Na dann ist es ja kein Wunder, dass so viele Kollegen häufig krank sind.
Ich hab dich schon vermisst, state. ![]()
Na dann ist es ja kein Wunder, dass so viele Kollegen häufig krank sind.
Ich hab dich schon vermisst, state. ![]()
Seit dem ich letztes Jahr im Januar Corona hatte (fast symptomfrei) gehen Erkältungen bei mir eher auf die Atemwege (abhusten dauert mehrere Wochen).
Das ist bei mir genauso. Vorher hatte ich mit Husten kaum etwas zu tun.
Aaaah, ich faste nix. ![]()
Aber ich könnte fasten, nicht so schüchtern zu sein. ![]()
Ich freue mich, dass es dieses Forum gibt. Es ist für mich sehr informativ, auch wenn es manchmal nervt, wie lange auf irgendwas überflüssig herumgekaut wird.
Leider können wir es nicht ändern und es ist wirklich schrecklich, was passiert ist. Wie jemand schrieb, da sind mehrere Dinge zusammengekommen. Für mein Verständnis sind die beiden Lehrerinnen aber nicht diejenigen, die alleine Schuld haben. Wenn man von Schuld sprechen kann. Da wurde doch wohl an mehreren Eckpunkten die Situation unterschätzt.
Ist das in NRW so? In NDS scheinbar nicht. Zitat aus den "FAQ Bestimmungen für den Schulsport" (Stand 07.01.22) des nds. MK:
"Frage: „Muss die Lehrkraft bzw. Aufsicht führende Person auch beim Schwimmen und Baden im Rahmen von Schulfahrten über das Rettungsschwimmabzeichen Bronze und die besonderen Rettungsfähigkeiten verfügen?“
Antwort: „Wenn keine allgemeine Aufsicht über Badegäste von mindestens einer Schwimmmeisterin oder einem Schwimmmeister ausgeübt wird, muss die Lehrkraft bzw. Aufsicht führende Person rettungsfähig gemäß der „Bestimmungen für den Schulsport“ sein."
Wenn wir mit einer Klasse ins Freibad gehen, müssen wir das vorher dort anmelden und die Bademeister sagen ausdrücklich, dass sie es nicht leisten können, ganze Schulklassen zu beaufsichtigen. Hier sind viele Schulen im Ort und es ist keine Seltenheit, dass sich da 3 oder 5 Klassen tummeln. Und ja, bei uns muss jemand mit "Schwimmschein" dabei sein.
Hat jemand eine Vorlage für die Abfrage von Vorerkrankungen, Medikamenten usw? Kann auch ein anderes Bundesland sein.
Die Direktorenvereinigung hat vor kurzem Vordrucke rumgeschickt, da ging es hauptsächlich um die Klarstellung, wer Veranstalter ist und wer die Kosten tragen muss, da waren die Abfragen aber auch immer enthalten.
Ja, so etwas habe ich auch bekommen, aber da sehe ich nur was von frei sein von ansteckenden Krankheiten, Kosten, usw...
OT: Ich suche bei LBV nach einem Vordruck für die Abfrage von Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme, usw., aber ich werde nicht fündig. Weiß jemand, wo es so einen Vordruck gibt oder fragt ihr das in einem allgemeinen Schreiben mit ab?
Auch Allergie ist ja nicht gleich Allergie und heutzutage haben ja immer mehr Kinder Allergien. Eine Erdnussallergie kann bei dem einen schon bei Nuss-Spuren zum Tod führen, der andere hat nur Halskratzen oder muss sich schlimmstenfalls übergeben. Eine Lehrkraft soll dann immer einschätzen können, was zu tun ist? Obwohl ich hier immer super-vorsichtig wäre und im Zweifel lieber "zu viel" machen würde, finde ich das schon viel verlangt. Als ich das letzte Mal auf Klassenfahrt war (mit drei 6. Klassen und noch ca. fünf weiteren Kollegen), hatte der eine auch Bauchweh, die nächste bekam im Liegen plötzlich schlecht Luft ("Das habe ich zu Hause auch manchmal. Meist ist es die Aufregung."), wieder eine andere spuckte nachts... Es ist halt ständig irgendwas, dass man manchmal Angst hat, man verpasst dann, wenn wirklich was ist...
