Beiträge von Kris24

    das kommt bei mir dazu, AstraZeneca wird in Italien und Belgien bereits ab 55 nicht mehr verimpft, weil die Studienteilnehmer bei AstraZeneca unter 55 waren (wieso Deutschland auf 65 kommt, ist nicht nachvollziehbar. Entweder ist das Alter egal (EU, WHO) oder es gibt zu wenig Erkenntnisse (dann aber ab 55). Ich bin Mitte 50, ich weiß es nicht).

    Wenn Baden-Württemberg wirklich alle Lehrer vorziehen sollte (wenn das überhaupt ein Bundesland entscheiden darf), dann müsste man ganz schnell sein, sonst wird es auch dauern (Gruppe 2 ist groß). Unter 3 Monate Differenz lohnt es sich meiner Meinung nach nicht und die südafrikanische Mutation ist bereits in unserem Landkreis. Bin ich überhaupt geschützt, ich kann dann nicht mehr im Juli BioNTech wählen (frühestens im Winter, wenn alle dran waren).

    Ich warte ab, tendiere aber aktuell zum warten auf BioNTech (ob Juli oder August ist mir egal, Juni wäre schön).

    Sind wir mal ganz ehrlich: Der 0815-Bürger hat doch keine Ahnung, was jetzt welchen Impfstoff ausmacht. Was ihr da gerade diskutiert, geht an der Lebenswelt der allermeisten Deutschen vorbei.

    Inzwischen schon. Lt. Umfrage (gestern hier verlinkt) wollen nur 3 % AstraZeneca. 40 % lehnen es komplett ab. Die Medien haben in den letzten 2 Wochen sicher dazu beigetragen. Immerhin will jetzt fast jeder BioNTech ("was so umkämpft ist, muss gut sein"). Die frühere Zurückhaltung ist kleiner geworden.

    Einige werden aber durchrechnen und wenn ich ein halbes Jahr früher mit AstraZeneca dran wäre, würde ich es vermutlich auch machen. (Bei unter 3 Monaten für mich vermutlich nicht).

    Nein. Das Land hat ein Überangebot an AZ. Einerseits sicherlich weil einige den Impfstoff nicht wollen; andererseits weil er für >65 Jährige nicht angewendet wird. Dann macht es Sinn andere Gruppen vorzuziehen.

    Ich wohne auch in Baden-Württemberg, ich habe Lucha vorher gehört. Es wird Gruppe 2 vorgezogen, da hinein sollen zusätzlich Erzieher und Grundschullehrer (zu all den Polizisten und Ärzten, Trisonomie 21, Pfleger usw. In Gruppe 2 sind sehr viele unter 65.

    Also kurz

    Gruppe 2 fängt früher an, weil nicht genug aus Gruppe 1 AstraZeneca wollen. Gruppe 2 wird also vorgezogen (momentan noch völlig ohne Lehrer)

    Erzieher und Grundschullehrer sollen neu in Gruppe 2 (soll morgen diskutiert werden). Alle anderen bleiben aktuell noch in Gruppe 3, warten wir den Montag ab, es hat sich schon so viel geändert. Und wenn alle Lehrer in Gruppe 2 landen, überlege ich weiter.

    Ich habe gesagt ab Juni. Wenn alle Biontech wollen wird sich das lange hinziehen.

    Das ganze ist ja eine persönliche Entscheidung. Wenn du dich im Juni infiziert, wäre es sicherlich besser jetzt AZ zu nehmen. Wenn du sagst ich habe die nächsten sechs Monate sowieso kaum Risiko, mag das Warten die bessere Option zu sein. Nur wie gesagt, es kann dir keiner sagen, ob du nun im Juli, August oder vielleicht erst im Oktober die Chance hast.

    Man muss also überlegen, wie wichtig einem selber ein frühzeitig Schutz ist. Dazu stellt sich sicherlich die Frage, wie gut man privat Kontakte reduzieren kann und will und wie gut das in der Schule klappt. Dazu natürlich noch Komfortfragen, ob man z.B. im Sommer im Urlaub fliegen will oder ähnliches.

