Beiträge von Kris24

    Im Moment wird gemeldet: 4,21

    siehe https://www.coronavirus.sachsen.de/infektionsfael…chsen-4151.html

    Es ist mir klar, dass Meldeverzug und andere Schlampereien die Daten verfälschen. Aber selbst wenn es doppelt so hoch wäre, wäre es noch besser als vor 11 Monaten.

    Nur auf welche Daten soll man sich denn verlassen ? Für mich sind das RKI, die sächsische Landesregierung und wenn es um weltweite Daten geht https://www.worldometers.info/coronavirus/#m…s_today_wrapper die wahrscheinlich solidesten Quellen.

    Zumindest kann ich (auf Grund "gutinformierter Kreise") sagen, dass es im Klinikum Chemnitz vermehrt Corona-Fälle gibt (vor allem im betagten Alter) aber noch lange nicht so schlimm, wie im Dezember 2021.

    Ich habe ca. 15 für ein Datum vor gut 2 Wochen in Erinnerung (anfangs war es ca. 2). Die Zahl wurde nachträglich mehrfach erhöht, weil immer neue Meldungen eingingen, ich ärgere mich, dass ich den Artikel nicht mehr finde (ich vermute nachträglich hinter Bezahlschranke, das tun einige Zeitungen, zuerst frei lesbar, dann nicht mehr).

    Das Problem ist, die Zahlen steigen gewaltig. Es bleibt nicht bei der jetzigen Zahl Hospitalisierter. Das wurde auch letztes Jahr unterschätzt.

    @alpha , du weißt das die Hospitalisierungsrate nicht stimmt? Und in verschiedenen Bundesländern unterschiedlich gemessen wird und dadurch unterschiedlich genau sind (z. B. Thüringen im Vergleich zu Sachsen? ) Leider finde ich den Bericht aus der letzten Woche nicht mehr, wo Sachsen Zahlen dank Meldeverzug in der Vergangenheit um ein Vielfaches stiegen (auf jeden Fall war es zweistellig).

    Allgemein dazu

    Aus https://www.mdr.de/nachrichten/de…iedrig-100.html zitiert

    'Aktuell liegen die Werte nach RKI-Angaben in Sachsen-Anhalt und Thüringen über 9, in Sachsen hingegen unter 3. Das große Problem: Die Hospitalisierungsrate spiegelt nicht das reale Geschehen an den Kliniken wider.

    Hospitalisierungsrate wird systematisch unterschätzt

    Bereits Anfang August berichtete der SWR über methodischen Schwächen bei der Hospitalisierungsrate. Das Problem damals wie heute: Zur Berechnung der Rate wird nicht der Zeitpunkt der Krankenhausaufnahme einer Person herangezogen, sondern das Datum ihres positiven Coronatests. Zwischen beiden Ereignissen liegen manchmal nur wenige Stunden, oftmals aber ein oder mehrere Tage. Ergebnis: Wer heute ins Krankenhaus eingeliefert wird, wurde je nach Krankheitsverlauf bereits Tage zuvor getestet und fällt damit womöglich aus der Betrachtung der vergangenen sieben Tage raus.

    Diesen Missstand bestätigen sowohl Recherchen von ZEIT Online als auch die des SPIEGEL und des Hessischen Rundfunks. Alle kommen zu dem Ergebnis, dass zahlreiche aktuelle Fälle zwar in der jeweils laufenden Woche ins Krankenhaus kommen, nach RKI-Berechnung aber einer vorangegangenen Woche zugerechnet werden. Dadurch wird die tatsächliche Hospitalisierungsrate und damit auch die Belastung des Gesundheitssystems im Durchschnitt um etwa 70 bis 79 Prozent unterschätzt. Und das systematisch."

