Beiträge von Kris24

    in der Zeit gibt es einen interessanten Artikel dazu

    https://www.zeit.de/gesundheit/202…komplettansicht

    (Ich denke, die Stiko will 100 % sicher sein, dass ihre Empfehlung niemanden schadet. Das hat man auch an der verspäteten Empfehlung bei AstraZeneca für Ü65 gesehen. Dadurch kamen jüngere wie ich früher an Zug, dadurch starben aber Ältere, weil sie nicht rechtzeitig geimpft wurden. Für mich wieder ein Beispiel, dass aktiv etwas empfehlen als schlimmer angesehen wird als passiv etwas zulassen. Ich stimme dem Artikel der Zeit 100 % zu.)

    Ergänzung

    Die Autorin beteiligte sich bei den Leserkommentaren. Zitat daraus

    "Die Abwägung ist: Was ist vermutlich besser für das Kind: Ein Schutz vor Covid-19 mit einem sehr geringen Risiko einer Impffolge. Oder kein Schutz vor Covid-19 mit dem Risiko, schwer daran zu erkranken und Long-Covid-Effekte zu haben.

    Der Mensch neigt dazu, bei Angst lieber nichts zu tun. Oft gehörtes Argument: man könnte nicht absehen, was eine Impfung für die Zukunft bedeutet. Aber: Man weiß auch nicht, wie eine Infektion ausgehen würde. Wer hofft, dass das Kind schon kein Corona bekommen wird, sollte vielleicht das hier noch mal lesen:

    https://www.zeit.de/gesundhe…"

    Ich hatte das Buch auch nie, aber als ich als 6jährige im Krankenhaus war, heimlich unter der Bettdecke gelesen. Wegen einer Gehirnerschütterung (ein "großer Viertklässler" hat mich auf den Schulhof umgerannt) durfte ich weder lesen noch das Bett verlassen, aber ich hatte gleichaltrige, die mir das Buch brachten (und es ist meine einzige (schöne) Erinnerung an diese Zeit). Die Raupe hat mich also fasziniert. Die Umfrage zauberte mir gerade ein Lächeln in das Gesicht.

    Dazu muss man aber auch sagen, dass es schlichtweg sehr unwahrscheinlich ist, dass Kinder schwer erkranken. Wenn also bekannt ist, dass ein hoher Anteil an Kindern sich asymptomatisch, muss ein Impfrisiko schlichtweg anders bewertet werden.

    Ich finde das Ergebnis dieser Studien durchaus nachvollziehbar und mir würde es intuitiv auch so gehen.

    nach englischer Studie leiden 7 % aller infizierten Kinder (meistens symptomlos an Covid-19 erkrankt) an Longcovid, nach einer italienischen sogar 12 % (Zeitraum war 12 Wochen bzw. sogar 6 Monate nach Infektion). Symptome von Longcovid sind z. B. Muskelschmerzen, extreme Müdigkeit, Konzentrationstörungen und Vergeßlichkeit (Schulbesuch ist dadurch sehr beeinträchtigt), alle betroffenen leiden unter Depressionen (ob Folge der anderen Symptome oder eigenständig wird diskutiert). Dazu kommen PIMS (sehr selten) und Organschäden (Häufigkeit? Ein Arzt meinte in diesem Zusammenhang, eine geschädigte Niere hält evtl. noch 10 Jahre durch, bevor sie aufgibt.)

    In Deutschland wird dagegen von vielen immer noch behauptet, Kinder erkranken nicht schwer. Eine Studie über Häufigkeit gibt es nicht.

    Junge Frauen leiden übrigens am häufigsten an Longcovid (über 20 %).