    Jetzt bekomme ich kein AstraZeneca, es fehlen noch komplette Kliniken (und bei uns gab es zwar Aufregung, aber über 90 % lassen sich impfen. Erzieher und Grundschullehrer über 60 Jahre sollen zuerst dran kommen, in Gruppe 2 sind auch Polizisten, Ärzte u.a. Es wird also für die meisten April-Mai, wenn sie überhaupt in die 2. Gruppe kommen (weiterführende Schulen momentan noch nicht). Im Juni habe ich Pfingstferien, davor Osterferien, dazwischen Abitur, AstraZeneca schützt mich vielleicht 2 Wochen Schule besser (ich habe für mich durchgerechnet). Die Gefahr mich jetzt zu infizieren oder im Herbst ist vermutlich größer. (Ich möchte kommenden Winter geschützt sein.)

    Schon witzig, vor wenigen Tagen wurde sich noch über die Impfvordrängler aufgeregt und jetzt sind schon Impftermine frei...

    Die Impfvordrängler haben aber alle BioNTech bekommen, bei AstraZeneca wollte noch niemand sich vordrängeln. (Von daher verstehe ich die Aufregung sehr gut, diese Impfvordrängler lehnten AstraZeneca auch ab.)

    Hast du die über 65jährigen aus Impfgruppe 3 auch mitgerechnet? Weiterhin ist ja nicht die Frage, wann Lehrer dran kommen. Momentan gibt es ja zwei verschiedene Reihenfolgen einmal für AZ und einmal für Biontech und co.. Und wird sicherlich nicht die Lehrer Biontech anbieten solange es noch ältere gibt, die darauf angewiesen sind und AZ in den Lagern liegt. Außerdem setzt du voraus, dass man dann überhaupt eine freie Impfstoffwahl anbietet. Was machst du, wenn die Bundesregierung das erst im August freigibt?

    Aber selbst nach deinen Zahlen ist vollkommen unrealistisch als Lehrer im April regulär an Biontech zu kommen. Ich bleibe dabei. Für die meisten Lehrkräfte gibt es die Chance frühestens Mitte Juni. Vielleicht auch erst im Juli oder August.

    Aber Mitte Juni (ich gehe sogar von Juli aus) BioNTech ist besser als April/ Mai AstraZeneca. Denn bei BioNTech habe ich mit 1. Impfung fast schon den Wirkungsgrad wie AstraZeneca mit 2 (und da muss ich 12 Wochen auf den 2. Impftermin warten, wird also auch Juli/August). Bei BioNTech erhält man die 2. aktuell nach 3 Wochen. Was anderes ist es, wenn man mit AstraZeneca Februar/ Anfang März dran ist.

    Ich möchte nach den Sommerferien geschützt sein, bis dahin werde ich lüften soviel wie möglich (wir haben heute über 20 Grad) und FFP2 oder gar FFP3 tragen. Evtl, BioNTech nach AstraZeneca gibt es erst, wenn alle geimpft sind und das kann dann Winter werden.

    es funktioniert halt zeitlich nicht, von unserer Schule aus gehen vielleicht 3 Videokonferenzen gleichzeitig und darum streiten sich die Kinder der Notbetreuung.

    Ich kam vor Fastnacht in der Schule zwischen zwei Präsenzunterrichtsstunden noch nicht einmal in Moodle herein, um zu korrigieren, hochladen ging dann natürlich auch nicht (Problem ist nicht Moodle, von zu Hause klappt es bestens, es liegt an den fehlenden Glasfaserkabel). Also geht nicht von euren Schlaraffenlandschulen aus und werft anderen vor, sich zu drücken. Eine Videokonferenz bei den kleinen findet jetzt einmal die Woche nachmittags statt, bei den älteren finde ich keinen Termin, weil immer ein paar Schüler oder alle anderen Unterricht haben. Bei uns wird ab Klasse 5 zunehmend Profilfächer angeboten und kann von einem Spanischschüler nicht plötzlich französisch verlangen.

