Beiträge von Kris24

    Auch bei mir war es bisher sehr unterschiedlich. Manchmal sehr genau, manchmal reicht ihnen ein Blick auf die App.

    Was mir auffällt, viele sagen, sie nehmen das Essen mit (dann müssen sie nichts zeigen), setzen sich nachher doch (abseits) hin und essen aus ihrer Tüte (statt Tablett), fällt also von weitem auf. Sagen tut hier dann aber selten jemand etwas. (Ich fühle mich da irgendwie komisch, wenn ich genau kontrolliert, neben welche mich setzen muss, die überhaupt nicht kontrolliert wurden (ich habe beschlossen, diese Restaurants zu meiden)).

    In meiner Lieblingsgaststätte wird aber noch genau kontrolliert. Da mogelt sich niemand vorbei.

    Das ist eindeutig ein Lenkbrunnen (auf 1. Blick erkannt). (Seine Brunnen sorgen hier für viel Diskussion.)

    weiterer Tipp: Martin Walser ist der Gewürdigte

    (aber da ich zu nah dran wohne und diese Woche 4 Steuererklärungen für die Jahre 2017 - 20 machen muss, halte ich mich zurück)

    Kris24: Vertretungsbereitschaft in dem von dir beschriebenen Sinne ist nicht rechtens. Wenn dein Dienstherr eine Bereitschaft anordnet, dann müsste sie Teil deines Deputats sein. Ist höchstrichterlich abgeklärt worden. Klar, wir machen das für eine Stunde in der Woche auch, dass wir für eine sogenannte Präsenz bereitstehen. Aber drei Stunden die Woche bereithalten? Scheint mir eine ungerechtfertigte Deputatserhöhung zu sein.

    Es war Diskussion und Beschluss in einer GLK (und auch ich habe dafür gestimmt, weil so nicht die mit schlechten Stundenplänen zusätzlich mit gehäuften Vertretungsstunden überlastet werden). Jetzt wird gleichmäßig verteilt. (Und wir haben genug Arbeitsräume, genug PCs für Lehrer (zusätzlich seit kurzem Convertibles für jeden, sogar einen Ruheraum usw.). Es ist nicht problematisch, in der Schule zu sein und halt das Handy an zu haben.

    Es ist auf jeden Fall nicht Teil des Deputats (und in allen anderen Hohlstunden habe ich grundsätzlich frei, nie Vertretung. Ich kann diese also langfristig verplanen).

    Unterschiedlich (teilweise sogar in Nachbarstädten, sorgt natürlich für zusätzliche Diskussionen, die lokale Presse lobt die "nachlässigen" und befragt öffentlich die Bürgermeister der "vorsichtigen", wieso sie so strikte Vorgaben machen - habe mich gerade am Wochenende darüber geärgert, irgendwoher müssen die hohen Zahlen im Nachbarkreis herkommen)

    Dieses Jahr sind bis Weihnachten 35% der 12-17jährigen zweimal geimpft, genauso viele genesen, ergo Herdenimmunität erreicht und Silvester wird zum "Freedom Day" erklärt vom Chef der kassenärztlichen Vereinigung, weil noch eine Saison ohne ausreichend Grippeinfektionen und entsprechende Antikörperbildung bestimmt fatal wäre oder so. Wer bietet mehr/weniger?

    Lt. Zeit sind aktuell bereits 40 % der 12 - 17jährigen geimpft.

    Es bleiben noch genug ungeimpfte übrig, wenn alle innerhalb 1,5 Jahren (Drosten) sich infizieren. (Absolute Zahlen im Gegensatz zu relativen Prozentzahlen)

    In Baden-Württemberg wurde die Maskenpflicht ja letzten Montag abgeschafft, meine 3 Chemiekollegen und ich trugen sie weiter und fast alle meine Schüler in meinen Stunden. Aus Gesprächen mit anderen Kollegen weiß ich, dass dieselben Schüler bei ihnen keine Maske tragen (die Kollegen auch nicht). Wir sind anscheinend mehr Vorbild als wir denken. Ich werde daher die Maske weiter tragen (doppelt geschützt).

