Beiträge von Kris24

    Gerade nachgeschaut für unseren LK - Bayern - aber sehr weit nördlich - 66 % Erstimpfungen, 64 % doppelt geimpft. Da geht noch was.

    Für meinen leider nur 63,7 % bzw. 61,3% (und es kommen kaum noch Erstimpfungen hinzu, jetzt gibt es eigentlich nur noch Zweitimpfungen für Erstimpfungen nach den Sommerferien).

    (Bei uns sind es eher Esoteriker und Anthroposophen, Rechtsradikale weniger.)

    Wie geht das?

    Ergänzung zu Meer

    Ich lade eine Aufgabe hoch, setze einen Abgabetermin (kann noch ein "verspätet abgeben Termin" einrichten, danach ist keine Abgabe mehr möglich, war für einige meiner Schüler anfangs überraschend :pfeifen:), die Schüler laden ihre Lösungen z. B. als PDF hoch, ich rufe die Lösungen auf und kann direkt hineinschreiben (Sprechblase, verschiedene Farben möglich) oder div. Emojis verwenden, ich kann auch Dateien mit Musterlösung zu der Aufgabe hinzufügen, die Schüler müssen später nur auf die Sprechblase klicken (vergrößert meine Lösung). Und ich hatte keinen Stift, es ging auch mit Tastatur eines alten Laptops (jetzt erst haben wir Convertibles mit Stift erhalten). Es geht ganz einfach, ich habe es selbst entdeckt und ich bin kein "Profi am PC".

    Zusätzlich kann ich einen Kommentar schreiben und Punkte vergeben (war in der Zeit des Fernunterricht interessant), ich habe am Ende des Schuljahres sofort gesehen, wer welche Leistung erbracht hat. Gut fand ich, zu sehen, wann der Schüler letztmalig in meinem Moodlebereich war (half auch im Gespräch mit Eltern).

    Ich finde Moodle für Schulen gut, es erfüllt die Datenschutzregeln. Natürlich gibt es auch anderes.

    ich habe gerade einmal bei mir in Moodle hinein gesehen, fast alle meiner AB sind kleiner als 100 kB und während des Hochladens kann ich bereits anderes tun (mein Anschluss war überlastet, wenn zu viele Schüler Kameras an hatten).

    Versuche es mit Moodle, es ist eine Arbeitserleichterung im Vergleich zu Mails. Ich lade z. B. Lösungen immer gleich mit hoch und stelle ein, wann Schüler es sehen können (z.B. erst nach Abgabe und/oder zu einem bestimmten Termin), ideal auch für Vorbereitung der nächsten Klassenarbeit. Und das ich digital in die Lösungen der Schüler hineinschreiben kann, dass sie sortiert bei mir ankommen bis zu einem vorher festgelegten Termin usw. All das ist mit Mail nicht möglich.

    Und in Moodle ist BigBlueBotton integriert (Fremde kommen nicht hinein), jitsi ist nicht notwendig. Einmal am Anfang des Schuljahres einen Raum einrichten und (je nach Einstellung) jeder kann jederzeit hinein (das habe ich jetzt für Nachfragen bei Quarantäne genutzt). Kurze Nachricht und 5 Minuten später trafen wir uns in der VK (evtl. nur für eine Frage).

    Bin ich jetzt mal fies und spekulieren, wer der/die (bis jetzt) User*in ist, der/die angegeben hat, dass er/sie ungeimpft ist und sich auch nicht impfen lassen möchte?!

    Neeeein, das lasse ich lieber...

    Ich habe auch spekuliert (sollen wir dafür auch eine Umfrage starten?)

    So ist es langweilig, es ist klar, wer dreimal geimpft ist, auch wer nicht mehr möchte, ist ziemlich klar ...

    Die Querdenker südlich des Weißwurstäquators haben scheinbar mehr Geld als die querdenkenden Nordlichter.

    Ich habe wirklich das Gefühl, dass ein bestimmter Anteil der Bevölkerung einfach grundsätzlich bockig dagegen ist, koste es was es wolle.

    Außerdem bleibt ja die Frage, ob die nachlassende Zahl der Tests auch mit einer steigenden Zahl Impfwilliger korreliert. Es wurde ja auch schon die Befürchtung laut, dass Leute dann halt nur nicht mehr zum Testen gehen und privat (statt z.B. in der Gastro) treffen und so die Infektion erst recht und länger unentdeckt weitergeben.

    Inzwischen gibt es Flatrate-testen (pro Woche 30 Euro, jeden Tag ein Test möglich) oder "family&friends" (5 Tests für 40 Euro) usw.

    Mir ist das lieber als Fälschen von den Ausdrucken (deshalb gehen manche Teststationen dazu über, das Ergebnis nur noch auf das Handy zu schicken. Dumm, wenn man keines hat.)

