Beiträge von Kris24

    Ich habe die langsamste Leitung von Vodafone (weil sie mir privat reicht), aber Hochladen in Moodle dauert nur Sekunden (ein paar Sekunden länger dauert es, wenn ich ein analoges AB noch digitalisieren muss). Noch länger dauert es, wenn ich noch einen persönlichen Gruß hinzufüge (das muss aber nicht sein).

    Kurz, wenn ich bereits am PC sitze, dauert es höchstens eine Minute und wenn die Schüler richtig Hochladen, kann ich meine Kommentare direkt in ihre Antworten hinein schreiben (direkte persönliche Korrektur). Das spart viel Zeit und ist gewinnbringender als ein (!) Kommentar am Ende (Mail).

    Beim 1. Lockdown hatten wir Moodle noch nicht, sondern nur Mails und Schulcloud. 100 Mails pro Tag hatte ich auch, theoretisch hätte ich alles ausdrucken, korrigieren und dann wieder einscannen müssen (das ging natürlich nicht), also nur ein Kommentar (Mail) am Ende. Ich denke nicht, dass die Schüler mit etwas so allgemeinen etwas anfangen konnten. Und es dauert viel länger.


    Ich frage mich gerade, warum bei euch (nur?) Moodle so lange dauert? Ich verwende es weiterhin, wenn ich auf Fortbildung bin, wenn die Hausaufgabenbesprechung zu lange dauert, für zusätzliche Übungen.

    Zum chatten verwenden wir Edupage, wenn mir z. B. nachts einfällt, dass sie am nächsten Tag das Buch mitbringen sollen, kurze Nachricht (alle hatten es letzte Woche dabei).

    Seit gut einem Jahr werden Mails nur noch bei sehr wichtigen Mitteilungen verwendet, Schulcloud nur für mein Unterrichtsmaterial.

    Ich bin froh über die Möglichkeiten (und bei uns funktioniert ab Klasse 7) die Weitergabe durch die Schüler mit Handy (in meiner 5. Klasse besitzen nur wenige eines).

    Müsst ihr nicht die Durchführung des Tests in irgendeiner Form dokumentieren? Also Abhaken, Mail was auch immer? Bei uns wird das dokumentiert und 14 Tage aufbewahrt.

    Doch, aber in das vorgedruckte Formular werden höchstens 4 Zahlen geschrieben (meistens nur 2, außer Tests waren ungültig oder positiv) und bei positiven Test noch den Namen des Schülers. Das geht zwischendurch.

    So ist es.

    Aber das ist dann der Unterschied zwischen Theorie und Praxis, wenn es angeblich nicht möglich ist, in gemischten Gruppen zu testen.

    Genau das ist der Grund, warum wir bei Schnelltests geblieben sind (statt Wechsel zu Pooltests). Bei letzteren muss bei uns immer derselbe Pool sein, bei Schnelltests ist es egal. Bei uns wird auch immer anfangs der 1. Stunde getestet, wenn Schüler später kommen, halt dann. Auch wir wissen dank digitalem Klassenbuch Bescheid. Zeit kostet es kaum, (es kostet so viel Zeit wie Verteilung von AB).

    Die Frage ist, ob eine Hohlstunde immer Pause ist?

    Bei mir sind 3 meiner Hohlstunden ausdrücklich als Vertretungsbereitschaft ausgewiesen und dann muss ich telefonisch erreichbar und innerhalb von 5 Minuten im Raum sein (manchmal fallen Kollegen wirklich sehr plötzlich aus, auch ich musste im Laufe der Jahre zweimal eine Stunde abbrechen und eine 5. Klasse darf nicht alleine gelassen werden, dann muss die Vertretungsbereitschaft einspringen).

    bei uns sind bei den U16 durchschnittlich 10% geimpft (3 pro Klasse) und da hat sich in den letzten 6 Wochen nichts geändert. Es sind hauptsächlich Ärztekinder, die bereits vor Stiko-Empfehlung sich haben impfen lassen (ich sehe es genau wie Moebius). Wir wissen es vermutlich genau, weil bei uns wegen Tests oder außerunterrichtlichen Veranstaltungen nachgefragt wird. Wir haben daher in vielen Klassen mehr genesene als geimpfte.

    Bei meinem Kurs sind fast alle geimpft und nur 2 genesen (der eine anschließend zusätzlich geimpft, er hat auch an Longcovid gelitten). Nur einer ist weder noch.

