Was ist denn am Begriff Vaginaldusche schlimm?
Nix.
Was ist denn am Begriff Vaginaldusche schlimm?
Nix.
Danke. Ich hab's mir gekniffen, fand ich - wie so oft - völlig daneben. Ich schliesse mich dir an: Wer kein Interesse an einer weiteren Diskussion hat, kann es doch einfach bleiben lassen.
Mein Kommentar zur Schweizer Mentalität war daneben, das gebe ich zu. Das wie so oft muss ich wohl so hinnehmen.
Alles anzeigenIch erkläre das gerne noch ein bisschen besser:
Ich glaube es gibt einfach ein Missverständnis, das ich wirklich gerne ausräumen möchte: Ich will gar niemanden "überzeugen" in die Schweiz zu kommen. Das schreibe ich eigentlich fast in jedem meiner Beiträge. Ich freue mich wirklich über jeden, der sein Plätzchen gefunden hat.Ich bin einfach zufällig über dieses Forum gestolpert, weil ich schauen wollte, ob sich hier eine Lehrperson für eine Klassen-Brieffreundschaft finden liesse. (Hat übrigens geklappt.) Dann habe ich ein wenig durch das Forum geklickt und mich bei den Schlagwörtern wie "Referendariat, Verbeamtung und Dienstrecht" daran erinnert, wie unterschiedlich die beiden Schulwelten (Deutschland und Schweiz) doch sind. Das hat mich auch irgendwie in meine eigenen Berufsfindungsphase nach dem Abi zurückversetzt, weil ich mich damals auch mit dem Lehrerberuf in Deutschland beschäftigt hatte. Neben den schlechten Prognosen für den zukünftigen Bedarf war es dann vor allem der (aus meiner Sicht) starre Beamten-Rahmen, der mich damals davon abgehalten hat, diese Richtung einzuschlagen. Ein Leben lang denselben Job ausüben und womöglich sogar jahrzehntelang an derselben Schule arbeiten? Das wirkte damals einfach extrem einengend auf mich. Hätte ich mich damals breiter informiert, dann wäre ich womöglich auf das System in der Schweiz gestossen (das zu mir persönlich einfach besser passt) und wäre vielleicht ohne lange Umwege direkt Lehrer geworden. Ist jetzt natürlich komplett irrelevant, aber ab und zu verfällt man eben in Gedankenspielchen.
Und mit diesem Hintergrund kam mir dann der Gedanke, dass ich ja einfach mal kurz meine Erfahrungen zur Schweiz teilen könnte und womöglich anderen in ihrer Berufsfindungsphase oder Stellensuche helfen könnte. Ich möchte einfach nur eine weitere Alternative aufzuzeigen, die ja für den ein oder anderen interessant sein könnte und von der man vielleicht noch nicht viel gehört hat. Also eine ganz kleine "Werbetafel" mit den Worten: "Schau mal, hier wäre noch eine weitere Option mit ganz anderen Vor- und Nachteilen".
Nebenbei hat mich auch einfach interessiert, wie sich das System in Deutschland in den letzten Jahren so entwickelt hat, weil ich solche Vergleiche einfach spannend finde.
Rückblickend habe ich realisiert, dass es andere Foren gegeben hätte (vielleicht studis-online.de?), wo diese kleine Info-/ Werbetafel besser platziert gewesen wäre, weil es dort vielleicht mehr Menschen geben könnte, die gerade tatsächlich noch vor beruflichen Entscheidungen stehen und meine Infos dann als hilfreich einstufen könnten. Hier in diesem Forum zeigt sich, dass die meisten Lehrpersonen einfach mitten im Lehrerleben stehen und meine gut gemeinte Information eher als unerwünschte Spamnachricht aufgefasst wird
Und trotzdem bin ich froh, dass ich diese Unterhaltung begonnen habe, weil ich in kurzer Zeit eine Menge über das System in Deutschland gelernt habe!
Kannst du meine Gedanken nachvollziehen?
Kurz nach dem Abi wollen wohl wenige in die Schweiz, um da Lehrerin zu werden. Wenn du diese Leute erreichen willst, solltest du evtl. in einem Abiturientenforum schreiben. Wenn wir seit langem in Deutschland Unterrichtende in die Schweiz gehen wollen würden, würden wir es tun. Über die Schweizer Vorzüge wissen wir Bescheid. Wir haben hier unsere Familien, Freunde und Leben und die Not ist für die meisten noch nicht groß genug, alles hinzuschmeissen. Vielleicht könntest du aber in der Facebook- Gruppe "Lehrer auf Abwegen" einigen helfen. Ansonsten verstehe ich hier deine ausführlichen Erklärungen und große Mühe nicht ganz, die du hier investiert, sprich deine Intention.
Was du bezüglich der 1. Stelle und späterer Versetzung schreibst, erlebe ich aber anders. Viele wollen in den Unistädten bleiben und aufs Land gehen nur die, die dort aufgewachsen sind. Da dort aber Lehrermangel herrscht werden regelmäßig Junglehrer dorthin geschickt, weil die Städte voll sind. Die Jungen müssen 5 Jahre bleiben und können dann Versetzungsanträge stellen. Mit Kind sind die Chancen größer. Ehe reicht nicht mehr. Zeitweise dauerte die Landverschickung nur 3 Jahre, aber aufgrund des massiven ländlichen Lehrermangels wurde die Zeit verlängert.
Ich habe immer selbst gedruckt, die Kolleginnen auch. Seit einiger Zeit stehen sogar zwei PC-Arbeitsplätze mit Drucker dafür im Lehrerzimmer zur Verfügung.
