Warum zum Henker machst du das?
Warum mache ich was?
Warum zum Henker machst du das?
Warum mache ich was?
Schön geschrieben habe ich auch nie. Keine Ahnung, warum lesbar nicht ausreicht und man als Kind Schönschreiben soll. Schrift ist Mittel zum Zweck.
Aber wenn ganz viel durchgestrichen ist und Buchstaben nur halb geschrieben sind, dazu Tintenkleckse hier und da, kann man es kaum lesen. Bei uns gibt es auch im Zeugnis eine Note für Schrift und Gestaltung.
Zauberwald: Bei uns haben bis zu 20% der Fünftklässler eine Real- oder schwache Gymnasialempfehlung. Erfahrungsgemäß schaffen es bei uns nur die Wenigsten (auch wieder um die 20%) dann tatsächlich über die 7. Klasse hinaus, wechseln ansonsten in der Regel dann in den Realschulzweig - in seltenen Fällen nach vorangeganger Wiederholung der Jahrgangsstufe im Gymnasialzweig.
Meines Wissens sind die Bildungsstandards der Grundschule Ende Klasse 4 solche, die jeder Schüler (also auch solche mit Hauptschulempfehlung) mit Note 4 oder besser erreicht haben sollte, oder? Ist es über mehrere Jahrgänge hinweg der Fall, dass ein nennenswerter Anteil der Fünftklässler mit diesen Inhalten nichts anfangen kann, würde ich da durchaus ein Schnittstellenproblem vermuten.
Wir können selbst in der Grundschule teilweise die Tests (besonders auch in Mathe) nicht mehr so wie vor ein paar Jahren noch schreiben. Ewiges Thema im Lehrerinnenzimmer - woran liegt es? Vllt. fehlt einfach die Lust und Ausdauer zum Üben - ich weiß es nicht.
Da wir erst in Klasse 3 Noten in allen Fächern haben, ist es für die Kinder neu, auf Klassenarbeiten zu lernen. Ich würde ja am liebsten nichts ankündigen, aber wir müssen die Kinder 1 Woche vorher informieren. Nicht alle machen sich die Mühe, vor dem Test mal ins Musik - oder Sachkundeheft zu schauen (Lernfächer, sollte man sich schon vorbereiten), das merkt man deutlich. Die Eltern haben auch die Termine, aber manche scheint es nicht zu interessieren.
Unsere Drittklässler haben teilweise auch nebulöse Vorstellungen, was ihre Noten und Leistungen angeht. Überhaupt, was Noten bedeuten. Ein Schüler hat 30 Minuten lang geheult, weil seine 8 Noten im Halbjahreszeugnis zwischen 1 - 2 und 2 - lagen. Das sind ja wirklich gute Noten, aber er hat mit lauter Einsen gerechnet. Er arbeitet auch sehr gut mit (erzählt aber viel "Müll") und überschätzt sich.
Nachtrag: Korrigiere gerade Deutscharbeiten. Thema Brief. Vorgegeben habe ich, außer dem formalen Drumherum, mindestens 10 Sätze zu schreiben (da die SuS sonst nur 2 oder 3 schreiben). Einer meiner Schlauesten (er ist wirklich intelligent) hat nun jeden Satz nummeriert (um nur ja nicht einen zu viel zu schreiben) und damit das nicht in Arbeit ausartet, hat er teilweise gar keine richtigen Sätze formuliert, sondern z.B. "Und abends zocken". Sehr schade ist, dass er das viel besser könnte. In Mathe muss ich ihm immer Zusatzmaterial geben, aber Deutsch ist ja anstrengend. Schön zu schreiben auch. So bekomme ich von ihm eine halbe Seite mit teilweise durchgestrichenen oder unvollständigen Sätzen...
Idealerweise sollten alle Schüler die Kompetenzen Stand Ende Klasse 4 beim Übergang in die weiterführende Schule erreicht haben. "Idealerweise", weil du ja schon anklingen hast lassen, dass das nicht immer der Fall ist. Kurzfristig kann man natürlich, da hast du Recht, nur mit den vorhandenen Ressourcen arbeiten und muss Gas geben, nicht nur den regulären, sondern auch den fehlenden Stoff nachzuholen bzw. zu vermitteln. Das klingt in der Theorie einfach, ich sehe aber ein, dass die Umsetzung dessen herausfordernd ist - kenne ich selbst, wenn abgebende Kollegen aus welchen Gründen auch immer den Vorjahresstoff nicht ganz durchbekommen haben. Langfristig geht es nicht ohne Kommunikation mit den abgegebenen Grundschulen, um Schnittstellenprobleme zu benennen und Lösungen hierfür zu finden. Da kommt es aber auch wieder so auf den Einzelfall an, dass man da an der Stelle gar keinen Fahrplan, der für alle Fälle passt, geben kann. So wie ich dich einschätze, weißt du das alles aber bereits und setzt es sicher auch teilweise auch so um.
