Beiträge von Kris24

    ich zitiere die Zeit

    Polizei Dortmund verbietet Demo von Impfgegnern

    Die Polizei Dortmund hat eine für Sonntag angekündigte Versammlung von Impfgegnern verboten. Die Ereignisse in Kassel sowie Verstöße bei vorherigen Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen in Dresden und Berlin haben zu der Entscheidung geführt, wie die Polizei mitteilte. Die jüngsten Geschehnisse ließen darauf schließen, dass eine friedliche Meinungsäußerung nicht das Ziel der Bewegung sei. Auch geht die Polizei davon aus, dass aktuelle Hygienemaßnahmen nicht eingehalten würden.

    dagegen kann man gerichtlich vorgehen, in letzter Zeit oft nicht erfolgreich, weil Polizei, Stadt etc. obiges erfolgreich begründen (und wenn man dann trotzdem demonstriert ...)

    Auch hier gerne nochmal: Eine Demo wird angemeldet und nicht genehmigt!

    Ein Demonstration ist durch das recht auf freie Meinungsäußerung sowie das Versammlungsrecht gedeckt. Das ist ein Grundrecht und muss nicht genehmigt werden!

    Anmelden = Ich teile der zuständigen Ordnungsbehörde mit, wann und wo ich demonstriere und wieviele Teilnehmer ich erwarte.

    Genehmigen = Ich frage um Erlaubnis demonstrieren zu dürfen. (die brauche ich nicht, weil Grundrecht)

    Okay, aber sie waren verboten worden (nur an 2 konkreten Orten nicht), ich wollte es positiv formulieren, also nicht verboten statt genehmigen wäre richtig.

    Die auflagen werden nach der Anmeldung einer Demo den Demo-Veranstaltern offiziell durch die zuständige Ordnungsbehörde mitgeteilt.

    Da weiss man vorher/außerhalb dieses Bescheids gar nix.

    Also Abstand halten ist nicht neu (und Maske wurde auch bei vorhergehenden Demos verlangt und von den Demoteilnehmern immer abgelehnt, das wussten alle).

    Hier kommt hinzu, die meisten Demos waren noch nicht einmal genehmigt.

    Dazu https://m.tagesspiegel.de/gesellschaft/p…s.google.com%2F

    Zitate daraus

    Obwohl nur zwei Versammlungen an der Schwanenwiese und dem Platz der Deutschen Einheit mit strengen Teilnehmerbeschränkungen erlaubt waren, zogen die Teilnehmer auch durch die Innenstadt.

    ...

    Immer wieder zogen illegale, nicht zugelassene Demonstrationszüge mit teils mehreren tausend Teilnehmern polizeilich unbegleitet durch die Straßen der Documenta-Stadt. Dabei wurden gerichtliche Auflagen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie das Abstand halten massiv verletzt.

    Dem Tagesspiegel berichtete ein Polizeisprecher in den Nachmittagsstunden von einer „unklaren Lage“. An mehreren Stellen versuchten „Querdenker“ immer wieder Polizeiketten zu durchbrechen. Beamte setzten daraufhin Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Auch ein Wasserwerfer kam kurzzeitig zum Einsatz.


    ...

    Demonstriert werden durfte laut Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) vom Freitag nur auf dem Messegelände Schwanenwiese mit bis zu 5000 Teilnehmern und dem angrenzenden Platz der Deutschen Einheit mit maximal 1000 Menschen. Es gelten weitere Auflagen wie das Tragen einer medizinischen Maske als auch ein Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen den einzelnen Teilnehmern.

    wenn es eine Mutation ist, möglicherweise ja (vor Mittwoch hat unsere SL gesagt, sicher, sie steht im engen Kontakt mit unserem Gesundheitsamt). Entscheiden tut das Gesundheitsamt.

    Bei Urform wurde bei FFP2 normalerweise auf Quarantäne verzichtet.

    Hallo,

    wie sieht denn die aktuelle Quarantäne Regelung (BaWü) aus?

