Das taten sie immer schon, das hat bis anhin nur niemanden interessiert. Und ich sehe es leider wie Kris, ich denke dass "die Wissenschaft" im Ansehen jetzt noch beschissener dasteht als vorher. Zum Teil aber durchaus auch selbstverschuldet. Man hat in den letzten Monaten schön gesehen, wie viel Hühnerkacke publiziert wird, nur damit publiziert ist. "Normale" Menschen können das nicht einordnen und entwickeln ein entsprechendes Unverständnis.
Was ist 'die Wissenschaft "?
Ich denke, Wissenschaftler der 1. Reihe achteten schon immer auf ihren Ruf, spüren auch nicht den Zwang unbedingt auffallen zu müssen, veröffentlichen keinen Blödsinn, auch die der 2. Reihe wollen nach vorne und überprüfen noch einmal, bevor sie an die Öffentlichkeit gehen.
Problematisch sind die der "hinteren Reihen", sie drängten mit dem größten Blödsinn in Talkshows und Bildzeitung, veröffentlichen auf Teufel heraus irgendwo. Was soll ein seriöser Wissenschaftler tun? Schweigen, damit es keine Differenz gibt? Ich habe lange vor Corona mal von einem Fachmann gelesen "10 Gründe, warum ich die Einladungen in Talkshows nie annehmen werde". Es war sehr interessant und mir vorher nicht so deutlich bewusst. Z. B. werden in Talkshows grundsätzlich einer dafür und einer dagegen eingeladen, auch wenn in Wirklichkeit eher 99 dafür und einer dagegen ist und beide erhalten die gleiche Redezeit. Es ist eben Show und es geht nicht um ringen um die Wahrheit. Aber viele informieren sich eben in Talkshows etc., wissen nicht über den wissenschaftlichen Hintergrund Bescheid.