    Oder

    "Wie kann es sein, dass die 7-Tage-Inzidenz in Sachsen bei 593,6 liegt, gleichzeitig aber die Hospitalisierungsrate in diesem Bundesland laut RKI bei 2,39, also in einem entspannten Zustand. Zum Vergleich: Thüringen, ein Bundesland mit einer 7-Tage-Inzidenz von 585,4 hat eine Hospitalisierungsrate von 17,55. Da kann doch etwas nicht stimmen!"

    Und


    'Das Problem: Das RKI erfasst einen Fall statistisch nicht mit dem Tag der Krankenhauseinweisung, sondern nach dem Meldedatum eines Falles. Die absurde Folge: Wenn ein Covid-19-Patient heute in eine Klinik muss, seine Infektion aber bereits vor neun Tagen festgestellt wurde, wird sein Fall nicht gezählt. Dabei treten in vielen Fällen schwere Verläufe erst mehrere Tagen nach der Infektion auf. Damit wird ein großer Teil der Fälle nicht statistisch erfasst

    Zudem soll es Melderückstände geben. Das Robert-Koch-Institut erhält die Daten für den Index stark zeitverzögert, berichtet auch das ZDF.

    Doch wieso hat Thüringen dann einen so hohen Hospitalisierungswert im Vergleich zu Sachsen. Die Begründung hier: Das Land erhebt die Hospitalisierungsrate selbst und verlässt sich nicht auf das RKI.

    +++ Tagesthemen: Erster Ministerpräsident liebäugelt mit Impflicht für alle – „Die Ultima Ratio“ +++

    Es gibt allerdings einen anderen, aktuelleren Wert, der aussagekräftiger ist: Die Auslastung der Intensivbetten, präsentiert durch das DIVI-Intensivregister. Hier zählen nicht alle Krankenhausbetten, sondern nur die schwersten Fälle. Derzeit müssen 3502 Corona-Patienten auf Intensivstationen betreut werden. In Sachsen sind es aktuell 386, in NRW, das mehr als viermal so viele Einwohner hat, 515 Patienten. Hier wird deutlich, wie ernst die Lage im ostdeutschen Bundesland wirklich ist."

    Aus https://www.derwesten.de/politik/corona…d233863249.html

    Und das ZDF schreibt (https://www.zdf.de/nachrichten/po…gsrate-100.html)

    "Abgesehen von solchen Übermittlungslücken gibt es bei der Hospitalisierungsrate gleich mehrere weitere Probleme:

    Unterschätzung: In die aktuelle Hospitalisierungsinzidenz fließen nur die eingewiesenen Patienten ein, die auch innerhalb der letzten sieben Tage positiv getestet wurden. Oft liegen aber mehr Tage zwischen Test und Einweisung. Diese Patienten fallen aus der aktuellen Inzidenz heraus. Und so wird die Lage in den Krankenhäusern kontinuierlich unterschätzt.

    Meldeverzug: Das Robert-Koch-Institut erhält die Daten für den Index stark zeitverzögert. Hier geht es nicht um ein paar Tage - hier geht es um Wochen, die die Werte später eintreffen. Um den Meldeverzug auszugleichen, gibt das RKI in seinem Wochenbericht sogar eine eigene Schätzung an, wie viele Hospitalisierungen voraussichtlich noch dazukommen.

    Die Berechnung kommt zu folgendem Schluss: Seit Mitte Oktober steige die tatsächliche Hospitalisierungsinzidenz kontinuierlich an. Die offizielle Hospitalisierungsrate geht seit dem 8. November allerdings aufgrund der bisher noch nicht gemeldeten Klinikeinweisungen sogar zurück. Das zeigt: Die Differenzen zwischen der Hochrechnung und den tatsächlichen Meldungen sind enorm. Die Schätzung des RKI wird für die Corona-Beschränkungen jedoch nicht herangezogen."

