Beiträge von Zauberwald

    Bei mir hat sich das Thema Impfung jetzt auch erledigt, ich bin seit Dienstag krank und positiv.

    Diesmal fing es ganz plötzlich an. Am Montag war ich noch fit, Dienstag früh minimales Halskratzen, Test aber eindeutig negativ. Ich war also auch noch ganz normal in der Schule, war wirklich nicht der Rede wert. Mittags dann schlagartig viel schlechter mit Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, starkem Krankheitsgefühl und mehrere Tests sofort fett positiv.

    Inzwischen ist es etwas besser, aber ich bin immer noch sehr angeschlagen. Ich hoffe, es wird zum WE hin dann genauso plötzlich besser wie es angefangen hat.

    Gute Besserung! Ich teste mich auch, denn mein Mann hat Corona. Ich habe ihn allerdings in den Keller verfrachtet, aber da hat er sowieso sein Lieblingszimmer (Rockmusik, Whiskey, Bücher, Fernseher, PC... ^^)

    Gestern Abend fühlte ich mich nicht gut (schwere Beine irgendwie), aber Tests negativ und es geht mir auch wieder gut. Ich glaube, vor lauter Angst, Corona zu bekommen, war mir so mulmig zumute. Hoffe, es bleibt beim Gefühl.

    Ich bin vom Lehrerinnenzimmerkaffee, weil das so geschmacklose Pads sind, leider auf Mineralwasser oder wenn nötig Leitungswasser umgestiegen. Auch, weil ich sonst zu wenig trinke. Aber: Im letzten Schuljahr abgeordnet, war dort das Leitungswasser gelb. Die SuS meldeten "Fanta" in ihrem Wasserbecher beim Kunstunterricht. Ich war iwie alarmiert und rief die Sekretärin mitten im Unterricht an. Die meinte, es sei normal und die Rohre wären halt alt, aber undenklich, man hätte es untersuchen lassen. :neenee:

    Ich denke, dass die Aussage von Chemikus am Ende wichtig ist. Habe ich ein Attest von irgendeinem normalen Arzt oder einer Fachklinik? War ich damit schon beim Amtsarzt? Dass das Land erstmal Probleme damit hat, Leute von der Gesamtschule zum Gymnasium ziehen zu lassen ist erstmal verständlich. Den Wunsch werden sicherlich viele haben. Am Ende kann man natürlich immer argumentieren, dass es auch am Gymnasium schwierige Schüler gibt und vor allem, dass der Umgang damit zu den Aufgaben der Lehrkraft gehören. Letztlich wird es schwierig zu argumentieren, wo sich die Arbeit außer beim Klientel fundamental unterscheidet. Dass es in der Praxis ein großer Unterschied ist, ist natürlich klar.

    Ich würde mir wünschen, dass auch mal endlich registriert wird, dass auch wir in der Grundschule eine schwierige/heterogene Schülerschaft haben und immer damit umgehen können müssen. Wir haben uns das "ausgesucht", klar, mit 18 oder 19 hat man das noch nicht bewusst auf dem Schirm, wenn man sich für den Studiengang entscheidet.

    Hier gibt es derzeit als Studienrichtungen beim Lehramt: Grundschule, Sek I, Gymnasium, Höheres Lehramt an Beruflichen Schulen und Lehramt Sonderpädagogik. Sek I -Abschluss ist für Haupt-, Real-, Werkreal - und Gemeinschaftsschulen. Ich weiß aber, dass auch Gymnasiallehrkräfte an Gemeinschaftsschulen unterrichten.

    Wie gesagt wurden bei uns Gymnasiallehrkräfte hingeschickt, auch wenn sie das nicht wollten. Dass sie mehr verdienten als die Lehrer anderer Schularten hat nicht unbedingt die Stimmung in Kollegium verbessert, aber ich meine, inzwischen sind die Studiengänge angepasst.

    Dann soll man kein "Lehramt für Gymnasium und Gesamtschule" studieren, wenn man nur bereit ist, an einem altsprachlichen Gymnasium in der Münsteraner Innenstadt zu unterrichten - oder alternativ, wenn man 50% seines Lehramts ausschließt, eben dort auch keine Stelle annehmen.

    Bei uns wurde die Gemeinschaftsschule z.B. noch nicht vor all zu langer Zeit eingeführt, da konnte man dieses Lehramt gar nicht studieren und deshalb wurden da auch Gymnasiallehrkräfte hingeschickt, denn es gibt Kinder auf allen Niveaustufen dort.

    Gemeinschaftsschule und Gymnasium sind natürlich 2 Paar Stiefel, weil die Kinder heterogener sind und weil ganz anders gearbeitet wird. Ich habe schon mehrfach von unglücklichen Gymlehrern am Gemeinschaftsschulen gehört, nicht nur, weil der Arbeitsaufwand enorm ist.

    Muss der Frosch eh nicht, wenn, dann will er das nur in seinem Paradieschen.

    Wahrscheinlich gibt es nicht genug Klassenlehrer. An unserer Nachbargrundschule haben 3 Lehrerinnen 2 Klassenleitungen, also sie betreuen zu dritt insgesamt 6 Klassen. Es ist eine dreizügige Grundschule mit Werkrealschule bis Klasse 10, also ca. 50 Lehrkräften, und man kann es nicht anders verteilen.

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