    Ergänzung

    https://www.t-online.de/gesundheit/kra…er-treffen.html

    Ich höre immer nur, dass so viele Angst haben vor noch unbekannten möglichen Langzeitwirkungen der Impfung. Da bei Biontech aber nur ein Teil der RNA in die menschlichen Zellen kommt, und auch nur im Oberarm, müsste man ja bei einer möglichen Covid-Erkrankung viel mehr Sorgen haben, dass diese eine Langzeitwirkung hat, da ja die gesamte RNA in den Zellen landet und viele neue Viren sich überall im Körper verteilen. - Oder verstehe ich das falsch?

    Warum denken die Menschen dann, eine Impfung könnte gefährlicher sein als die Erkrankung selbst? Übersehe ich da was?

    In Gesprächen höre ich immer wieder, man kann sich gegen Covid-19 schützen, ich bin bis jetzt nicht erkrankt, warum sollte ich jetzt?

    Den Leuten ist nicht klar, dass mit Aufhebung der Maßnahmen die Gefahr für Ungeimpfte wächst. Drosten meinte neulich, dass jeder in den nächsten 1,5 Jahren entweder geimpft oder infiziert wird (wenn er Pech hat mehrfach). Wenn ich das ins Gespräch einbringe, wurden meine Gesprächspartner bisher immer nachdenklich.

    Es gibt natürlich auch Leute (sogar einmal in meiner Familie), die meinen, Covid-19 ist nicht schlimm (von Gefäßerkrankung haben sie noch nichts gehört, ihr Wissen über Covid-19 ist sehr insgesamt sehr begrenzt), eine Impfung würde in die Natur eingreifen und die "Reinheit des Kindes" verletzten. Da bringt auch ein Gespräch nichts.

    Ich war bzgl. Vektorimpfstoffen auch sehr zurückhaltend. Mir war aber immer klar, dass selbst die "harmloseste" Covid-19-Infektion mehr Schaden anrichtet als eine Impfung. Aber es gab früher schon Studien, dass Eltern sich mehr Vorwürfe machen würden, wenn ihr Kind einen kleinen Impfschaden erleiden würde, als wenn es nicht geimpft, schwer erkrankt (aktives Handeln wird immer als schlimmer erachtet als passives. Das nicht-impfen auch eine aktive Handlung ist, wird bestritten. )

    Ich glaube bei uns hat der Lehrer dann das Klassenbuch der Klasse, in deren Klassenzimmer er ist. Aber so viele Wahlmöglichkeiten oder Klassenteilungen wie an deiner Schule gibt es an unserer nicht. Nur Religion/Ethik, Sport und dann eben die Profile, wenn es nicht aufgeht.

    Bleiben bei euch die Schüler in den ersten 5 Jahren in der gleichen Klasse, dass ihr so viele Kombinationen in einer Klasse habt?

    Das klingt echt anstrengend für den Klassenlehrer.

    LG DFU

    In Klasse 8 wird einmal nach 3. Fremdsprache/ NwT/IMP/Musik neu aufgeteilt. Aber das betrifft nur ein Fach und geht natürlich nie auf. Es wählen nicht genau 30 Schüler ein Profil. Die Klassen sollen ja ungefähr gleich groß sein.

    Ja, es ist für alle anstrengend, als Klassenlehrer einer 10. Klasse hatte ich schon 25 weitere Kollegen, die in meiner Klasse gleichzeitig unterrichteten und sich am Elternabend vorstellten (wenn da jemand länger als 3 - 5 Minuten spricht).

    die Variante hatten wir auch (teilweise). Es braucht in Klasse a dann als Klassenbuchführer einen weiblichn evangelischen Musikzügler mit bili, Latein und IMP, in b einen männlichen, kein verstärktes Musik, dafür hat er Islamunterricht, Französisch und Spanisch gewählt, in c dann Ethik, NwT usw. oder man benötigt mehrere und niemand fühlt sich mehr verantwortlich. Wer hatte als letztes das Klassenbuch - tiefes schweigen, dann redet alles durcheinander ohne Erfolg. Ich bin jedes Jahr verzweifelt, fand nur welche, wenn ich es auf 2 Monate begrenzte, im Chemieraum sah ich ich selten ein Klassenbuch (A. hat es in Französisch liegen gelassen, nein, B. hat es in der Schwimmhalle vergessen, nein, ...)