    Die künftige Ampel plant ein Gesetz, nach dem auf das fälschen von Impfpässen bis zu 5 Jahre Haft stehen. Gerade hat ein Trainer eines prominenten Fußball-Zweitligisten seinen Job verloren, weil er unter dem Verdacht steht einen gefälschten Impfpass genutzt zu haben. Falls sich das bewahrheitet ist der gute Mann vermutlich beruflich dauerhaft ruiniert. Ich glaube und hoffe schon, dass das bei dem ein oder anderen Kandidat-Superschlau Eindruck hinterlässt.

    Er war so dämlich (wenn das richtig wiedergeben wurde), dass sein Impftermin gleichzeitig zu einem Spiel war. Das fiel auf.

    Otto Normalverbraucher hat es da einfacher, wenn man genug bezahlt, erhält man die Chargenummer seines Impfzentrums und niemand weiß, wo man vor 6 Monaten war. (Es gibt mehrere Reportagen div. Journalisten/ Fernsehteams.) Wer wirklich Querdenker etc. ist, lässt sich dadurch nicht abhalten (Widerstand gegen den Staat ist für sie legitim.)

    Ich wiederhole mich:

    Wir sind aktuell die einzige deutsche Großstadt mit einer Inzidenz von unter 100, aktuell liegt sie bei 82, was ziemlich genau der gleiche Wert ist, den wir vor 3 Wochen hatten. In Gesamtdeutschland hat sie sich im gleichen Zeitraum etwa von 160 auf 340 gut verdoppelt. Wir haben eine Impfquote von etwa 90% unter den Erwachsenen und aktuell liegt auch die Quote der Boosterimpfungen höher als die im Gesamtdeutschland.

    Das ist sicher kein endgültiger Beweis und es kann auch schnell mal mit einem einzelnen größeren Ausbruch was schief gehen. Trotzdem:

    Es ist möglich, Corona mit den verfügbaren Impfungen in den Griff zu kriegen, wenn wir überall eine Impfquote von 90% unter den Berechtigten hätten, hätten wir ernsthaften keine Probleme. Dafür brauchen wir keine Mittel gegen Pferdewürmer oder Hühnerherpes.

    Ja, stimmt. Aber was mache ich? Umziehen zu euch? Geimpfte und Impfverweigerer dauerhaft trennen? Es werden immer mehr und bessere Impfpassfälschungen verkauft, so bringt selbst eine Impfpflicht nichts (inzwischen wird sogar diskutiert, wie viele "Impfdurchbrüche" wirklich Impfdurchbrüche sind und wie viele auf Fälschung beruhen.

    Meine Zeitung kann ich nicht verlinken, ich habe sie neulich hier zitiert. Google spuckte mir z. B. aus

    https://www.eimsbuetteler-nachrichten.de/impfpass-faels…rg-eimsbuettel/

    Wir werden deutslandweit keine 90 % erreichen, dazu müssten auch fast alle Kinder geimpft werden.

    Es gäbe ja schon auch Alternativen zu den Impfzentren, die jetzt nunmal weg sind und nicht mal eben wieder hochgezogen werden, die aber eben kommunal unterstützt endlich aufgebaut werden müssten. Wir haben inzwischen zusätzlich zum Impfbus, der schon zu Zeiten des Impfzentrums begonnen hat seine Runden zu drehen auch einen kleinen lokalen Impfpunkt, der an sechs Tagen in der Woche ohne Termin eine Impfmöglichkeit darstellt zusätzlich zum weiterhin vorhandenen Impfbus und den vielen Ärztinnen und Ärzten, die komplette Impfnachmittage 1-2x wöchentlich organisieren (ebenfalls seit Monaten), wie meine Hausarztpraxis. Bei uns ist lokal durch den Impfpunkt die Impfkapazität wieder annähernd so hoch wie zu Zeiten des Impfzentrums, dafür aber verteilt auf den deutlich besser an den ÖPNV angebundenen, zentral liegenden Impfpunkt und den Impfbus, der sogar an 7 Tagen die Woche unterwegs ist und abgesehen von Sonntags, wo nur 7h zur Impfung zur Verfügung stehen, jeweils 9h lang impft und impft und impft und impft. Man könnte also durchaus verzichten auf das erneute Hochziehen der Impfzentren (die man natürlich einfach nicht hätte komplett schließen sollen...), wenn man bei den lokalen Angeboten (Impfbusse und Impfpunkte) schneller bei der Umsetzung wäre landesweit betrachtet und das nicht nur dort gut klappen würde, wo Kommunen besonders engagiert sind.

