Beiträge von Zauberwald

    Es ist ja wunderbar, wenn es bei euch allen so ist, dass ihr alles stehen und liegen lassen könnt. Ich würde das auch gerne. Bei den 3 mir gut bekannten Grundschulen wird es nachgefragt, ob und wem man das Material schickt. Da traut sich keine, nichts zu liefern.

    Finde es nicht nett, einen neuen Teilnehmer, der das noch nicht kennt, hier gleich so zu überfallen. Bei uns A12ern sind viele Dinge möglich.

    Obwohl ich auch dafür bin, erst das Studium zu beenden, heißt das m.E. noch nicht, dass damit die Ausbildung ganz fertig ist. Es steht ja mindestens noch das Jahr "Arzt im Praktikum " nach dem Studium an (die Examensprüfungen sind vmtl. in den 2 Jahren enthalten).

    Aber vmtl. kann man das auch später noch nachholen.

    Er hat ja ein Praktikum gemacht, vllt. Sollte er noch ein längeres anschließen. Auch das kann so oder so ausfallen. Aber so ist es in der Schule ja auch. Mal hat man ein einfacheres Schuljahr (Schüler, Bedingungen, usw.), mal zählt man die Wochen....

    Das Schlimme ist, dass die Eltern einen auch oft nicht unterstützen. Ich habe neulich einem Drittklässler eine Strafarbeit aufgegeben, weil er in Musik immer stört. Zuhause hat er erzählt, er muss das Lied abschreiben, weil er nicht mitgesungen hat. Die Mutter schreibt mir, dass er es nicht machen kann, weil er LRS hat. In meinen Anfangsjahren hätte ich jetzt einen Aufriss gemacht. Inzwischen denke ich... "Ich schone meine Nerven." Bin immer noch am überlegen, ob überhaupt und wie ich reagiere. Lege mir jetzt Matheblätter in die Tasche, die er dann als Strafe bekommt.

    Das ist definitiv so. In dem Viertel gibt es keine Hauptschule mehr. Die gab es mal. Ab Jahrgang 9 geht die Schülerschaft wieder halbwegs. Etwa 50% der SuS sind dann aber auch weg. Dann sind noch ca. 20 SuS in den Klassen, 5-6 sind dann auch jeweils wieder dazu gekommen. Etwa die Hälfte schafft es nicht.

    Wo sind denn die Schüler, wenn sie weg sind? Hauptschule gibt es ja nicht mehr...

    Ergänzend zu den vielen guten Ideen:

    Die, die gut mitarbeiten, jede Stunde belohnen mit ... etwas Passendem (bei meinen Schülern gibt es eine Schatzkiste, für deine...? Schokoriegel, Duschgels etc sind bei mir drin).

    Während der Stunde die mitarbeitenden Schüler an die TA schreiben und für jede 3-5 Minuten Arbeit, die sie leise leisten, einen Stern geben oder ein Plus oder so, dass mal die Guten vorne stehen, ist oft überraschend und meist sehr motivierend für alle.

    Und ja, langweilige Textarbeit, abschreiben, Lückentext, sonst nix.

    Und evtl als Belohnung für die, die wirklich arbeiten, die Ipads.

    So wie die Schüler drauf sind, hört sich das nicht an, als ob die sich mit Schokoriegel und Duschgel bestechen lassen.

    Bei den Jüngeren funktioniert das eher. Ich mache das auch so ähnlich mit dem Geduldsfaden wie MLSekI.

    Da die GE-Gruppen sehr heterogen sind, soll die PF dabei unterstützen, dass die Kinder je nach individuellem Bedarf gefördert werden.

    D. h., sie soll beim Differenzieren unterstützen.

    Ich habe allerdings eine sehr selbständige Lerngruppe. Die Schüler sind mit Wochenplänen und Stationsarbeit vertraut und kontrollieren ihre Arbeitsergebnisse selbständig.

    Sobald ein Kind Unterstützung benötigt, bin ich da.

    Es bedarf aus meiner Sicht keiner zweiten Person bei diesen 6 Schülern.

    Ich kann dich sehr gut verstehen, aber es hilft dir auch nichts. Meine kann nicht mal was kopieren. In der Pause, wo es dem Mädchen manchmal schlecht wird (aber wir vermuten, dass sie nur so tut), sitzt sie im Lehrerzimmer und trinkt Kaffee, weil sie jetzt Pause hat und ich muss mich kümmern.