    Manche Kombinationen sind auf 2 Klassen beschränkt (oft Sport), manche auf 3 (2 Spanisch- oder NwT-Klassen, eine Klasse ist zwecks ähnlicher Gruppengröße geteilt) und manches auf 5 oder 6 (z. B. IMP oder evangelisch, bei uns am seltensten der Religionen). Halbwegs geklappt hat es bei 2 Klassen und 2 Klassenbüchern, aber nie bei 8 Fächern mit 2 - 6 Variationen (es sind ja nie die gleichen).

    bei meinem Handy reicht als Code ein Fingerabdruck, beim Tablet ein selbst gewähltes Passwort oder Muster

    Vergessene Passwörter waren bei uns kaum Problem, eher die Vielfalt der Untermenus (der digital nicht so bewanderte Kollege trägt also vergesse Hausaufgaben ein, die anderen können noch zwischen verschiedenen Gründen auswählen - Beispiel aus Edupage, bei webuntis konnte man in Worten eintragen)

    An einer meiner ehemaligen Schulen ist mal ein Klassenbuch, das wohl zu viele Einträge über Fehlzeiten enthielt, nach bester Mafia-Manier unter frischem Asphalt verschwunden. Ein hilfsbereiter Bauarbeiter hatte bei der Entsorgung geholfen...

    Jetzt musste ich doch lachen, aber vielleicht trifft es für eines von meinen auch zu. Es verschwand am letzten Schultag und ich habe Jahre später von einem Schüler erfahren, dass ein anderer Schüler, der die Schule verlassen musste, im Suff angab, es geklaut zu haben. Es tauchte nie wieder auf.

    Meine tauchten z. B. im Spind einer Putzfrau des städtischen Schwimmbades auf (gut, dass sie es genommen hat, als es nach Feierabend herumlag, nicht gut, dass sie am nächsten Tag erst einmal für 3 Wochen in Urlaub fuhr).

    Oder ein Kollege überreichte es mir grinsend. Er suchte seines, sah etwas auf einem Vordach in der Nähe der Schule, turnte hoch und fand meines.

    Natürlich durften es Schüler nicht mit heim nehmen. Aber wir haben mehrere Gebäude und dann siegte manchmal die Bequemlichkeit. Mein Spruch bei Einführung des digitalen Klassenbuchs war, das Internet verschwindet nicht.

    Nein, ich hatte nichts von "hinterher" geschrieben. Ich meinte, dass ein erster, schneller Überblick darüber, wer an einem Tag ganztags oder nur einzelne Stunden fehlt, schwieriger war.

    Wenn ich z. B. zur 5. Stunde in eine Klasse komme und sehe, es fehlen Frauke Janssen und Peter Müller in meinem Unterricht, und dann das Papier-Klassenbuch aufklappe, sehe ich ja auf den ersten Blick, ob die beiden schon den ganzen Tag fehlen oder erst jetzt bei mir in den letzten Stunden. Das konnte ich beim elektronischen Klassenbuch aber nicht erkennen, weil es dort keine Anwesenheitsliste für den kompletten Tag gab, die ich hätte "aufklappen" können (das mag aber vom jeweiligen Programm abhängen).

    Auch brauche ich im Papier-Klassenbuch nicht noch einmal die An- oder Abwesenheit für alle SuS einzutragen, weil das schon die Lehrkraft, die in der 1. Stunde in dieser Klasse war, gemacht hat; beim elektronischen Klassenbuch musste das jede einzelne Lehrkraft trotzdem für ihre Stunde/n machen.

