Beiträge von Kris24

    in Baden-Württemberg wird grundsätzlich gleich der 2. Impfstoff reserviert, es werden also aktuell nur halb so viele geimpft wie möglich (andere Bundesländer handhaben es anders), man will halt sicher gehen, dass in 3 Wochen genug für die 2. Impfung vorhanden ist.

    Und weil momentan noch so wenig da ist, sind nur mobile Teams Richtung Pflegeheim unterwegs (bei uns wird sogar gesagt, welche Pflegeheime aktuell dran sind) und die 9 großen Zentren. Die ca. 40 Zentren in allen Landkreisen sollen wie geplant frühestens am 15. Januar aufmachen. Ich habe ja so ein kleines vor der Haustür, es könnte pro Tag 800 - 1000 impfen.

    Ergänzung

    In Niedersachsen wurde lt. Zeit prozentual tatsächlich viel weniger geimpft (knapp 5000 bzw. 0,06 %), in Mecklenburg-Vorpommern immerhin schon 0,71 %.

    Für Mathematik/Chemie

    wir hatten Wechselunterricht vor den Sommerferien und ich habe tatsächlich zweimal dasselbe unterrichtet (und kam fast genauso schnell vorwärts wie sonst, weil viel konzentrierter gearbeitet wurde, weil sich selbst stille Schüler beteiligten).

    Die Übungsphase lag fast komplett zu Hause, die Schüler sollten (vor den Sommerferien freiwillig, jetzt wäre es verpflichtend) mir ihre Aufgaben senden, ich habe im Unterricht keine Zeit mit ewig dauernden Kontrollen verloren, habe nur Fragen dazu beantwortet bzw. Fehler besprochen.

    Ergänzung

    Bei uns kann man aktuell noch nicht aus dem Schulgebäude streamen, da WLAN etc. zu "schwach", die Zeit die ich durch weniger Vorbereitung (zweimal dasselbe unterrichten) einsparte, habe ich in die Korrektur gesteckt.

    Deutschland hätte im August einfach 1 Mrd. Dosen auf eigene Rechnung bei Moderna/Biontech/Astrazenca ordern können, als diese drei vorne lagen, gegebenenfalls mit der Option die Liefermengen später an die EU ab zu treten, wenn man sich dort einigen kann. Das hätte Deutschland etwa 10 Mrd. € gekostet, etwa so viel, wie alleine die "November Hilfen". Die drei Hersteller hätten ihre Produktion entsprechend ausrichten können und wir hätten jetzt eine ganz andere Situation.

    Ein Einzelstaat kann kurzfristig Entscheidungen treffen. Dass die EU das nicht kann, sondern grundsätzlich in langwierigen Verhandlungen und Prozessen der Kompromissfindung arbeitet, ist ein Grundprinzip der europäischen Gemeinschaft und wirklich hinlänglich bekannt und bewiesen.

    Alles immer gemeinsam machen zu wollen und am Ende nichts vernünftig geregelt kriegen wird die EU und internationale Zusammenarbeit nicht stärken sondern auf Dauer gefährden, denn am Ende leben wir nicht in einem großen Zentralstaat, wie China, sondern in vielen Demokratien und irgendwann lassen die Leute ihren Frust an der Wahlurne aus.

    Da stand der europäische Gedanke dagegen.

    Die Hauptsorge der Osteuropäischen Staaten war im Frühsommer, dass die reichen Staaten der EU den armen alles wegkaufen. Aber man hätte das Angebot über die EU spätestens im September machen können. Noch im Oktober wurde ein besseres Angebot von BioNTech abgelehnt und erst im November wurde unterschrieben. (Und spätestens im September/ Oktober war BioNTech deutlich führend.) Den Vorwurf mache auch ich.

    Für mich ist das ein weiterer Beweis (neben fehlenden Luftfilteranlagen usw.), dass unsere Politiker noch im frühen Herbst alle überzeugt waren, es wird schon nicht schlimm werden, ist nur eine weitere "Schweinegrippe" usw. Ja, wir hätten vielleicht viel zu viel Impfdosen gehabt, aber erstens kommen nicht alle Impfstoffe zu Marktreife und zweitens kann man sie später immer noch verkaufen oder verschenken.

    Schweinegrippe und seine Impfstoffproblematik wirken nach. Und auch deshalb bin ich gegen zu viel Kritik im Nachhinein (es beeinflusst die nächste Entscheidung, jetzt haben wir ein halbes Jahr zu wenig Impfstoff und vielleicht 2 oder 3 Monate teuren Lockdown).

