Beiträge von Kris24

    Kris, meinst du, sie hatten keine Ahnung von Didaktik? Zumindest würde ich das anhand deiner vorherigen Zeilen ableiten.

    Vielen Dank, CDL! Besser hätte man es meiner Ansicht nach nicht in Worte ausdrücken können!:rose:

    ???

    Die fachfremden Kollegen hatten keine Ahnung, in welchem fachlichen Rahmen Themen aus Klasse 5 eingebettet sind. Sie haben manches schlicht fachlich falsch erklärt, manche Methode ließ sich nicht ausbauen. Allgemeine Didaktik konnten sie schon.

    Ich musste also in Klasse 6 einiges richtig stellen, die Schüler einiges umlernen. (Ich hatte damals beim 1. Male viele Gespräche mit dem stellvertretenden SL, der zum Glück ebenfalls Mathelehrer war und voll hinter mir stand. Wir wollten den Kollegen nicht bloß stellen, den Schülern nicht zuviel zumuten, aber natürlich müssen fachlich falsche Vorstellungen korrigiert werden. Beim 2. Male hatte ich selbst Erfahrung und wusste was ich wie korrigieren kann. )


    Kurz

    Ich bin absolut gegen jeden fachfremden Unterricht auch bei den Kleinen. Nicht nur Didaktik ist wichtig, auch die fachliche Einbettung.

    Danke CDL.

    Ich habe mich auch gefragt, warum der TE glaubt, einfach an die Schule zu können. Vermutlich liegt es daran, dass zu viele glauben, das bisschen rechnen kann ich doch, Rechtschreibung beherrsche ich auch, also kann ich es unterrichten. Wozu braucht man als Lehrer ein Studium, wir waren doch alle in der Schule.

    Ich hatte ein paar Male mit den Folgen fachfremden Unterrichts in Klasse 5 zu tun. Es war verheerend. Und das waren sogar ausgebildete naturwissenschaftliche Kollegen, die Mathe unterrichtet haben. Sie hatten zumindest von Didaktik eine Ahnung.

    In Baden-Württemberg war es (ist es?) möglich, dass die Angestelltenzeit (teilweise) auf die Probezeit angerechnet wird und die Probezeit auf 1 Jahr verkürzt wird. Vermutlich gab es deshalb das Angebot? Ich weiß jetzt nicht, ob eine bestimmte Note notwendig ist, meine Kollegin hat es auf jeden Fall mit Note 2 geschafft.

    Absolute Ausnahme ist es bei vorherigem Angestelltenverhältnis bei uns nicht. (Sonst schon.)

    Passform, mir wurde die vorzeitige Verbeamtung (allerdings ohne vorher angestellt zu sein), wegen 0,1 Notenpunkten verweigert (ich war also 0,1 zu schlecht - ohne angestellt zu sein, musste damals ein noch besserer Notenschnitt her). Mein damaliger SL gab grundsätzlich nicht besser als 2. Inzwischen habe ich hervorragende Beurteilungen erhalten. Manchmal dauert es.

    Aber ich verstehe deinen Frust. Man erhält das Angebot von oben (Schulamt/RP) und dein SL "verhindert" es. Weißt du, welche Note notwendig gewesen wäre? Was es verhindert hat? (Meine Erfahrungen sind bereits 20 Jahre alt.)

    Genau so mache ich das immer.

    Pfandzettel in der Hand behalten bis zur Kasse. Seit ich das so mache vergesse ich nicht mehr die Dinger einzulösen (oder werde im worst case von den netten Kassiererinnen gefragt, ob ich den Zettel auch noch einlösen wolle :rotwerd:).

    Ich habe meine Hände gerne frei, ein Zettel stört mich. Ich nehme mir auch jedes Mal vor, Pfandzettel einzulösen (heute waren es immerhin 3). Leider gehe ich mal hier, mal dort einkaufen und deshalb bleibt mancher Zettel länger im Geldbeutel.

    Tipp vom Pro: Zettel in den Geldbeutel stecken oder in die Handyhülle, je nachdem, womit du zahlst und wo sich deine Moneten befinden. Dann vergisst du den Zettel sicher nicht mehr, denn um‘s Zahlen kommt man nicht herum :P;)

    Das klappt auch selten. (Weißt du, wie viele Pfandzettel ich aktuell im Geldbeutel habe? Ich vergesse die schon vom Pfandautomaten bis zur Kasse, der älteste ist über 2 Jahre alt und läuft im Sommer ab.) In die Handyhülle passt nur eine Karte.

    Ich habe ein Dienstconvertible und ein Diebsttablet. Ersteres lasse ich in der Schule, letzteres begleitet mich in meiner Handtasche auch nach Hause.