    Ich habe einen Martinbären, habe danach einige Prospekte erhalten und in einem war ein Bild von diesen Bären, dachte also an Sonneberg (war dort noch nie) und dann fiel mir ein, dass gingergirl mal etwas von Nähe zu Thüringen schrieb. Also habe ich es versucht.

    Leider habe ich heute weder Zeit (bin an meiner Steuererklärung) noch Foto. Deshalb gebe ich ab (ich werde irgendwann später etwas hochladen, möchte euch aber nicht so lange warten lassen.

    Gerade nachgeschaut für unseren LK - Bayern - aber sehr weit nördlich - 66 % Erstimpfungen, 64 % doppelt geimpft. Da geht noch was.

    Für meinen leider nur 63,7 % bzw. 61,3% (und es kommen kaum noch Erstimpfungen hinzu, jetzt gibt es eigentlich nur noch Zweitimpfungen für Erstimpfungen nach den Sommerferien).

    (Bei uns sind es eher Esoteriker und Anthroposophen, Rechtsradikale weniger.)

    Wie geht das?

    Ergänzung zu Meer

    Ich lade eine Aufgabe hoch, setze einen Abgabetermin (kann noch ein "verspätet abgeben Termin" einrichten, danach ist keine Abgabe mehr möglich, war für einige meiner Schüler anfangs überraschend :pfeifen:), die Schüler laden ihre Lösungen z. B. als PDF hoch, ich rufe die Lösungen auf und kann direkt hineinschreiben (Sprechblase, verschiedene Farben möglich) oder div. Emojis verwenden, ich kann auch Dateien mit Musterlösung zu der Aufgabe hinzufügen, die Schüler müssen später nur auf die Sprechblase klicken (vergrößert meine Lösung). Und ich hatte keinen Stift, es ging auch mit Tastatur eines alten Laptops (jetzt erst haben wir Convertibles mit Stift erhalten). Es geht ganz einfach, ich habe es selbst entdeckt und ich bin kein "Profi am PC".

    Zusätzlich kann ich einen Kommentar schreiben und Punkte vergeben (war in der Zeit des Fernunterricht interessant), ich habe am Ende des Schuljahres sofort gesehen, wer welche Leistung erbracht hat. Gut fand ich, zu sehen, wann der Schüler letztmalig in meinem Moodlebereich war (half auch im Gespräch mit Eltern).

    Ich finde Moodle für Schulen gut, es erfüllt die Datenschutzregeln. Natürlich gibt es auch anderes.

    ich habe gerade einmal bei mir in Moodle hinein gesehen, fast alle meiner AB sind kleiner als 100 kB und während des Hochladens kann ich bereits anderes tun (mein Anschluss war überlastet, wenn zu viele Schüler Kameras an hatten).

    Versuche es mit Moodle, es ist eine Arbeitserleichterung im Vergleich zu Mails. Ich lade z. B. Lösungen immer gleich mit hoch und stelle ein, wann Schüler es sehen können (z.B. erst nach Abgabe und/oder zu einem bestimmten Termin), ideal auch für Vorbereitung der nächsten Klassenarbeit. Und das ich digital in die Lösungen der Schüler hineinschreiben kann, dass sie sortiert bei mir ankommen bis zu einem vorher festgelegten Termin usw. All das ist mit Mail nicht möglich.

    Und in Moodle ist BigBlueBotton integriert (Fremde kommen nicht hinein), jitsi ist nicht notwendig. Einmal am Anfang des Schuljahres einen Raum einrichten und (je nach Einstellung) jeder kann jederzeit hinein (das habe ich jetzt für Nachfragen bei Quarantäne genutzt). Kurze Nachricht und 5 Minuten später trafen wir uns in der VK (evtl. nur für eine Frage).

    Bin ich jetzt mal fies und spekulieren, wer der/die (bis jetzt) User*in ist, der/die angegeben hat, dass er/sie ungeimpft ist und sich auch nicht impfen lassen möchte?!

    Neeeein, das lasse ich lieber...

