Beiträge von Kris24

    Na wenn du meinst, die Bekannte teilte um 12 Uhr mit, es wäre immer noch nicht klar, ob entschärft oder gesprengt und ihr Wahllokal und 4 weiter sind geschlossen.


    Vielleicht gabs ja auch mehrere Bomben. Und auch bei Nachwahl wäre dann wieder die Frage gewesen, was darf dann alles nicht passieren. Nach 18 Uhr offene Wahllokale in Berlin haben ja auch dazu geführt, dass unklar war, ob die Hochrechnungen usw. überhaupt veröffentlich werden dürfen.

    Noch einmal, sie waren nicht geschlossen. Deine Bekannte war falsch informiert (oder dachte, sie seien geschlossen) und ja, es waren 5 (also dieselbe Bombe).

    Weiterer Link https://www.fr.de/politik/bundes…r-91004728.html

    (Vielleicht hat sie auch nur die Überschrift gelesen, im Artikel steht "Geschlossen seien die Wahllokale allerdings nicht - wer trotz des Appells zum Drinnenbleiben ins Wahllokal ging, konnte seine Stimme abgeben - die Wahlvorstände waren vor Ort." Gleiches habe ich heute früh bereits im Radio gehört.)

    Aber du siehst bereits hier die Falschinformationen. Bei Verlegung der Wahllokale wäre es noch problematischer. Und am Mittag war alles vorbei (Zurücklegen der Wahllokale, ab welcher Uhrzeit, wer informiert wie, meine Nachbarn sind nicht mehr so mobil, sie können nicht weit laufen, sie hätten bei einer Verlegung nicht wählen können.)

    Mich hat dein ursprünglicher Beitrag aufgeregt. In Berlin war teilweise vermeidbares Chaos (falsche bzw. fehlende Wahlzettel), in Wuppertal nicht (die Bombe wurde erst gestern abend gefunden). Bei dir klang alles nach "Skandal und Bananenrepublik".

    Es waren heute morgen 5 Wahllokale geschlossen. Da wurde nicht davon abgeraten, sondern die lagen wohl im Sperrkreis.

    Was hätte ich anders gemacht?!? Na Ausweichwahllokale geschaffen.

    Sie waren nicht geschlossen. Sie lagen nur im erweiterten Gefahrenbereich (2. Sicherheitszone) und es war heute morgen bereits klar, dass die Bombe am Vormittag entschärft wird. Die Leute konnten auch vormittags wählen, es wurde nur abgeraten (Radio heute morgen) .

    Und wie willst du alle erreichen und das neue Ziel mitteilen (Anschlag an dem ursprünglichen Gebäude, dann kann ich auch gleich dort wählen)? Wenn jemand den Ersatzort nicht erfährt, könnte er klagen. Sollen auch Alte viel weiter laufen, zu öffentlichen Gebäuden, die sie vielleicht nicht kennen? Nicht jeder hört Radio oder liest im Internet.

    Im schlimmsten Fall wäre morgen oder übermorgen gewählt worden (besser als eine unvollständige Wahl).

    Mir gefällt die ZDF-Hochrechnung besser.

    Na, wo gabs noch Wahlpannen. Oder ist Berlin der Spitzenreiter mit ausgegangenen Stimmzetteln und damit Schließung der Wahllokale nach 18 Uhr. Die Prognosen finde ich traurig, aber ich befürchte, so etwas war zu erwarten.

    Und Schließung von Wahllokalen wegen Bombenentschärfung und die Leute durften erstmal nirgends anders wählen (wie es ausgegangen ist weiß ich noch nicht), ist natürlich eine Hausnummer.

    Da ist Laschets Fake-Wahlzettel wohl gut zu passend. Denn die Urne war ja wohl offen bei dem Einstecken des Zettels.

    Falls du die Bombenentschärfung in Wuppertal meinst? Die Leute durften ab Mittag ohne Probleme vor Ort wählen (auch davor, die Wahllokale waren lt. Zeit immer offen, es wurde aus Sicherheitsgründen nur abgeraten aus dem Haus zu gehen und in die Gefahrenzone hinein (die Bombe wurde gestern abend erst gefunden, viele wurden heute Nacht evakuiert, was hättest du anders gemacht.)

    Link dazu https://rp-online.de/panorama/bunde…ft_aid-63038029

    Unterschiedlich und dieses Jahr nicht ganz absehbar, weil es sein kann, dass beim Auszählen Lüftungspausen beachtet werden müssen je nach Räumlichkeit, man die vielen Briefwähler:innen mit berücksichtigen muss, deren Stimmen unter Umständen erst in den nächsten zwei bis drei Tagen eintrudeln werden, die aber auch durch die Öffnung der Umschläge etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, als die klassischen Faltzettel. Es gibt aber einige sehr kleine Wahlbezirke, bei denen es bereits im Laufe der nächsten zwei Stunden Ergebnisse geben wird. Bei der letzten BT-Wahl gab es erste Hochrechnungen ab 18:15 Uhr, das kann also sehr sehr schnell starten erfahrungsgemäß.