    Ich befürchte, die Osterferien in Quarantäne zu verbringen bei den steigenden Zahlen.

    Das ist furchtbar!

    LG Mark

    Wurde letzten Mittwoch nach Urteil in Mannheim geändert. Angehörige von Kontakt 1-Personen von Virusmutation müssen nicht mehr unbedingt 14 Tage in Quarantäne . Sonst bleibt alles, was möchtest du wissen?

    (Ist zwar wieder mal nicht sinnvoll wie andere Urteile, weil schon längst festgestellt wurde, dass ein positiver Mutationsfall in der Familie Infektion von allen bedeutet, war bei der Urform nicht so. Jetzt stecken halt Angehörige andere an, bevor sie selbst positiv getestet werden. )

    Also bei uns sind die Räume für die 12 sehr groß - bestehen aus meistens drei Einzelräumen, die im Normalfall mit Schiebeelementen abgetrennt sind - alle Räume haben Fassadenlüftungsanlagen, wir tragen durchgängig Maske (Lehrer mind. medizinisch) und lüften nach 20 min (unsere Sekretärinnen erinnern per Gong).
    Die 5 - 11 sind im Wechsel da und das täglich, der Unterricht wird für die Heimgruppe (wenn sinnvoll) nach Hause gestreamt - klappt klasse. Bei Kunst war ich begeistert, die bekamen z.B. ihre Blätter und Materialien mit (für daheim) und haben zum einen dann in der Schule gezeichnet und daheim - der Lehrer zeichnet am Tablet und erklärt.

    Auch eigene Versuche klappten - wenn daheim die Haushaltsmaterialien nicht da waren, haben die Schüler in der Schule für die Kamera die Versuche gemacht - auch das geht problemlos.

    Ist zwar tierisch anstrengend alle Kanäle im Blick zu behalten - aber funktioniert erstaunlich gut.

    Bei uns nicht (und ich kenne auch keine Schule)..

    Und dank einzelner positiven Beispiele wie bei euch müssen alle anderen Schulen von oben vorhalten lassen, dass sie versagen. Unser Schulgebäude ist über 100 Jahre alt und für viel weniger Schüler gedacht. Die Leitungen sind alt, die Stadt arm, zugesagtes wird aus finanziellen Gründen verschoben. Und ich glaube nicht, dass es nur bei uns so ist.

    (Ich komme noch nicht einmal in meiner Hohlstunde in Moodle herein, um zu korrigieren, wenn noch ein paar Schüler (Notbetreuung Klasse 7) oder Kollegen ins Internet wollen. VK ist noch nicht einmal am Nachmittag möglich, alles unendlich oft von vielen Kollegen probiert.)

    Habe ich dir doch gerade oben einige Beispiele aufgeführt, da hast du gesagt über die willst du nicht reden ;)

    du sprachst von Bundesländern nicht von einzelnen Schulen, die habe ich auch genannt (Quarantäne, zu hohe Inzidenzzahl vor Ort), sobald letztere sinken ist die einzelne Schule wieder offen

    Anfang war, warum in fast allen Bundesländern nur Kollegen an weiterführenden Schulen nicht geimpft werden, auch da geht es nicht um einzelne Schule (es fehlt immer noch die Bundesländer, die komplett z. B. alle Gymnasien geschlossen haben, wo alle Gymnasiallehrer im Fernunterricht sind)

    Ja und ich sagte, die weiterführenden Schulen sind in einigen Bundesländern noch gar nicht offen ;)

    Und dabei bleibe ich auch.

    Aber ja, einige Bundesländer haben ja auch schon angekündigt, dass wenn die weiterführenden Schulen als erstes wieder in Distanz gehen.

    Dann müssten aber aktuell in allen Bundesländern wohl die Schulen auch die Grundschulen schließen, denn es sind doch eigentlich noch nirgends alle Lehrer komplett geimpft.

    Dann nenne mir die diversen Bundesländer.