    Unser Impfzentren hatte 12 Impfstraßen, bis jetzt teilen 3 LK ein mobiles Impfteam (eine Straße), es sollen irgendwann 2 dazu kommen. Hausärzte fehlten vorher schon, ich versuche seit Jahren einen zu finden.

    Die paar, die impfen, fangen bei den ältesten an (meine Mutter knapp 80 hatte Probleme und einen Termin jetzt im Dezember), sonst gibt es nur Erstimpfungen. Unser Landrat sucht verzweifelt Ärzte, um etwas aufzubauen, bis jetzt nicht erfolgreich.

    Ich frage mich mal wieder, wie "zeroCovid" eine Dauerlösung sein soll. Covid ist da - in einer vernetzten Welt wird man es mit "ZeroCovid" nicht mehr wegbekommen können.

    Das haben inzwischen IMHO sogar gut zu isolierende Länder wie Australien gemerkt.

    In Deutschland ist das praktisch nicht möglich. Befürchte ich. Nehme ich an. Denke ich.

    Als "Dauerlösung" ist das also auch untauglich.

    Wenn du dich auf den Podcast beziehst, den Kris geteilt hat: ich würde da nicht von "Abraten" sprechen, sondern davon, dass er gesagt hat, dass wir nicht alleine auf der Welt sind und zu viele noch gar keine Impfung bekommen haben.

    Wie geschrieben, no-Covid bedeutet Inzidenzzahl unter 10 (nicht 0) und das ist tatsächlich leichter einhaltbar, als erst laufen lassen und dann (ohne harte Maßnahmen) wieder versuchen es einzufangen.

    Dazu bekannt haben sich zahlreiche, sehr verschiedene Fachleute geäußert.

    Aber mir war klar, dass es in Deutschland, geschweige in Europa nach Mai 20 nicht mehr klappt. Dazu sahen zu viele nicht ihren persönlichen Nutzen jetzt sofort. Es war (für mich) interessant, wer dagegen polemisch vorging.

    Genau deshalb bin ich inzwischen überzeugt, dass es auch keine Lösung für die Klimakrise geben wird. Einige profitieren kurzfristig, viele wollen sich nicht einschränken (bringt doch nichts), es ist genau dieselbe Diskussion nur viel größer.

    Jetzt habe ich bewusst die Internetseite der Lokalpresse aufgerufen. 30 km entfernt von mir war heute das mobile Impfteam. Statt 130 Impfdosen (geplant vom Land) haben über 600 gewartet (145 Erstimpfungen), die Schlange zog sich lt. Zeitung durch die halbe Stadt. Ich wollte ursprünglich auch dort hin und bin (wieder mal) dankbar über den Tipp, den ich vor 2 Wochen erhalten habe. (In dieser recht großen Stadt ist für dieses Jahr aktuell kein mobiler Einsatz mehr geplant. Aber Kretschmann und Lucha meinen, wir brauchen keine Impfzentren. Folge vom September)

    Jawohl, das stimmt: Podcast datiert vom 03.09.2021 - entschuldige, ich habe mich geirrt, es war nicht August. Ich gebe sofort zu, wenn ich etwas Unrichtiges sage.

    Uh, zählt das noch als "vor ein paar Wochen"?

    Nein, ein paar Wochen sind es nicht, ich habe mich aber damals auch über die Aussage Drostens gewundert, mein Bruder (berufluch) hat sich damals bereits boostern lassen und ich habe mich gefragt, wo ich hin kann, wenn die Impfzentren zu sind.

