Beiträge von Kris24

    Hotspot Deutschland: Saale-Orla-Kreis (Thüringen) / Inzidenz: 574

    Gründe laut Landrat: viele private Feiern und Kontakte; Maßnahmenmüdigkeit durch lange Aufrechterhaltung ohne Ergebnisse, Querdenker-Szene

    (Quelle)

    Ganz neutral gesprochen würde mich interessieren, ob Querdenker, die eine Coronaerkrankung durchlitten, dennoch bei ihrer Haltung bleiben oder zu einem anderen Fazit kommen, denn wenn es einen Zusammenhang erhöhte Inzidenz und etablierte Querdenkerszene gibt, müssten auch ein paar Querdenkerangehörige von Erkrankungen betroffen sein.

    Eine bekannte Krankenschwester meinte, dass ein Patient sagte, er habe eben eine Lungenentzündung. Klar, man kann alles leugnen.

    Samu hat es bereits beantwortet.

    Es gibt erschütternde Berichte, wo Menschen es im Sterben noch leugnen und unbedingt von den behandelnden Ärzten irgendeine andere Krankheit hören wollen.

    Und ja, es ist nachzuvollziehen. Wer sein Leben darauf aufgebaut hat, Streit z. B. mit Kinder und Freunden hatte, möchte sich nicht eingestehen, dass er betrogen wurde.

    Und wieso nicht?

    Johnson & Johnson hat, vielleicht weil es nur einmal geimpft wird, die geringste Wirksamkeit. Ich hätte tatsächlich auf einen anderen Impfstoff gewartet (dauert jetzt sicher nicht mehr lange), wäre als deine Kollegin tatsächlich nicht auf der Impfliste gestanden, gerade weil mir der Impfschutz so wichtig ist. Daran merkt man, dass das Gerede Geschwätz ist (in dem Falle wäre mir sogar AstraZeneca lieber gewesen).

    Aber man kann sich sicher im halben Jahr, wenn alle durch sind, noch einmal impfen lassen. Und es gibt ja bald den Herdenschutz der anderen.

    Bei uns gab's da keine Auswahl. Erster Termin war ein Samstag, dann der nächste eben (mathematisch folgerichtig) in den Ferien.

    Nicht falsch verstehen: Ich bin froh, geimpft zu werden. Aber die Auswahl der Termine kann schon auch so verstanden werden, dass evtl. Nebenwirkungen nicht zu Unterrichtsausfall führen ...

    Mit Wahltermin meinte ich die Landtagswahl in Baden-Württemberg. Eisenmann wollte Präsenzunterricht für alle und das war ihr Geschenk an die Lehrer. Und die meisten Sek.lehrer sind gleich losgestürmt und haben noch vor der Landtagswahl die 1. Impfung gehabt (sicher ist sicher, wer weiß, was nach der Wahl kommt). BW war das einzige Bundesland, was alle Lehrer gleich behandelt hat (keine Unterscheidung zwischen Grund- und weiterführenden Schulen).

    Bei uns hat jeder seinen Termin im Windhundprinzip (neue Termine ab Mitternacht) selbst ausgemacht.

    Das scheint in vielen Regionen bei LehrerInnen so zu sein: 1. Impfung über die Ostertage, 2. Impfung über Himmelfahrt (hier mit Brückentag) oder Pfingsten.

    Bei uns gab es die 1. Impfung AZ Anfang März und jetzt sind 9 Wochen um. Bei uns hatte es nichts mit den Ferien zu tun, sondern mit dem Wahltermin. (Wer von meinen Kollegen auf Biontech gewartet hat, hatte seine 2. Impfung bereits Mitte April.)

    Bei uns sind auch fast alle geimpft oder müssen noch warten, weil ihre Covid-19-Infektion noch keine 6 Monate her ist. Aktuell gibt es extrem viele Vertretungen, weil täglich mehrere das 2. Mal geimpft werden.

    Auch on topic: Meine Mutter (Prio 2) hat gestern Abend endlich Nachricht bekommen, dass sie einen Impftermin vereinbaren kann. Wollte sie auch gleich heute morgen machen, aber....