    Bei uns sind aktuell alle Schüler (ab 5.) im Wechselunterricht, die Q12 in großen Räumen komplett.

    Das wäre mir lieber, aber es sollte lt. Eisenmann kein Wechselunterricht bei den 5./6. geben und weil die 11 und 12 auch da sind, gibt es keinen Platz mehr für 7 - 10. (Und leider habe ich erst ab 18 Uhr oder am Wochenende für sie Zeit, weil meine Schule immer noch keine Glasfaserkabel hat.)

    (Das lustige ist, da die Klassen in 2 Räume aufgeteilt sind, gibt es jetzt nur noch Aufgaben aus dem Buch oder Arbeitsblätter. Im Distanzunterricht war mehr Abwechslung (Erklärvideos, VK, Gruppenarbeit). Über diesen Irrsinn diskutieren wir im Lehrerzimmer, aber außerhalb ist alles wieder okay.)

    Nein, Abschlussklassen durften freiwillig zurück sein, aktuell sind nur 10-13 verpflichtend zurück und auch das nur im Wechselmodell mit halben Klassen.

    1-6 ist freiwillig im Wechselmodell zurück 7-9 komplett in Distanz in Berlin.
    Bayern z.B. hat ja je nach Landkreis gar keine Schulen auf und das ohne Quarantäne z.B. NRW hat auch gerade wieder einige zu usw.

    Und ich meine das auch noch aus noch mehr Bundesländern gehört zu haben, dass nicht alle zurück sind.

    Und schon gar nicht in voller Klassenstärke, das ist wohl eher die Ausnahme.

    in Baden-Württemberg dürfen seit einem Jahr alle freiwillig (es nehmen aber weniger als 1 % in Anspruch) und ich schrieb von hoher Inzidenzzahl und dachte an Bayern, teilweise Osten, seit neuestem NRW (verstehe dich nicht)

    Ich möchte jetzt nicht nur über Berlin bzw. Brandenburg und Baden-Württemberg diskutieren, mein 1. Kommentar hatte ein anderes Thema nämlich impfen von Erziehern und Förder- und Grundschullehrer..

    Ich wiederhole

    Mein Gedanke war, dass beim nächsten Mal nur weiterführende Schulen geschlossen werden. (An Eltern, die sich infizieren können, denkt noch niemand. )


    Also Schule bleibt geöffnet, wenn die Lehrer geimpft sind (aus Ländersicht).

    Naja, aber Klasse 7-9 ist eben nicht überall zurück (und 5(6 ist bei uns Primarschule ;) )

    Aber nur bei euch. Deutschland ist größer (und Abschlussklassen sind bei euch auch zurück, dann gibt es nur geschlossene Schulen wg. Quarantäne oder zu hoher Inzidenzzahl). Bei uns sind Klasse 5, 6, 11 und 12 komplett anwesend (Wechselunterricht war für 5 und 6 bis letzte Woche verboten, ab morgen erlaubt, aber viele SL ändern so kurzfristig nicht zum 3. Mal. Bei uns kommen 4 Jahrgänge komplett, der Lehrer wechselt den Raum. )

    Mich beschleicht das Gefühl, dass die Entscheidung der Polizei bei Demonstrationen mit Teilnehmer*innen anderer politischer Couleur anders ausgefallen wäre.

    Es waren einfach viel zu wenige Polizisten, weil die Führung glaubte, dass zu verbotenen Demos niemand kommt und bei der anderen nur die 5000 erlaubten.

    (Dass die Führung das nach knapp einem Jahr immer noch glaubt, liegt vielleicht wirklich an der politischen Colour. Als einfacher Polizist in Unterzahl würde ich mich auch schützen wollen. )

    Hätte die Polizei in Kassel eskalieren sollen?

    Habe gerade mal das Wetter für gestern in Kassel angeschaut. Das ging wohl etwas Wind. Es sollten sich also keine sesshaften Aerosole gebildet haben.