Ich habe eine Wespengiftallergie und muss immer ein Notfallset mit mir führen, das 3 Medikamente enthält. Stufe 3 ist eine Adrenalinspritze, die verabreiche ich mir erst, wenn die anderen beiden nicht wirken und ich kurz vor dem Kollabieren wäre. Im Sommer wurde ich bei einer Wanderung von einer Wespe gestochen, bzw. wurden alle aus meiner Gruppe von aufgescheuchten Wespen gestochen. Ein Kind, das uns entgegenkam, war in ein Nest getreten. Am Ende standen wir alle im kühlen Bach. Nachdem ich 5 Jahre lang eine Hyposensibilisierung gemacht hatte, wusste ich nicht, wie und ob ich überhaupt reagiere. Auf Druck meiner Familie habe ich ein Viertel der Fenistilflasche getrunken. Stufe 1 ist halbe Flasche trinken. Zuerst ging es mir gut, dann merkte ich, dass meine Füße kribbeln und die Lippen anschwellen, also noch mehr Fenistil und halbe Flasche von Stufe 2, das ist ein anderes Medikament. Wir gingen langsam zum Parkplatz zurück. Mitten im Wald wollte ich mir ungern so eine heftige Spritze verabreichen, nach der man unbedingt ein EKG braucht. Nach ca. 1 Stunde Rückweg und noch 15 Minuten Autofahrt waren wir zu hause und ich fühlte mich mulmig und unsicher. Wurde dann aber schon wieder. Die Hypo hat also etwas bewirkt. Oder die Medikamente, vermutlich alles zusammen. Ich finde es sogar bei mir selbst schwierig, richtig zu handeln. Diese Medikamente sind ja keine Kaubonbons. Wie soll man bei fremden Kindern richtig reagieren?
Bin inzwischen auch da ![]()
![]()
Leider immer noch Stau. Als ich neu in Schwaben war, wollte ich wie es der Lehrplan verlangt, ein regionales Lied singen, aber die Schüler waren so betroffen vom Schickksal der Ziege, dass wir es nur einmal gesungen haben.
Stehe im Stau zwischen Ulm und Stuttgart....
Stuegard, Ulm unn Biberach...
Also hätte es in diesem Fall bei einer Abfrage der Vorerkrankungen auch gar nicht angegeben werden müssen?
Bei Diabetis geht es nicht um eine "Vorerkrankung", sondern um eine aktuelle Erkrankung zur Zeit der Klassenfahrt.
Sie hatte doch schon jahrelang Diabetes. Das ist keine Krankheit, die plötzlich geheilt ist, sondern die begleitet einen. Natürlich ich ist eine Vorerkrankung.
Kann man auch googeln.
Genial! Jetzt wird versucht den Mitschülern eine Teilschuld in die Schuhe zu schieben.
Das stimmt doch gar nicht! Das hast DU gesagt!
Ich frage mich auch, ob man Jugendliche den ganzen Tag allein im Hotelzimmer (in einen fremden Land) lassen kann. Bei meinen Grundschülern ginge das jedenfalls nicht. Von daher will ich das was platty schrieb gar nicht so von der Hand weisen. Viel zu wenig Personal für so eine Fahrt.
Und mich wundert es immer noch, dass das Mädchen oder die Mitschüler die Eltern des Mädchens nicht früher mit ins Boot geholt haben. Ich dachte, es gäbe so viele Helikopter- Rasenmäher - Eltern heutzutage.
Es ist so, dass meine Schulleitung zwischenzeitlich gewechselt hat, bzw. wir überhaupt eine bekommen haben, daher ist das alles noch nicht ganz geklärt, aber das wird.
@Zauberwald: Hast du denn dein Problem in diesem Thread gut lösen können?
Es ist sehr kompliziert. Die Schulbegleitung soll mit, darf aber nur maximal 10 Stunden täglich arbeiten und nicht übernachten. Ihre Kosten werden auch nur zu einem kleinen Teil von der Stadt übernommen. Wer den Rest zahlt, ist unklar. Die Eltern gehen nicht mit, verstehen meine Sorge nicht. Es gibt aber jetzt ein Notfallmedikament, das ich geben darf. Habe aber keine Einweisung und Anleitung dafür. Nicht mal einen Beipackzettel. Die habe ich vom behandelnden Arzt eingefordert, höre aber nichts. Der Mitarbeiter des Jugendamts, der die Schülerin bzgl. der Inklusion betreut ist der Meinung, dass die Eltern sich einbringen sollen. Die wollen aber nicht. Wir sind noch zu keinem Ergebnis gekommen, aber wir arbeiten daran. Ich werde auf alle Fälle nach den Ferien nochmals alle Beteiligten anschreiben, bzw. einen runden Tisch einberufen.
Werbung