    Ich habe auch spekuliert (sollen wir dafür auch eine Umfrage starten?)

    So ist es langweilig, es ist klar, wer dreimal geimpft ist, auch wer nicht mehr möchte, ist ziemlich klar ...

    Die Querdenker südlich des Weißwurstäquators haben scheinbar mehr Geld als die querdenkenden Nordlichter.

    Ich habe wirklich das Gefühl, dass ein bestimmter Anteil der Bevölkerung einfach grundsätzlich bockig dagegen ist, koste es was es wolle.

    Außerdem bleibt ja die Frage, ob die nachlassende Zahl der Tests auch mit einer steigenden Zahl Impfwilliger korreliert. Es wurde ja auch schon die Befürchtung laut, dass Leute dann halt nur nicht mehr zum Testen gehen und privat (statt z.B. in der Gastro) treffen und so die Infektion erst recht und länger unentdeckt weitergeben.

    Inzwischen gibt es Flatrate-testen (pro Woche 30 Euro, jeden Tag ein Test möglich) oder "family&friends" (5 Tests für 40 Euro) usw.

    Mir ist das lieber als Fälschen von den Ausdrucken (deshalb gehen manche Teststationen dazu über, das Ergebnis nur noch auf das Handy zu schicken. Dumm, wenn man keines hat.)

    Flipper79

    Das geht schon, die Testung findet ja jeweils eine Woche in der gleichen Stunde statt und das bekommt man schon mit.

    Unübersichtlich sind die 1000 Ausnahmen aufgrund von Klausuren oder wenn eine Klasse nur 3 Stunden hat, obwohl erst in der 4. getestet wird, oder wenn Testungsslots in Freistunden von Schülern liegen und in der Folgestunde einzeln nachgetestet werden müssen usw.

    Das wäre mir zuviel Chaos. Dann lieber jeden Montag, Mittwoch und Freitag 3 Minuten opfern (mehr ist es wirklich nicht). Manche Kollegen verlieren am Anfang mehr Zeit ganz ohne Tests.

    Ich habe die langsamste Leitung von Vodafone (weil sie mir privat reicht), aber Hochladen in Moodle dauert nur Sekunden (ein paar Sekunden länger dauert es, wenn ich ein analoges AB noch digitalisieren muss). Noch länger dauert es, wenn ich noch einen persönlichen Gruß hinzufüge (das muss aber nicht sein).

    Kurz, wenn ich bereits am PC sitze, dauert es höchstens eine Minute und wenn die Schüler richtig Hochladen, kann ich meine Kommentare direkt in ihre Antworten hinein schreiben (direkte persönliche Korrektur). Das spart viel Zeit und ist gewinnbringender als ein (!) Kommentar am Ende (Mail).

    Beim 1. Lockdown hatten wir Moodle noch nicht, sondern nur Mails und Schulcloud. 100 Mails pro Tag hatte ich auch, theoretisch hätte ich alles ausdrucken, korrigieren und dann wieder einscannen müssen (das ging natürlich nicht), also nur ein Kommentar (Mail) am Ende. Ich denke nicht, dass die Schüler mit etwas so allgemeinen etwas anfangen konnten. Und es dauert viel länger.


    Ich frage mich gerade, warum bei euch (nur?) Moodle so lange dauert? Ich verwende es weiterhin, wenn ich auf Fortbildung bin, wenn die Hausaufgabenbesprechung zu lange dauert, für zusätzliche Übungen.

    Zum chatten verwenden wir Edupage, wenn mir z. B. nachts einfällt, dass sie am nächsten Tag das Buch mitbringen sollen, kurze Nachricht (alle hatten es letzte Woche dabei).

    Seit gut einem Jahr werden Mails nur noch bei sehr wichtigen Mitteilungen verwendet, Schulcloud nur für mein Unterrichtsmaterial.

    Ich bin froh über die Möglichkeiten (und bei uns funktioniert ab Klasse 7) die Weitergabe durch die Schüler mit Handy (in meiner 5. Klasse besitzen nur wenige eines).

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