Beiträge von Kris24

    Gestern stand plätzlich eine Dame in unsrem Garten, die den Briefkasten des Nachbarn gesucht hat (bei uns im Garten....). Sie hat Werbezettel für diese neue Partei "die Basis" eingeworfen. Coronaleugner etc. Der Werbezettel klingt wie von einer reiligösen Gemeinschaft.

    Was ich euch fragen wollte: Im Impressum ist Gräfelfing angegeben mit der Postleitzahl 8166 - offensichtlich falsch. Wo melde ich das denn?

    Ich mein, wenn die zu doof sind einen Briefkasten zu finden und eine PLZ abzuschreiben...

    Alte Postleitzahl? Bis Mitte der 90er gab es ja nur 4 Zahlen.

    (Reichsbürger beziehen sich auf die Zeit vor 1949. Seit wann gibt es Postleitzahlen? )

    Die Frage ist aber trotzdem ganz interessant, wieviel % der in Quarantäne gesteckten Schüler haben sich denn tatsächlich angesteckt?

    Wüsste ich auch gerne. Da die Schüler in Quarantäne jedoch nicht getestet werden, außer die Eltern bestehen darauf und sind bereit im Fall der Fälle mit in Quarantäne zu gehen, werden wir es leider nie wissen.

    Aufgrund meiner letzten Erfahrung behaupte ich jetzt mal, Delta ist überhaupt nicht ansteckend (niemand hat sich trotz enger stundenlangen Kontakte ohne Maske infiziert). (Actunng Ironie)

    Ich weiß allerdings aus Aussagen von Eltern, dass sie auf keinen Fall testen würden, um ihren Sommerurlaub nicht in Gefahr zu bringen (die erste Quarantäne ihrer Kinder ging ja bereits in die Sommerferien, eine weitere würde sie verlängern).

    Und da bei uns Testpflicht ist, kamen ein paar Schüler in der letzten Woche nicht mehr (bei uns war bisher keine Präsenzpflicht).

    Die SuS tragen keine FFP2? Mittlerweile habe ich persönlich mich daran gewöhnt, die Dinger auch mehrere Stunde am Stück zu tragen und vor allem ist es für die SuS doch noch angenehmer, weil sie idR weniger sprechen als die Lehrer (wenn man von außerunterrichtlichen Gesprächen absieht).

    Unsere kleinen tragen trugen nach Aufhebung der Maskenpflicht überhaupt keine Masken mehr (und FFP2 trugen sie nie, passen ja nicht, außerdem hätten sie zur Nahrungsaufnahme sie abnehmen müssen). Mal davon abgesehen, ist es immer noch eine Preisfrage, bei uns erhalten viele H4 oder sind knapp darüber.

    Humblebee auf dein Verwirrt-Icon, mit Plattenspieler hatte ich im letzten Winter (bevor ich ihn blockiert habe) einige Diskussionen, die mich irgendwann bei ihm an einen Troll denken ließen (immer die gleichen längst widerlegten Behauptungen, auf meine Punkte ging er nicht ein, zeitweise dachte ich sogar an Querdenker oder AFD-affin).

    Aber ich hätte es nicht geschrieben, wenn er nicht ihm passende Aussagen mit Troll abgefertigt hätte. Das erlebe ich in anderen Foren tatsächlich nur als Ablenkungsmanöver von Trollen. Von Nymphicus Beiträgen habe ich auf jeden Fall mehr wissenwertes mitgenommen als von seinen.

    Leider ist die Impfung innerschulisch im Zweifelsfall auch kein Vorteil.

    Wir hatten vor den Ferien noch einen Fall - alle Schüler der Klasse gehen in Quarantäne, egal ob geimpft oder nicht. Wenn da die geimpften zumindest nach 5 Tagen die Möglichkeit hätten, sich frei zu testen, müsste man das genau ein mal machen und danach würden sich 80% der übrigen sofort impfen lassen.

    Die aktuellen Regeln werden dazu führen, dass die meisten Schüler im Winter 4-6 Wochen in Quarantäne verbringen werden, unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht, da kann ich schon verstehen, dass sich die geimpften fragen, warum sie das überhaupt gemacht haben.

    Wir hatten kurz vor Sommerferien auch noch einen Fall und bei uns mussten doppelt geimpfte oder durchgehend FFP2-Masken tragenden Personen (also nur Lehrer) nicht in Quarantäne.

    aus Frankreich

    Ein überwältigender Anteil der Covid-Patienten, die in französischen Krankenhäusern behandelt werden, ist nicht geimpft: Rund 85 Prozent der Patienten auf den Normal- und Intensivstationen haben keine Impfung gegen das Coronavirus. Das geht aus einer am amtlichen Statistik hervor. Zudem liege bei 78 Prozent aller Todesfälle nach einer Coronainfektion keine Impfung vor.