    Natürlich kann ich von 8 bis 18 Uhr unterrichten und samstags und Ferien auch (wie der Bremer Elternvertreter fordert), aber Leute seid ehrlich, seid ihr dann immer noch so präsent? Ich habe zweimal die Woche bis 18 Uhr Unterricht und Schüler und ich sind kaputt (obwohl es ein wirklich toller Leistungskurs ist). Wir müssen uns jedes Mal zwingen, uns zu konzentrieren. Wir arbeiten nicht am Fließband, wo doppelte Arbeitszeit vielleicht doppelte Leistung bedeutet (oder auch mehr Ausschuss), in der Schule funktioniert es nicht.

    (Ich habe es bei der Erhöhung der Deputatsstunden bemerkt. Von 23 auf 24 ging es bei mir noch ohne Probleme, von 24 auf 25 habe ich meine Arbeitsmethodik geändert (mehr Konserve, weniger an meine Schüler angepasste Materialien). Das geschah nicht bewusst, ich selbst habe es erst im Nachhinein bemerkt.)

    Plattenspieler die Sache mit den nicht-notwendigen OPs für Ältere hat Mißfelder in die Welt gesetzt. Spahn hat dem erst zugestimmt und als es Gegenwind für Mißfelder gab, hat er schnell die Meinung gewechselt.

    Ich denke, dass Lehrer und Erzieher mit AstraZeneca geimpft werden, sind doch jetzt schon 5 Mio Dosen auf Halde, weil sich nicht alle Mitarbeiter des medizinischen Systems damit impfen lassen. Finde ich übrigens vor der Gesellschaft sehr unsolidarisch, die Impfung mit AstraZeneca zu verweigern

    Sie liegen auch deshalb auf der Halde, weil die Anmeldungen erst anlaufen.

    In unserem Impfzentrum geht es erst nächste Woche los, der Arbeitgeber muss die Tätigkeit bescheinigen (Personalausweis reicht nicht, wie bei den über 80jährigen), man fing erst nach Zulassung an.

    Und 5 Millionen soll im 1. Quartal geliefert werden, aktuell sind es weniger als 2 Millionen (1,6 Mio., wenn ich richtig gerechnet habe), die 1. Lieferung ist gerade 2 Wochen her und musste dann noch verteilt werden. Vor 1 Woche wurde hier in Krankenhäusern angefangen.

    Also nichts mit 5 Mio. auf Halde. Es sind weniger als 2 Millionen geliefert und das in den letzten Tagen.

    Du gehst allen Ernstes davon aus, dass die gesamte Bevölkerung Abstand hält, immer eine Maske trägt & die Infektionen einzig und alleine über Aerosole stattfinden? Es kann zwar nur ein Teil der Ausbrüche zugeordnet werden, aber von diesen ist ein großer Teil in privaten Haushalten oder im Arbeitsumfeld. Und da wird in den meisten Fällen weder Abstand gehalten noch eine Maske getragen.

    Und wer mal (auch schon vor Corona) in einem Pflegeheim war, wundert sich nicht wirklich, warum Krankheiten da so schnell übertragen werden.

    Und wie kommt das Virus in den Haushalt rein? Da wird es auch nur weiter gegeben. Und natürlich nimmt man an, wenn mehrere Familienmitglieder sich infizieren, dass sie sich gegenseitig angesteckt haben (muss aber auch nicht sein). Wenn im Klassenzimmer mehrere infiziert sind, wird ja von Kultusministern auch behauptet, die sei unabhängig voneinander geschehen (und selbst Kindern mit Symptomen wurde der Test verweigert, sie sollten einfach zu Hause bleiben, sie benötigen ja keine Krankschreibung und die Eltern können weiter arbeiten, übrigens problematisch, wenn später Langzeitschäden auftreten, auch das wurde schon berichtet. Es gibt eine neue Studie aus England, dass die häufiger vorkommt als gedacht. )


    Es gibt genug Studien, die die Verteilung der Viren über Aerosole im geschlossenen Raum zeigen, man hat sogar überprüft, ob sie z. B. in 8 Meter und längerer Zeit noch infektiös sind (sind sie). Wenn man länger im Raum ist, rettet dich noch nicht mal FFP2, sie reduziert ja nur die Virusmenge. Das wusste man letzten Sommer noch nicht so genau, inzwischen aber schon.