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landk…rmine-1.5282407

    Irgendwie soll’s einfach nicht sein. :(

    Ich habe vorher aber gehört, dass morgen bereits in einer Sporthalle weiter geimpft wird. Nur die heutigen Termine sind ausgefallen und werden zeitnah nachgeholt. (Der Impfstoff wurde übrigens gerettet.)

    Interessant fände ich, ob man bei dieser Zweitimpfung auch wieder verstärkt mit Nebenwirkungen zu rechnen hat, da diese ja bei Astra eher bei der Erstimpfung, während bei mRNA bei der Zweitimpfung auftreten. Aber es ist ja das erste Mal, dass ich mit einem mRNA in Berührung komme...

    Zur Wirksamkeit der ganzen Sache habe ich auch bisher nichts gefunden, es heißt Studien kämen voraussichtlich Mitte Mai. Wir bekommen das ganze nun auf gut Glück?

    Ich bin eigentlich sehr positiv gegenüber Impfungen eingestellt, aber nachdem Ende April noch keine näheren Erkenntnisse über die Kreuzimpfung bekannt wurden, wie es der STIKO Mertens mal angekündigt hatte, bin ich doch etwas verunsichert.

    Da jeder auf Impfung anders reagiert (hier im Forum, auch bei meinen Kollegen), wirst du dazu keine für dich stimmende definitive Antwort erhalten. Meine zwei Jahre jüngere Schwester hat beim 1. Mal nicht auf AstraZeneca reagiert, sie war am Abend etwas früher müde und hat am nächsten Tag normal als Krankenschwester gearbeitet, ich beim 1. Mal heftig (extreme Kopfschmerzen über eine Woche, überall kleine blaue Flecken, ich hätte definitiv nicht arbeiten können, ich hatte den Fernunterricht für die komplette Woche vorbereitet). Die meisten meiner Kollegen wechseln nicht (einige haben weder beim 1. Mal noch beim 2. Mal auf AZ reagiert), sie sind mit AstraZeneca zufrieden (eine Kollegin hat beim 1. Mal heftig auf BioNtech reagiert, beim 2. Mal kaum). Nur eine junge Kollegin und ich wollen definitiv von AZ zu BioNtech wechseln, die andere übrigens, weil sie sich von BioNtech mehr Wirksamkeit gegenüber Mutationen verspricht.

    Zu Wirksamkeit gibt es erste Zwischenergebnisse, die für Wechsel gut aussehen, der Körper wird anders angesprochen. Endgültig soll es Mitte Juni veröffentlicht werden (aber die Studie umfasst nur einige hundert Menschen). Es gibt Fachleute, die zum Wechsel raten und andere, die abwarten wollen.

    Aber die Wirksamkeit bezieht sich immer nur auf die vorhanden Mutationen zur Zeit der Studie. Die Wirksamkeit letzten Herbst (Studien von BioNtech und AstraZeneca) beziehen sich auf die Urvariante, bei der englischen sind sie ähnlich gut, bei der südafrikanischen sind beide schon schlechter und was an Mutationen kommt im Herbst?

    Ich habe mich letzten Herbst auch gegen Grippe impfen lassen, obwohl vor gut 3 Jahren die Wirksamkeit nur bei 15 % lag und im Jahr darauf auch nicht viel höher. Grippeimpfungen haben nie eine höhere Wirksamkeit als 50 - 60 % und niemand hat bisher groß darüber diskutiert. Jetzt will jeder 100 %. Ich persönlich gehe davon aus, dass ich mich spätestens in 6 Monaten noch einmal gegen die dann vorkommenden Mutationen impfen lassen werde. Eine lebenslange Impfung gibt es nicht.

    Hallo Zusammen,

    Folgende Frage: Hatte mittlerweile schon jemand seinen Termin zur Zweitimpfung im einem andern Impfstoff nach Erstimpfung mit Astrazeneca? In Baden-Württemberg konnten sich ja Lehrer ab Ende Februar mit Astra impfen lassen. Die Zweittermine sind teilweise schon nach 9 statt 12 Wochen angesetzt und es ist wohl auch okay, die so zu belassen. Aber eben nun nicht mit Astra, sondern mit einem mRNA Impfstoff. Es gibt so wenig Infos darüber :(

    Einige meiner Kollegen sind durch. Alleine diese Woche sind mindestens ein Dutzend dran, nächste Woche noch einmal. Ich selbst musste verschieben, warte gerade auf einen Anruf mit Ersatztermin ab Mitte nächster Woche.