Man sieht jetzt nicht, welches Bundesland du bist, aber wenn du in BaWü wärst, wüsstest du, dass hier jeder sein Kind an jeder weiterführenden Schule anmelden kann, auch ohne die Grundschulempfehlung dafür zu haben. Will heißen, unsere Gymnasien bekommen teilweise Kinder mit Hauptschulempfehlung, die natürlich mit Lücken und Schwächen die Grundschule verlassen. In den Realschulen ist es inzwischen so schlimm, dass sie seit Jahren auch einen Hauptschulzweig führen, d.h. nach Klasse 6 entscheiden sie dann selbst (entsprechend der Leistungen und Noten), wer bei ihnen den mittleren Abschluss macht und wer den Hauptschulabschluss.
Vielleicht ist es in deinem Bundesland ähnlich.
Bei uns trifft es aber meist genau die Kolleginnen, die sich immer noch halbtot zur Arbeit schleppen....
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düddeldüdüd, also eher biep-biep
Bin gerade ganz eifersüchtig, dass man 10 Stunden schlafen kann. Ich schlafe in letzter Zeit so schlecht, schlafe nicht ein und nicht aus. Im Lehrerzimmer ist das schlechte Schlafen gerade bei vielen ein Thema und die Ratschläge reichen von Hormone nehmen über Yoga und irgendwelche anderen Arzneien.
Habe davon noch nichts probiert, aber weiß jemand was anderes?
geimpft oder genesen?
(was ich da mache spielt keine Rolle).
Hihi, in manchen Gegenden hier ist rollen ein Synonym für seichen, pinkeln .....
Wenn ich auf diese Aufgabe schaue, weiß ich auch nicht, dass das 12 ist. Ich rechne jedes Mal 4 + 4 + 4 (4, 8, 12). Das habe ich als Kind schon so gemacht und das hat sich nie geändert.
Auch Zweier-Potenzen, die man in der Informatik immer wieder benötigt, kann ich nicht auswendig. Für 2^5 weiß ich nicht, dass das 32 ist. Ich weiß, dass 2^2 = 4 ist, 2 * 4 = 8, 2 * 8 = 16 und 2 * 16 = 32, deshalb zähle ich quasi im Kopf ab 4, 8, 16, 32.
Das menschliche Gehirn ist nicht dafür gemacht, Zahlenreihen zu memorieren und diese stumpf abzurufen. Ganz besonders, wenn das Abrufen nicht im Zusammenhang mit bedeutsamen Situationen erfolgt, sondern nur, um abstrakte Zahlen aufs Papier zu bringen. Das menschliche Gehirn ist dafür gemacht, Verfahren einzuschleifen, die stumpfes Auswendiglernen vermeiden.
Ich finde es wichtig, von Anfang an darauf Wert zu legen, dass man Dinge lernt, um Probleme zu lösen. Mir ist es um Längen lieber, wenn Schüler im Kopf 3 * 4 ausrechnen können, als stumpf auswendig zu lernen, dass 3 * 4 = 12 ist, ohne zu verstehen, wie die Multiplikation funktioniert und warum 3 * 4 = 12 ist.
Bei Grundschülern dauert das viel zu lange. Außerdem ist das Herleiten für die Schwachen meist nicht leistbar. Im böse auswendig gelernten Einmaleins sind schwache Schüler meist besser als bei anderen Aufgabenarten. Wir leiten die Einmaleinsreihen auch her, spielen mit Vielfachen und arbeiten mit Kernaufgaben, aber da kann nicht jeder folgen.
7X8 = 56 5678
Nein, man muss nicht dauernd dekorieren. Mein Dekohunger wird immer schon in der Schule gestillt.
Lange schlafen (> 8 Stunden) oder eher kurz (< 6 Stunden)?
"Zan Soicha oda aa Soacha (Miktion) gehd ma, wenn d Blodan (Harnblase) foi mid Soichalen (Urin) is. Des wiad voum autonoma und wuikialichn Neavnsüstem gschteiad."
Meinst du, es fragen wirklich Kinder im Unterricht, ob sie SEICHEN dürfen? Das habe ich in 18 Jahren Schuldienst hier wirklich noch nie gehört.
Wenn ich nur halb so viele Kinder hätte, könnte ich das auch.
