Meine Schwester hat ihre Abschlussarbeiten an der Uni auch noch mit Schreibmaschine getippt. Der neuste Schrei damals: elektrisch mit Display, da konnte man die aktuellen paar Wörter sehen und noch korrigieren. War allerdings ein Fehler auf der Seite, musste man alles noch mal tippen. Korrekturband gab's zwar auch, aber eher nur für Hausarbeiten. Und den ganzen Text, die ganze Gliederung musste man ja vorher von Hand schreiben...
Eigentlich hat sich echt ne Menge getan in den letzten 30 Jahren...
Ich habe auf einer Schreibmaschine tippen gelernt. Es wurden immer zwei Zeilen gespeichert, man las kurz Korrektur und drückte dann eine Taste für den Druck.
Zuhause habe ich auf einer alten geübt, wenn ich zu schnell war, haben sich die "Hebel an denen die Buchstaben hingen" (keine Ahnung, wie das korrekt heißt), ineinander verklemmt (und man musste sehr viel Druck ausüben, konnte die Finger zwischen den Tasten einklemmen).
Ich erinnere mich auch noch an Disketten größer als LPs (8 Zoll, extrem labberig, ich trug sie auf zwei ausgestreckten Armen, später gab es dann 5,25 bzw. 3,5). Zum ersten Mal am PC saß ich in der Schule 1981 (6 Geräte für die gesamte Schule, nur die 12 besten jedes Jahrgangs durften an einer AG teilnehmen) .
Ergänzung
Meine 1. Staatsexamensarbeit durfte ich in der Nacht im Büro meiner Mutter ausdrucken. Jede meiner Seiten war auf einer Diskette und der Ausdruck pro Diskette dauerte zwischen 10 Minuten und einer Stunde (insgesamt 3 Nächte mit je 15 Stunden).