    😅 Ich höre das manchmal von einer Kollegin. Eine I-Helferin, eine Erzieherin - selten sogar zwei -, gelegentlich noch eine Sonderpädagogin und ebenso selten dann nochmal eine Praktikantin … sie weiß die Unterstützung zu schätzen, genießt es aber auch, mal alleine in ihrer Klasse zu sein.

    Das klingt jetzt so, als wären wir mit Personalstunden gesegnet, das sind wir aber nicht. In meiner Klasse gibt es keine Minute lang eine Doppelbesetzung. Ich würde an deiner Stelle die Schulleitung mit ins Boot holen, das ganz offen thematisieren und zusammen gucken, ob die Erzieherin nicht an anderer Stelle besser unterstützen kann. Zwei Tage bei dir, drei Tage in einer anderen Klasse oder so. Oder sitzt in allen euren Klassen mehr Personal als ihr brauchen könnt?

    Das ist ja keine echte Doppelbesetzung. Ich kenne das leider auch von Inklusionshelferinnen. Da habe ich aber sehr unterschiedliche Erfahrungen. Meine jetzige redet immer lautstark mit Kindern, hat nicht einmal Kontaktdaten mit den Eltern der Schülerin gehabt, obwohl sie schon 1 Jahr vor mir da war, kommt und geht, bis ihre Stunden voll sind, so wie es ihr privat passt. In Sport, wo sie gebraucht würde, geht sie nicht mit mangels Stunden. Ich habe das im ganzen Team (Sportlehrerin, sie, ehemalige Lehrerin) angesprochen, aber anscheinend ist ja alles super so....und niemand will was ändern. Geld fürs rumsitzen.

    Meine letzte Inklusionskraft bei einem anderen Kind hatte allerdings einen Vollzeitjob und ich war froh, wenn sie da war. Jetzt bin ich das nicht.

    Wenn wir Straßenfest haben, es endet mit Hausnummer 32, sind wir insgesamt 7 Lehrer/Innen. (Wenn meine Tochter auch kommt, sind wir zu 8). Das reicht schon irgendwie. Der Mann der einen redet schon so daher, als wäre er selbst einer, obwohl er was anderes macht. Er meinte nur, er sei sooo involviert in alles.

    Meine Tochter ist jetzt auch Lehrerin. Wir tauschen Material und alles Mögliche. Aber das Thema Schule umgehen wir in der Familiengruppe bei whatsapp. Das machen wir alles nur unter uns, weil es die anderen nervt. Zu viel Lehrer/in ist auch nix. Meine Familie wollte am Tisch nie was über meine Schule hören. Und so haben wir es gemacht. Die Kinder haben natürlich schon erzählt...

    Als Mama muss man sich natürlich anhören, dass der Sch...mathelehrer lieber Liegestützen vorführt, als die Aufgaben anständig zu erklären.

    Was bei mir richtig was bringt beim Einsparen von Gas ist das Warmwasser. Wir haben bei uns einen Gasboiler mit eigener Feuerung. Der arbeitet also komplett unabhängig von der Heizung.

    Wir haben uns im Zweifamilienhaus darauf geeinigt, daß nur noch sonntags und mittwochs warm geduscht wird. An den anderen Tagen gibt es kein warmes Wasser. Der Gasverbrauch des Boilers, nur um warmes Wasser 24/7 vorzuhalten, wo es dann doch nicht abgefordert wird, ist enorm. Rechne ich diesen „Standby-Gasverbrauch“ mit rein, lohnt es sich fast schon zum Duschen mit dem Spar-Spätschwimmer-Tarif zwischen 20.30-22.00 Uhr bei uns ins Hallenbad zu fahren.

    Vielleicht sollte man das Ganze modernisieren.

    Ein Junge kommt von der ungarisch-ukrainischen Grenze und kann nur ungarisch. Die Mutter auch. Der konnte ganz schnell die Zahlen und hat sich in Mathe schon gleich gemeldet. Ich weiß noch, als er plötzlich im Unterricht: "Lass das, hör auf" zu jemandem gesagt hat und die anderen SuS alle: "L...hat was auf Deutsch gesagt" :klatsch: Und das passiert immer öfter. Es gab zwar auch schon Handgreiflichkeiten unter den Jungs, wo niemand so richtig verstanden hat, warum und es läuft auch mal besser und mal schlechter, aber der Junge versteht nach ein paar Monaten wirklich schon viel.

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