Beiträge von Kris24

    da die obigen Beiträge verschoben wurden, ergänze ich in diesem Thread den angesprochenen Link

    https://corona-data.eu/#berlin

    Ich war sehr überrascht, dass in meinem Landkreis, aber auch in vielen anderen, in denen ich nachgesehen habe, die Gruppe der 15 - 19jährigen am meisten betroffen war (also die Altersgruppe meiner Schüler) und nicht die Gruppe 20 - 24, wie bei uns immer behauptet wurde.

    Interessant fand ich, dass es im Osten bei den Landkreisen, bei denen ich nachsah (Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern), anders aussah. Da waren es ältere. (Ich habe ca. 30 Landkreise nachgesehen, zu denen ich Bezug habe, also nicht repräsentativ.)

    Durchschnitt gebe ich ggü. Schülern an, Notenverteilung nur pauschal (zusammen gefasst). Warum?

    Ich habe zu oft erlebt, dass bei nur wenigen schlechten Noten die Mitschüler wie Geier versucht haben, den- bzw. diejenigen ausfindig zu machen.

    Konkret: ein Schüler ist den Tränen nahe, weil er eine schlechte Note erhalten hat und wird von seinen Klassenkameraden bedrängt, hast du die 5? Er will es nicht sagen und lügt. Aber die anderen glauben ihm nicht und lassen nicht locker. Das möchte ich nicht. Und da es bei uns nicht vorgeschrieben ist, bleibe ich vor allem bei den schlechten Noten allgemein (ich sage z. B. 5 Schüler im Viererbereich und schlechter, fasse also alles ab 3,5 zusammen).

    Ich erkläre immer wieder, dass Durchschnitt und Notenverteilung nichts aussagen. Was bringt es mir, wenn ich in einer leistungsstarken Klasse die schlechteste Note habe bzw. umgekehrt. Es sind die Noten des einzelnen.

    Meine Kollegin hat gesagt bekommen, sie dürfe den Müll nachts herausbringen.

    "He, SIE, was machen Sie denn da?"

    "Ich trage den Müll raus."

    "Den Müll? Wo wohnen Sie denn?"

    "Na ja, so 5 km von hier... Ich glaube, ich habe mich verlaufen."

    selbst da hieß es hier (Mehrfamilienhaus), man solle den Müll auf dem Balkon sammeln. Post darf der Nachbar vor die Türe legen.

    Ich staune gerade.

    Leg dir nen Hund zu (oder die Katze an die Leine), dann darfst du- zumindest hier in BW- mit Maske und Abstand zu Mitmenschen zumindest den Hund kurz sein Geschäft erledigen lassen an der frischen Luft. ;) Halt durch! <3

    (Und nein: Natürlich soll sich bitte niemand bloß um der Quarantäneverkürzung willen ein Haustier zulegen, das ist ebenso unvernünftig, wie Tiere zu Festtagen zu verschenken an Kinder/Menschen, die nicht wissen, welche Arbeit und Verantwortung tatsächlich auf sie zukommt.)

    Wann hat sich das geändert? Davon weiß ich (bzw. meine Geschwister, beide waren bereits mit Hund in Quaratäne) nichts und habe auch nichts gefunden. Hast du dazu einen Link?

    Ich fand nur Informationen von März (da war es nicht erlaubt, nur eigener Garten) bzw. allgemein (es wird sich eine Lösung finden). https://www.swr.de/swraktuell/bad…achten-100.html

    Meine Geschwister haben sich gegenseitig geholfen, beide haben große Freundeskreise und eigene Gärten (beide Hunde sind aber Hundesport und stundenlange Bewegungen gewohnt).

    ich dachte, da gibt es nichts (und wollte mit Google dies bestätigen), aber falsch gedacht, es gibt nichts, was es nicht gibt, also

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    Zu Klößen gibt es bei uns immer