    Wir wissen genug. Was möchtest du wissen?

    Eine Kollegin verweigert die Impfung,weil noch ein Kinderwunsch besteht und negative Impffolgen befürchtet werden.

    Das eine Coronainfektion wahrscheinlich eher negative langfristige Folgen haben kann, wird bei einigen ausgeblendet.

    Das wurde vor einiger Zeit von unseriöser Stelle behauptet (es wurden Dinge wild vermischt) und obwohl längst die Quelle festgestellt und widerlegt wurde, wird es "Mütterforen" geteilt und geglaubt. "Meine Freundin hat es mir geschickt, also stimmt es..."

    Ich zitiere dieses Beispiel momentan meinen Schülern als Beispiel wie irgendeine Behauptung in die Welt gesetzt, sich verbreitet und trotz Widerlegung sich als "Wahrheit" weiterverbreitet ("es könnte ja etwas dran sein").

    Klar, sag das den Witwen und Waisen, die aufgrund völliger Inkompetenz ihre Liebsten verloren haben.

    Ich bin kein Fan davon, jemand, der nach völligem Versagen schließlich das Selbstverständliche zustandebringt, dafür auch noch zu loben oder gar dankbar zu sein.

    Du wärst also für kompletten Datenverkauf wie Israel (da hätten wie noch mehr Demos, zumal bei uns bisher die Gesundheitsdaten nicht an einer Stelle gesammelt sind und es so schnell vermutlich nicht geht und dann dauerhaft bleibt) oder egoistischen Exportstopp wie USA und GB (da uns aber einige Bestandteile der Impfstoffe fehlen, hätten wir auch kein Impfstoff mehr herstellen können, außerdem haben sie sich auch in Ländern wie Kanada oder Australien unbeliebt gemacht) oder alles einkaufen wie Chile (und jetzt feststellen, dass der chinesische Impfstoff nichts taugt und die Leute sich massenhaft infizieren und der russische Impfstoff auch anderes z. B. vermehrungsfähige Viren enthält)?

    Tut mir leid, wer sowas schreibt, zeigt, dass er von nichts Ahnung hat.

    wir hatten vor Ostern die gesamte 5. und 6. Klasse da, verteilt in 2 Räumen, wir Lehrer wanderten alle paar Minuten und hatten für beide Gruppen keine Zeit. Sobald ich draußen war, wurde natürlich gequatscht, wir haben noch weniger Stoff geschafft. Seit Ostern wechseln wir zwischen Fernunterricht zu Wechselunterricht zu Fernunterricht und wieder Wechselunterricht und (mal sehen wie es weiter geht).

    Die beiden Gruppen sind also unterschiedlich weit, ich weiß nicht, wie es weiter geht, Klassenarbeiten werden irgendwann geschrieben, wenn ich eine Kollegin finde, die die 2. Gruppe beaufsichtigt, wenn wir gerade im Fernunterricht sind. Wenn Wechselunterricht in der Woche ist, darf bei uns die 2. Gruppe die Schule noch nicht einmal betreten. Immerhin benötige ich keine Kollegin, weiß aber nicht, wann die 2. Gruppe schreiben kann.

    Bei dem Chaos (und wochenweise Wechsel von Fernunterricht und Wechselunterricht) wäre mir nur Fernunterricht lieber bis die Zahlen länger unten bleiben.

    Mir geht es genauso! Der Aufwand lohnt sich überhaupt nicht, dafür, dass manche geistig, physisch oder mangels vernünftiger Ausstattung nicht präsent sind. Immer, wenn ich irgendwas Besonderes gemacht habe (Learning-App, digitale Übung, Live-Test, Hörverstehen, Kahoot-Quiz - das Quiz allein dauert 1 Stunde in der Vorbereitung etc.), ging irgendetwas schief oder nur die Hälfte konnte mitmachen. Es ist zum Teil einfach für die Tonne. Ich bin auch frustriert.

    Die Learning-Apps, Kahoot-Quiz etc. kannst du auch später für kommende Jahrgänge z. B. als extra Übungen für eine Klassenarbeit verwenden. Für einmal lohnt sich der Aufwand nicht.

    (Ich plane alles auch in den nächsten Jahren einsetzen zu können. )

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