Das ist auch nicht ganz einfach zu berechnen. (Bei der HUK, aber das ist hier ja nicht relevant, steht die Höhe der Beitragsrückerstattung im Online-Kundenkonto bzw in der App). Wenn du nämlich Beiträge zurück erhälst, musst du die darauf nicht gezahlte Einkommenssteuer doch zahlen. Wenn du z.B. 300€ erstattet bekommst, musst du da z.B. 100€ Lohnsteuer (+ Soli/Kirche) für abdrücken, je nach Steuersatz. Noch komplizierter macht es, dass nur der Teil relevant ist, der für den Basistarif anfällt, nicht für die Zusatzleistungen (bzw nur zum Teil). Deine Krankenkasse meldet das aber dem Finanzamt und die rechnen das dann schon aus. Aber es ist nicht so, dass du 50€ mehr in der Tasche hast, wenn du der Krankenkasse 250€ Kosten ersparst.
Meine PKV zahlt noch zurück, wenn ich im Vorjahr nur einmal eingereicht habe und der Gesamtbetrag der erstatteten Rechnungen nicht die Rückzahlung übersteigt.
Konkret, ich bekäme in diesem Jahr gerundet 700 EUR zurück, habe im letzten Jahr aber Rechnungen gerundet von 800 EUR eingereicht, also 400 erhalten und habe jetzt die Differenz 300 EUR erhalten. Ich behalte auch weiterhin meine vielen (schadensfreie) Jahre, werde also nicht zurück gestuft (am Anfang bekommt man nur 2 Monatsbeträge, später 4). Und beim Finanzamt wird der Gesamtbetrag der Krankenkassenbeiträge nur um 300 EUR statt um 700 reduziert, ich zahle also weniger Steuern.
Ich versuche also nur so viel einzureichen, dass ich unter der Rückerstattung bleibe, aber möglichst nahe dran bin. Ich war bisher nur zweimal drüber, einmal habe ich trotzdem eingereicht (und 5 Jahre weniger Rückerstattung bekommen), das 2. Mal war ich nur knapp drüber und habe eine kleine Rechnung nicht eingereicht.