    Flipper79

    Das geht schon, die Testung findet ja jeweils eine Woche in der gleichen Stunde statt und das bekommt man schon mit.

    Unübersichtlich sind die 1000 Ausnahmen aufgrund von Klausuren oder wenn eine Klasse nur 3 Stunden hat, obwohl erst in der 4. getestet wird, oder wenn Testungsslots in Freistunden von Schülern liegen und in der Folgestunde einzeln nachgetestet werden müssen usw.

    Das wäre mir zuviel Chaos. Dann lieber jeden Montag, Mittwoch und Freitag 3 Minuten opfern (mehr ist es wirklich nicht). Manche Kollegen verlieren am Anfang mehr Zeit ganz ohne Tests.

    Ich habe die langsamste Leitung von Vodafone (weil sie mir privat reicht), aber Hochladen in Moodle dauert nur Sekunden (ein paar Sekunden länger dauert es, wenn ich ein analoges AB noch digitalisieren muss). Noch länger dauert es, wenn ich noch einen persönlichen Gruß hinzufüge (das muss aber nicht sein).

    Kurz, wenn ich bereits am PC sitze, dauert es höchstens eine Minute und wenn die Schüler richtig Hochladen, kann ich meine Kommentare direkt in ihre Antworten hinein schreiben (direkte persönliche Korrektur). Das spart viel Zeit und ist gewinnbringender als ein (!) Kommentar am Ende (Mail).

    Beim 1. Lockdown hatten wir Moodle noch nicht, sondern nur Mails und Schulcloud. 100 Mails pro Tag hatte ich auch, theoretisch hätte ich alles ausdrucken, korrigieren und dann wieder einscannen müssen (das ging natürlich nicht), also nur ein Kommentar (Mail) am Ende. Ich denke nicht, dass die Schüler mit etwas so allgemeinen etwas anfangen konnten. Und es dauert viel länger.


    Ich frage mich gerade, warum bei euch (nur?) Moodle so lange dauert? Ich verwende es weiterhin, wenn ich auf Fortbildung bin, wenn die Hausaufgabenbesprechung zu lange dauert, für zusätzliche Übungen.

    Zum chatten verwenden wir Edupage, wenn mir z. B. nachts einfällt, dass sie am nächsten Tag das Buch mitbringen sollen, kurze Nachricht (alle hatten es letzte Woche dabei).

    Seit gut einem Jahr werden Mails nur noch bei sehr wichtigen Mitteilungen verwendet, Schulcloud nur für mein Unterrichtsmaterial.

    Ich bin froh über die Möglichkeiten (und bei uns funktioniert ab Klasse 7) die Weitergabe durch die Schüler mit Handy (in meiner 5. Klasse besitzen nur wenige eines).

    Müsst ihr nicht die Durchführung des Tests in irgendeiner Form dokumentieren? Also Abhaken, Mail was auch immer? Bei uns wird das dokumentiert und 14 Tage aufbewahrt.

    Doch, aber in das vorgedruckte Formular werden höchstens 4 Zahlen geschrieben (meistens nur 2, außer Tests waren ungültig oder positiv) und bei positiven Test noch den Namen des Schülers. Das geht zwischendurch.

    So ist es.

    Aber das ist dann der Unterschied zwischen Theorie und Praxis, wenn es angeblich nicht möglich ist, in gemischten Gruppen zu testen.

    Genau das ist der Grund, warum wir bei Schnelltests geblieben sind (statt Wechsel zu Pooltests). Bei letzteren muss bei uns immer derselbe Pool sein, bei Schnelltests ist es egal. Bei uns wird auch immer anfangs der 1. Stunde getestet, wenn Schüler später kommen, halt dann. Auch wir wissen dank digitalem Klassenbuch Bescheid. Zeit kostet es kaum, (es kostet so viel Zeit wie Verteilung von AB).

    Die Frage ist, ob eine Hohlstunde immer Pause ist?

    Bei mir sind 3 meiner Hohlstunden ausdrücklich als Vertretungsbereitschaft ausgewiesen und dann muss ich telefonisch erreichbar und innerhalb von 5 Minuten im Raum sein (manchmal fallen Kollegen wirklich sehr plötzlich aus, auch ich musste im Laufe der Jahre zweimal eine Stunde abbrechen und eine 5. Klasse darf nicht alleine gelassen werden, dann muss die Vertretungsbereitschaft einspringen).

    bei uns sind bei den U16 durchschnittlich 10% geimpft (3 pro Klasse) und da hat sich in den letzten 6 Wochen nichts geändert. Es sind hauptsächlich Ärztekinder, die bereits vor Stiko-Empfehlung sich haben impfen lassen (ich sehe es genau wie Moebius). Wir wissen es vermutlich genau, weil bei uns wegen Tests oder außerunterrichtlichen Veranstaltungen nachgefragt wird. Wir haben daher in vielen Klassen mehr genesene als geimpfte.

