Ich nehme für Sachkunde ab Klasse 1 einen Ringbuchordner, der in der Schule bleibt. So kann man recht einfach hinten einheften. In Musik nutze ich einen Schnellhefter für die Lieder und ein Heft für andere Themen. Allerdings mag ich es nicht, wenn Hefte aus ausgeschnittenen und eingeklebten Arbeitsblättern bestehen. Daher werden auch selbst Hefteinträge geschrieben. Nicht immer, aber öfter. Die Schnellhefter in De und Ma werden sowieso vor den Ferien immer in einen Leitzordner geheftet, da ist mir die Reihenfolge egal.
Beiträge von Zauberwald
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OT: Heißt Inklusion in der Schweiz Integration? In D ist ja damit etwas anderes gemeint.
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Andere sehen natürlich in erster Linie die Schule in der Verantwortung:
Gestern sagte ich noch zu meiner Familie, dass so ein Verhalten (Hitlergruß, Judenwitze...) an meiner Schule sicher nicht geduldet worden wäre. Die elften Klassen sind auch regelmäßig vom Saarland aus nach Dachau gefahren, während mein Mann, Schüler eines Gymnasiums in einem Münchner Stadtteil zum Beispiel dort noch nie war, auch nicht mit der Schule, obwohl es vergleichsweise viel einfacher gewesen wäre, dort hinzugelangen.
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Komm zu uns, wir sind integrativ

Im Ernst: Ich merke immer mehr, im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen in der Schweiz, im Gespräch mit Leuten aus dem Ausland, wir sind hier so eine Art Insel der Glückseeligen. Wir nörgeln natürlich auch gerne an allem rum, was irgendwie doof ist, aber wenn man schaut, was und wie es anderswo läuft, haben wir es hier verdammt gut. Der Stadtkanton ist progressiv und hat viel Geld. Das hat Vor- und Nachteile. Die KuK müssen alles mögliche über sich ergehen lassen, was man halt mal so probiert, weil man ja die links-liberale Stadt ist. Im Zweifel kann man es mit viel Geld wieder gradebiegen. Der Landkanton ist etwas konservativer aber grad eben nicht "verstaubt". Leider sind wir bildungspolitisch halt ein Zwerg, der nichts zu melden hat.
Neulich war ich tatsächlich einmal in einem Schweizer Lehrpersonenforum. Was mir zufällig als erstes in die Hände fiel war ein thread, bei dem sich die Kolleginnen just über die schlechte Umsetzung der Inklusion ausgelassen haben und wie unzufrieden sie sind. Das mag nur anekdotisch sein, aber ich wollte es doch auch einmal einwerfen, dass das wohl nicht alle so sehen.
Ich habe versucht, das nochmals zu finden, leider weiß ich nicht einmal mehr, welches Forum das war. Es gibt ja viele. Jedenfalls konnte man so mitlesen, ohne Anmeldung.