    Natürlich wird auch biontech weggeworfen, vielleicht nicht in den Impfzentren oder bei mobilen Impfteams, die täglich impfen.

    Aber inzwischen impfen viele Vereine (niederschwelliges Angebot) und es kommen leider nicht immer genau 6x willige Impflinge.

    Das Beispiel vorher war von einem Fastnachtsverein, es benötigt ein Arzt/Ärztin und eine Krankenschwester oder-pfleger, das kriegt jeder Verein hin und dann kommen vielleicht 31 Impflinge (der Verein meiner Schwester ist sogar auf die Straße gegangen und hat eben eine Norwegerin und das mexikanische Ehepaar mit Teenager-Sohn gefunden, aber nicht mehr). Da möglichst viele geimpft werden sollen, hat man halt nicht bei 30 aufgehört.


    Ergänzung

    Uns hat halt geärgert, dass sie nicht die letzte erhalten hat, weil nur 5 Monate seit der 2. AstraZeneca-Impfung vergangen war, sondern dass die Ärztin sie lieber weggeworfen hat. Und ja, das hat sie selbst gesehen (sie war die Krankenschwester), aber natürlich steht es nicht in der Zeitung.

    Es wird bei fast allen eintägigen Aktionen so sein. (Vielleicht kann man so eine 3. Impfung zügig erhalten, ich werde es ab Ende November versuchen).

    Also dass Impfstoff weggeschmissen wird habe ich noch nicht gelesen. Gibt es dafür eine Quelle?

    Bei uns wird es wahrscheinlich Ende Monat die allgemeine Freigabe für die 3. Impfung geben. Finde ich richtig. Lieber sollen sich alte Leute z. B. ein drittes mal impfen als zu warten, bis alle 15jährigen durch sind. Die BAG-Statistik zeigt, dass es mit BioNTech deutlich mehr Impfdurchbrüche gibt als mit Moderna. Wahrscheinlich zeigen die Zahlen aber nur, dass ganz am Anfang die Risikogruppe nur mit BioNTech geimpft wurde. Das spricht bei diesen Personen ja absolut für die 3. Impfung.

    Meine Schwester. Sie half als Krankenschwester bei einer Aktion.

    Es gibt jetzt ja überall Aktionen und nicht immer die passende Anzahl an Impflingen. Sie haben sogar Touristen von der Straße geimpft (z. B. eine Norwegerin und eine Familie aus Mexiko, aber es blieb übrig. Bei ihr waren erst 5 Monate seit der 2. AstraZeneca-Impfung vergangen, die Ärztin weigerte sich.)

    Wer zwei AstraZeneca-Impfungen bekommen hat, darf egal welchen Alters 6 Monate nach 2. Impfung einen m-RNA-Impfstoff erhalten, meine Schwester ist durch den Arbeitgeber bereits nächste Woche dran, auch einige meiner Kollegen, die nicht gewechselt haben, haben Termine für November.

    Bei Janzen von Johnson &Johnson wird eine 2. Impfung bereits nach 4 Wochen empfohlen, bei Chemopatienten u.a. mit entsprechenden Medikamenten die 3. Impfung 4 Wochen nach der 2.

    Auch Rettungsdienstler und Altenpfleger dürfen 6 Monate nach der 2. Impfung wieder. Mein Bruder hat z. B. bereits Anfang September die 3. Impfung erhalten (alles BioNTech) .

    Sonst sind momentan nur Ü60 (in einigen Bundesländern Ü70) an der Reihe. Ich hoffe bei den aktuell steigenden Zahlen (vor allem auch in Schulen), dass man dies bald ändert (wir haben aktuell so viele Fälle wie noch nie zuvor, bei den U16 sind auf jeden Fall mehr genesen als geimpft und wir haben ein paar Longcovid- bzw. sogar Postcovid-Fälle).

    Ich habe sogar mal einen Bericht im Schweizer Fernsehen (als der noch über die Grenze senden durfte) über diese Brücke gesehen (es ging, glaube ich, um Postbusse und welche Ziele man mit ihnen erreichen kann), aber mein Namensgedächtnis ist zu schlecht (Bilder dagegen kann ich mir gut merken). Ich dachte damals sogar, da muss ich mal hin.

    Ich war vielleicht in 20 eurer Kantone, nur in der Romandie fehlt mir einiges.

    Hallo DpB,

    ich kenne es eher andersherum. Wer Ph und M auf Gymnasiallehramt studierte, konnte zu meiner Zeit das Physikdiplom fast nebenher mitnehmen.

