Beiträge von Kris24

    Ramelow appelliert an die Klinikmitarbeiter.


    https://m.tagesspiegel.de/politik/schick…s.google.com%2F

    (Ich würde mich sofort impfen lassen, so zahlreich wie dieser Impfstoff getestet wurde, wurde bisher selten. Normalerweise stehen nämlich Freiwillige nicht Schlange. Und auch sonst kann es Langzeitschäden geben (und Covid-19 gibt sogar sicher bzw. häufig welche (Studien über Mikrothrombosen usw.))

    In Baden-Württemberg sind aber die Termine für ü80 ausgebucht (und unsere Krankenhäuser müssen vorher den Bedarf melden). Thüringen handhabt es anscheinend anders.

    Meine Schwester hat ihre Abschlussarbeiten an der Uni auch noch mit Schreibmaschine getippt. Der neuste Schrei damals: elektrisch mit Display, da konnte man die aktuellen paar Wörter sehen und noch korrigieren. War allerdings ein Fehler auf der Seite, musste man alles noch mal tippen. Korrekturband gab's zwar auch, aber eher nur für Hausarbeiten. Und den ganzen Text, die ganze Gliederung musste man ja vorher von Hand schreiben...

    Eigentlich hat sich echt ne Menge getan in den letzten 30 Jahren...

    Ich habe auf einer Schreibmaschine tippen gelernt. Es wurden immer zwei Zeilen gespeichert, man las kurz Korrektur und drückte dann eine Taste für den Druck.

    Zuhause habe ich auf einer alten geübt, wenn ich zu schnell war, haben sich die "Hebel an denen die Buchstaben hingen" (keine Ahnung, wie das korrekt heißt), ineinander verklemmt (und man musste sehr viel Druck ausüben, konnte die Finger zwischen den Tasten einklemmen).

    Ich erinnere mich auch noch an Disketten größer als LPs (8 Zoll, extrem labberig, ich trug sie auf zwei ausgestreckten Armen, später gab es dann 5,25 bzw. 3,5). Zum ersten Mal am PC saß ich in der Schule 1981 (6 Geräte für die gesamte Schule, nur die 12 besten jedes Jahrgangs durften an einer AG teilnehmen) .

    Ergänzung

    Meine 1. Staatsexamensarbeit durfte ich in der Nacht im Büro meiner Mutter ausdrucken. Jede meiner Seiten war auf einer Diskette und der Ausdruck pro Diskette dauerte zwischen 10 Minuten und einer Stunde (insgesamt 3 Nächte mit je 15 Stunden).

    Ja, Präsensunterricht wäre für die 10er und die 9Gler möglich.

    Was mit den andern ist, ist mir gerade nicht klar, bzw. mir ist nicht klar, ob wir Onlineunterricht machen müssen oder lediglich Aufgaben online stellen.

    Falls wir durchgehend Onlineunterricht machen müssen, habe ich die A..karte gezogen, denn ich habe dieses Jahr so viele unterschiedliche Jahrgangsstufen, dass ich den Onlineunterricht von der Schule aus machen müsste, wenn die 10er und 9Gler vor Ort sind. Und das wäre nächste Woche kinderbetreuungsmäßig der Gau.

    Na ja, wir werden sehen...

    Warten wir mal ab, was die Schulleitung schreibt, wenn das Ministerium geschrieben hat.

    Das wurde schon oft gesagt. Onlineunterricht (eigentlich heißt es immer Fern- oder Distanzunterricht) kann auch bedeuten, Aufgaben hochzuladen und zu korrigieren. Es geht oft nicht anders. Viele meiner Schüler müssen sich ein Gerät teilen (mit festen Terminen kaum möglich), nicht überall ist Internet schnell genug (bei uns geht es oft nur ohne Bild oder mit einem Teil der Klasse), in meiner Schule fehlte bisher das Glasfaserkabel (soll jetzt kommen).

