Beiträge von Zauberwald

    Gibst du auch das Geld zurück, wenn jemand wegen Krankheit nicht mitfährt? Ist auch eine nichterbrachte Leistung.

    Es wurde daraus eine allgemeine Diskussion und das ist dann Ländersache.

    Wir tauschen uns trotzdem gerne aus. Das Forum ist nicht bundeslandspezifisch und ich finde es sehr bereichernd zu erfahren, wie es woanders läuft. Du musst ja nicht hier mitmachen, wenn es dich nicht interessiert :weissnicht:

    Kennst du etwa nicht die Tütchen, Schüsseln und Teller mit den Dopingmitteln im Lehrerzimmer? Egal was es ist, es wird immer eingenommen und ist meist innerhalb von 1-2 Tagen verbraucht. Oft weiß man nicht mal, wer diese Mittelchen mitgebracht hat... Da sollte man mal drüber diskutieren! Und ich wette, etwas aus diesem Sortiment hat der Frosch auch im Gepäck. 8)

    Ja, und das mit Kokos ist immer alle. Dabei mögen das nur wenige ;) :D

    :gruebel: Also, mal zum Vergleich: Die vorletzte Etappe der Tour de France war 133 Kilometer lang, hatte aber über 4700 Höhenmeter. Hat da etwa jemand "geschoben"? Tz. :P

    Der Frosch ist ja auch SL und nicht gedopt. Bei den Tour de Francern bin ich mir da nicht so sicher. :spritze:

    Hoffentlich geht jetzt keine Doping-Diskussion los, aber die machen das hauptberuflich und können die paar Höhenmeter aus dem FF.

    Aber ich bin mir sowieso sicher, wie pepe es meint. ;)

    Ich denke, das Problem liegt ganz woanders und gar nicht so sehr bei diesem Vorfall, die Beschäftigung damit ist einfach ein Symptom von ganz anders gelagerten Zweifeln, die in Ordnung und auch vollkommen berechtigt sind. Dabei geht es auch gar nicht darum, ob ihr Fehler gemacht wurde. Ich wünsche der Erstellerin auf jeden Fall jetzt die Möglichkeit, abzuschalten und sich auf schöne Dinge zu fokussieren.

    Einfach für jetzt mal denken: es gibt auch einen Weg, der am A**** vorbeiführt. Und sich schöne Ferien machen.😀

    Der Schüler war ja schon vorher unverschämt. Man muss sich auch nicht alles bieten lassen.

    Manchmal sieht es nach den Ferien auch wieder ganz anders aus. Wurde mal via Schulleitung am letzten Schultag von einer Mutter bedroht, weil ich dem Sohn in Mathe in der 2. Klasse eine 4 gegeben hatte. Nach den Ferien war die Sache nicht mehr präsent.

    Aber ich habe daraus gelernt und in der 2. Klasse ab dem 1. Test Noten darunter geschrieben. Sonst gab es die erst ab dem 2. Halbjahr, aber wir schreiben ja ein Jahreszeugnis und manche Eltern verstehen nur die Sprache der Noten.

    Zitat von Kathie:

    Dass die anderen Schüler quasi mitbezahlen, falls einer ausfällt (sei es aus Krankheitsgründen oder aufgrund von Fehlverhalten) scheint mir persönlich nicht ganz richtig.

    Zu dem betreffenden Fall wurde schon alles gesagt, ich drücke die Daumen, dass sich der Sturm wieder legt, glaube auhc nicht, dass der Schüler sein Geld einklagt, und finde es dennoch ungünstig, ihn trotz Entschuldigung auszuschließen, weil man entscheidet, dass die Entschuldigung nicht aufrichtig war. Das hat so ein bisschen was von Willkür, aus den Augen des Schülers gesehen. Nächstes Mal machst du es anders, und jetzt: da wird schon nix mehr kommen. Schöne Ferien!

    Kann sein, dass du Recht hast, Kathie. Aber ich verstehe auch Haubsi. Man kennt ja diese erzwungenen Entschuldigungen, bei denen man sicher ist, dass es dem anderen nicht leidtut und er auch nicht einsichtig ist. Zumal ja auch vorher Zeit genug gewesen wäre.

    Wie gesagt, ich würde an die SL verweisen (irgendwer muss ja zuständig sein) und erst einmal abschalten.

    Aber er hatte doch von montags bis donnerstags Zeit, sich zu entschuldigen. Das hat er wohl nicht getan. Ist es nicht so, dass der, der kurzfristig nicht mitfährt, trotzdem zahlen muss, auch wenn er krank ist, da sonst die Kosten für den Rest der Gruppe steigen?

    Jetzt, wo ich das lese: wir haben heute 34. Hochzeitstag und die Ringe sind immer noch schön. Mein Mann hat sie mit seinen Studentenersparnissen bezahlt und jeder hat 600 DM gekostet. Danach war er pleite. Die Ringe sind fast aus reinem Gold, waren matt und jetzt glänzen sie. Aber man sagte uns, dass das so kommen wird.

    Die oben beschriebene Wahl klingt mir arg kompliziert.

    Wahlgrundsätze (allgemein, gleich, geheim, ...) besprechen, das ist wichtig. Im Anschluss daran die Wahl.

    Wer sich aufstellen lassen will, meldet sich. Namen kommen an die Tafel.

    Jeder schreibt einen Namen auf einen Zettel, faltet ihn, wirft ihn irgenwo ein (Schale, Vase, was auch immer), dann kommen zwei Kinder zur Tafel, entfalten die Zettel, lesen vor, machen Striche bei den Namen.

    Wir machen es genauso, nur dass jeder 2 Namen aufschreibt, einen Jungen und ein Mädchen. Ich hatte diesmal nur ein Drittel Mädchen, es wäre klar gewesen, dass 2 Jungs gewinnen. Ich mache es sowieso so, wie wir es an der Schule regeln.

    Da ist tatsächlich aber unvereinbar mit den Wahlvorgaben in BW, bzw. den Wahlgrundsätzen. Ganz gleich, welches Ergebnis Lehrkräfte sich warum wünschen würden ist gewählt, wer die meisten Stimmen hat, nicht wer das gewünschte Geschlecht (Hautfarbe, Religion,… ) hat. Lehrkräfte dürfen auch nicht festlegen für welches Geschlecht man eine Stimme abgeben muss.

    Das wissen wir, aber in der Grundschule kommen dann fast immer die Mädchen zu kurz, daher machen wir es an meiner Schule so. Der Schülerrat soll geschlechtsmässig ausgewogen sein. Wie ich oben lese, gibt es auch andere Freiheiten. Wir machen es so und ich finde es gut.

    Ich weiß jetzt deine Schulform nicht, aber in der Grundschule lernen die Kinder vorher die Grundsätze der Wahl, bzw. Im Zuge der 1. Klassensprecherwahl in der 3. Klasse, daher ist meine Wahl schon geheim. Da ich möchte, dass auch die Mädchen zum Zuge kommen, gibt es gleich viele Jungs und Mädels, die als Kandidaten an der Tafrl stehen. Jeder muss 1 Junge und 1 Mädchen wählen. So machen es meine Kolleginnen auch. Der Wahlhelfer geht mit einem Schuhkarton mit Schlitz im Deckel herum und sammelt die gefalteten Zettel ein, auf denen 2 Namen stehen. Alles andere ist ungültig. Als Wahlkabinen dienen die Aufsteller, die wir bei Klassenarbeiten haben und die Kinder nehmen das eigentlich ernst, dass es eine geheime Wahl sein soll und fühlen sich auch wichtig und groß.

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