Beiträge von Kris24

    zu Stiko-Empfehlung für Kinder steht weiter hinten ein weiterer Grund, ich zitiere

    "In der aktuellen Lage müssen die weiterhin limitierten Impfstoffressourcen nutzbringend eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass noch nicht geimpften gefährdeten Personen vorrangig ein Impfangebot gemacht werden sollte. Solange noch viele Personen mit deutlich höherem Risiko ungeimpft sind, ist eine Umverteilung der Impfstoffe an gesunde Kinder und Jugendliche epidemiologisch und individualmedizinisch nicht sinnvoll. Großeltern, Eltern, Betreuungspersonen von Kindern und Jugendlichen, Lehrer:innen und Erzieher:innen sollten das Impfangebot wahrnehmen."


    Leider ging dieses Argument vom 10. Juni völlig unter. Inzwischen sind die Impfstoffe nicht mehr begrenzt, die noch ungeimpften Erwachsenen wollen größtenteils vorerst nicht. So wurde es heute auch begründet.

    Ich habe mich bis anhin auch nur 1 x gegen die Grippe impfen lassen und werde es wahrscheinlich nicht mehr tun. Eine echte Virusgrippe hatte ich in 41 Jahren genau 1 x. Wenn ich das jetzt aufrechne gegen 1 x pro Jahr krank wegen der Impfung.... Nein, Danke. Aber das ist das schöne an der freien Entscheidung, der eine geht, der andere nicht.

    Ich habe mir sagen lassen, dass die Nebenwirkungen bei weiteren Grippeimpfungen geringer würden, ich habe mich letztes Jahr auch zum 1. Mal gegen Grippe impfen lassen und lag auch 1 Tag flach. Ich werde es dieses Jahr noch einmal probieren und schauen, was passiert. Ich hoffe auch, dass dies für weitere Covid-19-Impfungen gilt (geringere Nebenwirkungen) .

    Impfung allgemein soll ja das Immunsystem trainieren, das wäre auch nicht schlecht.

    Was eine (verschleppte) Grippe bei einem jungen sehr sportlichen Kollegen anrichten kann (er dachte anfangs, es sei nur ein grippaler Infekt), erlebe ich seit ca. 3 Jahren Jahren. Sein Herz wurde geschädigt. Das muss nicht sein, ich bin seitdem vorsichtiger und habe mir vorgenommen, Impfungen jetzt doch ernst zu nehmen.

    Aber es ist immer eine Wette. Erwischt es mich oder nicht? Ich hatte bisher auch Glück.

    Ja, auch das mag im April 2020 mal so gewesen sein. Die Welt hat sich seither weitergedreht. Ganz zu schweigen davon, dass die Kulturbranche im BIP gar nicht auftaucht.

    Nö, das war viel später (Anfang des Jahres, für 2020, davor war es uber 9 %). Aber auch du hast keine Daten genannt (wir haben wohl beide keine Lust zu suchen :)), warten wir ab, abgerechnet wird sowieso am Schluss (Finanzdebakel 2008 erst jetzt), niemand weiß wie hoch der psychologische und körperliche Schaden (Longcovid, Blutgefäßschäden - Folgen?) langfristig sein wird.

    Ich gehe jetzt erst einmal am See essen, habe seit 3 Tagen Ferien. Tschüss.

    Deutschland steht nicht "besonders gut" da, das war April 2020. Jetzt ist August 2021 und Deutschland steht mittelmässig beschissen da.

    Ja, weil im letzten Herbst zu spät gehandelt wurde. Dann wären die Zahlen nicht so hoch. Im Frühjahr 2020 wurde schneller gehandelt. Aber zu viele haben behauptet, es gäbe keine 2. und dann sogar keine 3. Welle, obwohl sie bereits begonnen hatten.

    Hier im Forum habe ich so oft gelesen, wie viele Kolleg*innen und Schüler*innen freiwillig Mask*innen tragen würden. Jetzt soll das doch wieder nur eine Minderheit sein?

    Notgedrungen, weil das Virus verbreitet ist, nicht weil der Staat es verlangt.

    Die meisten können selber denken und müssen nicht von Gesetzen eingegrenzt werden (die benötigen nur Nichtdenkende, Nichtwissende oder Rücksichtslose). Ich bräuchte keine Geschwindigkeitsbegrenzungen und würde auch ohne Gesetze weder klauen noch morden. Aber es gibt leider auch andere.