    Seßhafte Aerosole sind bei so wenig Abstand nicht notwendig. Zumal bei der britischen Mutation viel weniger Virus für eine Infektion als bei der Mutation vor Weihnachten bei der Demo in Leipzig notwendig sind (da hat es wohl einige erwischt. Aber ein richtiger Querdenker behauptet noch auf der Intensivstation, dass es nur eine Lungenentzündung sei.)

    Ich denke, dass nach Ostern damit argumentiert wird, dass die "Alten" geimpft sind und deren Risiko zu sterben deutlich höher ist als von jüngeren, gesunden Menschen und dass diesbezüglich abgewogen werden musste. Ich sehe die Schulen weiterhin offen, auch bei hohen Inzidenzen. Wenns gut für uns läuft, springt ggf. eine frühere Impfpriorisierung für uns Lehrerinnen und Lehrer raus.

    Das Argument gilt aktuell also vor Ostern. Aber inzwischen steigt wieder die Intensivbettenbelegung mit jüngeren (bei uns aktuell zwischen 22 und 78 Jahren, der Schwerpunkt liegt zwischen 50 und 60). Jüngere liegen länger auf der Intensivstation (Gefahr der Überfüllung) und leider sterben auch viele von ihnen, wenn sie beatmet werden müssen. Ich fürchte, wenn morgen keine sinnvolle Maßnahme beschlossen wird (ich gehe nur von Placebomaßnahmen aus), bleibt nach Ostern nichts anderes übrig.

    (Bei uns stellen Kinder inzwischen die Gruppe mit den höchsten Inzidenzzahlen, gefolgt von der Altersgruppe ihrer Eltern. Und bei uns werden Kinder noch kaum getestet (erst wenn sie oder ihre Erzieher Symptome zeigen).)

    Bevor es zu sehr ins OT geht: Ich kann versprechen, dass ich hier nur positive Kosebegriffe verwenden würde. Solche, die ich negativ oder gar beleidigend finde, werden gegenüber anderen Usern nicht kommen. Ich möchte mir einen gewissen Grad Intuitivität und Spontanität in der Unterhaltung bewahren, aber ich denke, dass sie weder inflationär kommen werden, noch in unpassenden Kontexten.

    Schatzi ist von Fremden sexuell übergriffig bzw. sehr überheblich (wenn einem die Argumente ausgehen, greifen manche zu solchen Worten, kenne ich von meinen nicht so sprachbegabten Schülern).

    Es ist auf jeden Fall sehr negativ, du verwendest es zumindest zum 2. Mal (und das sagt viel über dich aus).

    Ich kenne halt leider persönlich bislang recht normale Menschen, die zwar selbst nicht auf Demos gehen, aber die Ideen dahinter gutheißen und finden, dass alles übertrieben ist, der Grippevergleich, das Impfthema etc. pp. die kann man 100 mal mit Reichsbürgern in einen Sack stecken, es bringt halt nur nichts. Mir geht's nicht mal um ein "wir müssen allen zuhören" weil ich am eigenen Leib gerade merke, dass das nicht funktioniert, sondern ich weiß einfach nicht, wie ein Zusammenleben weiter wie vorher funktionieren soll. Oder meinst du, dass sich das Problem erledigt, wenn nur genug geimpft sind? Der BioNTechef sagt ja, ab Herbst sei alles im Griff. Ich fürchte trotzdem um Gräben, die bleiben. Aber vielleicht sehe ich wieder mal alles zu schwarz.

    Die Gräben waren schon vorher da, Corona ist nur ein Vergrößerungsglas (du hast es, glaube ich, mal ähnlich ausgedrückt). Ich fürchte daher, dass es auch nicht nach Corona verschwindet (es wird vielleicht nur unsichtbarer).

    Woran es liegt? Ich denke, dass keine Politik es hätte verhindern können. Erziehung mehr zur Gemeinschaft statt zur Selbstverwirklichung (wie will man das steuern)? Ich weiß es nicht.

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