    Nur damals wurde entschieden, Impfzentren zu schließen (in Baden-Württemberg wird aktuell täglich gesagt, dass es so bleibt, auch wenn uns jetzt sogar Bayern überholt hat (wir sind die mit den niedrigsten Impfquoten im Westen, mein LK ist gerade knapp über 60 %, aber es ist hier wirklich schwierig sich impfen zu lassen, wenn man nicht mobil ist), damals wurde entschieden, Biontech zu spenden (und bis vor 2 Wochen sah es für viele so aus, die Menge BioNTech-Impfdosen reicht locker, es wurde Werbung für Auffrischungsimpfungen gestartet).

    Man "wollte" nicht voraus sehen (In der Zeit stand heute sinngemäß über einige FDP-Politiker (für andere gilt es aber auch), man wollte es so sehr, dass man die Realität ausblendet und hofft, dass sich alles gut auflöst (ist doch bisher immer gut gegangen)).

    Ich kenne nur August-Aussagen, hat Recherche auch ergeben. Aber ich gebe sofort zu, dass ich mich geirrt habe, wenn ich eine jüngere Quelle finde!

    Anfang September sagte er in seinem Podcast, dass jede Boosterimpfung sinnvoll sei, man aber die restliche Welt nicht aus den Augen lassen darf.

    "Als Virologe kann ich dazu nur sagen: Jede Auffrischungsimpfung ist rein immunitätstechnisch nützlich. Wenn man ein drittes Mal geimpft wird, hat man danach viel bessere Antikörper. Wahrscheinlich bleibt der Schutz dann auch deutlich länger als nach nur zwei Impfungen. Das ist absolut super, eine Booster-Impfung zu bekommen. Ich bin aber jetzt zum Beispiel an der Charité nicht nur Virologe, sondern wir haben da auch so was, das nennt sich "Charité Global Health". Das ist eine Einrichtung, wo sich die Charité auch damit beschäftigt, wie ist Medizin weltweit? Und ich sehe auch aus eigener Erfahrung, weil ich in so Ländern arbeite, die Situation in Afrika beispielsweise. Da kommt eben eine ethische Überlegung ins Spiel."

    https://www.ndr.de/nachrichten/in…ischungsimpfung

    Mal aus Interesse: spielt FFF bei Euch noch eine große Rolle?

    Ich habe das Gefühl, dass das hier ziemlich eingeschlafen ist. Meine Kollegin ist bei den Parents for Future aktiv und erzählt, dass zu Demos und Koordinationstreffen u.ä. so gut wie keiner mehr kommt, weder Jugendliche noch Erwachsene.

    Ja, aber bei uns fanden sie schon immer Freitags nach der Schule statt (Organisatoren wollten auch gute Noten, Lehrer und Eltern beteiligen sich).

    Ach, daran liegt es. Da sind tatsächlich unterschiedliche Impfstoffe gemeint.

    "Zostavax" ist ein Lebenimpfstoff, der von der STIKO hier in Deutschland nicht mehr empfohlen wird. Zitat von der oben verlinkten Website: "In Deutschland sind zwei unterschiedliche Impfstoffe gegen Herpes zoster für Personen ab 50 Jahren zugelassen und verfügbar: Seit 2013 ein attenuierter Lebendimpfstoff (Zostavax®) und seit 2018 ein adjuvantierter Herpes-zoster-subunit-Totimpfstoff (Shingrix®), u.a. bestehend aus dem rekombinanten Oberflächenglykoprotein gE des Varicella-zoster-Virus und einem Wirkverstärker (AS01B).

    Der Herpes-zoster-Lebendimpfstoff wird von der STIKO aufgrund der eingeschränkten Wirksamkeit und seiner begrenzten Wirkdauer nicht als Standardimpfung empfohlen. Außerdem ist der Lebendimpfstoff nicht zur Impfung von Personen mit geschwächtem Immunsystem geeignet, die aufgrund einer Immunschwäche oder einer immunsuppressiven Therapie ein erhöhtes Risiko haben, an Herpes zoster zu erkranken (Epid. Bull. 34/18 und Epid. Bull. 36/17).