    Ich glaube, es war an meiner Uni bis zur Zwischenprüfung für das Nebenfach des Physikdiploms eine Vorlesung und die Nebenfachprüfung mehr. Auch im Hauptstudium dann nur ein Seminar und/oder Proseminar mehr als im Lehramtsstudium. Das Studium ging dann aber ein Semester länger, weil die wissenschaftliche Arbeit für das Diplom über ein Jahr ging und nicht nur über ein Halbes.

    LG DFU

    War bei mir genauso (und auch Diplomarbeit und 1. Staatsexamenbsarbeit dauerten offiziell jeweils 6 Monate).

    Ich hätte für das Mathediplom Chemie als Nebenfach anrechnen lassen können und in Chemie fehlte zweimal Teil I (Biochemie und Physikalische Chemie, Teil II musste ich mit Prüfung besuchen, es wäre sinnvoll gewesen auch Teil I zu besuchen, so habe ich manches nur auswendig gelernt, da wichtige Vorkenntnisse fehlten). In ein paar Praktikas musste ich etwas weniger "kochen ", z.B. 8 Synthesen statt 10. Mathe hätte ich für Chemie anrechnen lassen dürfen.

    Ich habe damals überlegt, weil es kaum Lehrerstellen gab (selbst mit 1,5 kam man auch mit Mathe oder Physik nicht überall unter (in meiner Heimat nicht), mit 2,0 nirgends (in Chemie gab es nur eine Stelle, die an einen "Rückkehrer" ging, es gab also keine Stellen für Referendare (noch nicht einmal mit 1,0, kenne jemanden). ) Ich ging daher in ein anderes Bundesland, Seiteneinsteiger sind nicht immer oder überall gefragt.

    Ich hatte mal so einen Sitzball im Klassenzimmer und jeder Schüler durfte bei Wunsch denselben einen Tag anstelle des Stuhls haben (zZ habe ich kein Klassenzimmer und deswegen freuen sich meine Kinder zuhause über den Ball).

    in meinem 1. Referendariatsjahr vor fast 30 Jahren gab es von einer Krankenkasse als Modellversuch für eine gesamte 6. Klasse. Um es kurz zu sagen, es war keine gute Idee.

    Erst einmal ist es sehr anstrengend, mehrere Stunden darauf zu sitzen (Stühle gab es ja keine mehr), zweitens brachte es extreme Unruhe in den Raum.

    Nach 6 Wochen waren alle froh, die Bälle abgeben zu können und wieder auf Stühlen sitzen zu dürfen.

    (Bei nur einem Ball sitzt man vermutlich nicht allzu lange darauf, da ist es heiß begehrt. Mal schauen, wie lange und ob die "Wechselzeiten" immer kürzer werden. ;))

    Es will vor allem niemand der 1. sein, der aufsteht. Sie blicken sich um und sobald jemand aufsteht, stehen alle auf.

    Ich lasse manchmal auch Schüler vorkommen, nachdem unser Visualisierer ausgefallen ist, damit sie einen Versuch besser sehen können, oder lasse sie zu anderen Gruppen bei Schülerexperimenten gehen, aber es will eben niemand der erste sein. (Das Herumblicken amüsiert mich, ich wette manchmal mit mir selbst, wer wohl zuerst aufsteht. Innerhalb von 3 Sekunden danach laufen alle.)

    Ich muss was gestehen:

    Vor einigen Jahren hatte ich eine Klasse nur in Werken und vergaß ca 4 Monate ins Klassenbuch einzutragen. Ich schrieb einfach für jede Stunde rein: "Keine Ahnung". Es ist nur einer Kollegin aufgefallen, die es frech, aber lustig fand. Sonst niemandem.

    Ich habe schon Stundeninhalte erfunden, weil (an meiner 2. Schule) am letzten Schultag noch fehlende Stunden angemahnt wurden (dort musste der Klassenlehrer noch einmal am Ende durchgehen, beim Lehrerabschlussessen (wurde immer von der SL spendiert) ging man herum und sammelte die letzten Einträge (unter lustigen und "hilfreichen" Kommentaren der umsitzenden ollegen)-

    Aber frech würde ich nicht werden. Ich habe eine Überprüfung vom RP an meiner 1. Schule erlebt und an meiner 2. muss eine direkt vor meinem Kommen stattgefunden haben, die SL legte auf jeden Fall größten Wert darauf, dass noch vor den Sommerferien keine einzige Lücke blieb (und wenn ein Kollege fehlte, kam ein anderer überraschend zu einer "Vertretungsstunde"). Auf Papier musste alles stimmen.

