Beiträge von Zauberwald

    Frösche und Kröten unterscheiden sich hinsichtlich des Körpers, der Beine, der Zehen, der Haut, dem Lebensraum und ihrer Fortbewegung:

    • Körper: Frösche haben einen eher schlanken, länglichen Körper, während Kröten meist dicklich, fast rund sind.
    • Beine: Die Beine des Frosches sind länger und schlanker als die einer Kröte. Bei Kröten sind die Beine eher dicklich.
    • Zehen: Frösche haben im Gegensatz zu Kröten Schwimmhäute zwischen den Zehen.
    • Haut: Die Haut von Fröschen ist mehr oder weniger glatt, oft sogar glänzend. Kröten hingegen haben eine faltige, ledrige Haut. Oft haben sie Warzen und Beulen.
    • Fortbewegung: Die meisten Frösche bewegen sich hüpfend fort und legen dabei große Distanzen zurück. Kröten bewegen sich eher kriechend.
    • Lebensraum: Frösche halten sich meist in der Nähe von Gewässern oder gar in Teichen oder Seen auf. Kröten hingegen leben auch in trockenen Gebieten.

    Naja, vllt. waren das ja dann doch Frösche. :ohh:

    Nachdem wir in Klasse 1 immer so viel Wert auf den Zehnerübergang legen und viel mit verliebten Zahlen agieren, die zusammen 10 ergeben, erscheint mir das Ergänzungsverfahren mit Notation des Übertrags doch irgendwie auch recht sinnig.

    Bei meinen Erstklässlern ist da motorisch oder konditionell auch überhaupt nichts da. Man merkt viel deutlicher als früher, wer wenigstens ab und zu in KISS geht. Und sie hängen an der Flasche. Sprich, sie brauchen gefühlt alle 5 Minuten ihre Trinkflasche, obwohl noch nicht viel passiert ist. Während des Schuljahres hat sich aber schon viel getan, auch was Spiele und Gruppenzusammenhalt angeht. Aber mein Eindruck ist auch, dass im KiGa kaum irgendeine Erfahrung mit Sporthallen stattgefunden hat. Schätze, dass sich das nach oben zieht, auch weil vmtl. in den Vereinen nicht mehr so viel los ist.

    Da bewirbt man sich fürs Paradies …

    … und landet in einer Schule

    und im Garten Eden hüpfen kleine grüne Frösche.

    Solang mer ned aus Verseh draufdappt (darauf tritt)... is des fei schee...

    Kleine Anekdote am Rande: Als ich noch an meiner letzten Schule war, die wirklich sehr ländlich gelegen ist, musste ich übers Land fahren und kam an einem Teich vorbei. Jedes mal zur Zeit des 2. Elternabends, so im März herum, war da Krötenwanderung und die führte über die Straße am Teich. Es waren Zäune aufgestellt und man durfte zw. 22 und 6 Uhr nur 30 fahren. Aber by the way, in 14 Jahren habe ich es nicht geschafft, abends nach dem Elternabend diesen Kröten auszuweichen. Obwohl ich vllt. 10 km/h fuhr, habe ich jedes mal viele platt gemacht. Sorry, kgF, ich glaube, es waren ja auch Kröten, das sind keine Frösche. Oder doch? Die letzten paar Jahre fuhr ich sogar einen Umweg, weil ich das nicht mehr so wollte.

    Miteinander sprechen hilft hier unglaublich. Im Gespräch lassen sich sehr gut Erwartungshaltungen, Umfang der Aufgaben und zur Verfügung stehende Zeitbudgets absprechen. Für die persönliche Steuerung der Arbeitszeit hilft auch deren konsequente Erfassung.

    Ich kenne einen jungen Kollegen, der das konsequent macht und dokumentiert. Er lässt aber auch den Stift nach den aufgebrauchten Stunden fallen. Die Schüler warten dann halt länger auf die Rückgabe von Klassenarbeiten. Ob das so optimal ist, weiß ich nicht. Irgendwann muss die Arbeit ja getan werden.

    Ist Corona, erst recht in der Omikron-Variante, für Grundschulkinder gefährlich?

    Mag sein, dass es erst einmal nicht so gefährlich ist, aber wir stellen fest, dass das Immunsystem der Kinder, die Corona hatten, oft ziemlich geschwächt ist: Häufiges Fieber und wieder Fehlen in der Schule, Dauerhusten, Anfälligkeit gegenüber allem was rumgeht wie Magen - Darm - Infektionen, Hauterkrankungen usw. Für die betroffenen Familien und besonders die Kinder sicher nicht schön.

    Stimmt (steht auch in meinem schlauen Buch), aber im Lehrwerk werden davon nur zwei angeboten.

    Genau das habe ich ja oben auch schon geschrieben, Bei mir war das genauso und bei allen Menschen, die ich spontan dazu gefragt habe auch. Übrigends alles Menschen, die keinerlei Schwierigkeiten mit Mathe haben. Ich frage mich auch ob es gerechtfertigt ist, ein umständlicheres Notationsverfahren einzuführen, weil ich es verständlicher erklären und mit Handlung verknüpfen kann. Gegenfrage wäre: Können Menschen, die das Abziehverfahren gelernt haben, dass langfristig (!!!) besser erklären und vor allem: nutzt ihnen das auch was, für die Entwiscklung ihrer weiteren Rechenfähigkeiten? Oder andersrum: schadet es ihnen, wenn sie es nicht können?