    Sauerbraten

    Das Angebot ist zeitlich befristet, glaube ich also nicht, dass die Anzahl der Treffer die Verfügbarkeit des aktuellen Angebots beeinflusst. Letztlich sind es aber ja anlasslose Testungen, wenn man also selbst symptomfrei ist, insofern werden diese Testungen wenig überraschende Befunde ergeben würde ich annehmen und sind eher eine Möglichkeit zu begründen, warum man Schulen auch weiterhin offenhält. Persönlich sehe ich für mich jetzt auch keinen allzugroßen Nutzen in diesen anlasslosen Testungen. Ggf. werde ich das Angebot aber vor den Weihnachtsferien nutzen, um mich mit beruhigterem Gefühl auch mal in einer Wohnung mit Familie oder Freunden zusammensetzen zu können und dann noch einmal am Ende der Weihnachtsferien- also kurz bevor das Angebot hier in BW endet- um dann auch wieder in die Schule starten zu können, ohne befürchten zu müssen, dass ich am Ende etwas in die Schule hineintragen könnte.

    Also ich bin sehr froh über die beiden Gutscheine. Den einen möchte ich auch vor Weihnachten einlösen, der 2. ist für eine Möglichkeit, Gewissheit zu erhalten. Bei uns ist in den letzten 2 Wochen Covid-19 eingezogen, aber wenn man nicht die Klasse unterrichtet, aus der der Schüler während des Unterrichts geholt wird, weiß man es nicht. (Gespräch diese Woche unter 5 Kollegen, jeder wusste von einem anderen Fall. Niemand sonst muss in Quaratäne. Wenn also in meinen Klassen jemand länger fehlt, kommen mir schon Gedanken (und die Mitschüler spekulieren wild).

    Getestet wird bei uns aber nur noch Risikogruppen, schwere Verläufe oder bestätigte positive Kontakte. Und wenn Schüler nicht getestet werden, weil nur ein Elternteil (positiv) getestet wurde, dann habe ich bei leichtem Verlauf keine Chance (war es jetzt Magen-und-Darm-Erkrankung? Erkältung? Oder doch Covid-19?)

    Bestimmt sind in 2 Wochen Stulpen wieder in,

    kann man dann über die Hochwasserhosen ziehen.

    Oder knallig bunte lange Unterhosen, die unten herausschauen.

    Da hätte die Modebranche doch mal mit der Zeit gehen können.

    Du meinst, ich hätte meine selbst gestrickten Stulpen aus den 80er Jahren nicht entsorgen sollen?:grimmig:

    Irgendwo habe ich heute ein Bild gesehen mit den Landkreisen und da gab es sogar ein "sehr-dunkel-rot" - ab einem Inzidenzwert von 200.

    RKI -Lagebericht (wird jeden Tag veröffentlicht) gilt bis 500. Der 1. Landkreis ist bereits in der Nähe. Welche Farbe wird dann gewählt?

    The Final Countdown (Europe)

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    Japan

    Ich verstehe ja nicht so recht, was die eine Woche bringen soll, wenn es doch sonst immer um 10-14 Tage geht. Wer sich in der letzten Schulwoche infiziert hat, ist doch immer noch wunderbar infektiös.

    Mal ganz abgesehen davon, dass das eine Bankrotterklärung ist was die "Sicherheit" der Schulen betrifft.

    Drosten sagte vor Monaten in seinem Podcast allgemein, dass man, wenn möglich eine Woche vor dem Besuch z. B. bei der Oma, freiwillig in Quaratäne gehen solle, er und seine Familie haben dies im Frühsommer getan. Innerhalb dieser Woche ist bei Infektion mit Covid-19 die Wahrscheinlichkeit groß, dass mindestens einer aus der Familie Symptome zeigt. Man kann dann zwar die Oma nicht besuchen, steckt sie aber auch nicht unwissentlich an. Seitdem habe ich diese Forderung immer wieder von verschiedener Seiten gehört, ich selbst habe sie hier auch geschrieben. Wir werden sicher nicht meine Eltern zu Weihnachten besuchen, wenn ich am 22. noch in die Schule muss (bei uns in Baden-Württemberg ist noch nichts entschieden, ich gehe aber davon aus, dass andere Bundesländer folgen werden). Wenn wir vorher eine Woche zu Hause waren und niemand Symptome zeigt, dann ist das Risiko gering, wenn auch nicht 0.

    Baden-Württemberg hat die kostenlosen Tests jetzt doch verlängert.


