Beiträge von Zauberwald

    Nun der nicht so spezielle Teil meines Anliegens: Ist es angemessen, direkt die SL der umliegenden Schulen per E-Mail mit einem Dreizeiler anzuschreiben, um "anzuklopfen"? Oder wirkt das eher abschreckend auf die SL?

    Wirklich offene Stellenausschreibungen sind, zumindest hier in Ostfriesland, sehr selten.

    Viele Grüße

    Klinger

    Ich verstehe es nicht ganz, Behuf wessen möchtest du anklopfen? Um zu fragen, ob sie eine freie Stelle für dich haben oder hat das was mit der Verbeamtung zu tun? Also suchst du konkret eine Schule, die dich durchboxt und willst du das gleich sagen?

    Ich glaube, bei Susannea ist es alles organisiert mit dem Hort. (Wohl bundeslandabhängig.) Hier in Bayern gehört der Hort ja nicht zur Schule. Hier können wir die Kinder nicht "einfach so" früher in den Hort schicken. Der Stundenplan ist - eigentlich - verbindlich, d. h. es ist ein Entgegenkommen des Hortes, wenn sie die Kinder in Ausnahmefällen früher nehmen.

    Ist hier auch so.

    Gefühlt bin ich eh damit unzufrieden. Die Eltern auch. Manche Kinder sind bis 17 Uhr da und haben nicht einmal die Hausaufgaben gemacht, weil es nicht in die Zuständigkeit fällt (Sind keine ausgebildeten Erzieher/innen und dürfen sich daher um keine schulischen Dinge kümmern).

    Bei uns gehen ja nicht alle in den Hort. Manche gehen nach Hause, manche in die Kernzeitenbetreuung, manche in den Hort. Der Hort informiert keine Eltern, höchstens wenn es etwas ist, das vom Hort ausgeht. Die, die nach Hause gehen, dürfen wir nicht einfach früher gehen lassen, wenn etwas ausfällt z.B. Den Hort/Kernzeitenbetreuung müssen wir auch informieren, wenn sich etwas ändert, sonst sind die nicht da, haben zu wenig Personal vor Ort oder was auch immer.

    Ja scheinbar, natürlich ist es Aufgabe der Schule, dauert aber eben. Geht natürlich im Schneeballsystem viel schneller.

    Machen wir in der Schule auch so, dass wir an die Elternvertreter das weitergeben und die weiter informieren

    Früher hat man das mit einer Telefonkette gemacht, da hat auch nicht die Schule jedes Elternteil angerufen,

    Und wie machen die Eltern das dann? Per e-mail? Und ihr seid so zufrieden, also gebt die Verantwortung voll ab? Und wenn nicht alle erreicht werden? Wie läuft die Rückmeldung? Meine Elternvertreter lesen oft als letzte die Nachricht. Ich kann per schoolfox eine Nachricht als Notfallmeldung raushauen, das wird extra markiert. Die Eltern müssen sowieso die Nachrichten immer bestätigen. Ich sehe, wer es noch nicht gelesen hat und schicke eine Erinnerung. Das sind nur Knopfdrücke. Wenn noch 1 oder 2 Kinder ohne Bestätigung zurückbleiben, kümmere ich mich darum, wo sie hingehen, beispielsweise, wenn die Schule eher endet. Machen das eure Elternvertreter auch?

    Ja, natürlich. dazu eine kleine Geschichte: Mein Sohn wurde in der Osternacht getauft (inzwischen habe ich es gar nicht mehr so mit der Kirche wegen der Verlogenheit) und weil ich noch keine Ostereier gefärbt hatte, musste ich nachts um 12 oder später noch ran und ein paar Gäste, die erwachsen sind, aber noch nie Ostereier gefärbt hatten, haben mitgemacht. Das war richtig schön. Wir haben sie auch noch gleich versteckt.

    DUUM ist getauft.

    Meinem Opa wurde nahegelegt meiner Omi die Arbeitsgenehmigung nicht zu erteilen. Damals mußte der Ehemann ja noch unterschreiben, daß die Ehefrau arbeiten darf. Blöd nur, daß er die Genehmigung unterschrieben hat.