    Wichtig finde ich erst einmal, dass sie es überhaupt können, also z.B. schriftliche Subtraktion oder auch das Einmaleins. Wie das alles in mathematischer Sicht zusammenhängt, versteht man doch oft erst, wenn man reifer/älter ist oder ein besonders guter Schüler.

    Ich denke mal, die weiterführenden Schulen sind froh, wenn die Schüler die Einmaleinsaufgaben schnell raushauen können und nicht erst mit dem Zusammensetzen irgendwelcher Kernaufgaben herumrechnen.

    Ich habe festgestellt, dass es die Klassen oft verwirrt hat, wenn ich mehr als eine Art der schriftlichen Subtraktion angeboten habe. So habe ich mich nur noch auf das Ergänzungsverfahren beschränkt. Hilfreich finde ich es tatsächlich, dabei eine betonte Sprechweise zu benutzen und das mal eine ganze Weile gemeinsam an der Tafel zu üben. :flieh: Auch immer wieder mit einzelnen Kindern, während die anderen selbstständig arbeiten.

    Ich finde es eine gute Idee, jemanden zu den Unterrichtsbesuchen und Besprechungen mitzunehmen. Betreuungslehrerin oder Schulleiterin. Notiere dir alle Äußerungen und Situationen mit Datum.

    Bei den Mitseminaristinnen wirst du kaum Hilfe finden. Da herrscht oft der Gedanke vor: "Da müssen wir jetzt durch." Und niemand will es sich verscherzen. Aber es müsste doch Ansprechpartner für Referendare geben. Vllt. informierst du dich beim BLLV.

    Nachdem laleona das Seminar wechseln konnte, müsste das ja auch möglich sein. Vllt. schreibst du sie mal per PN an.

    Ganz ehrlich, mancher scheint keine Ahnung zu haben, was Familien seit 2 Jahren neben ihrer Arbeit durchmachen. Klar, hier ist ein Lehrerforum und es soll um deren Gesundheit und Arbeitszufriedenheit gehen. Aber über manchen Kommentar kann ich mich echt nur wundern, wir leben doch nicht in einer Blase, in der Kinder nur am Schultisch existieren, wo ihnen der Lehrer alles mundgerecht hinlegt und zu Hause soll alles von alleine funktionieren.

    Wenn du mich meinst, ich habe auch eine Familie. Meine 3 Kinder sind meine Familie, auch wenn sie nicht mehr klein sind und haben als Studenten auch ihre Sorgen, die sie mit mir teilen, müssen Prüfungen schreiben, vor denen sie Angst haben, weil kaum in Präsenz in der Uni, sind auch in Quarantänen oder hängen gefrustet hier ab. Stell dir vor, auch erwachsene Kinder sind nicht plötzlich weg. Nebenher versorge ich meine alte Mutter, zu der ich über 200 km anreisen muss, verteile nach der Schule mit dem Auto Aufgaben für die Coronaerkrankten, weil viele keinen Drucker haben (andere Kinder sollen da nicht als Boten fungieren, um Kontakte zu vermeiden) und zu Hause geht es online weiter: Runder Tisch-Gespräche, halbstündige Halbjahres-Elterngespräche, Teamsitzungen, Konferenzen.

    Achso einen Mann habe ich ja auch noch. Seit 2 Jahren im Homeoffice, wartet schon, dass ich heimkomme, da er gefühlt überhaupt keine realen Kontakte mehr hat.

    Ich bin nicht davon ausgegangen, dass 11jährige das alleine machen, die haben auch Eltern. Und LehrerInnen haben auch Familien und wie die TE schreibt, 200 oder mehr Schüler, um die sie sich kümmern muss, dazu ein kleines Kind.

    Ich habe nur eine Klasse und es reicht mir schon, wenn ich da alle Abwesenden versorgen muss. Heute habe ich von einer Mutter 4 mails erhalten, weil sie das Sudoku nicht rausbekommen hat, das ich ihrer Tochter als FREIWILLIGE ZUSATZAUFGABE geschickt habe.

    Ich finde es einfach zu viel, was von uns LehrerInnen von Eltern erwartet wird. Es ist mir auch zu nah, zu wenig Respekt.

    Meine Kinder müssen auch ohne Uniführung, Erstiwoche, Kneipenabende, Einführungsveranstaltungen klar kommen.

    @Hypatia: Da haben wir es in der Grundschule aber echt viel einfacher, weil wir weniger Schüler haben. Es müsste eine andere Lösung her, das kann es doch nicht sein.

    Warum können die Schüler in dem Alter denn da nicht selbst in Aktion treten? Als meine älteste Tochter klein war, da hatten wir nur Fax und im Krankheitsfall hat ihre Freundin die Arbeitsblätter gefaxt. Das haben die Kinder gegenseitig gemacht. Wäre mir nie eingefallen, das von den Lehrern zu erwarten. Können die sich denn nicht bei Freunden informieren und dann was einscannen oder abfotografieren? Sonst hängen doch auch alle die ganze Zeit vor dem Bildschirm.

Werbung