Zu dem Thema kann ich noch beitragen, dass bei uns mein Mann jahrelang das Bringen in den Kindergarten bzw. auch das Fertigmachen der Grundschulkinder in der Früh übernehmen musste (und konnte, da er Gleitzeit hat und erst um 9 beginnen musste, während ich um 7.45 im Klassenzimmer stehen musste, keine Sekunde später, und daher die Wohnung weit vor meinen Kindern verlassen musste).
Des Weiteren sollte man auch mal bedenken, dass man als Lehrer*in an sich nicht einfach mal so frei nehmen kann. Ich habe es schon oft geschrieben, ich habe die Einschulung meiner Kinder verpasst, weil ich in diesen Jahren stets selbst eine erste Klasse hatte. Sowas vergisst man nicht. Ich finde es nach wie vor schade und es wurmt mich.
Auch zu den morgendlichen Adventsfeiern konnte ich nie kommen, beinahe alle anderen Eltern konnten sich da jeweils problemlos frei nehmen oder eben ihren Arbeitsbeginn verschieben.
Also ja, Ferien sind praktisch und nachmittags / abends freie Zeiteinteilung ist praktisch, aber es gibt durchaus auch Nachteile.
Das ging mir in allen Teilen genauso. Besonders wenn ich den zweiten Abschnitt lese, dass man nicht zur Einschulung des eigenen Kindes gehen konnte, das habe ich genauso erlebt. Das vergisst man nie.