    Nach gut zwei Jahren hatte der Amtsschimmel dann entschieden, daß die Residenzpflicht des Ehemanns Priorität hat und Omi bekam zur Auflage sich ein Dienstmotorrad anzuschaffen. Damals waren Hausgeburten ja noch üblich und mit dem Fahrrad waren die Strecken, wenn man außerhalb des Einzugsgebietes wohnte, in angemessener Zeit nicht zu schaffen.

    Deine Oma war eine Hebamme, die mit dem Motorrad zum Dienst fuhr? Das nenne ich mal eine coole Sache!

    Es ist so, dass ich gerne für mich alleine so eine Reise schaffen möchte. Allerdings gehört beim Jakobsweg auch dazu, unterwegs Gemeinschaft zu finden. Das mag ich schon und das möchte ich auch gerne. Meine letzte längere Reise allein liegt ein paar Jahrzehnte zurück und ich war früher viel mutiger. Für mich ist das kein Klacks, sondern ich habe auch ein bissel Angst bzgl. Sicherheit. Aber wahrscheinlich wird eine allein reisende Frau in den 50ern nicht mehr so belästigt wie mit Anfang 20. Das habe ich damals schon erlebt und mich deshalb anderen allein reisenden Frauen unterwegs angeschlossen.

    Diese Bedenken habe ich weniger, eher, ob man ausgeraubt oder von einem wilden Hund gebissen wird. Aber da es ja anscheinend total voll ist auf dem Weg, wird wohl nichts davon passieren. Ich würde erst einmal den, finde ich einfachsten Weg nehmen, der in Porto startet.

    Aber anstatt diesen Mißstand zu beseitigen, wird ein paar Exoten (Eltern mit drei oder mehr Kindern, bei denen die Kinder auch alle auf der Lohnstueerkarte stehen) das Geld in den Allerwertesten geblasen und das Gros der Beamten geht leer aus.

    Aber die Angestellten gehen auch leer aus, das finde ich sehr ungerecht - ich finde sowieso diese Spaltung der Lehrerschaft in Angestellte/Beamte fragwürdig, schon immer.

    Kannst du dann nicht mit dem Flugzeug pendeln?

    Ich lese noch dein Strahlen, als du von den Flügen über Mount Cook bei deinen Weihnachtsferien in Neuseeland erzählt hast. Da war mir die Anreise für 2 Wochen zu teuer und du hast dir das halt geleistet.

    Mir würde es auch leid tun, wenn platty nicht mehr fliegt, aber er hat ja jetzt auch keinen Grund mehr, an Weihnachten zu flüchten. :top:

    Wenn du einen groben Eindruck haben willst und Netflix hast, kannst du dir "Ich bin dann mal weg" angucken.

    War ein etwas eigenartiger Film, aber irgendwie dann doch interessant.

    Ich youtube die ganze Zeit schon und bekomme immer mehr Lust dazu. Vllt. starte ich in Porto... oder bestimmt.

    Ich würde gerne auch mal 6 Wochen am Stück einfach nur weg sein und denke seit einiger Zeit darüber nach, wie es wäre, den Jakobsweg zu wandern. Ohne religiöse Motivation, sondern eher mit dem Satz "der Weg ist das Ziel" im Kopf. Hat jemand Erfahrungen oder Tipps?

    Mein/unser Kinderwunsch war nie von irgendwelchen Kinderzuschlägen abhängig. An so was haben wir nie gedacht. Mein Mann war noch Student (im 2. Studium), als unsere 1. Tochter zur Welt kam. Wir waren jung und verliebt und haben uns durchgewurschtelt zu dritt in der Zweizimmerwohnung und dann auf 450 km Distanz. Unsere Eltern, jeweils mehrere 100 Km entfernt wohnend haben uns für verrückt erklärt. Wir wollten das so. Die Einen wollen reisen und Luxus, wir haben uns eine eigene Familie gewünscht. Unn ett is noch immer juud jegange. Mit Höhen und Tiefen, aber so ist das Leben.

    Ich gönne jedem seinen Familienzuschlag, den er jetzt in so hoher Form erhält.

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