    Gut mein "will" bei veröffentlichen war falsch, es ist ein "muss". Und nein, ich verdamme niemanden und weiß, dass mein Professor damals genau deshalb zu den Verlierern gezählt hat im Gegensatz zu einem anderen, der natürlich meine Uni nur als Sprungbrett zu größerem nutzte (bei uns war es zu provinzial).

    Aber wer soll es verhindern? Du hast geschrieben es sei "Aufgabe der Wissenschaft" und genau die gibt es nicht. Natürlich drängt jeder nach vorne und wer von hinten kommt, muss eben mehr riskieren (und mancher muss auch in die Bildzeitung oder in eine Talkshow, um wahrgenommen zu werden).

    Ich verurteile da überhaupt nichts, ich beobachte nur, ich könnte es auch nicht, ich wäre (im besten Falle) nur soweit wie mein Professor gekommen, der noch nicht mal an unserer Uni beachtet wurde.

    Ein Kollege hat eine akuten Neurodermitis-Schub und wird derzeit systemisch mit Cortison behandelt. Der Arzt sagt, er soll mit der Impfung warten, bis es abgeklungen ist. Eine weitere Person leidet an einer rheumatoiden Arthritis, der Arzt meint, es gäbe Berichte dass die mRNA-Impfung einen akuten Schub auslöst. Ich las auch schon von einem konkreten Fall einer Frau, die mit ähnlichem Krankheitsbild eine Rückenmarksentzündung nach der 1. Impfung hatte. Auf die zweite hat man dann verzichtet. Es wird empfohlen auf einen proteinbasierten Impfstoff zu warten. Wobei hier gar nicht sicher ist, dass das das Problem löst. Die dritte mir bekannte Person hat Brustkrebs und hat vor Kurzem die Chemo begonnen. Die wird jetzt eben auch nicht geimpft.

    Ja, rheumatoide Arthritis wurde genannt (fällt mir gerade wieder ein), ich glaube auch MS.

    Bei Chemo wird es bei uns schon empfohlen, es bringt aber wohl nicht so viel (es wird inzwischen empfohlen, dass eine 3. Impfung 4 Wochen nach der 2. erfolgen soll, dann gäbe es etwas Wirkung).

    Eben, Drosten würde ich als führend bezeichnen, er muss nicht alles sofort veröffentlichen. Er wird seinen Ruf nicht ruinieren wollen für 5 Minuten Öffentlichkeit.

    Aber deinen letzten Satz verstehe ich nicht. Wer hat die Aufgabe es zu verhindern, wenn ein anderer unbedingt veröffentlichen will? Genau das hat mich getriggert. Es gibt nicht "die Wissenschaft" oder "die Aufgabe der Wissenschaftler". Manche aus den hinteren Reihen können nicht warten, müssen sofort irgendetwas veröffentlichen, auch wenn es kein Mehrgewinn, keine neue Erkenntnis ist. Und natürlich greifen Medien das auf. Es ist so und lässt sich nicht ändern (auch wenn ich es nicht gut heiße). Und Außenstehende blicken natürlich nicht durch, überlegen und lesen auch oft nicht nach, wer wohl recht hat.

    Das mache ich auch gar nicht, ich als Laie glaube aber auch erst einmal den Profis, die sagen, dass es so gut wie keine Kontraindikation für eine Covid-19-Impfung gibt.

    ich habe gelesen, dass es Krankheiten gibt (ich habe vergessen, welche), bei denen eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff ein Schub auslösen könnte. Da wäre ich evtl. auch vorsichtig und würde auf einen anderen Impfstoff warten (und ich bin absoluter Impfbefürworter). Es seien etwa 1 % der Bundesbürger davon betroffen. Behaupten tun es auf jeden Fall mehr.

    Wir haben auch eine digitale Version, bei der sich einstellen lässt, wer was sehen kann (die Moderatoren sind Kolleg:innen).

    In unserem Fall können die Eltern Einträge ihre Kinder betreffend sehen, z.B. XY hat die HA nicht gemacht, XY hat sie nachgezeigt. Auch Fehlzeiten und Entschuldigungen derselben sind einsichtig, Inhalte und Kommentare zur Stunde nicht. Obwohl dies beim Elternpflegschaftsabend wohl mehrfach gewünscht wurde (+ natürlich abgelehnt wurde).

