisten durften darüber schreiben und deshalb heißt es heute Spanische Grippe.

    Und Plattenspieler, in vielen Ländern wütete die Spanische Grippe so stark, weil sie dank 1. Weltkrieg auf eine ausgehungerte und immunschwache Bevölkerung traf. Medizin war noch nicht so fortgeschritten wie heute usw. Und das 3. Jahr war am verheerendesten, ich hoffe, das gilt nicht für Covid-19. Bisher haben wir auch über 20 Millionen Covid-19-Tote nach 2 Jahren (bei zugegeben ca. vierfach so große Bevölkerung, aber die Mobilität ist heute größer, das Virus benötigt keine reisenden Soldaten).

    Und zuletzt, die meisten, die an Grippe erkrankt waren, blieben im Bett und infizierten nicht noch andere. Die Inkubationszeit war kürzer (auch weniger Zeit zum andere anstecken) und die Zeit bis zum evtl. Tod auch.

    Ich finde bemerkenswert auf welch hoch moralischem Ross ihr alle sitzt..

    Wer von euch hat die Grippetoten beweint und dafür sein Leben so stark eingeschränkt? Wohl kaum einer...war nicht in den Medien präsent...war halt einfach so...wurde nicht drüber gesprochen.

    Jetzt wird hier nach 2 Jahren bei milder Variante + Impfmöglichkeit so getan, als würde ich ohne Maske durch die Welt laufen und unendlich viele Menschen umbringen.

    Das ist wirklich total realitätsfremd.

    Du trägst die Maske immer, wenn du durch die Welt läufst?

    Oder ist Klassenzimmer für dich keine Welt?

    Dann verstehe ich deine Kommentare nicht.

    (Und unendlich viele Menschen bringt noch nicht einmal ein Autoraser um. Bei solchen Übertreibungen frage ich mich schon, was du willst. In der Opferrolle suhlen?)

    Können wir uns nicht wenigstens mal darauf einigen, dass Corona keine Grippe ist? Ohne Maßnahmen hat die schlimmste Grippewelle ungefähr 25.000 Menschen das Leben gekostet. Bei rund 300 Coronatoten pro Tag kommen wir schon alleine auf 100.000 Tote pro Jahr. Trotz Maßnahmen. Im Januar 2021 waren wir bei 1.000 Toten pro Tag. Trotz Maßnahmen.

    Dazu gibt es noch solche Sachen wie LongCovid. Außerdem greift Covid auch bei milden Verläufen eine Vielzahl von Organen an.

    Und nachgewiesen sind von den 25 000 nur 2000 (die anderen vermutet man dank Übersterblichkeit).

    Bei Covid-19 las ich vor kurzem, dass man dank Übersterblichkeit 18 - 20 Millionen statt nachgewiesenen 6 Millionen weltweit vermutet.

    Und das trotz Maßnahmen und dadurch verhinderter Grippe. Eine Grippevariante scheint sogar ausgestorben zu sein. D.h. Masken konsequent getragen kann Grippevarianten aussterben lassen und Grippesaison ist viel kürzer als Covid-19-Saison.

    Ich weiß genau was du meinst.

    Ich habe zwar diese Sorte überheblicher Kollegen in meinem jetzigen Kollegium nicht mehr, aber ich sehe auch, dass selbst die erfahrenen und eigentlich durch nichts zu erschütternden Kollegen langsam aber sicher nicht mehr können. Man sieht es Ihnen an (auch schon direkt nach den Ferien...), viele sprechen es auch offen aus (was ich gut finde, weil so niemand das Gefühl hat, es liegt nur an seinem persönlichen Unvermögen) und es brechen immer mehr weg. Zur Zeit fehlen reihum immer wieder KollegInnen, die sonst so gut wie nie krank sind und zwar nicht wegen Corona. Und wie gesagt: für Berliner Verhältnisse ist unser Schule echt harmlos.

    Ich mag mir gar nicht vorstellen wie es gerade da aussieht, wo ich vorher war.

    Ich bin sicher eine erfahrene Lehrerin und bin in diesem Schuljahr so oft krank wie seit meinem 1. Lehrerjahr nicht mehr. (Damals habe ich jede Infektion meiner Schüler mitgenommen.) Es ist einfach zuviel, ich reduziere seit Montag alles mögliche.

    (Wer jetzt in Quarantäne muss, wird nicht mehr betreut. Es gibt pro Klasse eine Nachschreibearbeit und keine 2.)

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