    Aber wenn kein Virus mehr verbreitet ist, trage ich sicher keine Maske mehr (aber wenn ich Unterricht in einer Klasse habe, bei der von einem auf den anderen Tag 3/4 aller Schüler sowie alle Kollegen, die 3 Tage vorher in der Klasse unterrichtet haben, erkrankt sind, in Zukunft schon. Meine Erkrankung 3 Tage später uber Weihnachten war mit Ansage und aus heutiger Sicht so unnötig (den Rest der Schüler hat es auch noch getroffen).

    Dafür brauche ich kein Gesetz nur meinen Verstand.

    Fakt ist, dass das falsch ist. Gemessen am BIP hat Schweden 2.8 % verloren, Deutschland hat 4.8 % verloren. Fakt ist, dass sich vor allem in Deutschland festgesetzt hat, es geht nur mit Lockdown und Masken und am Ende sind trotzdem über 92000 Menschen tot. Das "Ergebnis" ist in den meisten europäischen Ländern sehr ähnlich, der Weg dahin war sehr unterschiedlich. Dass vor allem Deutschland massnahmentechnisch zuletzt völlig hohlgedreht ist, obwohl in diesem Forum hartnäckig das Gegenteil behauptet wird, lässt sich beweisen. Hab ich auch schon (siehe Our World in Data). Interessiert für das Forums-Narrativ aber weiterhin nicht.

    Da habe ich andere Zahlen gelesen (jeweils um 6 %), ich muss sie erst aber suchen. Deutschland erholt sich aber schnell (Schweden vermutlich auch). Sind das die Toten und Longcovid-Fälle wert? Da ist die Meinung unterschiedlich (je nach Land bzw. in Deutschland nach Parteizugehörigkeit). Schweden hätte am Rand von Europa liegend, ganz andere Möglichkeiten gehabt (man muss sie daher mehr mit den anderen skandinavischen Ländern vergleichen, die noch besser dastehen , aber sie glaubten, dass Herdenimmunität möglich wäre, was inzwischen als ausgeschlossen gilt. Sie dachten halt, dass eine Impfung viel länger auf sich warten lässt.

    ""Hohlgedreht" haben wohl dann eher Neuseeland, Australien, China, Thailand usw. Allerdings hat ihre Wirtschaft entweder weniger gelitten oder sich schneller erholt.

    Das Problem ist, Deutschland kann sich nicht entscheiden, ob no covid oder laufen lassen und schwankt hin und her, letzteres wird von den meisten hier bei zu hohen Zahlen nicht akzeptiert, die FDP hat sehr wenige Anhänger, AFD-Wähler ändern schnell ihre Meinung, wenn sie betroffen sind.

    Kleine Beobachtung aus Schweden: Wir sind mittlerweile in Mittelschweden angekommen und haben schon diverse Städte, Dörfer, Supermärkte etc. hinter uns. Mal abgesehen von Hinweisen auf Händewaschen und Abstand existiert Corona hier quasi nicht (auch nicht groß in den uns da hoc zugänglichen Medien, die Coronazahlen etc. werden jedenfalls nicht ständig im Radio etc. durchgegeben) und die Menschen sind überaus entspannt.

    Angesichts der Aussagen der deutschen Medien, dass Schwedens Strategie gescheitert sei und das halbe Volk für strengere Maßnahmen sind finde ich es sehr seltsam, dass ich, egal wo ich war (auch in zwei größeren Städten) genau zwei (!) Personen mit Maske gesehen habe und die Städte voll von sehr entspannten Menschen jeglichen Alters sind. Man sollte doch meinen, dass wenn, so wie es in Deutschland gern behauptet wird, ca. 50% der Schweden sich strengere Maßnahmen und Masken wünschen, diese 50% die Masken halt freiwillig tragen? Tun Sie aber schlichtweg nicht, also kann der Wunsch danach nicht ganz so enorm sein. Und nein, ich glaube nicht, dass ich bisher einfach nur Glück hatte und seit knapp 14 Tagen nur den 50% Menschen über den Weg laufe, die Schwedens Strategie befürworten.

    Ich habe nie gelesen (außer als Trollbeitrag von Maßnahmenablehnern), dass die Schweden Masken tragen wollten, die allermeisten lehnen es ab. Auch in Schweden lesen die meisten nur, was in der Zeitung steht, glauben, was ihre Freunde sagen. Fakten? Interessieren auch dort nur wenige. Ein Fakt ist, dass Schwedens Wirtschaft genauso gelitten hat wie die deutsche, es aber im Verhältnis viel mehr Tote und Longcovid-Fälle gibt, obwohl es am Rande von Europa liegt, ein Vergleich mit den anderen skandinavischen Ländern zeigt, was auch in Schweden möglich gewesen wäre. Aber solange man selbst nicht betroffen ist, interessiert es nicht (so sehr) und die allermeisten sind nicht selbst betroffen. Jetzt kommt (bei einigen?) auch noch Trotz dazu, wer erzählt fremden gerne, dass man den falschen Weg eingeschlagen hat (würde ich auch nicht tun außer ich lehne den Staat ab)? (Außerdem hatte auch Schweden einige Maßnahmen, wird gerne von Maßnahmenablehner verschwiegen.)


