Beiträge von Kris24

    OT: Gibt es in den Schulen jemanden, der dafür sorgt, dass morgens und abends oder nachts vernünftig gelüftet wird (in den oberen Stockwerken)? Das würde die Räume runterkühlen. Ich habe das bei mir in der Wohnung übernommen und ich habe bisher noch nicht wie sonst nach mehreren heißen Tagen die 30-Grad-Marke geknackt. Ich bin davon sehr überzeugt, dass man damit immerhin einige Grad runterkühlen kann, am besten mit Fliegengittern, die es leider oft in Schulen nicht gibt (meiner Erfahrung nach).

    Bei uns (in den Gängen, soweit Fenster vorhanden) werden sie tatsächlich früh morgens vom Hausmeister geöffnet (und manchmal von unseren Putzleuten am Abend). In den einzelnen Räumen leider nicht.

    Etwas OT:

    Wofür sind denn diese "Teilungsstunden" gedacht (ich kenne sowas nicht, deswegen interessiert es mich)? Damit man in einer kleineren Schülergruppe individueller auf die SuS eingehen kann? Ansonsten sehe ich irgendwie keinen Sinn darin, dass z. B. eine Stunde lang die eine Hälfte einer Klasse Mathe- und die andere Deutschunterricht hat und in der nächsten Stunde getauscht wird.

    Genau es dient zur individuellen Förderung, eine halbe Klasse einmal die Woche ist schon hilfreich. Ruhige Schüler trauen sich auch eher etwas zu sagen. Schwierige Themen führe ich gerne in dieser Stunde ein. Ich genieße die Stunden (aber sie müssen direkt hintereinander stattfinden). Bei uns ist Mathe und Deutsch gekoppelt.

    Die Aufteilung, die Lehrerin 124 beschrieb, ist dagegen schlecht. Ich vermute Versehen, deshalb würde ich nachfragen, oder wichtige stundenplantechnische Gründe (dann lässt sich vermutlich nichts machen). Unsere Fremdsprachenlehrer (1. und 2. Fremdsprache sind auch gekoppelt) üben in der Teilungsstunde Kommunikation, da spielt der Zeitpunkt der 2. Stunde keine Rolle.

    Dann würde bei uns die Kantonsärztin sowieso die Quarantäne anordnen, egal ob der einen Test gemacht hat. Also, wenn es ein "relevanter" Kontakt war.

    Es ist eine Gruppe von Jugendlichen, die sich getroffen haben. Einige haben sich testen lassen, andere nicht. Bei unserem Gesundheitsamt hoffe ich, dass es jetzt besser wird. Es war vor kurzem noch der Meinung, nur bei starken Symptomen testen zu lassen und Quaratäneanordnungen waren nicht (immer) ganz nachvollziehbar (und vielleicht haben die Jugendlichen auch nicht alles gesagt.)

    Es hat keinen Sinn zu spekulieren, nur 48 Stunden finde ich mit dem aktuellen Wissen bei Kindern und Jugendlichen unsinnig.

    Der Test ist halt nur eine Momentaufnahme, der scheint auf manche Leute echt so eine Art irrational beruhigende Wirkung zu haben. Ich hab jetzt gelernt, dass man sich zumindest im Baselland durch einen negativen Test nicht aus der Quarantäne "freikaufen" kann. Die wird abgesessen, basta. Allenfalls wäre es für euch wohl auch sinnvoller, die Quarantäne im "normalen" Krankheitsfall um einen Tag zu verlängern, das wird immer noch schneller gehen, als auf ein Testergebnis zu warten.

    Natürlich ist es eine Momentaufnahme (aber nicht anlasslos, es gibt ja Symptome) .

    Aber wenn ein Jugendlicher Husten, Fieber usw. hat, finde ich (vor Schulstart) einen negativen Test schon beruhigender, als einfach ein paar Tage zu Hause bleiben. Jugendliche können lt. Artikel auch danach noch andere infizieren.

    Ich hatte ja direkt den Fall vor den Sommerferien, dass Eltern meinten, es sei vermutlich nur eine Sommergrippe (kann sein, ich habe es auch gehofft), auf keinen Fall Test, denn wenn der positiv ausfällt, muss man in Quaratäne (und es gab wohl einen Kontakt zu einem pos. getesteten lt. Mitschüler).