    Im untersuchten Zeitraum zwischen Ende Mai und Mitte Juli waren demnach nur sieben Prozent der Patienten, die wegen Covid-19 ins Krankenhaus mussten, vollständig geimpft.

    (Zitiert aus https://www.spiegel.de/wissenschaft/m…b554dddb9f2-amp um 19.21 Uhr)

    Ich ergänze einen weiteren Beitrag aus derselben Seite

    16.26 Uhr: Eine Bratwurst als Belohnung hat der Impfstelle im südthüringischen Sonneberg einen regelrechten Ansturm auf Impftermine beschert. Bis zum Nachmittag kamen nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) 250 Menschen, um sich neben der Spritze in den Oberarm auch noch die kulinarische Spezialität abzuholen. Normalerweise würden in der Impfstelle pro Tag durchschnittlich bis zu 140 Impfungen verabreicht, sagte der Leiter des KV-Pandemiestabs, Jörg Mertz. Das erstmals angebotene »Bratwurst-Impfen« ist eine von mehreren Ideen, mit denen Thüringen der zunehmenden Impfmüdigkeit begegnen will. (Zitatende)


    Fazit, es braucht kein Geld, eine Wurst reicht.

    Eben, es wurde schon früh entschieden, dass der Arzt nicht haftet, wenn er z.B. U60 mit AstraZeneca oder Janzen impft oder U 18 mit BioNTech.

    Aber es gibt tatsächlich noch Ärzte, die das behaupten und Menschen inkl. Journalisten, die das glauben. (Auch die Grippeimpfung wird erst wie viele andere Impfstoffe (Pneumokokken, Gürtelrose) ab 60 empfohlen und trotzdem haftet der Arzt nicht, wenn es zugelassen ist. Empfehlung ist nur eine Empfehlung. )

    Das ist ja das Schöne an der Schweiz. Wir haben heute auf einer Fläche von Baden-Württemberg ein Temperaturgefälle von 2 °C auf dem Matterhorn bis knapp 28 °C in Genf. Die Wetterzonen sind hier schon phänomenal. Du steigst in Basel im T-Shirt in den Zug ein und fängst hinter dem Bözberg an zu frieren. Das sind keine 50 km. Palmen am Lago di Lugano, Steinböcke im Engadin. Nur Sandstrand haben wir nicht zu bieten 😎

    Mein 1. Sandstrand war am Lago Maggiore auf Schweizer Seite. Dort wäre ich in ca. 4 Stunden. Ob da das Wetter besser ist? Bei uns ist es seit 16 Uhr dunkel und gewittrig, man erwartet, dass es jeden Moment los geht.

    Von und zu Guttenberg war der größte Aufschneider in der Politik, den ich kannte. Ihn hat das Plagiat "gerettet", kurz davor gab es erste Berichte, wie er im Verteidigungsministerium versagt hatte. Es hatte schon seinen Grund, warum UvL externe Beratung anforderte (und von einigen Insidern gelobt und von anderer Seite getadelt wurde, manches sollte im Untergrund bleiben).

    Ich hoffe, er kommt nie mehr zurück.

    Humblebee, bei euch ist es viel zu kalt. ;)

    Ich verbinde Glühwürmchen mit Sommer, warmen Nächte, Urlaub im Süden (da habe ich sie als Kind zuerst gesehen, zuhause war ich um diese Zeit bereits im Bett). Ich war überrascht, als ich als Jugendliche sie erstmals in unseren Breiten sah.

    Aber ich komme immer noch in Urlaubsstimmung, wenn ich sie sehe. :)

    Bei uns bekomme ich auch von ganz vielen Schülern mit, dass sie aktuell geimpft werden. Sie werden früher abgeholt und melden sich daher ab - ich freu mich für sie, dass sie geimpft werden können. Eine Sportlerin von mir hatte den zweiten Termin erst später (halt noch die 6 Wochen) und ich habe ihr geraten nach einer Vorverlegung zu fragen - das klappte auch und passt so sogar noch besser in ihre Vorbereitung, da im Moment eine Pause weniger wild ist.

    Genauso ist es bei uns. Mein LK 11 ist bis auf einen geimpft, in meiner 10. Klasse fast alle.

    Aber die fehlende STIKO-Empfehlung sorgt dafür, dass trotz Angebot der Stadt (alle Schüler ab 12 Jahren, wenn gewünscht mitsamt Eltern, jede Schule erhielt ein Zeitfenster) kaum jemand meiner jüngeren geimpft ist. Auch Tests wurden vor den Sommerferien bewusst verweigert, um nicht in Quarantäne zu müssen. Ich bin daher etwas besorgt bzgl. Herbst (Luftfilter gibt es bei uns keinen, lüften ist möglich, aber im letzten Winter von den meisten Kollegen und Klasse aufgrund der Temperaturen zu wenig durchgeführt (auch ich hatte viele Diskussionen und fror ständig).) Mir graut es vor Dezember bis März.