    Ich habe das Problem nicht verstanden.

    Während du in Präsenz stehst, machst du keinen Distanzunterricht.

    Dafür erhalten die SuS in Distanz Aufgaben, an denen sie in Distanz arbeiten können, die sie zur Präsenz wieder mitbringen.

    Bei täglichem Wechsel ist das der nächste Tag. Bei wöchentlichem Wechsel wäre ggf. zur Hälfte eine Hilfs-VK angeraten, ansonsten könnten sich die SuS doch sicher bei Fragen an euch wenden.

    Sollte jemand entdeckt haben, wie man Menschen, oder speziell Lehrkräfte, klonen kann, wäre ich durchaus interessiert, es zu lernen. Die KM fragen dann vielleicht auch in 20 Jahren, wenn Schule trotz Distanzlerntagen ihren Präsenzunterricht nicht mehr besetzt bekommen.

    Vielleicht weil du an der Grundschule bist?

    Vielleicht habe auch ich es falsch verstanden, aber an weiterführenden Schulen kehrt nur ein Teil in Präsenz zurück, die meisten Klassen bleiben in Distanzunterricht.

    Ich habe ja das ähnliche Problem, beide Leistungskurse sind Präsenz, alle jüngeren (Kl. 5 - 10) komplett in Distanz. Bei uns gibt es 2 Räume pro Kurs und der Lehrer wandert (ein Kollege meinte hier mal, man sei mehr auf dem Gang). Trotzdem fallen durch die Fahrzeit bei mehr Videokonferenzen weg. Die Distanzjahrgänge werden weniger gut betreut. Es gibt aber auch Schulen , die zwei Fächer koppeln. Dann unterrichtet der eine Kollege die eine Hälfte und der andere die andere Hälfte. Und nach der Stunde wird getauscht. Und prompt hat man in Präsenz doppelt so viele Stunden, während die Distanzklassen bleiben.

    Zum Glück sieht meine SL auch die Belastung der Kollegen und verteidigt uns gegenüber übergriffige Eltern.

    Spahn u.a. haben sich zur Kombination AstraZeneca und BioNTech u.ä. geäußert. Ich zitiere

    16.20 Uhr: Um den AstraZeneca-Impfstoff gibt es seit Wochen Diskussionen. Der Wirkstoff ist in Deutschland nur für unter 65-Jährige zugelassen. Grund für die schlechte Akzeptanz könnten jüngste Berichte über Nebenwirkungen und eine verringerte Wirksamkeit im Vergleich zu anderen Impfstoffen sein. In einer SPIEGEL-Umfrage gaben nur drei Prozent der Befragten an, sie würden den AstraZeneca-Impfstoff wählen, wenn sie die freie Wahl hätten. Und rund 40 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ihren Termin im Impfzentrum abzublasen, wenn ihre bevorzugte Marke nicht verfügbar ist.

    Bei einer Fragerunde mit Bürgern sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn jetzt, nach einer Immunisierung mit dem AstraZeneca-Impfstoff sei zu einem späteren Zeitpunkt eine Nachimpfung mit einem anderen Wirkstoff denkbar. Das sei »problemlos möglich«, falls etwa am Ende des Jahres alle Impfwilligen geimpft seien und noch Impfstoff verfügbar sei, so Spahn.

    Vor einigen Tagen hatte bereits Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, eine spätere Nachimpfung vorgeschlagen. »Man kann die Immunität, die man mit dem AstraZeneca-Impfstoff ausgelöst hat, ohne Probleme mit einem mRNA-Impfstoff später noch einmal verstärken.«

    Der Präsident des für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, schränkte allerdings ein, dass bislang noch nichts darüber bekannt sei, »ob man später dann einen anderen Impfstoff nehmen kann, um noch mal vielleicht in einem Jahr die entsprechende Schutzwirkung zu boosten«. Es hätten aber bereits klinische Studien dazu begonnen.

    (Zitatende) aus https://www.spiegel.de/wissenschaft/m…f8-d092144d0ab3

Werbung