    Derzeit ist ein neues Problem aufgetaucht: wir können die HA eintragen, die über die APP sowohl Eltern als auch Schülern angezeigt werden = alle werden faul, schreiben sich die HA also nicht mehr auf und es gab die ersten Emails á la "Wie konnten Sie mein Kind mit "HA nicht gemacht" eintragen? Es stand nichts im Schulmanager und daher finde ich das mehr als ungerecht".....

    Ich persönlich finde, wenn ich HA ansage, sie an die Tafel schreibe und Zeit zum Abschreiben gebe, ist "Fritzchen" sehr wohl selbst verantwortlich, wenn diese besagte HA nicht gemacht wurde. Schulmanager hin oder her. So!

    bei uns ist klar geregelt, Hausaufgaben können, aber müssen nicht eingetragen werden. Klassenarbeitstermine können sich ändern. Es zählt der Unterricht. Aber natürlich lässt sich immer behaupten, es wurde nicht gesagt (das war aber früher genauso).

    Bei uns sind die digitalen Klassenbücher teilweise von Eltern und Schüler einsehbar (lässt sich einstellen was, wir haben in einer GLK abgestimmt). Eltern und Kindern können Unterrichtsinhalte und Hausaufgaben (auch wie gut sie erledigt wurden), Klassenarbeitstermine (jeweils nur für ihre Klasse) und Fehlzeiten (nur für eigenes Kind) sehen, mehr nicht. Kollegen können mehr sehen, aber ich kann auch zusätzlich Dinge eintragen (Unterrichtsnotizen, Noten usw.), die nur ich sehen kann (Datenschutz).

    Früher lagen sie auch bei uns offen herum, aber hin und wieder "verschwanden" sie, weil Schüler ihre Einträge nicht akzeptierten. Deshalb war am Schluss ein Schüler verantwortlich und holte bzw. brachte es über Nacht ins Sekretariat.

    Habe ich absichtlich in Anführungszeichen geschrieben.


    Du irrst. Ich habe in der Arbeitsgruppe eines auf seinem Gebiet wirklich sehr bekannten Professors promoviert. Ein direkter Abkömmling von Gerhard Ertl. Selbstverständlich haben auch wir "Blödsinn" publiziert nur damit es getan ist und die nächsten Fördergelder fliessen. Ich könnte Dir Artikel in Science und Nature nennen die in der Beschreibung der Methodik mindestens arg optimistisch sind, um mal diplomatisch zu bleiben. Es ist ernüchternd, wenn man das System selber von Innen kennt. Ich wurde z. B. für eine Publikation vom Gutachter genötigt bestimmte Quellen zu zitieren, andernfalls hätte man mir einen Daumen runter gegeben. Das (unter anderem) ist absolut gängige Praxis.

    natürlich weiß ich, dass es zu oft/fast immer nur um Gelder geht (ich hatte als Lehramtler bewusst eine unbedeutende Arbeitsgruppe an der Uni gesucht, mir war Betreuung und gute Arbeitsatmosphäre wichtiger, ich musste mir ja im Gegensatz zu den Diplomern keinen Namen machen). Aber du bist (entschuldige bitte, vielleicht schätze ich es falsch ein, kenne deinen korrekten Namen nicht), kein Wissenschaftler 1. Ranges. Wenn du "Mist" veröffentlichst, ist dein Name ruiniert, nicht unbedingt der von deinem Professor und sicher nicht G. Ertl. Und wer in Science veröffentlicht, muss nicht führend auf seinem Gebiet sein.

    Ein "Abkömmling von G. Ertl" muss evtl. um Gelder kämpfen und irgendetwas veröffentlichen. Und zwischen absoluten Blödsinn (bei dir "Hühnerkacke" ;)) und Übertreibung/nicht alles berücksichtigen gibt es viele Stufen. Aber um das geht es hier gar nicht. Der von dir zitierte "Normalo" nimmt Wissenschaft in Form von Talkshows etc. auf, er liest kaum Fachzeitungen. Und da gab es immer 2 gegenteilige Meinungen, die gleich wichtig gegenüber standen.

    Mir fiel es bei "Corona" schon extrem auf, wer hat wann was und wie veröffentlich, wer musste unbedingt auffallen, wer nicht. Corona war für viele die Chance endlich mal in der Öffentlichkeit wahr genommen zu werden.

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