    Und auch in Deutschland wollen die meisten keine Maske tragen, sie tun es notgedrungen. Masken bei kleinen Zahlen würden die Zahlen gering halten, alles wäre möglich. Bei hohen Zahlen helfen sie nicht mehr so viel. Wenn zuviel Virus in der Luft herum fliegt, verhindert eine Reduzierung von 50 % (OP-Maske) oder 95 % (FFP2) nicht mehr unbedingt eine Infektion (für eine Infektion sind je nach Variante unterschiedlich viele Viren notwendig).

    Also am selben Abend habe ich noch nicht erlebt. Bei mir selber waren zwischen Abstrich und Ergebnis rund 48 h.

    Wahrscheinlich habt ihr auch einfach ein besseres Einzugsgebiet. Wir haben Eltern, die sprechen kaum Deutsch. Oder es kommen irgendwelche Geschwister zum Abholen. Du sagst natürlich, dass die sofort zum PCR-Test sollen. Aber das ignorieren halt viele auch einfach. Bei dem, was Susanne über ihre Schule immer schriebt, möchte ich auch sehr bezweifeln, dass ihre Eltern sich dann alle gleich brav auf dem Weg zum PCR-Test machen. Das Kind wird erstmal nach Hause geschickt und Papa geht arbeiten. Das Kind wird nach Hause geschickt bis die Mutter wieder da ist, weil der Vater keinen Bock hat sich darum zu kümmern. Es wird gewartet bis der Verwandte Zeit hat, der Deutsch spricht. Ohne Sprachkenntnisse traut man sich nicht zum Test. Man ist einfach Querdenker und verweigert den Test. Eltern sagen einfach, dass sie beim Test waren ohne ihn zu machen ... usw.

    Also beim 1/3 klappt es super. Die rennen direkt zum nächsten Test. Bei einem 1/3 klappt es solala. Entweder sie kriegen nicht so schnell einen Testtermin. Oder es kommt irgendwas dazwischen usw. 1/3 ist das echt schwierig. Also 5 Tage bis die Schule die Ergebnisse des PCR-Test hat, sind bei uns vollkommen normal. Wir hatten auch schon Eltern, die uns das Ergebnis nicht mitteilen wollten. Oder Eltern vergessen Bescheid zu geben.

    Ich unterrichte an einem Gymnasium im Brennpunkt (50 % erhalten H4 laut lokaler Presse). Wir haben Klassen mit 4 Kinder mit Muttersprache Deutsch. Aber es gibt in der Nähe der Schule eine Möglichkeit, ohne Anmeldung einen PCR-Test machen zu lassen und ich selbst hatte das Ergebnis innerhalb weniger Stunden auf dem Handy. Und unsere Stadt ist vielsprachig (alles gibt es in vielen Sprachen, ich schrieb es bereits öfter).

    Also, wenn die Eltern es gleich auf dem Heimweg veranlasst haben, war das Ergebnis am selben Abend noch da. Wenn sie nachmittags zum Hausarzt gingen am nächsten Morgen und wenn sie erst am nächsten Tag gingen dann eben am Abend des nächsten Tages.

    Aber auch die Eltern wollten, dass ihr Kind möglichst schnell wieder in die Schule kann. Es gab keine Probleme.

    Dazu sind wir nicht befugt. Es gab schon Theater, als ich vom Gesundheitsamt einen Stapel mit Quarantäne-Anordnungen bekommen habe samt einer Liste der Schüler, an die ich die auszuhändigen hätte. Ob ich die im Rahmen der Amtshilfe überhaupt verteilen dürfe... :autsch:

    Ich erinnere mich, dass Berlin es tatsächlich so angeordnet (?) hat, weil sie nicht mehr hinterher kamen (Susannea arbeitet in Berlin).

    Bei uns ging es immer sehr schnell.

    Also wenn ein Wochenende dazwischen ist, kann es vom ersten positiven Schnelltest durchaus schon einmal 6 Tage dauern, bis die Quarantäne-Bescheide wirklich bei den Betroffenen sind. Da ist die Quarantäne-Zeit von 2 Wochen gefühlt schon fast wieder rum.

    Die Eltern haben sofort die Schule angerufen, die Schule die übrigen Betroffenen (Klasse, Kollegen) per Mail informiert. Auch das Gesundheitsamt hat sich sofort gemeldet, auch am Wochenende.