    Aber ich sehe die Trennung nicht so eng. Entscheidend für mich ist, hilft es mir oder schadet es mir. Nur aus Prinzip tue ich wenig.

    Verlieren tu ich Zettel auch immer, aber wenn da was Wichtiges drauf steht, merke ich es mir einfach. Längere Sachen natürlich nicht, aber die passen auch nicht auf einen kleinen Zettel im Fach.

    Man hat außerdem festgestellt, dass der Papierverbrauch durch die Emails nicht gesunken ist, weil die Leute angefangen haben, sich jeden Mist auszudrucken.

    Ich drucke selten aus, verschiebe wichtige Mails in diverse Ordner, in die ich bei Bedarf jederzeit hinein sehen kann.

    Mein kleinstes Klassenzimmer (vergangenes Schuljahr) hatte noch nicht einmal Platz für einen Lehrertisch, ich habe mein Buch zu den Schülern gelegt, saß 50 cm gegenüber. Wenn ich die Tafel aufklappen wollte, musste die 1. Reihe die Köpfe einziehen. Ich musste den Stuhl wegstellen, wenn ich vor der Tafel stand.

    Aktuell habe ich eine Klasse in einem Raum, in dem ich alle 7 - 10 Minuten das Fenster öffnen muss (lt. Messgerät). Hier im Forum zweifelte es einer an und schickte mir einen Link. Die Rechnung bestätigte mein Messergebnis.

    Ja, ich wünsche mir auch größere Räume, empfinde es als Zumutung, aber die Klassen müssen (von oben) ausgefüllt werden und das Gebäude ist alt, die Räume sind klein. Regale etc. haben wir nicht, würden auch nicht hinein passen.

    Ich habe das Glück, dass bei uns in jeder Klasse mehrere russlanddeutsche Schüler sind. Ein Mädchen (Klasse 5) übersetzt simultan, was ich sage. Ich stand anfangs daneben und habe gestaunt. Mehrere ukrainische Mädchen wurden angekündigt, sind aber noch nicht da. Seltsamerweise sind es bei uns bis jetzt nur Mädchen.

    So schwarzsehen würde ich dahingehend nicht. Ich schätze - nein: hoffe! -, das sind nur Einzelfälle.

    Bei uns nicht, ich habe heute in meiner 5. Klasse gefragt. Von 22 Schülern waren immerhin 4 in 2022 bereits zweimal positiv, 15 einmal (davon 5 zusätzlich im letzten Jahr), eine dreimal. 5 haben heute gefehlt.

    In dieser 5. Klasse klappt das Maskentragen nicht gut (zu große Masken, die unter die Nase rutschen).

    Danke Frosch. Ich versinke in doppeltem Unterricht, Klassenarbeiten (6) und Nachschreibearbeiten (bisher 8 ) seit Fastnacht dank Covid-19, schreibe hier in kurzer Pausen.

    Und elCaputo, ja es kommt auch in Tempo 30- Zonen zu Unfällen, also sollte man deiner Meinung nach jedes Tempolimit aufheben. Jeder kann eigenmächtig entscheiden, wie schnell er fährt. Jeder kann sich selber schützen. Wer Angst hat, soll zuhause bleiben. "Ich will überall 100 fahren, ich kann das."

    Die Wirksamkeit der MNS im Zusammenhang mit Omikron ist noch gar nicht untersucht. Gerade hier im Forum wird doch tagtäglich darüber berichtet, wie viele SuS derzeit positiv werden. Und das bei bestehender Maskenpflicht im Klassenraum und andernorts!

    Wer jetzt darauf hinweist, dass die Kids das von zu Hause mitbringen, die Masken falsch tragen, sich ihre Butterbrote und Getränke teilen, während der Pausen unmaskiert sind, sich küssen, in ihrer Freizeit miteinander abhängen, der liegt völlig richtig. All diese Parameter würden durch eine Verlängerung der Maskenpflicht jedoch um keinen Deut besser. Omikron unterläuft die Maskenpflicht! Der Beweis sind die 1 bis 2 Neuinfektionen pro Klasse pro Tag, die gerade viele von uns erleben.

    Wenn das einmal eingesehen wird + die Tatsache, dass es in extrem seltenen Fällen zu schweren, das Gesundheitssystem belastenden, Erkrankungen kommt, dann bleibt die Maskenpflicht eigentlich nur die Funktion einer leidlich funktionierenden Bremse. Wir können schnell durch die Kurve oder langsam. Ein Überschlag droht nicht, aber durch die Kurve geht's so oder so.

    Doch ist untersucht. Bei Omikron ist der Schutz im Verhältnis noch größer als bei den anderen Varianten.

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