    Ich sehe bei Edupage sofort an roten Punkte, welcher Schüler in welcher Stunde gefehlt hat (z.B. 2 rote Punkte anfangs, einer in der 5. Stunde, manche unserer Schüler fehlen sehr selektiv). In Papierform sehe ich nur eine Eintragung und weiß noch nicht einmal, ob Eltern früher angerufen haben. Ich kann übrigens mit einem Klick alle fehlenden Schüler der vorausgegangenen Stunde anklicken. Das passt bei mir ab Klasse 10 aber erstaunlich selten (spricht auch für digitales Klassenbuch).

    Wir haben ja vor Jahren schon mal zwei verschiedene elektronische Klassenbücher getestet (welche das waren, weiß ich gar nicht mehr, weil ich in den Abteilungen, wo dieses genutzt wurden, nur mit einer bzw. zwei Doppelstunden eingesetzt war) und hatten uns damals dagegen entschieden. Der Grund war u. a., dass viele KuK dauernd vergessen haben dort einzutragen; viele meinten, sie bräuchten etwas "vor Augen", sonst würden sie denken: "Ach, das mache ich später, jetzt will ich nicht extra den PC anwerfen" und würden dann vergessen nachzutragen. Hinzu kam - was auch ich sehr umständlich fand -, dass für jede Stunde die Anwesenheit geprüft und eingetragen werden musste; das erschwerte sowohl mir als Fachlehrerin als auch den Klassenlehrkräften einen schnellen Überblick, wer wann ganztags oder nur einzelne Stunden fehlte.

    Da mittlerweile aber vermutlich die elektronischen Klassenbücher verbessert wurden, fände ich es nicht schlecht, wenn wir in Zukunft auch damit arbeiten und die Papierbücher abschaffen würden. Gerade, weil wir "WebUntis" auch schon als Stunden-/Vertretungsplanprogramm nutzen.

    Ich habe es in Papierform öfter vergessen, mein Kursheft lag zu Hause, das Klassenbuch war nicht da.

    Jetzt leuchtet es rot (Edupage) oder ich bin bei webuntis über fehlende Stunden ins Menu hinein gegangen.

    Folge, es fehlt höchstens ein Tag, weil man ganz schnell nach Unterricht weg musste. Es funktioniert auch eine begrenzte offline-Nutzung. Sobald man wieder online ist, werden die vorher eingetragenen Daten übertragen.

    Ich schließe mich Moebius und Flupp an. Auch wir erhielten ein Diensttablet bei Einführung, die meisten verwenden aber ihr Handy. Alle Punkte, die sie genannt haben, treffen auch bei uns zu. Die Eintragung muss bei uns innerhalb einer Woche geschehen, dass erspart mir auch Diskussion um verspätet abgegebene Entschuldigungen. Auch unser Sekretariat trägt morgens ein, für sie ein Klick während des Telefonats (Problem, wenn sie sich verklicken, kann ich es nicht löschen, erspart mir aber auch Arbeit, weil Schüler oder Lehrer sich direkt an sie wenden müssen. )

    Ich habe mich einmal verklickt und den falschen Schüler als fehlend eingetragen. Die Mutter mailte sofort ihrem Sohn, der kam zu mir und ein Klick und die Sache war gelöst. Wie oft habe ich als Klassenlehrer nach Entschuldigungen gefragt, die Antwort erhalten, ich war da, der Kollege hat mich falsch eingetragen? Eine Klärung dauerte (und viele verzichteten darauf). Es kann auch niemand mehr sich selbst entschuldigen, kein Kollege muss mehr wöchentlich Klassenbücher kopieren, weil Schüler Seiten oder ganze Klassenbücher wegen nicht genehmer Eintragungen verschwinden lassen (ich habe zweimal einige Monate meinen Unterricht neu eintragen müssen, einmal (Klassenlehrer) alle Entschuldigungen neu eingetragen, weil Klassenbücher auch nach Wochen intensiver Suche nicht mehr aufzufinden waren. Ich trage zu Hause meine Themen ein, vor Ort nur noch die Anwesenheit (kleine nette Sache, alle Schüler, die vom Schulfotografen fotografiert wurden, sind mit Bild sichtbar, ich kann auch leicht Sitzpläne (statt alphabetisch) anlegen, sehr hilfreich bei ein- bis zweistündigen Fächern).