    Bei meinem Kurs sind fast alle geimpft und nur 2 genesen (der eine anschließend zusätzlich geimpft, er hat auch an Longcovid gelitten). Nur einer ist weder noch.

    Natürlich wird auch biontech weggeworfen, vielleicht nicht in den Impfzentren oder bei mobilen Impfteams, die täglich impfen.

    Aber inzwischen impfen viele Vereine (niederschwelliges Angebot) und es kommen leider nicht immer genau 6x willige Impflinge.

    Das Beispiel vorher war von einem Fastnachtsverein, es benötigt ein Arzt/Ärztin und eine Krankenschwester oder-pfleger, das kriegt jeder Verein hin und dann kommen vielleicht 31 Impflinge (der Verein meiner Schwester ist sogar auf die Straße gegangen und hat eben eine Norwegerin und das mexikanische Ehepaar mit Teenager-Sohn gefunden, aber nicht mehr). Da möglichst viele geimpft werden sollen, hat man halt nicht bei 30 aufgehört.


    Ergänzung

    Uns hat halt geärgert, dass sie nicht die letzte erhalten hat, weil nur 5 Monate seit der 2. AstraZeneca-Impfung vergangen war, sondern dass die Ärztin sie lieber weggeworfen hat. Und ja, das hat sie selbst gesehen (sie war die Krankenschwester), aber natürlich steht es nicht in der Zeitung.

    Es wird bei fast allen eintägigen Aktionen so sein. (Vielleicht kann man so eine 3. Impfung zügig erhalten, ich werde es ab Ende November versuchen).

    Also dass Impfstoff weggeschmissen wird habe ich noch nicht gelesen. Gibt es dafür eine Quelle?

    Bei uns wird es wahrscheinlich Ende Monat die allgemeine Freigabe für die 3. Impfung geben. Finde ich richtig. Lieber sollen sich alte Leute z. B. ein drittes mal impfen als zu warten, bis alle 15jährigen durch sind. Die BAG-Statistik zeigt, dass es mit BioNTech deutlich mehr Impfdurchbrüche gibt als mit Moderna. Wahrscheinlich zeigen die Zahlen aber nur, dass ganz am Anfang die Risikogruppe nur mit BioNTech geimpft wurde. Das spricht bei diesen Personen ja absolut für die 3. Impfung.

    Meine Schwester. Sie half als Krankenschwester bei einer Aktion.

    Es gibt jetzt ja überall Aktionen und nicht immer die passende Anzahl an Impflingen. Sie haben sogar Touristen von der Straße geimpft (z. B. eine Norwegerin und eine Familie aus Mexiko, aber es blieb übrig. Bei ihr waren erst 5 Monate seit der 2. AstraZeneca-Impfung vergangen, die Ärztin weigerte sich.)

    Wer zwei AstraZeneca-Impfungen bekommen hat, darf egal welchen Alters 6 Monate nach 2. Impfung einen m-RNA-Impfstoff erhalten, meine Schwester ist durch den Arbeitgeber bereits nächste Woche dran, auch einige meiner Kollegen, die nicht gewechselt haben, haben Termine für November.

    Bei Janzen von Johnson &Johnson wird eine 2. Impfung bereits nach 4 Wochen empfohlen, bei Chemopatienten u.a. mit entsprechenden Medikamenten die 3. Impfung 4 Wochen nach der 2.

    Auch Rettungsdienstler und Altenpfleger dürfen 6 Monate nach der 2. Impfung wieder. Mein Bruder hat z. B. bereits Anfang September die 3. Impfung erhalten (alles BioNTech) .

    Sonst sind momentan nur Ü60 (in einigen Bundesländern Ü70) an der Reihe. Ich hoffe bei den aktuell steigenden Zahlen (vor allem auch in Schulen), dass man dies bald ändert (wir haben aktuell so viele Fälle wie noch nie zuvor, bei den U16 sind auf jeden Fall mehr genesen als geimpft und wir haben ein paar Longcovid- bzw. sogar Postcovid-Fälle).

    Ich habe sogar mal einen Bericht im Schweizer Fernsehen (als der noch über die Grenze senden durfte) über diese Brücke gesehen (es ging, glaube ich, um Postbusse und welche Ziele man mit ihnen erreichen kann), aber mein Namensgedächtnis ist zu schlecht (Bilder dagegen kann ich mir gut merken). Ich dachte damals sogar, da muss ich mal hin.

    Ich war vielleicht in 20 eurer Kantone, nur in der Romandie fehlt mir einiges.