Ich habe an den Klassenlehrer, die Mittelstufenkoordinatorin und die beiden Pflegschaftsvorsitzenden geschrieben, dass ich einen Elternabend einfordere, an dem das Problem thematisiert wird.
Das finde ich wirklich gut! Hast du schon Antwort bekommen?
Viele haben von sich gesprochen und diese würden nicht Job gegen Partner*in tauschen. Außerdem gibt's noch ein, zwei weitere Schulen zwischen Hamburg und Bodensee. Dass alles so bleiben sollte, hat glaube ich niemand geschrieben.
Ich habe mich so weit weg beworben, weil der Ort eine besondere, emotionale Bedeutung für mich hat.
Welchen, möchte ich aber hier nicht schreiben.
Ich habe mich auch hier in der Umgebung umgeschaut, aber bisher nichts gefunden. Leider werden meine Fächer, die ich hier nicht nennen möchte, mom nicht gesucht.
Also ich als Elternteil würde erwarten, dass da noch ein Bezug zum Soll-Wert hergestellt wird (haste glaube ich im folgenden Satz) und eine Perspektive, wie der denn zu erreichen wäre.
Bei uns liest die SL alle Zeugnisse Korrektur. Ich hatte mal eine SL, die hat uns diese perspektivischen Überlegungen um die Ohren gehauen. Wir durften nur den Istzustand schildern, nicht wie welches Kind was üben sollte. Dafür sei ein Zeugnis nicht da. Ich finde ja, dass sie eigentlich Recht hat(te).
Das ist doch bei Lehrern (m,w,d) der Regelfall. Liegt meist an einem nicht hinreichendem Monitoring des eigenen Gesundheitszustandes während der Arbeitszeit.
In meiner Freundinnen whatsapp-Gruppe (Freundinnen seit der 5. Klasse) sind 3 von 5 krank (alle erzieherisch tätig).
Ich bin doch erstaunt, wie viele hier denken, sie könne sich entweder nur für den LAG oder für die neue Schule entscheiden.
Entscheidet sie sich für den Partner und alles bleibt so, ist sie dann glücklich?
Schwierig finde ich es, wenn sie bleibt und leidet und es bleibt die Sehnsucht nach dem anderen Ort zurück.
Schwierig finde ich es aber auch, wenn sie gegen den Willen des Partners, sozusagen im Streit, geht.
Man muss einen Kompromiss finden, sonst ist einer der Verlierer.
Das Auswendiglernen sollte eigentlich nie das Ziel sein. Besonders in Mathematik nicht.
Ich bin die Letzte, die jemanden an kreativen Lösungen hindert. Aber da ich seeeehr schlecht in Mathe bin und war, weiß ich, wie gut es manchmal tut, einen genauen Rechenweg im Kopf zu haben. Also, dass ich weiß, wie ich sowas Lösen kann, z.B. Beweise.
Ich bezog mich lediglich auf das Schriftliche Subtrahieren in Klasse 3 und werde auch den Schnellen und besseren Rechnern die 2. Möglichkeit zeigen, aber die Schwachen bringt das durcheinander. Das hat sich in vielen Jahrgängen bei mir so gezeigt.
Was ist eigentlich generell die Begründung für die schriftlichen Rechenverfahren?
Ich unterrichte ja in keiner Stufe, in der die behandelt werden sollen. Kopfrechnen und Bruchrechnen, das würde helfen für die taschenrechnerfreien Aufgaben, aber die Zahlen sind nie so, dass man die Verfahren bräuchte.
So gesehen ist nur die schriftliche Division anschlussfähig, nämlich für die Polynomdivision. Ach Moment, die hat NRW ja im Zuge der "Kompetenz"orientierung rausgeworfen.
Vielleicht sollte man ohne technisches Gerät 2895- 1347 rechnen können... Die Eltern fragen einen auf den Elternabenden vielmehr, warum die Kinder zuerst halbschriftlich und dann schriftlich rechnen lernen. Ich habe nicht Mathe studiert, aber ich denke, es geht darum, die Zahlvorstellung und das Zehnersystem zu festigen und zu üben. Den Umgang mit Zahlen ohne Taschenrechner und Co.
Die schriftliche Subtraktion kann man ja auf 2 Arten einführen: Ergänzen oder abziehen. Da es oft so ist, dass schwächere Klassen nicht damit klarkommen, wenn ich beides einführe und freistelle, wie man rechnet, vermittle ich meist nur noch das Ergänzungsverfahren, begleitet durch eine festgelegte Sprechweise. Dann können sie es wenigstens.
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