Beiträge von Kris24

    Zwei der SL, die ich näher kenne, wollten mehr gestalten, sie suchen bzw. suchten KollegINNen, die sie unterstützen (und wir alle profitieren davon z. B. durch gute Konferenzen, ich bin noch nie aus einer Konferenz heraus gegangen und dachte verlorene Zeit).

    Eine SL ist "hinein gerutscht", es wollte niemand und da sie einen großen Teil der Aufgaben übernehmen musste, hat sie nach einiger Zeit, als sie gefragt wurde, ja gesagt.

    Eine SL hat festgestellt, dass sie lieber "leitet" als unterrichtet, sie macht es gut, warum also nicht?

    Ich weiß von Kollegen einschließlich mir, dass wir anfangs auch mal überlegt und dann festgestellt haben, dass wir lieber unterrichten. Wir sind mit A14 und kleinen "Leitungsaufgaben" zufrieden. Ich bin immer wieder froh, wenn ich ein Problem in meinem Bereich einfach an sie SL weitergeben kann und mich dann nicht mehr darum kümmern muss.

    Es gibt nicht viele verschiedene Aufgaben an Schulen, ich finde es gut, dass es zumindest etwas Auswahl gibt.

    Ich habe mindestens 2 gute SL erlebt, eine weitere war vielleicht überfordert, Soziopath und Narzisst war keiner.

    Falsch hergeleitet, weil du immer das negative suchst?

    Es spricht mich auch nicht an state_of_Trance und Plattenspieler, ich bin eine andere Generation, aber im Gegensatz zu euch muss ich mich nicht über andere abfällig äußern. (Und mir lag gerade eine sehr abfällige Äußerung über die Generation nicht mehr ganz junge Männer, die... auf der Zunge, ach nee Finger).

    Dazu (zu Sommertraums Beitrag) ergänzend:

    Natürlich kann der Umfang sich - auch erheblich - unterscheiden, aber das Maß der Ermäßigung oder Beförderung misst sich eben gerade nicht daran, sondern wird einfach schulartenabhängig einfach verteilt.

    Bei uns ist das Maß der Ermäßigungsstunden abhängig vom Aufwand. Für eine Ermäßigungsstunde muss mindestens 72 Zeitstunden pro Jahr gearbeitet werden (meistens deutlich mehr, weil es nicht genug Ermäßigungsstunden gibt).

    Und in Baden-Württemberg sind die A14-Stellen theoretisch möglich (und da kann alles ausgeschrieben werden), aber wenn man nicht an einer sehr unbeliebten Schule ist, sehr selten. Wir durften zuletzt eine vor gut 5 Jahren ausschreiben.

    (Unbeliebt deshalb, weil die wenigen Stellen an Gymnasien gehen, die den geringsten Anteil an A14-Stellen haben. Die Kollegen erhalten evtl. A14 und bewerben sich woanders hin.)

    Man kann ja durchaus die „Freiheitsgrade“ (wie viele Freistunden etc.) für einzelne Personen etwas großzügiger festlegen, was aber nicht unbedingt zu schlechteren Plänen führen muss. Man kann aber beim Durchsehen der Pläne, wenn ein Plan besonders schlecht gerechnet wurde, den so lassen, anstatt noch einmal rechnen zu lassen.

    Eben. Zuerst und für die allermeisten ist es sicher nur Zufall und ich glaube auch nicht an einen absichtlich schlechten Stundenplan. Aber beim Durchsehen der Pläne wird für manche noch einmal geschaut, was geht und für andere nicht.

    Als Personalrat durfte ich jahrelang in den Ferien antanzen und Stundenpläne überprüfen. Es war schon auffällig, dass es bestimmte Kollegen regelmäßig besonders schlecht traf. Das beste Beispiel: ein Kollege hatte einen relativ langen Pendelweg. Dann wies sein Stundenplan am Freitag nur eine einzige Stunde auf. Gemeinsam haben wir bei Kollegen eine Tauschmöglichkeit gefunden, die für alle Beteiligten eine Verbesserung dargestellt hätte. Die Schulleitung lehnte ohne Begründung ab.

    Und ja, das habe ich auch schon einmal erlebt. Zuerst war es nur Zufall, aber trotz guter Möglichkeit für eine deutliche Verbesserung und keiner Verschlechterung für andere wurde rigoros abgelehnt.

    Und ja, Einzelfälle tragen zum Misstrauen bei.

    Ich bin heute mal wieder mit dem Zug unterwegs, musste mehrmals umsteigen und habe etwas neues erleben dürfen.