    Man kann einstellen, was Eltern und Schüler sehen können. Verhaltenseinträge sehen bei uns aktuell nur Kollegen. In GLKs wird immer wieder darüber diskutiert. Geändert haben wir kürzlich z. B. wann Klassenarbeitstermine sichtbar werden (früher 3 Wochen im voraus, dank Corona jetzt bei Eintragung durch den Kollegen).


    Gut finde ich auch die getrennte Erfassung von Einträgen (webuntis). Bei uns muss jeder Schüler ab Klasse 7 eine GFS (gleichwertige Feststellung der Schülerleistung (inoffiziell ganze Familie schafft)) in irgendeinem Fach anfertigen (ist eine etwas größere Hausarbeit oder Präsentation). Der Klassenlehrer muss am Ende die Erledigung überprüfen. Ein Klick auf GFS und ich sehe alle gehaltenen inkl. Fach und Datum. Früher habe ich bis zu 10 Mails an alle Kollegen gesendet, weil manche erst beim 8. Mal sich melden.


    Wir haben auch Kollegen, die sehr weit von entfernt sind, digitale Dinge zu beherrschen (einer sitzt neben mir im Lehrerzimmer), aber auch sie schaffen es.

    Jedem Menschen, der einigermaßen in statistischen Wahrscheinlichkeiten denken kann, ist schon seit einem Jahr klar, dass der zufällige Ausbruch eines völlig neuen Virenstammes in fußläufiger Entfernung zu einem Viren-Forschungslabor eine geradezu lächerliche Hypothese ist.

    Du weißt, wo es die ersten Fälle gab?

    Die fußnahen bekannten Fälle in Wuhan waren nach heutigem Wissen zumindest später als die ersten Fälle in Frankreich und Italien. Dann macht die chinesische Behauptung, europäische Geheimdienste hätten den Virus dort bewusst verbreitet, um China zu diskreditieren, doch Sinn?

    (Damit klar ist, ich glaube dass absolut nicht. Aber wo es die ersten Fälle gab, ist aktuell nicht bekannt. Ich gehe aktuell davon aus, dass die ersten Fälle bereits im späten Sommer in der chinesischen Pampa auftraten (mutmaßlicher Zeitpunkt berechnet durch die Vielfalt an Mutationen), nicht ernst genommen wurden, und erst als die Zahlen durch Superspreaderereignisse in der wirtschaftlich interessanten Stadt Wuhan, Merkel war September 2019 noch dort, explodierten, wurde es der Weltöffentlichkeit mitgeteilt (ich hatte mich Anfang 2020 gewundert, dass China bei so wenig offiziell betroffenen, die ganze Gegend abriegelt und die Wirtschaft abwürgt, ich habe mich gefragt, was das für eine Krankheit ist. Vermutlich stammt daher meine Vorsicht. )

    Gelogen wurde also bei der viel zu kleinen Zahl (die passt auch nicht zu den heimlich aufgenommen Schlangen vor den Krematorien) und dem Zeitpunkt des Ausbruchs. Diese Lüge wurde aber von offizieller Seite so oft vorgetragen, dass man nicht zurück kann. Und deshalb versucht man den Ursprung zu vertuschen.

    Aber dann bräuchtet Ihr doch für einen Tag eine ganze Seite oder wie passt das, wenn an einem Tag Religion, Fremdsprache(n) und Sport anstehen?

    Die Seiten waren voll und unübersichtlich (man schrieb dorthin, wo Platz war z. B. Samstag, Mittagspause, neben den Kollegeneintrag, mit Sternchen). Seit ca. 4 Jahren haben wir digitales Klassenbuch und niemand will zurück (am Anfang waren einige "Nicht-Klassenlehrer" skeptisch, alle anderen waren sofort begeistert). Es erspart so viel Zeit und Frust.

