Puh, würde natürlich 5 Jahre dauern und bekäme man denn überhaupt so easy einen Platz für ein Zweitstudium?
Da muss ich sagen wäre mir der Quereinstieg natürlich lieber. Aber ich mein, nach der Logik dürfte es doch quasi garkeine Quereinsteiger im GS Lehramt geben, oder?
Doch, die gibt es. Ein Freund, der Physiker ist, hat den Quereinstieg in Berlin gemacht. Er ist jetzt 59, hat ca. 10 oder so Jahre als Grundschullehrer gearbeitet und in der Coronazeit hat er aufgehört. Er hatte keine Motivation mehr, war auch ein schwieriges Klientel, das er hatte. Ich kenne mich mit Quereinstieg aber prinzipiell nicht aus. Ich wollte nur anmerken, dass Grundschule nicht leichter ist, weil die Kinder jünger und die fachlichen Anforderungen weniger sind, was in vielen Köpfen herumgeht. Die Anforderungen sind andere, bei Sonderpädagogen ist es ja auch so. Ich will dich aber nicht demotivieren. Studienplätze bekommt man wieder leichter, als vor ein paar Jahren.
Meine Schwester ist Ärztin, ich weiß, dass das auch ein schwerer Beruf ist und dass du da auch viel leisten musstest, bis du das erreicht hast, was du jetzt bist. Wie wäre es mit einem Praktikum/Schnuppertagen...? Vielleicht sogar in 2 Schulformen oder so. Chemielehrer sind eigentlich auch immer Mangelware.