    Beim letzten Umstieg hatte ich dank Ausfall und Verspätung genau 3 Minuten Zeit, um von Gleis 16 auf 2 zu kommen. Ich habe es geschafft, sprang in den letzten Waggon und bemerkte nach einer Minute Luftholen, der Zug ist leer. Also sicherheitshalber auf dem Bahnsteig noch einmal nachsehen, die Türen ließen sich nicht mehr öffnen, der Zug fuhr los. Ich durchquerte also den komplett leeren Zug laut rufend, niemand da, zur Lok kam ich nicht. An der Tür bemerkte ich eine Sprechanlage, gedrückt und nach ca. 1 Minute meldete sich der Lokführer. Wir seien gleich auf dem Abstellgleis, er käme dann zu mir. Lösung, ich musste eine Stunde im Zug warten, bevor er sich wieder in Bewegung setzte, der nächste Zug war weg und so bin ich jetzt noch 2 Stunden unterwegs (und wäre fast noch einmal auf dem Abstellgleis gelandet, weil die Durchsage meinte, wir dürften bereits einsteigen, der 2. Lokführer aber auch auf das Abstellgleis wollte. Zum Glück war die Schaffnerin aufmerksam.)

    Was für ein Durcheinander. :traenen:

    Wir haben Dramen immer dramatisch gelesen, im Unterricht, Szene für Szene, Akt für Akt (meist in zwei Doppelstunden "gefressen").

    Wenn ich recht entsinne, waren Stücke von Brecht und Dürrenmatt - bis auf die modernisierten Fassungen - eigentlich gar nicht zum Stillen Lesen gedacht.

    Wir nie, sonst hätten wir nicht so viele verschiedenen Lektüren lesen können. Wie viele habt ihr pro Schuljahr gelesen?

    Ich vermute, dein Enkel ist nicht mehr ganz klein. Der gute Mensch von Sezuan habe ich irgendwann zwischen der 9. und 11. Klasse gelesen. Unsere damalige Deutschlehrerin war Brechtfan, ich dank ihr bis heute auch.

    Die Lektüre wurde am letzten Schultag verteilt und muss am ersten nach den Ferien gelesen sein?

    Oder war es eine Woche oder mehr vor den Weihnachtsferien und es wurde vom Schüler einfach "geschoben"?

    Gut, dass hätte ich meinen Großeltern nicht gesagt, ich habe es aber selbst getan, um einfach mich mal in Ruhe zurück ziehen zu können.

    interessant wie die Verletzlichkeit durch fremde Plätzchen

    Habe ich nicht geschrieben. Nein, ich esse fremde Plätzchen gerne, bin aber auch stolz auf meine und möchte beide nebeneinander stehen lassen nicht eines über das andere heben. Und Weihnachten hat für viele sehr viel mit Familie und Tradition zu tun, wer es nicht kennt, kann es offensichtlich nicht nachvollziehen und macht Bemerkungen dazu statt einfach den Mund zu halten.

    Das ist vermutlich das größte Problem im Thread, es wird absichtlich oder versehentlich Aussagen geändert, um einen Shitstorm auszulösen?

    Ich verabschiede mich endgültig aus diesem Thread, kann man eigentlich auch Threads blockieren, so dass sie nicht angezeigt werden?

    Wenn die Religionen alle so ähnlich wären, hätten wir nur halb so viele Konflikte auf der Welt. Ähnlich kann man das wohl nur als Außenstehender finden.

    Wie ähnlicher sie sind, umso mehr muss man sich abgrenzen, umso mehr Konflikte gibt es, zumindest wenn einem die eigene Sache sehr wichtig ist, gilt nicht nur für Religionen. Tolerant sind die meisten nur, wenn es ihnen nicht wichtig ist.

    Deshalb haben sich früher katholische und evangelische sehr bekämpft oder heute noch manche muslimische untereinander.

    Und ich bin sicher nicht außenstehend, sehe Unterschiede klar. Außenstehende sind nur vermutlich toleranter, eben weil es ihnen nicht (so) wichtig ist.

    Liebe Zauberwald, das finde ich total süß von dir. Ich glaube dir sofort, dass du niemanden verletzen wolltest.

    Total schön, dass du dich so meldest.

    :rose:

    Stimmt, dieses Zitat hatte ich auch im gelöschten Teil und dann beim 2. Mal vergessen.

    Ich glaube dir Zauberwald, dass du niemanden verletzen wolltest, allerdings las ich dann, hatte sich mit meinem 1. Versuch überschnitten

    Nochmals: Was soll ich machen? Meine Meinung ändern, damit alle zufrieden sind?

    Nein, darum geht es nicht (und ich war mir nicht mehr sicher, was ich glauben soll).

    Vermutlich war das dann der Grund, warum ich es vergessen habe. Ich hätte ja auch nachfragen können.

    Ich habe gestern im Zug überlegt, warum diese Diskussion so heftig ist, mir fiel eine Geschichte aus meiner Schule ein.

    Unser ÖPR hatte vor einigen Jahren die Idee, bei der Weihnachtsfeier die besten Plätzchen zu prämieren. Jeder hatte 3 Stimmen, ich gewann beim 1. Mal. Bei der 2. Feier ein Jahr später waren viel weniger Plätzchen da, gewonnen hat eine Referendarin mit künstlerisch gestalteten Plätzchen. Im Jahr darauf gab es nur noch 2, die mitmachen wollten. Auch ich war nicht mehr bereit, die alten Familienrezepte anzupreisen.