    Zitat aus

    https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/pre…eststrategie-1/


    Freiwilliges Untersuchungsangebot für Personal in Schulen und Kitas sowie Tagespflegepersonal: Das mit Kabinettsbeschluss vom 21. Juli 2020 etablierte Untersuchungsangebot für Personal in Schulen und Kitas sowie Tagespflegeeinrichtungen für den Zeitraum von 17. August bis 30. September, welches zwischenzeitlich bis zum 1. November verlängert wurde, wird nunmehr bis zum Ende der Weihnachtsferien am 10. Januar 2021 fortgeführt. In Abhängigkeit von den Testkapazitäten kann die Untersuchung mittels PCR oder Antigen-Test durchgeführt werden. Die oben aufgeführten Personengruppen erhalten je ein neuerliches freiwilliges Testangebot mit maximal zweimaliger Testung pro Person.


    Zitatende

    Das Contact Tracing muss wieder funktionieren, das vor allem. Meine Vermutung ist, dass bei uns die immer wiederkehrenden grösseren Fälle mit teils mehreren Hundert Kontaktpersonen schlussendlich das System geschrottet haben. Die Idee, das langfristig handeln zu können, sogar Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen wieder freizugeben (ja, der FC Basel hat einmal noch vor vollem Publikum gespielt ...), war einfach grössenwahnsinnig. Die Inzidenz stieg langsam auf ein Mass an, dass es wahrscheinlich noch machbar aber mühsam war. Und dann - zack - 2 - 3 solcher Klopper hintereinander und irgendwie so mussten sie den Überblick verloren haben. Zumal ja bekannt ist, dass an wenigstens zwei grösseren Veranstaltungen erst massiv zu spät aufgefallen ist, dass infizierte Personen dort waren. Es ist so diffus geworden, dass man im Moment auch nur noch mit diffusen Massnahmen reagieren kann. Sprich tatsächlich verhindern, dass sich im privaten Bereich zu viele Leute auf einmal treffen. Frankreich und Spanien z. B. haben einfach viel zu spät reagiert, ich glaube nicht dass in Deutschland ein ähnliches Desaster bevorsteht. Auch nicht in der Schweiz, auch wenn wir hier sicher dichter an der Katastrophe vorbeischrabben werden. Die Zeit will diese nota bene schon für dieses Wochenende herbeischreiben - ultraschlecht recherchiert, wie leider so oft, wenn deutsche Medien über die Schweiz schreiben.

    Wollsocken, das sehe ich genauso. Auch in Deutschland gab es div. Großveranstaltungen. Und wer sich am Wochenende in Leipzig angesteckt hat, wird dies kaum nächste Woche zugeben. Genau diesen Vermutung hat Drosten im Sommer geäußert, dass illegale Partygänger, wenn sie nur leicht erkranken, den Mund halten und evtl. weitere infizieren (das war ja auch das Problem der großen Hochzeitsfeiern, erst die, die von denen infiziert wurden, meldeten sich beim Gesundheitsamt). Dann ist aber die Verfolgung erschwert, das Gesundheitsamt muss erst evtl. mehrere Stationen zurück verfolgen (und erwischt sicher nicht mehr alle, zumal viele nicht mithelfen wollten, es gab überall unvollständige Listen).

    Die deutschen Gesundheitsämter können angeblich 50 Fälle auf 100 000 verfolgen und genau dahin sollten wir möglichst schnell zurück. Genau das war meine Frage gestern. Ein kurzer und harter Lockdown oder ein längerer mit weniger Maßnahmen? Wenn jeder 75% der Kontakte reduzieren soll, dann müssen andere für mich es tun. Denn ich habe nur noch schulische Kontakte, alles andere ist digital (und ich denke, dass es bei vielen so ist und ob die anderen reduzieren)? Genau deshalb bin ich skeptisch, ob es bis Ende November reicht.

    Momentan sieht es nach einem leichten langandauernden Shutdown aus. Und ich hoffe, unsere Gesundheitssysteme packen es (ein Großteil meiner Familie lebt ja in der Schweiz (Zürich, Appenzell, Graubünden, eine Stieftante mit Familie in Neuenburg, deshalb beobachte und leide ich mit euch).

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