    Ergänzung

    Der letzte Vorfall geschah am Donnerstag, am Freitagabend erhielten alle Kollegen und die Klasse Information über die Bestätigung durch den PCR-Test. Am Samstag gab es eine weitere Mail mit genauen Zeitabläufen (wer muss wie lange in Quarantäne) durch das Gesundheitsamt.

    Das Problem ist, dass die Kinder schon Unterricht machen bevor das Ergebnis des Schnelltest vorliegt. Wenn dann ein Kind positiv getestet wird, hat es sein Sitznachbarn schon infiziert. Bei allen was wir wissen, ist wahrscheinlich, dass ein infektiöses Kind mit Delta in 20 Minuten schon einige andere ansteckt.

    Stimmt, oder es hat auch am Vortag andere infiziert. Aber bis diese selbst ansteckend sind, ist das PCR-Test-Ergebnis längst da (oft noch am selben Abend, spätestens am folgenden Tag).

    ein PCR-Test-Ergebnis war spätestens am Tag nach dem Schnelltest da, er wurde immer umgehend veranlasst. (Dauert es bei euch wirklich so lange?)

    Aber wenn du jedes mal 3 Klassen wegen eines falsch positiven Schnelltest heimschickst, nimmt sie niemand mehr ernst.

    Wir hatten mindestens dreimal so viele nicht bestätigte (falsch positive) Schnelltests als bestätigte. Deshalb blieb bei uns auch bei positiven Schnelltest alles ruhig.

    ein PCR-Test-Ergebnis war spätestens am Tag nach dem Schnelltest da, er wurde immer umgehend veranlasst. (Dauert es bei euch wirklich so lange?)

    Aber wenn du jedes mal 3 Klassen wegen eines falsch positiven Schnelltest heimschickst, nimmt sie niemand mehr ernst.

    Für mich hörte es sich gerade so an, als ob das Kind, das positiv ist, weiter zur Schule geht, bis irgendwann später ein PCR-Testergebnis kommt. Zumindest habe ich diesen Satz so verstanden:

    Und da geht es nicht darum, daß ein zweites Kind sich angesteckt haben könnte und dann Tage später selber infektiös wird, sondern das das 1. Kind das PCR-Testergebnis, das auch erst am Folgetag kommen kann, im Unterricht abwartet.

    Kontaktpersonen sind aber nicht positiv getestet.

    (Susanne berichtete gerade, dass in Berlin die Kontakte weiter zur Schule gehen bis der positive PCR-Test vorliegt.)

    in Baden-Württemberg kann man auch NwT (für Gymnasien) studieren und ich hatte bereits vor 30 Jahren im Chemiestudium Physik - und Biologievorlesungen, Praktikas, Prüfungen.

    Aber es ändert sich öfter in der Schule, Fächer werden zu einem Verbund zusammen gefasst und wieder getrennt. Man studiert, was angeboten wird. Schmalspurstudiengänge können allerdings dazu führen, später auf ein Bundesland begrenzt zu sein. Ich bin daher froh trotz extremer Zeitbelastung 2 fast komplette Diplomstudiengänge absolviert zu haben.

    Wenn ein Kind ein anderes ansteckt, dauert es wieder ein paar Tage bis das 2. andere infizieren kann. Deshalb ist es überhaupt kein Problem, erst einmal nur das 1. Kind (mit positiven Schnelltest) heimzuschicken. Das Ergebnis des PCR-Test kam bei uns immer innerhalb von 24 Stunden, dann reicht es immer noch die anderen Kontakte heimzuschicken oder es waren wieder alle da (und noch einmal, das war bei uns viel häufiger der Fall, Schnelltests sind bei asymptomatischen nur ein Hinweis, aber stimmen oft nicht. Trotzdem bin ich dafür).

    (Ergänzung, mein Beitrag hat sich mit Susannea überschnitten. )

    Susanne berichtete gerade, dass in Berlin die Kontakte weiter zur Schule gehen bis der positive PCR-Test vorliegt.

    Das war bei uns auch so, es gab viel zu viele falsch positive Schnelltests (mehr falsche als durch PCR-Test bestätigte, nur das betroffene Kind ging sofort (nach dem 3. falsch positiven und Gespräch mit Arzt und Gesundheitsamt durfte es auch bleiben)). Allerdings trugen zu der Zeit noch alle Masken.