    Hallo DpB,

    ich kenne es eher andersherum. Wer Ph und M auf Gymnasiallehramt studierte, konnte zu meiner Zeit das Physikdiplom fast nebenher mitnehmen.

    Ich glaube, es war an meiner Uni bis zur Zwischenprüfung für das Nebenfach des Physikdiploms eine Vorlesung und die Nebenfachprüfung mehr. Auch im Hauptstudium dann nur ein Seminar und/oder Proseminar mehr als im Lehramtsstudium. Das Studium ging dann aber ein Semester länger, weil die wissenschaftliche Arbeit für das Diplom über ein Jahr ging und nicht nur über ein Halbes.

    LG DFU

    War bei mir genauso (und auch Diplomarbeit und 1. Staatsexamenbsarbeit dauerten offiziell jeweils 6 Monate).

    Ich hätte für das Mathediplom Chemie als Nebenfach anrechnen lassen können und in Chemie fehlte zweimal Teil I (Biochemie und Physikalische Chemie, Teil II musste ich mit Prüfung besuchen, es wäre sinnvoll gewesen auch Teil I zu besuchen, so habe ich manches nur auswendig gelernt, da wichtige Vorkenntnisse fehlten). In ein paar Praktikas musste ich etwas weniger "kochen ", z.B. 8 Synthesen statt 10. Mathe hätte ich für Chemie anrechnen lassen dürfen.

    Ich habe damals überlegt, weil es kaum Lehrerstellen gab (selbst mit 1,5 kam man auch mit Mathe oder Physik nicht überall unter (in meiner Heimat nicht), mit 2,0 nirgends (in Chemie gab es nur eine Stelle, die an einen "Rückkehrer" ging, es gab also keine Stellen für Referendare (noch nicht einmal mit 1,0, kenne jemanden). ) Ich ging daher in ein anderes Bundesland, Seiteneinsteiger sind nicht immer oder überall gefragt.

    Ich hatte mal so einen Sitzball im Klassenzimmer und jeder Schüler durfte bei Wunsch denselben einen Tag anstelle des Stuhls haben (zZ habe ich kein Klassenzimmer und deswegen freuen sich meine Kinder zuhause über den Ball).

    in meinem 1. Referendariatsjahr vor fast 30 Jahren gab es von einer Krankenkasse als Modellversuch für eine gesamte 6. Klasse. Um es kurz zu sagen, es war keine gute Idee.

    Erst einmal ist es sehr anstrengend, mehrere Stunden darauf zu sitzen (Stühle gab es ja keine mehr), zweitens brachte es extreme Unruhe in den Raum.

    Nach 6 Wochen waren alle froh, die Bälle abgeben zu können und wieder auf Stühlen sitzen zu dürfen.

    (Bei nur einem Ball sitzt man vermutlich nicht allzu lange darauf, da ist es heiß begehrt. Mal schauen, wie lange und ob die "Wechselzeiten" immer kürzer werden. ;))

    Es will vor allem niemand der 1. sein, der aufsteht. Sie blicken sich um und sobald jemand aufsteht, stehen alle auf.

    Ich lasse manchmal auch Schüler vorkommen, nachdem unser Visualisierer ausgefallen ist, damit sie einen Versuch besser sehen können, oder lasse sie zu anderen Gruppen bei Schülerexperimenten gehen, aber es will eben niemand der erste sein. (Das Herumblicken amüsiert mich, ich wette manchmal mit mir selbst, wer wohl zuerst aufsteht. Innerhalb von 3 Sekunden danach laufen alle.)

    Ich muss was gestehen:

    Vor einigen Jahren hatte ich eine Klasse nur in Werken und vergaß ca 4 Monate ins Klassenbuch einzutragen. Ich schrieb einfach für jede Stunde rein: "Keine Ahnung". Es ist nur einer Kollegin aufgefallen, die es frech, aber lustig fand. Sonst niemandem.

    Ich habe schon Stundeninhalte erfunden, weil (an meiner 2. Schule) am letzten Schultag noch fehlende Stunden angemahnt wurden (dort musste der Klassenlehrer noch einmal am Ende durchgehen, beim Lehrerabschlussessen (wurde immer von der SL spendiert) ging man herum und sammelte die letzten Einträge (unter lustigen und "hilfreichen" Kommentaren der umsitzenden ollegen)-

    Aber frech würde ich nicht werden. Ich habe eine Überprüfung vom RP an meiner 1. Schule erlebt und an meiner 2. muss eine direkt vor meinem Kommen stattgefunden haben, die SL legte auf jeden Fall größten Wert darauf, dass noch vor den Sommerferien keine einzige Lücke blieb (und wenn ein Kollege fehlte, kam ein anderer überraschend zu einer "Vertretungsstunde"). Auf Papier musste alles stimmen.

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