    Ergänzung

    Link dazu

    https://www.focus.de/politik/auslan…d_12827022.html

    Im Nachhinein hat es einen starken Beigeschmack, wenn in den deutschen Medien der Umstand, dass der deutsche Impfstoff der erste zugrlassene war, zelebriert wurde, andererseits weder Deutschland die meisten Impfdosen erhält, noch die Gründer bereit sind, aus Unternehmerfreiheit (?) heraus einfach mehr Impfdosen für Deutschland bereitzustellen.

    Ich habe verwirrt bewusst gedrückt, wieso Beigeschmack und ich bin sicher, dass BioNTech das maximal mögliche bereits herstellt.

    Ich habe soeben auch einen Zeitartikel gelesen, in dem Şahin seine Verwunderung genau darüber äußert. Sie versuchen die Produktion noch weiter zu erhöhen, ob es klappt, sieht man Ende des Monats.


    https://www.zeit.de/wissen/gesundh…tech-ugur-sahin

    Da fällt mir ein

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    Raketen

    Wenn man hört, was so drumherum geböllert wird, bekommt man einen Eindruck, wem so manches egal ist.

    Dabei hört man allerdings besonders die, die sich nicht zurückhalten, die anderen hört man nicht.

    Bei uns wird auch schon geböllert. Und es sind noch 2 Stunden (bei uns ist seit 20 Uhr Ausgangssperre, man darf das Grundstück nicht verlassen).

    https://www.swr.de/swraktuell/bad…lieren-100.html

    Ich hoffe, es passiert nichts mit den alten überlagerten oder illegal besorgten Raketen. Unser Krankenhaus ist voll.

    Das ist schon ne ordentliche Studie!

    Ja.

    Bei vielen Studien sind die Zahlen nicht höher. Das wird nur nicht so wahrgenommen (und ist nur klein gedruckt). Manche Studien finden auch nur mit 10 Personen statt. Wenn viel untersucht wird, sind es oft nur wenige, wenn viele Menschen untersucht werden ist es oft nur oberflächlich oder es dauert lange Zeit.

    Aber alle (keine Ausnahme), dann bin ich erst einmal vorsichtig und behaupte nicht, dass Kinder kaum betroffen sind, seltenst Langzeitschäden haben werden (der Artikel ist vorsichtig bzgl. Langzeitschädenvorhersagen), man hätte auch mehr Kinder untersuchen können (ich vermute, es wird jetzt auch geschehen, die Studie ist ja noch jung), aber abwarten bedeutet, dass mehr Kinder erkranken werden.

    Noch einmal, ich bin gegen komplette dauerhafte Schulschließung (es ist immer ein Abwägen) , aber zu behaupten, Schulen sind sicher, Kindern passiert nichts, das ist verlogen (ich gehe davon aus, dass Politiker besser informiert sind als du und andere). Und deshalb will ich die AHA+L-Regeln auch im Unterricht.

    Hoffentlich. Einzig richtige Entscheidung

    es wurde schon ein paar Male verlinkt https://www.scinexx.de/news/medizin/c…ch-bei-kindern/

    Ich zitiere


    Weitgehend unbekannt ist aber bisher, welche unterschwelligen Auswirkungen die Coronavirus-Infektion bei Kindern hat – beispielweise auf die Blutgefäße und die Blutgerinnung. So leiden erwachsene Covid-19-Patienten sehr häufig unter Gefäßentzündungen, Thrombosen und Embolien. „Solche Komplikationen werden auch von gesunden jungen Menschen ohne Vorerkrankungen berichtet“, sagen Caroline Diorio vom Children’s Hospital of Philadelphia und ihre Kollegen.

    Deshalb wollten die Forscher wissen, ob es auch bei Kindern mit Sars-CoV-2 ähnliche Störungen, beispielsweise in Form unerkannter Mikrothrombosen oder Gefäßschäden, gibt. Sie untersuchten dafür das Blut von 50 Kindern, von denen 21 keine oder nur sehr milde Covid-19-Symptome hatte, elf hatten einen schwereren Verlauf und 18 litten unter dem multiinflammatorischen Syndrom.

    ...

    Das überraschende Ergebnis: Bei allen mit dem Coronavirus infizierten Kindern war die Menge des Biomarkers sC5b9 signifikant erhöht: Während gesunde Kinder im Schnitt 57 Nanogramm sC5b9 pro Milliliter Blut aufwiesen, waren diese Werte bei den infizierten Kindern um das Sechs- bis Zehnfache erhöht – auch bei den Kindern, die trotz Infektion keine Symptome zeigten. „Erstaunlicherweise waren die sC5b9-Werte selbst bei den Kindern abnormal, die nur minimale Symptome hatten oder deren Infektion asymptomatisch und nur rein zufällig entdeckt worden war“, berichten Diorio und ihr Team.