    Und es ist noch nicht gesagt, ob Abschlussklassen wirklich alle kommen. Vor den Pfingstferien waren es bei uns nur die Prüfungsfächer (inkl. neuen Stundenplan für 5 Wochen, ich habe 2 Leistungskurse, bin auch gespannt).

    ich korrigiere heute den ganzen Tag die Woche Fernunterricht vor Weihnachten meines 2. Leistungskurses (den 1. hatte ich noch vor Weihnachten korrigiert). Nur eine Schülerin hat nichts abgegeben (fehlt auch im Unterricht oft unentschuldigt), alle anderen haben die Aufgaben sehr ausführlich beantwortet. Es war neuer anspruchsvoller Lehrstoff, den sie mit meiner Unterstützung selbst erarbeitet haben (und hoffentlich daher gut behalten werden.)

    Nebenher überlege ich die ganze Zeit, welche Themen ich wie aufbereitet bearbeiten lasse. Moodle hat bei uns vor Weihnachten mit den Kursstufe gut geklappt. Leider wissen wir nicht, wie es läuft, wenn alle darauf zurück greifen (alleine deshalb war die Ferienregel vor Weihnachten schlecht).

    Für Lindbergh

    Şahins Aufgabe ist, Fragen zu beantworten und neue Produktionsanlagen, wenn möglich, zu organisieren (und das tut er, es gibt viele Gespräche und Ende Januar will er Ergebnisse mitteilen).

    In der Produktion läuft vieles automatisch und ein "Fremder" hält sogar auf. (Das ist Arbeitsteilung seit der Steinzeit. )

    Zeit berichtet über das impfen europaweit und die Probleme vor Ort. https://www.zeit.de/politik/auslan…toff-jens-spahn

    Für mich neu war, ich zitiere

    Als "besserwisserisch und naseweis" weist etwa Sven Giegold, Sprecher der deutschen Grünen im Europa-Parlament, die Kritik Söders zurück. Was Söder heute als bürokratische Vorgehensweise kritisiere, nämlich das Versäumnis der EU ähnlich groß wie die USA Impfstoffe einzukaufen, sei in Wirklichkeit von den nationalen EU-Regierungen vorgegeben gewesen. "Die EU-Kommission kann nur so viel ausgeben, wie ihr zugebilligt wird, das waren 2,8 Milliarden Euro für die Impfstoffe", sagt Giegold gegenüber ZEIT ONLINE.

    (Zitatende)

    Wenn das stimmt, 2,8 Milliarden reichen natürlich nur für den billigsten Impfstoff.

    Klingt für mich auch logisch. Allerdings scheint das Impfen eher nicht so schnell vonstatten zu gehen...

    Es geht nach Plan. In Baden-Württemberg sollen Ende des Monats alle Pflegeheimbewohner die 1. Impfung haben und Mitte Februar die 2. (und das hat Vorrang, was übrig ist, geht an die 9 zentralen Impfzentren und ab Mitte/ Ende des Monats hoffentlich an die regionalen. (Diskutieren lässt sich, ob jetzt eine 2. Impfdose reserviert werden muss, es ist Empfehlung der STIKO. Ich würde lieber gleich alles verimpft sehen (es wird schon rechtzeitig Nachschub kommen). Deshalb wird nur die Hälfte der vorhandenen verimpft.)

    Es werden bei uns (Baden-Württemberg) auch fast alle Pflegeheimbewohner geimpft (konkret weiß ich von einem, bei denen 142 von 158 geimpft wurden). In meinem Landkreis sind jeden Tag 2 - 3 Pflegeheime dran. Danach sollen die mobilen Dienste Seniorentreffs etc. anfahren.

    In einigen anderen Bundesländern ist es ähnlich (teilweise werden regionale Impfzentren erst im Februar geöffnet). Von Thüringen kam gestern ein Bericht im Fernsehen, dass es Probleme gibt, weil verschiedene Pflegeheime unter Quaratäne stehen. Vielleicht erklärt das die niedrigeren Zahlen?

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