    Volle Zustimmung zu diesen Aussagen, Kris24 - auch wenn Du ein paar Jahre älter zu sein scheinst als ich. Wer sich übrigens soziale Realität von "damals" ungeschminkt anschauen will, dem empfehle ich das Ansehen von alten Folgen "Aktenzeichen XY" und "Vorsicht Falle".

    Das wiederum kann ich bestätigen - ich habe aber oft den Eindruck, es liegt zu einem Gutteil daran, dass die Autos heute viel windschnittiger sind als früher. An den rollenden Schrankwänden von damals ist einfach mehr hängengeblieben. Züge mit ihren steilen Fronten sehen heute im Sommer immer noch so aus wie früher die Autos.

    Ich fahre meine Autos immer bis zum bitteren Ende (das vorletzte 15 Jahre, das jetzige ist über 13 Jahre Abwrackprämie, war damals ein Halbjahreswagen, also gerade noch vom Alter erlaubt). Ich habe es während eines Autolebens erlebt, mir fiel es auf, weil sich meine Mutter nicht mehr beschwerte. Auch die Scheinwerfer sind sauber. Ich werde aber mal darauf achten. Für mich war es bisher "Beweis', dass es weniger Insekten gibt.

    ein Vorschlag für Steigerung, jeder erhält ungefragt einen Termin und muss begründet absagen, wenn er nicht will

    (Viele, die jetzt noch nicht geimpft sind, sind tatsächlich zu bequem oder zu unorganisiert. Nicht alle sind bewusste Impfgegner. Letztere werden sich eher einen gefälschten Impfpass besorgen als sich impfen zu lassen.)

    Für die Chemiker:
    Früher war, als man mit einem Marmeladenglas zur Chemikalienausgabe ging, mit einem Edding KCN

    draufgeschrieben hat und dann vom Laboranten Mal eben 100 g hochtoxisches Kaliumcyanid in sein Marmeladenglas bekam. Heute undenkbar.

    Ernsthaft? Ich habe ca. 1991 im Hauptstudium mal 2 g benötigt und musste dafür mehrere Unterschriften (Professor, CTAler) vorweisen und selbst unterschreiben, dass ich es nur für den Zweck verwende, immer einschließe und persönlich hafte, wenn etwas passiert.

    Du hast recht @samu . (Mag mich einer von den anwesenden Germanisten endlich mal aufklären, ob man "recht" oder "Recht" schreibt?) Früher war eben auch einiges total scheisse. Ich bin ja das Kind der Putzfrau, das eigentlich nicht ans Gymnasium gehen sollte. Aber ein paar Sachen waren eben schon geil. Und mir ist gerade nach Verklärung. :)

    Gerade das, was ich vorhin schrieb, ich habe meine ersten PCs noch selber zusammengebaut. Das war toll. Man hatte eben auch ohne Informatikstudium halbwegs Ahnung von dem, was da vor sich ging. Man hatte eine echte Chance von Grund auf zu begreifen, wie die Kiste funktioniert. Was das Betriebssystem (Windows XP ... das beste!) macht, wie man es installiert und wie man es falsch macht und wieder von vorne. Und heute tun wir an der Schule so, als wäre Digitalisierung wunderweissgottwas, dabei meinen wir eigentlich nur Padlet und PowerPoint, was ja eigentlich Kinderkacke ist. Da bekomme ich schon regelmässig die Krise.

    Wann habt ihr denn das letzte mal ein Glühwürmchen gesehen?

    Glühwürmchen kann ich jederzeit sehen, wenn ich möchte. Hier gibt es sie noch.

    Allerdings fällt mir seit ca. 10 Jahren auf, dass ich meine Windschutzscheibe nicht alle 50 km von Insekten reinigen muss. Es reicht beim Tanken (ca. 800 km).

    Der Anteil der Kinder aus Familien, die Gelder nach dem SGB2 beziehen, beträgt in NRW 18%. Je nach Schultyp und Lage sind es schonmal 50 bis 75 Prozent einer Klasse, die vom Amt leben. Mit allen dazu gehörenden Folgeproblemen.

    Zu meiner, zugegeben behüteten und priviligierten, Schulzeit waren das dystopische Horrorszenarien.

    Zahlen zur diesbzgl. Entwicklung in den letzten 30 Jahren kann ich nicht finden. Nach meinem Empfinden sind sie explodiert. Aber exponentielles Wachstum wird bei uns ja nur in einem bestimmten Kontext zum Aufreger. Da gibt es dann auch täglich neue Zahlen.