    Und was machen die mit den Meldungen? Das ist ja schon bescheuert. Wir melden nur positiv Getestete bzw. das passiert ohnehin doppelt, weil das Labor das ja auch sofort an den kantonsärztlichen Dienst durchstellt. Schlussendlich scheint mir unser System dann doch ganz effizient zu funktionieren. Im ersten Moment war ich irritiert darüber, dass ich nur aus der Medienmitteilung weiss, dass ich nicht in Quarantäne gesetzt werde. Aber gut, jetzt wissen wir, dass das so funktioniert und dann macht es doch noch Sinn, so sparen die sich nen Haufen Telefonate. Ich muss meine Häschen mal fragen, wie die Quarantäne eigentlich begleitet wird. Die Basler haben da so eine App entwickelt, in die die Betroffenen selbst jeden Tag eintragen wie es ihnen geht, das scheint ganz gut zu klappen. Einige Kantone haben das übernommen, in anderen wird wohl täglich telefoniert.

    Es gibt halt den Verdacht, dass Eltern keinen Test machen lassen und kranke Kinder in die Schule schicken (und deshalb reicht es nicht, die Kinder nur heim zu senden.) Die Schule hat somit den Schwarzen Peter. Ob das Gesundheitsamt (immer) tätig wird, vor allem wenn die Zahlen steigen, glaube ich nicht.

    Bei uns wird auch einmal täglich während der Quaratäne angerufen (zudem gibt es (idealerweise) einen weiteren Test am Ende der Zeit. )

    Bei mir fehlen auch die ersten Schüler wegen Fieber, Husten und Halsschmerzen... Nach HHer Vorschrift müssen sie mindestens 48 Stunden symptomfrei sein, bevor sie wiederkommen. Das gibt deftige Fehlzeiten im Herbst. :(

    Jeder Krankheitsfall wird ans Gesundheitsamt gemeldet... na die werden sich freuen

    48 Stunden? Kein Test?

    Ich habe vor einigen Tagen im Faktenthread folgenden Artikel verlinkt

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/11…_medium=twitter

    Kurz (Überschrift)

    Gerade jüngere (asymptomatische) Menschen verbreiten Viren länger.

    Deshalb würde ich es pädagogisch begründen. Du möchtest einen Tausch nicht, damit du einen besseren Stundenplan erhälst (das würde ich an deiner Stelle auch nicht im 1. Jahr tun), sondern damit es für deine Schüler besser ist (und das freundlich und deutlich kommunizieren). Es gibt normalerweise an jeder Schule noch einigen Stundentausch, weil manches übersehen wurde (aber kommunizieren musst du es, die Stundenplanersteller haben vielleicht andere Fächer und wissen es nicht). Deshalb sollte man es so früh wie möglich äußern, später wird es immer schwieriger.

    Das mit Fernlernunterricht wird kaum funktionieren (Schüler benötigen alleine länger als du mit der Klasse, die Eltern werden protestieren, wenn die Schüler plötzlich eine Zeitstunde oder mehr für Mathe benötigen). Das wäre für mich eher ein Argument (Drohung, du kannst das nicht von deinen Schülern verlangen) für die Stundenplanersteller.

    Nur Mut, ich kenne zwar deine Schule nicht, aber wenn man freundlich (nicht fordernd) das Problem schildert, ist vieles möglich (und falls nicht, du hast es versucht, kannst dann ganz anders ggü. Eltern auftreten - aus stundenplantechnischen Gründen ... , oh wie ich das hasse, aber manchmal geht es wirklich nicht, aber dann vielleicht das nächste Jahr).

    bei uns gibt es dies (nach einem Jahr mit sehr vielen Klagen) nicht mehr. Inzwischen ist es immer eine Doppelstunde (eine Hälfte z. B. Deutsch, die andere Hälfte Mathe), zur 2. Stunde ist Wechsel (unsere Stundenplanersteller achten seitdem darauf).

    In deinem Fall kann man eigentlich nur wiederholen bzw. üben (und dann reicht das Schuljahr nicht für den Stoff). Wir wollten nach dem 1. Jahr sogar daraufverzichten (damals war die Teilungsstunde noch freiwillig). Seitdem wird darauf geachtet, dass die Stunden unmittelbar nacheinander stattfinden.

    Kannst du mit den Stundenplanersteller sprechen? Vielleicht ist es nur ein Fehler? (Vielleicht lässt sich wenigstens die Donnerstagsstunden tauschen, nicht ideal wegen Hausaufgaben etc. aber besser als jetzt, und nur dein Teilungsstundekollege ist betroffen- lässt sich vielleicht leichter ändern, bei deinem Kollegen gibt es ja dasselbe Problem.)

    Habe es gerade aufgezeichnet. Damit bekäme ich 14 mit Abstand rein, wenn ich auch noch im Raum sein soll. Man könnte natürlich den Raum in 2 Etagen teilen, dann könnte es vielleicht passen.

    Ist eure Decke so hoch? Bei uns würde selbst das schwierig. :gruebel: Höchstens versetzt - diagonal, das müsste gehen.:idee:

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