    Ein Großteil der untersuchten Kinder zeigte zudem Hinweise auf Mikrothrombosen und akute Nierenschäden, wie die Wissenschaftler in weiteren Analysen feststellten. Insgesamt fanden sich bei 48 Prozent der Kinder Indizien für Mikrothrombosen, darunter auch bei 21 Prozent der asymptomatischen und milden Fälle.

    Langzeitfolgen noch unklar

    „Diese Ergebnisse sprechen dafür, dass thrombotische Mikroangiopathien und die Aktivierung des Komplementsystems bei mit SARS-CoV-2 infizierten Kindern häufig sind – selbst wenn die Symptome nur minimal sind“, konstatieren Diorio und ihr Team. Welche kurz- und langfristigen Folgen diese Veränderungen und Schäden an den Blutgefäßen und Nieren haben können, sei aber noch unklar, vor allem bei den Kindern mit minimalen oder keinen Symptomen.

    „Von Kindern, die nach einer Transplantation von Blutstammzellen thrombotische Mikroangiopathien entwickeln, wissen wir, dass sie lebenslang unter klinischen Spätfolgen leiden können, darunter Bluthochdruck, Lungenhochdruck, Schlaganfällen und chronischen Nierenerkrankungen“, erklären die Forscher. „Es ist daher möglich, dass es auch die Mikrothrombosen durch eine Coronavirus-Infektion unerkannte Langzeitfolgen haben.“

    (Zitatende )

    Du bist also der Meinung, dass Kinder mit ihrer Gesundheit für Bildung zahlen sollen? Nierenkrankungen und Schlaganfälle gibt es ja erst später, jetzt weiß man es nicht so genau.

    Mich schockiert hat das Wort alle, auch bei symptomfreien Kindern, die nur getestet wurden, weil Eltern positiv waren. Covid-19 ist für niemanden ungefährlich.

    Das sind vermutlich Reihentestungen, die das Gesundheitsamt o.ä. durchführt. Darin sind nicht die Tests in Hausärzten, Krankenhäusern usw. enthalten.

    Bei uns gibt es genau einen Hausarzt, der abundzu Tests durchführt vielleicht 3 Tests pro Tag (keine Chance dort einen Termin zu kriegen), die Krankenhäuser führen nur bei aufzunehmenden Patienten, wenn Verdacht besteht, einen Test durch (meistens also nicht), keine Chance als Otto-Normalbürger getestet zu werden.

    Nur das Gesundheitsamt des Landkreises hat 2 Stationen 30 km auseinander eingerichtet, wo Lehrer, Reiserückkehrer aus Risikogebieten und Kontakte 1. Grades sich testen lassen können. Es ist jeweils ein Arzt vor Ort.

    Wer leichte bis mittelschwere Symptome hat und nicht zu einer der obigen Gruppen gehört und unbedingt getestet werden will, wird seit Anfang November nicht mehr getestet. Folge: höhere Dunkelziffer (WHO empfiehlt eine Positivquote unter 5 %, sonst wird zu wenig getestet, wir sind seit Wochen zweistellig), die Leute infizieren andere und es kommt zu den jetzt hohen Zahlen (war mir im November klar, Kollegen gaben mir vor Weihnachten recht, ich hätte gerne unrecht gehabt und auf ein Wunder gehofft, aber die 2. Welle war so absehbar.0

    Das schaffen nicht nur Karnevalisten, sondern aus Anhänger von Fasching, Fasnet und sogar Freunde des Basler Morgenstraichs bekommen das problemlos hin. ^^ Ich habe während der Jahre meines ehrenamtlichen Engagements bei der Lebenshilfe u.a. 1-2 jährlich Teilnehmer zu den regionalen Umzügen begleitet als Tagesausflug. Dazu gehörte meist nach dem Umzug Kaffee&Kuchen in einem lokalen "Fasnetstreff" (oft das Café eines Seniorenheims, weil die Bewohner, Mitarbeiter und Gäste besonders tolerant waren im Umgang mit unseren Teilnehmern). Egal wie "oll", sie waren prinzipiell "doll" und nur ausnahmsweise noch komplett nüchtern, weil meist irgendein Verein Kurze ausgegeben hatte an alle die durften und wollten. Die älteren Mitmenschen kannten allerdings ihre Grenzen besser, als die jungen Hästräger, die es geschafft haben sich in den 2h zwischen Umzug und unserem Gang zum Bahnhof komplett zu besaufen. Unsere 9er und 10er sind an Fasnet (Gründonnerstag) auch selten völlig nüchtern zur schulischen Fasnetsfeier gekommen (= gemeinsame Feier in den Klassenzimmern bis Ende der 1.Stunde, in der 2.Stunde dann Auflösung durch die SMV und Start der Schulparty in der Aula, kurz vor Mittag dann "Befreiung" der Schule durch die örtliche Narrenzunft und offizielles "Unterrichtsende" gefolgt von einer DB-Fasnetsparty der Lehrkräfte samt späterem gemeinsamen Feiern mit der lokalen Narrenzunft.).