    Früher gab es gefühlt sogar mehr Armut, ich kenne aus Grunschulzeiten noch Armut in einem Maße, von der ich später nichts mehr gehört/gesehen habe (es waren bei uns je nach Gebiet bis zu 90 %), Hunger war verbreitet, Toiletten auf dem Hinterhof oder im Treppenhaus für alle Familien (Vergewaltigung wurde verschwiegen, das Mädchen war Schuld). Sozialhilfe wurde nicht in Anspruch genommen. Gastarbeiterkinder wurden selbstverständlich diskriminiert (aus dieser Sicht 'verstehe" ich die AFD-Anhänger, die dahin zurück wollen, die nicht verstehen, warum sich alles geändert hat. Ja, die AFD-Welt war normal, ich bin froh, dass es nicht mehr so ist).


    Und zu Scheidungen, ich war froh, als meine Mutter sich endlich scheiden ließ. Vielleicht wäre ich heute verheiratet wie meine (viel) jüngeren Geschwister, wenn sie es 10 Jahre früher getan hätte, aber immer wenn es ernst wurde, sah ich die Ehe meiner Eltern. Ja, früher lies man sich nicht scheiden, die Frau musste den gewalttätigen Ehemann akzeptieren (es gab sonst kein Geld bis Mitte der 70er Jahre), viele Kinder sind zerbrochen. Gewalt war überall.


    Kurz, ich bin froh, heute zu leben. Auch meine Mutter und mein Stiefvater haben mehr negative Erinnerungen als positive, meine Oma meinte, dass die letzten 20 Jahre ihres Lebens die besten waren, sie wurde 105, ist erst seit ein paar Jahren tot.

    Ich habe gelesen, dass viele deshalb die früheren Zeiten verklären, weil sie selbst jung und unbelastet waren, nicht weil es objektiv besser war.

    Danke dir schon mal für deine Antwort...Hier in NRW sind ja gerade Sommerferien, weswegen ich bis Mitte August warten muss.

    Gibt bzw. gab es denn schon Fälle in denen der Schulträger eine Spende abgelehnt hat?

    Und muss man evtl. weitere Formalien bei Sachspenden beachten ( schriftliche Fixierung der Spende, etc.)?

    Ich habe gelesen das so etwas auch durch die Schulkonferenz abgesegnet werden muss...

    Bei uns habe letzendlich ich entschieden, wenn wir es gebrauchen konnten. Aber die Schulkonferenz war nie im Spiel, der Schulträger, als jemand eine Spendenbescheinigung wollte (das hat dann trotz Interesse nicht geklappt) .

    wir erhalten abundzu Angebote für Spenden für die Chemie (Apotheken, Labore, Erbschaften, da werde ich gefragt, für die anderen Fachschaften weiß ich nicht Bescheid), ich habe immer an die SL über das Sekretariat verwiesen und die hat sich je nach Spende über den Schulträger abgesichert

    Wenn man es gebrauchen kann, hat es geklappt (in Chemie alleine bei mir mindestens 20mal im Laufe der Jahre), aber wir haben auch abgelehnt, weil wir auch keine Verwendung hatten oder es Sondermüll war (mancher will billig entsorgen).

    Mein Goldregen im Garten ist auch 100% natürlich und trotzdem hochgiftig. :teufel:

    Ähnlich sieht es bei den Eiben aus, die hier überall wachsen. Bis auf die Beeren ist alles hochgiftig und selbst aus den Beeren muß man erst die giftigen "Kerne" rauspulen.

    ??? Lese den Kommentar, auf den ich geantwortet habe. Stevia ist überhaupt nicht giftig, auch nicht mutagen wie anfangs von bestimmten Leuten behauptet wurde, die einzige Eigenschaft ist evtl. blutdrucksenkend.

    (Als Chemikerin weiß ich, dass Laborprodukte nicht von vornherein schlechter sind und es viel giftigere Stoffe als deine Eibe gibt. Ich halte sogar die künstliche Impfung besser als das natürliche Covid-19. Nochmals ich habe SwinginPhone geantwortet, lese alles auch die Kommentare davor, dann weißt du, worum es ging.)


    Zucker ist übrigens kein Naturprodukt. Brauner Zucker ist meistens nur angemalt wie ein Führer bei einer Zuckerraffinerie erklärt hat. "Die Menschen wollen braunen Zucker, weil sie glauben, dass er gesünder sei. Also wird ein Teil karamellisiert, man könnte sagen angemalt." (Gilt immer für Rübenzucker)

    Rohrzucker kann noch winzige Reste anderes enthalten, das trägt aber weil winzig ebenfalls nicht zur Gesundheit bei. Beides ist Saccharose und es ist völlig egal woraus es gewonnen wird.

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