    Das ist bei euch erlaubt? Bei uns dürfen die Kinder erst am Unterricht teilnehmen, wenn das Testergebnis vorliegt. Finde das auch schwierig. Gerade mit Delta. Wenn die Kinder schon die ersten 20 Minuten im Unterricht saßen, was mache ich wenn ich dann erfahre, dass Schüler positiv sind. Alle nach Hause schicken? Nur das betroffene Kind oder alle?

    Wenn das Kind am Vortag des positiven Schnelltest in der Schule war (also alle Tests außer Montag) müssen sowieso alle in Quarantäne, wenn nicht geimpft etc. (Es zählten bei uns alle Kontakte 48 Stunden vor dem positiven Schnelltest dazu und manche trafen sich auch am Wochenende.)

    bei uns wurde immer nachgetestet, es hätte sonst viele gegeben, die die Testpflicht umgangen wären. Ich habe teilweise noch in der 3., 5. oder gar 8. Stunde testen lassen oder am darauf folgenden Tag. Ich hatte also immer eine Packung dabei, bat aber zusätzlich die Schüler mir im Vorfeld eine Nachricht zu senden, wenn sie gefehlt haben. Hat gut geklappt, weil alle Kollegen und Mitschüler mitgezogen haben. Zeitverlust lag vielleicht bei 30 Sekunden, ich muss mein Zeug ja auch aus meiner Tasche holen. Während des Tests habe ich immer unterrichtet.

    ich habe vor fast 30 Jahren mein Zeugnis 4 Wochen vor Beginn des Referendariats nachgereicht, ich habe auch zuvor angerufen und musste damals, wenn ich mich richtig erinnere, noch schriftlich um Aufschub bitten (Internetzeitalter begann gerade, geht heute sicher ohne Brief).

    Ich sehe es wie Zauberwald, rufe an. Dann weißt du das aktuelle Vorgehen. Es hilft dir nicht, wenn wir erzählen, wie es vor 5, 10 oder 30 Jahren war. (Ich hatte damals noch mit einem Streik der Post zu tun, bin damals zum Glück noch 200 km zum RP gefahren. Meine versandten Unterlagen wären zu spät gekommen. Alte Kamellen, die heute nur der Nostalgie dienen. )

    Wir teilen aber unsere Erfahrungen gerne. Also herzlich willkommen im Forum und ich wünsche dir (und uns) ein durch Corona unbelastetes Schuljahr.

    bei uns ging durch Tests keine Zeit verloren, ich habe während der 3 Minuten die Tafel geputzt oder den Computer hochgefahren (je nach Raum).

    Anfang der Stunde holt immer einer der Schüler einer Reihe den 5er Pack (5 Tests in einer Packung), er nimmt auch entsprechend viele Formulare mit, die anderen öffnen derweil alle Fenster, die Tür bleibt offen. Die Tests werden innerhalb der Reihe verteilt. Alle nehmen nur während des Poppelns die Maske ab (unter einer Minute, trinken dauert länger, Abstand etc. ist bei Ansteckung durch Aerosole zu Beginn des Tages weniger vorhanden als später bei nicht perfekt sitzender Maske), in jedem 5er Pack ist eine 5er Halterung, die einige verwenden, andere halten es ca. 1 Minute, dann wird getröpfelt und der Unterricht beginnt (ich habe immer sofort begonnen, wenn ich soweit war, notfalls muss jemand noch später tröpfeln). Die Zettel werden innerhalb dieser Zeit durch die Schüler auch noch ausgefüllt, Name des Tests steht auf der Einzelpackung, meine "OSTRin" habe ich anfangs verraten. Nach 20 Minuten wird alles wieder in die beiliegende kleine Tüte verschlossen (Zipp-Verschluss), in der 2. Hälfte der Stunde, wenn ich durch die Reihen gehe, um Hefte anzusehen, unterschreibe ich nach Blick auf den Test den Zettel. Stempel gibt es durch einen FSJler in der Pause vor dem Sekretariat.

    Wir hatten mindestens 6 verschiedene Tests, die 5er Packung ist besonders praktisch, sonst musste jeder sein Zeug holen. Es klappte ab Klasse 5, warum es ausgerechnet bei beruflichen Gymnasien nicht klappen soll, kann ich mir nicht erklären.

    Das Problem mit dem richtigen Poppeln und der Delta-Variante ist auch bei den offiziellen Teststellen gegeben (die poppeln auch nicht besser im Durchschnitt).

    Zeitverlust hatte ich auf jeden Fall keinen und Abstand bringt nur etwas bei kurzem Zusammentreffen (also nicht in der Schulstunde, aber auch nicht in einer Minute, auch wenn es bei Delta schneller gehen soll). Irgendwann verteilen sich die Aerosole inkl. Viren.

    Ich verstehe daher das Vorgehen nicht.

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