    Der Herpes-zoster-Totimpfstoff ist von der STIKO seit Dezember 2018 (Epid. Bull. 50/18) als Standardimpfung (S) für alle Personen ≥ 60 Jahren empfohlen. [...]"

    Ja, das hatte ich damals ergoogelt. Danke, dass du es hier verlinkt hast.

    Noch einmal, Moderna darf nicht gespendet werden, BioNtech-Impfdosen wurden bereits im August/September versprochen zu spenden (dauert halt immer). WHO u.a. waren ziemlich ungehalten, dass Deutschland u.s. überhaupt dieses Jahr boostern wollen.

    Vor kurzem wurde auch ich hier noch angegriffen, dass ich Ü50 mich boostern lassen möchte. Jetzt rennt alles.

    Es gibt die These, dass Gürtelrose zu verhindern wäre, wenn man sich verstärkt durch Kontakt mit infizierten Kindern boostern würde. Dann breche die Gürtelrose nämlich nicht aus. Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt oder ob das Impfgegenergequatsche ist.

    Gürtelrose kann nur ausbrechen, wenn man zuvor Windpocken hatte. Das Virus schlummert im Körper und wird bei schwachen Immunsystem wieder aktiv.

    "Boostern" mit weiteren Windpocken sorgt vielleicht für ein starkes Immunsystem (Impfung aber auch), es sorgt aber auch dafür, dass genug Virus im Körper ist und die Wahrscheinlichkeit für Gürtelrose steigt. Irgendwann macht jedes Immunsystem mal (evtl. kurzfristig) schlapp.

    Das Argument erinnert mich an frühere Masernparties usw., ich halte es für unsinnig.

    Folgefrage : hat schon jemand so eine Ablehnung /Absage erlebt?

    Was könnte man bei so einem Fall machen?

    Ja. Mir wurde ein Wechsel des RP (Stuttgart/ Freiburg) verweigert, obwohl ich mich erfolgreich auf schulscharfe Stellen beworben hatte. Nur nach vielen Telefonaten und dem Verzicht auf Ersatz von meiner früheren SL wurde er im Folgejahr gestattet (sonst wäre er wieder abgelehnt worden).

    Bei Mangelfächern hat man wenig Chancen.

    Es gibt verschiedene Gürtelroseimpfstoffe und das war tatsächlich das 1. Mal, dass ich vor ein paar Jahren auf Wunsch meiner Mutter mich üher verschiedene Impfstofftypen infirmiert habe (meine Mutter erhielt von 2 Ärzten und ihrer Apothekerin verschiedene Informationen). Seit 2018(?) wird in Deutschland nur noch ein Typ eingesetzt (zu dem ich zum Glück geraten habe, war damals noch nicht so klar). Ich habe jetzt keine Zeit noch einmal zu googeln, es ist aber in Deutschland jetzt entschieden.

    So lange keiner im Metaphern-Wald vorn Baum rennt ....

    Die Schläuche sind knapp. Eigentlich sind genug da, aber nicht alle von einer Farbe. Der Feuerwehrchef möchte, dass alle gelagerten Schläuche verwendet werden, die roten und die grünen. Die grünen zu verbieten, war keine gute Idee.

    Trotzdem müssen wir aufhören, uns die Schläuche nach der Farbe auszusuchen.

    Spröde ist nichts.

    Mit spröde meinte ich das neue Infektionsschutzgesetz, das manche als "zahnlosen Tiger" bezeichnen.

    Beide m-RNA-Impfstoffe sind gut, bringen aber aktuell nichts. Um in der "Feuersprache" zu bleiben, dass sind wirkungsvolle Sprinkleranlagen, die langfristig vor Flächenbrand schützen, aber im aktuellen Großbrand noch nicht ausreichend vorhanden sind.

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