    Wie macht Ihr das bei dem Kurssystem in der Sek1? Gibt es für jeden Kurs ein Feld im Klassenbuch? Das würde bei uns gar nicht passen. Bei uns steht dann nur „Differenzierung“ und jeder Kurslehrer führt für seinen Kurs ein Kursheft. Im Klassenbuch werden nur die Fächer eingetragen, die im Klassenverband oder im zweifach geteilten Klassenverband (Religion, Sport, zweite Fremdsprache) erteilt werden.

    In der Kursstufe hatten wir auch Kurshefte. Und es gab immer den Wunsch einiger Kollegen, es auch für die Unter- und Mittelstufe einzuführen. Aber theoretisch gibt es ja bis Klasse 10 Klassen, auch wenn in Religion vierfach getrennt wird, in 1./2./3. Fremdsprache verschieden gewählt wird, wenn es ab Klasse 5 Musikzug (normal oder verstärkt) gibt, ab Klasse 6 in Sport getrennt wird, später NwT oder IMP (Informatik, Mathe, Physik als Hauptfach anstatt 3. Fremdsprache) gewählt wird, wenn mind. 1 weiteres Sachfach bilingual unterrichtet wird. Letztendlich werden nur wenige Fächer (Mathe, Deutsch, Naturwissenschaften im Klassenverband unterrichtet.)

    Ergänzung:

    doppelte Stunden teilten sich das Feld, weitere Fächer trugen darunter ein oder am Samstag. Das machte es für alle noch schwieriger, den Überblick zu halten. KL und SL verbrachten Stunden, um die Vollständigkeit zu überprüfen. Am meiner letzten Schule gab es am letzten Schultag vor den Sommerferien ein gemeinsames Essen mit gemeinsamen Eintragen fehlender Einträge. Manche RPs überprüfen abundzu die Vollständigkeit.

    Wir sind aus finanziellen Gründen von (web)untis auf Edupage umgestiegen. Unsere Schule erhält einen Fixbetrag pro Schüler und das Geld kann nur einmal ausgegeben werden.

    Glücklich bin ich auf jeden Fall über die Entscheidung, elektronische Klassenbücher anzuschaffen. Wie oft habe ich als Klassenlehrer das Klassenbuch gesucht (gefunden an den seltsamsten Stellen) und musste dann den Kollegen hinterherrennen, dass alle eintragen (wir haben ab Klasse 5 Kurssystem, d. h. manche Fachlehrer mussten in 3 - 5 Klassenbüchern eintragen, ich bräuchte je nach Klassenstufe zwischen 5 und 10 Schüler, die es jedem hinterhertragen, es hat nie funktioniert). Auch Aufgaben für den Vertretungsunterricht sind schnell eingetragen. Ich muss nicht erst im Sekretariat nachfragen, ob irgendetwas gemailt wurde, wenn ich selbst vertreten muss.

    Jetzt trage ich von zu Hause oder unterwegs ein, kann jederzeit mit den Schülern kommunizieren, kann den Eltern auf einfachsten Weg mitteilen, wenn ihre Kinder gefehlt oder die Hausaufgaben nicht erledigt haben. Ich hatte mich mal versehentlich verklickt und noch in der Stunde hat die Mutter ihren Sohn gemailt, warum er nicht im Unterricht sei (er kam in der nachfolgenden Pause zu mir, wir konnten es sofort klären). Wenn ein Kollege nicht einträgt, kümmert sich die SL darum. Und jetzt im Distanz-/Wechselunterricht war es eine extrem große Hilfe.