    Bei uns werden die Briefwahlen (28 % der Wähler stand an der Tafel im Wahllokal) ab 18 Uhr mitgezählt. 33% hatten bis 14.30 Uhr vor Ort gewählt. Damit haben bei uns bis zu diesem Zeitpunkt bereits mehr gewählt als sonst am ganzen Tag.

    Bankangestellte sind verpflichtet Anzug bzw. Kostüm zu tragen - müssen sie auch selbst anschaffen.

    Ich bin froh, dass ich immer in Jeans und T-Shirt rumlaufen darf.


    Ich habe mir am Anfang viel Material angeschafft, einfach weil ich es als Unterstützung für mich brauchte, nicht weil es zwingend notwendig gewesen wäre. Aber ich schaffe mir da Bücher selbst an, weil es Fachbücher sind, die mich persönlich interessieren (ich mag meine Fächer ...) oder weil sie mir das Leben deutlich erleichtern.

    Meinen Laborkittel und 10x Waschmaschine im Jahr gebe ich bei der Steuererklärung an. Deinen letzten Absatz schließe ich mich an.

    Piksieben und Karuna, ich hatte den gleichen Gedanken (und doch gesplittet).

    Und ich halte den immer größer werdenden Bundestag für das kleinere Übel als Abschaffung der Erst- oder Zweistimme (Folgen siehe USA oder Großbritannien). Und ob noch größere Wahlkreise gut wären?

    Tanken? Bei den Tschechen. Da ist auch billiger.

    Ich will es ja nicht wieder verkaufen. Es soll mich überleben.

    Okay, der aktuelle tschechische Ministerpräsident ist gegen das EU-Verbrennungsmotorverbot. Der nachfolgende? Tschechien hat jetzt auch nicht die riesige Autoindustrie wie andere Länder. Ein Verbot kann daher schneller umgesetzt werden.

    Ich denke gerade an das FCKW-Verbot. Sollte auch politisch langfristig umgesetzt werden, weil anders der Industrie nicht zumutbar. Dann ging es ganz schnell, weil der Verbraucher Produkte mit FCKW nicht mehr kaufte. Und genauso wird es mit den Verbrennungsmotoren geschehen. Wenn man nicht mehr überall damit fahren darf, werden viele umsteigen. Dann wird der Bedarf an Tankstellen geringer, die Ladesäulen dagegen mehr. Wer kurz vor Verkaufsstop kauft, wird vermutlich nicht lange Freude haben.

    Und wo tankst du, 10 Jahre nach Verkaufsende des Verbrennungsmotors (und gut verkaufen lässt es sich dann auch nicht mehr)?

    Ladesäulen wird es in den nächsten Jahren dagegen immer mehr geben.

    Ist es unwahrscheinlich, mit der Kombi an Fächern Klassenleiter zu werden, da ich nur wenige Stunden in der Woche, die Schüler unterrichten würde?

    Bei uns gibt es einige Klassenlehrer mit Nurnebenfächern (dann meistens mit beiden Nebenfächern z. B. Bio und Chemie in der Klasse eingesetzt). Bei uns werden fast alle Hauptfächer in Kursen unterrichtet, dann bleiben zu wenige übrig (es ist noch blöder, wenn man z. B. Hauptfach NwT unterrichtet und die halbe Klasse hat Spanisch und man sieht sie als Klassenlehrer nur auf dem Gang).

    Ergänzung

    Es kommt auch auf den Schultyp an. Am Gymnasium sind Klassenlehrer nicht so wichtig (außer Unterstufe).

    Naja, Regen ist auch kein großes Problem, für den Führerschein sind die Hürden dank EU-Gesetz stark gefallen, den A1 bekommt man mittlerweile ja recht leicht, mehr Hubraum braucht man nicht.

    Mir geht es nur darum aufzuzeigen, dass es auch ohne "E" durchaus Alternativen für viele Zwecke gibt.

    Zu deinem Auto: Fahr dein Auto doch, bis es Schrott ist und kauf dann ein Elektroauto, sobald sie spürbar günstiger sind.

    Genau das ist geplant (oder eben gar kein eigenes Auto mehr, wenn die Vernunft siegt).

    oder an Regen. Führerschein?

    Ein Roller käme für mich nicht in Frage. Ich liebäugle gerade mit der Zoe (vermutlich von Kollegen beeinflusst), aber eigentlich benötige ich kein Auto (13 Jahre alt, vor 12,5 Jahren mit 13 000 km gekauft, jetzt 50 000 km insgesamt).

    Auch wenn du es vielleicht nicht glaubst, so planen wir zumindest für meine Frau schon lange ein E-Auto. Sie fährt etwa 2000 Kilometer im Jahr, ab nächstes Jahr deutlich weniger. Sie muss aber fahren (kein vertretbarer Nahverkehr, Fahrrad kann sie gesundheitlich nicht).