    Was die Begrifflichkeiten anbelangt: Wenn ich meine Schwester (lebt im Rheinland seit bald 20 Jahren) massiv ärgern will, rede ich ab Mitte Januar konsequent nur noch von "Fasching", wenn sie die Kostüme für den Karnevalsumzug in ihrem Dorf plant etc. Klappt zuverlässig und ist jedes Mal witzig. :teufel: Wenn ich etwas braver bin, aber sie immer noch reizen mag, rede ich von der "Fasnet", dann fühlt sie sich nicht so verkalbert, sondern weiß, dass ich meinen regionalen Begriff verwende und wenn ich sie gerade einfach nur lieb habe (habe ich immer, aber reizen gehört halt manchmal dazu zur Liebe :teufel::verliebt:), frage ich ganz brav, wann der örtliche Karnevalsumzug stattfindet etc.

    Meinst du wirklich Gründonnerstag? :D (ich gebe zu, ich habe es zuerst überlesen, vermutlich war die Autokorrektur bei dir schuld, ich habe auch schon einiges erlebt) Soviel Abendmahlwein gibt es bei uns nicht (obwohl, ich hatte in Dänemark übrigens statt Abendmahlwein Likör mit überraschend viel Bums).

    Es gibt zwar viele Namen für den höchsten Feiertag der schwäbisch-alemannischen Fasnacht, aber dein Name brachte mich gerade zum Schmunzeln (nach erster Verwirrung).

    Werden die Anwesenden bei euch befreit am Schmotzigen?

    Ich war ja mal als Touri zur Fasnet und musste vorher einen Spruch lernen, weiß aber nicht mehr, wie der ging.

    Ja, es kommt ein Verein gegen 9 Uhr zur Schülerbefreiung (das ist verbreitet hier im Raum) . Dabei gibt es ein paar lustige Reden , die Schüler haben 1,5 Wochen Ferien und gehen heim und an meiner jetzigen Schule feiern wir Lehrer.

    (Diese Ferien waren dieses Jahr der Grund, warum die Covid-19-Zahlen hier in Baden-Württemberg und auch Bayern so explodiert sind. Man konnte es ahnen, ich war schon vorsichtig, aber die meisten haben gefeiert oder waren Skifahren vor allem in Südtirol oder Österreich .)

    Mein Jüngster hat durch Corona jetzt zwei Schwimm-Halbjahre verpasst und damit bei uns die letzte Gelegenheit für Schulschwimmen. Abzeichen kann er jetzt nur noch mit mir und - über Bronze hinaus - im sauteuren und vorher schon dauernd ausgebuchten Schwimmkurs erwerben. Wohl dem, der’s bezahlen kann. Alle anderen ersaufen demnächst auch nüchtern im Dorfweiher.

    Gibt es bei euch kein DLRG?

    Ich war viele Jahre Mitglied und konnte gegen einen kleinen jährlichen Vereinsbetrag (damals 10 DM, es gab sogar Familienrabatt) jede Woche trainieren und alle Abzeichen ablegen.

    bei uns sind am Schmotzigen Dunschtig auch nur die Hälfte anwesend.

    Die einen (Lehrer und Schüler) sind befreit, weil sie in irgendeinem Verein tätig sind, die anderen (Kursstufe), weil sie am Abend zuvor beim Hemdglonkerumzug im Nachbarort war (die meisten führen ihn am Abend des Schmotzigen Dunschtig durch bis auf ...).

    Bei uns geht es nach der Befreiung im Lehrerzimmer weiter (Karaoke, Essen und Alkohol), 2019 bin ich gegen 17 Uhr heim (Schulende gegen 9.30 Uhr) und ich war absolut nicht die letzte. Dieses Jahr fiel alles schon Corona zum Opfer.

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