    Das hast du geschrieben. Die Feststellungen, die Genetiker und Virologen zu Mutationen machen, scheinen mir recht klar nachvollziehbar und unemotional zu sein. Dass die Erkenntnisse noch nicht abschließende Schlussfolgerungen zulassen schreibt der Artikel ganz klar. Zudem scheint mir ein menschlicher Unfall in einem Labor nicht böser zu sein als Wildtierhandel oder Zurückdrängen von Wildtieren durch Lebensraumvereinnahmung.

    Ich meinte nicht die Experten. Ich meinte, dass viele Laien daran glauben wollen. Viele sehen hinter allem einen Plan, es kann doch nicht nur Zufall sein (und die Natur ist immer gut).

    Die Thesen sind absolut nicht neu, sie werden seit knapp einem Jahr alle 2, 3 Monate behauptet, aber belegt wurde bisher absolut nichts. Auch die Erkenntnisse des amerikanischen Geheimdienst habe ich längst gelesen. Ja, es ist möglich. Aber im Hinterland von Wuhan brach die Krankheit vermutlich früher aus als in Wuhan (darauf wurde behauptet, dass die Labormitarbeiter es dort hin gebracht hätten, um zu vertuschen). 3 Mitarbeiter können sich gegenseitig in der Pause oder auf der Fahrt ins Labor angesteckt haben oder sie hatten zufälligerweise die selbe Marktfrau. Im November war die Krankheit sicher schon verbreitet. Die Schlagzeile vom Spiegel ist nur verkaufsfördernd (und das regt mich auf).

    Auch die Labore mit Krankheitserregern sind nicht so selten. Kaum ein Land verzichtet darauf. Ich habe z. B. nie verstanden, dass die Pocken im Labor immer noch existieren.

    Damit klar ist, ich bin für vorurteilsfreies Forschen nach Ursachen und das hat China im Februar als das Expertenteam von WHO da war, verhindert. Aber es gibt viele denkbare Gründe (z. B. verspätetes Melden an die WHO) auch dafür. Und es geht auch um viel Geld (China versucht z. B. durch Impfung die nicht-westliche Welt zu kaufen. Wenn sie als "Übeltäter" dastehen, kostet es sie Milliarden.)

    Ich bin aber gegen diese Schlagzeilen, die neue Erkenntnisse vortäuschen, die es nicht gibt.

    OT

    Für mich ist Corona vielleicht "die geheime Rache des Marderhundes". Er steht neben Schuppentier u. a. im Verdacht. Er wird brutal für unsere Fellkragen an Winterjacken, für die Bommel an Pudelmützen und anderen nicht notwendigen Accessoires erschlagen bzw. bei lebendigem Leib gehäutet. Es passiert millionenfach und kaum jemand weiß es. Dazu müssen Mensch und Tier in China viel zu eng zusammen leben.

    Wenn ein "Kunstfell" an einer billigen Jacke gut aussieht, ist es vermutlich echter Marderhund. Das ist billiger als gut aussehendes Kunstfell. Es wird regelmäßig berichtet, dass bei Überprüfungen von 20€-Jacken fast immer Marderhund ist und nicht Plüsch (auch wenn anders ausgezeichnet). Überprüfen kann man es nur, wenn man eine kleine Menge anzündet (Kunststoff schmilzt und riecht anders als Haare), aber das geht erst nach dem Kauf. Sehen kann man es nur, wenn das Fell nicht zu dicht ist (gewebtes Tuch oder "Gänsehaut" am "Boden" des Fells). Mir ist es in Geschäften noch nie gelungen und deshalb verzichte ich seit Jahren komplett, wenn ich nicht 100 % sicher bin (ich habe tatsächlich mit Erlaubnis einmal eine kleine Menge (mit Schere vorsichtig herausgeschnitten) verbrennen dürfen. Die Jacke war teurer und das Fell tatsächlich Plüsch, ich habe die Jacke dann gekauft).

    Ich warne meine Schüler daher im Sommer und Herbst vor. (Im Winter traue ich mich nicht, wir haben arme Schüler, die stolz auf ihre neuen Jacken sind.)

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