    Im 4. Jahr gab es also keine Prämierung mehr und o Wunder, es waren so viele Plätzchen da wie noch nie. Ein Mitglied des ÖPRs wunderte sich, dass ohne Chance auf Preise mehr gebracht wird. Ich sprach mit ein paar anderen und ja, wir dachten alle dasselbe. Wir waren stolz auf unsere Plätzchen mit langer Familientradition, es tut weh, wenn andere sie nicht gut finden.

    Leider kann ich am Handy nicht über mehrere Seiten zitieren, das persönliche was ich geschrieben habe, wurde gelöscht als ich Zauberwald zitieren wollte. Ich versuche es noch einmal.

    Zauberwald, du warst sicher nicht so verurteilend wie state, nur von ihm bin ich es gewohnt, allein sein Kommentar zu Weihnachten in Japan (Japan ist traditionell nicht christlich, Weihnachten daher kommerziell und oberflächlich) hat es mir wieder bestätigt, du hast dich in diese Diskussion eingeklinkt und vielleicht nur unglücklich kommentiert.

    Ich versuche jetzt nicht nochmal zu zitieren, aber badisches Schäufele mit warmen Kartoffelsalat ist für mich und meine Familie etwas sehr besonderes. Es gibt es nur an Heiligabend, wir alle freuen uns darauf, weil es bedeutet, dass wir zusammen Weihnachten feiern werden (Heiligabend ist bei uns der Vorabend, fördert die Vorfreude), und ja, der warme Kartoffelsalat mit selbst gemachter Brühe, nicht mit Essig oder Majo gehört dazu. Bei uns wären alle enttäuscht bei einem exquisiten Essen. Das kann es immer geben. Für mich hat Heiligabend und Weihnachten vermutlich einen anderen Stellenwert.

    Er erinnert mich nicht an etwas trauriges. Es IST halt einfach traurig, sowas an Weihnachten zu essen. Und Heiligabend IST Weihnachten.

    Nein, nur für dich und ein paar andere.

    Heiligabend ist in Deutschland Werktag, Weihnachten nicht.

    Genau diese Behauptung als Fakt darzustellen lässt mich auch den Rest nicht ernst nehmen.

    Aber vielleicht schaffst du es ja, dass auch Heiligabend Geschäfte etc. geschlossen haben, Verkäufer werden dir danken.

    Und was macht Rotkraut und Klöße (welcher Art) mehr zu festlichen Beilagen?

    Meinst du mich? Wo steht da was von traurig? Ich sagte, es ist ein Alltagsessen. Ein Essen, das man macht, wenn man nicht viel Zeit hat.

    Nein, es kann aufwändiger sein als fast jede andere Beilage. Und es kann einige Zeit beanspruchen. Wie geschrieben, ich vergleiche auch nicht Miracoli mit selbst hergestellten Nudeln und guter Soße.

    Ich habe doch nur geschrieben, dass ich Kartoffelsalat am Heiligen Abend nicht mag. Wen genau habe ich mit welchen Worten angegriffen?

    Genau das stimmt nicht, du hast allgemein als Fakt geschrieben nicht was du nicht magst. Bei letzterem hätte ich keine Probleme gehabt, so aber hast du tatsächlich mich verletzt. Ihr beide schreibt ständig, dass Kartoffelsalat nicht zum Weihnachtsessen gehören. Punkt. Diskussion sinnlos. So klang es bei euch beiden. Und wie ich hier lese, habe nicht nur ich es so verstanden.

    Wir anderen schreiben, dass jeder essen dürfe, was er mag. Dass zum badischen Schäufele warmer Kartoffelsalat und Feldsalat gehört und alles seit langer Zeit das Heiligabendessen hier ist.

    Übrigens ist unser Kartoffelsalat aufwändiger als fast alle anderen Beilagen. Nur weil ich als Kind Miracoli gegessen habe, kann ich doch akzeptieren, wenn andere selbstgemachte Nudeln mit Trüffel als Festtagsessen ansehen.

    Interessant. Ich hatte gedacht, Ethik wählen diejenigen Schüler, die mit dem religiösen Kram gerade bewusst nichts zu tun hsben möchten.

    Bei uns sind es vor allem Muslime. Nur wenige Muslime besuchen evangelischen Religionsunterricht, katholischen noch weniger und islamischer Religionsunterricht wird noch zu wenig angeboten.

    So verschieden sind Geschmäcker, Erdbeeren mit Pfeffer und Obstsalat mit Ingwer mag ich genau wie Tzaziki und Kräuterquark.

    Ich bin nie Fan von Salz und salted caramel ist etwas, was ich ablehne.

    Aber ich habe kein Problem, wenn es andere essen. Warum auch?

    Ich bin immer noch irritiert über die Engstirnigkeit einiger hier und wie sie ihre Meinung als einzig richtige darstellen.

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