    Das Problem ist nur, dass, trotz stundenlanger Suche im Netz, die Gesamtkosten immer > 30000 € (Auto, Batterie, Umrüstung des Elektroanschlusses in der Garage, mit Eingriff in die teure Hausdämmung) vollkommen utopisch sind. Deshalb wäre es nett, wenn du mir vielleicht per PN schreiben könntest, um welches Auto es sich handelt.

    Nebenbei: Ich habe noch nie für ein Auto mehr als 20000 € bezahlt. Und das werde ich auch nicht ändern.

    Ich suche den Prospekt heraus, hoffentlich habe ich ihn nicht weggeworfen. Das Auto kostete aber ca. 30 000 und war mir zu groß (mit reicht Kleinwagen). Ich wollte den Prospekt für meinen Unterricht aufheben, er muss also bei meinen Unterlagen in der Schule sein.

    Wie ich gerade lesen durfte werden in England die Wallboxen von Elektro-Autos vom Energieversorger lahmgelegt, wenn das Stromnetz nicht genügend Energie zur Verfügung stellen kann.

    --> https://www.thetimes.co.uk/article/e-car-…kouts-jnm2m86pz

    Also für mich bedeutet das, daß das E-Auto für mich damit tot ist, ich beim Diesel bleibe und wir tunlichst weiter auf Kohlekraftwerke setzen sollten, weil Wind und Sonne nicht grundlastfähig sind. Sie stehen schlicht nicht 24/7 zur Verfügung.

    Und du fährst nie mehr mit deinem Auto ins Ausland (viele europäischen Länder kennen keine "deutsche Liebe" zum Verbrennungsmotor, haben die Abschaffung schon längst beschlossen, mag sich um wenige Jahre verschieben, aber sicher nicht ewig). Und ich glaube auch nicht, dass die paar deutschen Kunden für Verbrennungsmotoren den Herstellern reichen (viele Deutsche sehen es jetzt schon anders, auf unserem Lehrerparkplatz "vermehren" sich Zoe usw. Auch ich werde beim nächsten, falls ich noch eines kaufe, umsteigen (erleichtert auch die Parkplatzsuche bei uns in der Innenstadt).

    Kurz

    Wenn ein Hersteller jetzt nicht umplant und umsteigt, ist er in 10 Jahren weg vom Fenster. Das mussten in der Vergangenheit die amerikanischen Autohersteller erleben, die auch nur an den damaligen amerikanischen Autokäufer dachten. Aber auch viele amerikanische Kunden dachten pragmatischer und kauften bei steigenden Spritpreisen und immer weniger Parkplätzen lieber kleine sparsame japanische oder deutsche Autos (ich habe damals die Diskussionen live erlebt) . Dieses Mal befürchte ich, haben die deutschen verschlafen und starten jetzt hektisch.

    Übrigens, bei uns wird gewaltig ausgebaut. Und gerade gelesen, in Großbritannien haben die Tankstellen aktuell keinen Sprit mehr und es kommt zu Panikkäufen. Gut, wer da ein sparsames E-Auto hat (evtl. mit eigener Solaranlage auf dem Dach, ich habe hier einen Prospekt für ein Auto, dass mit eigener Solarausstattung immerhin pro Tag 30 km fährt bzw. 450 km (bei nicht täglicher Fahrt) , wenn man es in der Sonne parkt. Für Kurzstrecke muss es also nie an die Steckdose, das wird sicher noch verbessert. )

    Ja, Kaiser Wilhelm II. glaubte auch ans Pferd, hielt das Auto für eine nette Spielerei.

    Wir haben schon richtige Bildungssfahrten. Meine ging in der 12. noch vor Mauerfall nach Prag und morgens waren alle so fit, dass sie am vielfältigen Programm teilnehmen konnten.

    Als Lehrer war ich mehrfach in Griechenland und habe selbst mehr gesehen/erfahren als die Teilnehmer der studiosus-Reisen, die uns dauernd kreuzten (lag vor allem am besten vorbereiteten Kollegen, ich übernahm dafür die Nachtschichten). Auch an meiner jetzigen Schule ist es so (in der Oberstufe).

    Die Sprachreisen dienen natürlich der Fremdsprache, Schüleraustausch dem europäischen Gedanken.

    Anders natürlich sind die Fahrten in der Unterstufe. Da steht die Klassengemeinschaft im Vordergrund (aber ohne angenehme Atmosphäre kein guter Unterricht). Ich sehe es daher nicht so skeptisch.

    Sorry, aber was ist eine "Klassenstunde"?

    Bei uns haben die Klassenlehrer der Unterstufe eine Deputatsstunde pro Woche für ihre Klasse (für Gespräche etc. , aber auch für gemeinschaftsfördernde Tätigkeiten). Ist in der Schweiz vielleicht ähnlich (auch für ältere Schüler)?

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