Same hier, aber nur 1 PC
Bisher können wir das Stundenpensum selbst bestimmen, zumindest bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen: Pflege von Kindern unter 18 oder Angehörigen. Mir sind allerdings auch kinderlose Kollegen bekannt, die ein paar Stunden dauerhaft reduzieren ohne diese Voraussetzungen.
Mir liegt die Schweizer Mentalität nicht so und ich habe Probleme mit der Sprache chchchch.
Ja, wir sind im Bilde. Die liebe Antimon hält uns auf dem Laufenden. Ich denke mal, dass schon noch mehr Lehrkräfte in die Schweiz abgewandert und riskiere mal die Behauptung, dass speziell Grundschullehrerinnen lieber zu Hause bleiben. Ich war schon im Studium eine der ganz wenigen, die aus einem anderen Bundesland kamen. Einige wohnten noch als Studentinnen zu Hause und im Ref. wollte auch kaum eine weg.
Entschuldigung - Klassenvorstand bzw Klassenlehrerin.
Danke - ich dachte, du meinst Krankheitsvertretung. Heißt hier KV. Sorry, ich lese plattenspieler erst jetzt, aber ich lasse es mal stehen.
Und sogar noch bessere Arbeitszeiten als Lehrer. Einmal die Woche eine Messe halten, da stinkt sogar unser Vormittags-Halbtagsjob gegen ab.
Meine ältere Tochter wollte früher immer Birgit Schrowange werden, weil sie dachte, man müsse nur einmal pro Woche für 2 Stunden arbeiten.
Bei uns am BK müssen die Schüler laut Schulleitung nicht beaufsichtigt werden, sie müssen sich nur beaufsichtigt fühlen. Finde ich eher mutig, weil im Zweifel Scheiße eh von oben nach unten fällt. Ich weiß aber tatsächlich von einem Berufskolleg in Köln das gänzlich auf Pausenaufsichten verzichtet.
Der Spruch existiert in allen Schulen. Nur, wenn weit und breit nie eine Aufsicht zu sehen ist, fühlt sich doch niemand beaufsichtigt.
Hauptsache, es gibt einen Paragraphen!
Verstehe, dass du es vorher nicht geschrieben hast, das wäre mir auch peinlich.
Ist mir nicht peinlich.
Das ist hier echt wieder anstrengend, aber in 2 Dingen sind wir uns doch eigentlich einig:
1. Der Prüfling sollte nichts mit der Bewirtung zu tun haben.
2. Die Bewirtung sollte sich auf einfache Getränke und einen einfachen "Snack" beschränken ohne viel Aufwand.
Hier schreibt doch niemand, dass der Prüfling selbst ein möglichst heterogenes Buffet aufzubauen hat, das fand doch bisher niemand gut oder habe ich das überlesen.
Vielleicht könnt ihr mal das stille Post spielen unterlassen, wenn ihr wirklich was gelesen habt, postet doch einfach den Artikel, hier werden aktuell einfach nur Gerüchte verbreitet.
news4teachers
Ich las, die Insulinpumpe funktionierte nach dem Duschen am 2. Tag morgens nicht mehr und sie hat sie entfernt.
Eine gescheite Einweisung der Lehrkräfte bzgl. der Medikamente hätte ich als Mutter bei einer 13jährigen nicht versäumt.
Der ganze Tag ist doof.
Bei uns ist die Sekretärin nicht jeden Tag im Haus, sondern nur wenige Stunden pro Woche. ![]()
Also hier käme es umgekehrt schlecht an, wenn man jemanden (der eigentlich damit rechnet) auf dem Trockenen sitzen lässt. Aber vllt. ist es auch so ein "Grundschulding", denn wir helfen dem Prüfling gerne, sind ja auch kein 80köpfiges anonymes Kollegium, sondern nicht einmal ein Fünftel davon und geht es eher familiär zu und jede leidet mit.
Doch, aber das zahlt die Schule und es kümmert sich ganz sicher niemand drum, der noch in Ausbildung ist. Sowas fällt allenfalls in meinen Zuständigkeitsbereich als Fachvorsteherin.
Bist du sicher, dass das die Prüflinge zahlen? Es gibt doch für solche Ausgaben eine "Handkasse", zumindest bei uns. Verwaltet von der Sekretärin, bzw. hat die Schule bei 2 Läden tatsächlich eine "Bezahlkarte."
Was ich aber gelernt habe, man verschätzt sich eben doch schnell mal und schlägt hinterher drei Kreuze, dass nichts Schlimmeres passiert ist.
Jeder, der irgendwie mit Kindern zu tun hat, kann das wohl dreifach unterstreichen.
Für mich spielen bei diesem sehr traurigen Unglück mehrere Faktoren eine Rolle, die zusammen gekommen sind, z.B. das nicht Funktionieren der Insulinpumpe, warum gab es keinen Ersatz? Warum meldet man das nicht, sondern nimmt auch noch für Diabetiker verbotene Dinge zu sich? Nach dem Restaurantbesuch ging es zumindest noch einer weiteren Schülerin nicht gut. Wenn man als Lehrerin nichts von Diabetes weiß, wie soll man dann darauf kommen, dass das Unwohlsein eine andere Ursache hat? Warum sagt man als Eltern nichts von der Krankheit auf dem Elternabend, bei dem auch noch die Schülerin selbst anwesend war usw...usw...
Zum Schluss bleibt trotzdem immer noch die Frage, warum die Lehrerinnen nicht schneller reagiert haben. Das kann man nicht entschuldigen. Trotzdem sind schon vorher viele Dinge zusammengekommen, die einfach nicht hätten sein dürfen/müssen.
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