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Naja, tagsüber schon, nachts kann es anstrengend werden, wenn welche Heimweh haben und alle paar Minuten neben einem am Bett stehen und auch nicht einschlafen, wenn man eine Stunde daneben sitzt. Nach 2 solchen Nächten ist man k.o. Die wachen Kinder komischerweise nicht.
Duum hat im Sommer ein Land erkundet, das er noch nicht kannte.
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Unser armer alter Kater wollte sich mit fast 20 und schon ziemlich schwach immer noch nach draußen schleppen und hat wirklich nur, wenn es nicht anders ging, das Drinnenklo benutzt. Ich fand das eigentlich gut.
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OT: Habt ihr auch alle immer noch keinen Inflationsausgleich erhalten?
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Ich bin Studentin, bekomme kein Bafög und sonst keine Förderung und versuche einen Job zu finden um meine Miete bezahlen zu können und monatlich über die Runden zu kommen…
Versuche doch mal, Wohngeld zu beantragen. Ich habe als Studentin welches bekommen, als das Bafög auslief. Das muss man auch wenigstens nicht zurückzahlen.
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Wenn es zum reinen (vollständigen) Lohnerwerb ist: geh in die Gastro. Die suchen wie verrückt, du bekommst vielleicht nicht viel über den Mindestlohn, aber hast 8 Stunden am Stück (was bringt dir 25 Euro für eine Stunde mit Wegen und Vorbereitung..) UND Trinkgeld. und mittlerweile eben nicht nur Mindestlohn, weil es so starke Mängel gibt (was auch ein gutes Entgegenkommen für die Schichten gibt)
und auch wenn es keine pädagogische Tätigkeit ist: du lernst viel an Resilienz und zum Abschalten auch nicht schlecht.Ja, bei all meinen diversen Studentenjobs habe ich da am meisten verdient.
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Naja, wenn sie ausgebildete Lehrerin ist, womöglich schon gut verdient ist es ja auch schon fast wie ehrenamtlich.
Nein. Sie ist alleinerziehend und muss ihre 2 Studentenkinder unterstützen. Von daher braucht sie eigentlich das Geld.
12 € finde ich persönlich auch zu wenig, so um die 20 halte ich für die Grundschule für angemessen. Meine älteste Tochter erhielt in Klasse 12 Nachhilfe in Mathe von einem Nachbarn, der Lehrer am hiesigen Gymnasium ist. Wir haben 30 € gezahlt, das finde ich in Ordnung, aber viel mehr hätte ich auch nicht zahlen wollen als Mutter.
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Ich würde ca. 20 € pro Stunde ansetzen, wenn es um „echte“ Nachhilfe geht (wie in #2 beschrieben).
Ich auch.
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Von ausgebildeten Lehrkräften weiß ich, dass sie um die 40-50€ nehmen…
Meine Kollegin, über 30 Jahre im Dienst, nimmt für unsere Schüler nur 12 € für 60 Minuten intensivster Förderung. Sie ist LRS Beauftragte usw. Ich finde es wenig, aber so ist sie halt. Also, nicht alle nehmen so viel.
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Hat jemand von euch schon einmal das ganze fragliche Flugblatt gelesen? Da kommt man ja gut im Internet ran.
In der Einleitung wird zu einem Wettbewerb aufgerufen, wer der größte Vaterlandsverräter sei. Teilnahmeberechtigt wäre jeder, der Deutscher ist und sich auf deutschem Boden aufhält. Total hirnrissig, heute würde tatsächlich eine andere Zielgruppe drinstehen, wenn es einen ernsten faschistischen Hintergrund hätte. Dann kommt die Aufzählung der Gewinne in Richtung Dachau... heute kaum zu ertragen.
Komische Zusammenhänge, ich kann mir schon vorstellen, dass die Aussage von Aiwangers Bruder stimmen könnte, dass er Rache an seinen Lehrern üben wollte.
Weiß man, wie die Schule damals reagiert hat?
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Ich relativiere nichts. Ich möchte nur aufzeigen, dass ich es furchtbar finde, dass unsere Gesellschaft immer nur Fehler sucht. Fehler die man evtl. in seiner Jugend gemacht hat. Es tauchen jetzt Aussagen von Menschen auf, die in Aiwangers Leben doch gar keine Rolle mehr spielen. Hat was von Neid und Missgunst....
lgEs geht doch darum, dass er jetzt nicht die Hosen dafür hat, klar dazu zu stehen und sich in glaubwürdiger Weise heute davon zu distanzieren und zu entschuldigen. Anstatt dessen tut er zwischendurch so, als hätte der Bruder das Ganze verfasst.
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Das kann ich nur ganz ausdrücklich unterstreichen. Wie es im gegenteiligen Fall laufen kann, habe ich auch selbst erleben dürfen. Das war langfristig ein ziemlicher Schuss ins Knie, bis ich aufgewacht bin und letztlich gegangen bin.
Lehrerzimmer sind gar nicht so einfache Orte, wie man vllt. auf den ersten Blick glauben mag.
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Leider kann ich inhaltlich nicht viel dazu beitragen. Ich kann nur sagen, dass es ein Neuer bei gut eingeführten Strukturen im Kollegium schwer hat, etwas zu verändern oder zu verbessern.
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Zwei Wochen über Ostern mit Grippe im Bett und passend am ersten Wochenende der Sommerferien die Knochen gebrochen (11 Wochen krankgeschrieben) und schon sind 8,5 Wochen Ferien wegen Krankheit weg.
Und nu? Was machst du?
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Und alternativ den Jakobsweg mit Erweiterung nach Lissabon (und Gibraltar .... dann muss ich nur irgendwie wieder weg kommen. )
Oh, dann würden wir uns vllt. treffen, aber ich bin in einer Jakobsweg-facebook-Gruppe und so wie sich das liest, ist das auch nicht mehr so, wie es mal war. Also, man bekommt z.B. kaum Zimmer, weil alles schon so geplant und vorgebucht ist, zumindest ging es jemand so, dass sie nochmals 7km laufen musste, dann nochmals 11. Das würde ich wohl nicht schaffen. Mit dem Fahrrad aber wahrscheinlich eher. Aber du wirst das bestimmt schaffen. Leider traue ich mir nicht so viel zu.

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Normalerweise sind die Grundschuleltern oder andere "Notfallpersonen" immer erreichbar, das müssen die Eltern bei der Planung angeben. Finde es persönlich sehr befremdlich, dass man sich nicht für sein krankes Kind interessiert, bzw. "sturmfrei" haben will - wie ich dann später erfahren habe. Wir sind auf dem Dorf. Aber man lernt ja nie aus.
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