Witzig, hat sich irgendwer von euch jemals darüber Gedanken gemacht, welchen Impfstoff er gegen Tetanus oder MMR bekommt? Es war mir bislang egal und es ist mir auch bei COVID egal. Als ob man plötzlich die Qualität der Präparate beurteilen könnte
Meine Mutter hat mich mal wegen div. Gürtelrosenimpfstofftypen gefragt. Da gab es bis vor 2 Jahren (?) unterschiedliche (ich konnte sie auch nur mithilfe von Google "beraten". Aber sie hat dann dem Arzt (mit meiner Information) vertraut und nicht einer Apothekerin. Später hat sich der Tipp vom Arzt durchgesetzt (war also vermutlich die richtige Entscheidung). Ich hatte dieses Jahr bzgl. Grippeimpfung auch gefragt.
Ich versuche mich vorher schon zu informieren und stelle dann evtl. die eine oder andere Frage. Bisher wurde mir von Ärzten immer ausführlich geantwortet und ich hatte Vertrauen.
Nein, bei Sars-CoV2 ist es mir nicht egal. Ich schrieb schon auf der 1. Seite ich würde warten, wenn mein bevorzugter der 2. wäre (bevorzugt BioNTech und jetzt auch Moderna, AstraZeneca bedeutet für den einzelnen 6mal höhere Schutzlosigkeit). Ich trage ja auch FFP2 und nicht nur eine OP-Maske. Und wenn selbst symptomlos Erkrankte später schwere Langzeitschäden haben (gestern kam ein Fall von 2 Profieishockeyspielern, bei denen erst durch eine Routinekontrolle Wochen später Herzrhythmusstörung festgestellt wurde), dann will ich auch nicht leicht an Covid-19 erkranken.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob zeitnah eine 2. Impfung mit einem anderen Impfstoff möglich ist? Ich könnte mir Komplikationen vorstellen. Deshalb trage ich lieber etwas länger FFP2 und hoffe, dass ich BioNTech oder Moderna erhalten kann
(Natürlich kann es sein, dass mit späteren Wissen die Entscheidung falsch war. Aber das sehe ich pragmatisch, ich informiere mich jetzt so gut ich kann und entscheide jetzt.)