Beiträge von Zauberwald

    Wir bekommen regelmäßig junge Kolleginnen in unser schwäbisches Bullerbü, direkt nach dem Ref., die dann mindestens 3 Jahre an der Schule bleiben müssen, obwohl sie gar nicht wollen. Dafür werden regelmäßig 1-2 Leute aus dem Stammkollegium für 1 Jahr an andere Schulen abgeordnet, weil wir immer zu viele Lehrerstunden haben. Bald waren alle mal dran und dann geht das wohl von vorne los. Wir fragen uns immer, warum uns überhaupt neue Kolleginnen geschickt werden.

    Hast Du ein "Sportziel" dass du unbedingt noch verwirklichen willst?

    Tatsächlich würde ich gerne einen Marathon-Lauf machen und traue mir das auch zu, wenn ich noch mehr trainiere.

    Mein Nachbar und eine liebe Kollegin/Schülerinnenmutter trainieren dafür. Ich müsste mich nur dieser Gruppe anschließen.

    Weiter mit Humblebee.

    Welcher Gartentyp bist du?

    Naturnah. Alles gedeiht, Flora und Fauna. Deshalb war neulich ein Gartentyp da, den ich bestellt habe. Oje-oje. Aber nachdem eine Tanne fast ins Haus wächst und 2 so hohe Dingens auch, kann man das nicht mehr so lassen. Dabei finde ich es so ganz gemütlich. :weissnicht:

    @ Zauberwald: Habt ihr vorher nichts von den Eltern unterschreiben lassen?

    Sie hat behauptet, das Auto sei in der Werkstatt, mit dem Kind telefoniert und alles abgetan. Ist Jahre her, würde ich heute auch anders regeln. Wenn ich auch gerade nicht weiß, wie. Kind ins Taxi setzen? Darfste ja auch bestimmt nicht. Doktor holen? Hätte ich gedurft? Von so Eltern wird man doch wegen allem belangt....

    Obwohl ich gerne ins Schullandheim gegangen bin. Mit einer anderen Klasse zusammen ist es besser zu organisieren. Ausreichend Begleitpersonal, das nicht aus Eltern besteht, halte ich auch für notwendig.

    Ich habe mal auf einer mehrtägigen Klassenfahrt erleben müssen, dass eine Mutter ihre fiebernde Tochter nicht abgeholt (Entfernung mit dem Auto ca. 1 Stunde) und mir nachher den Schwarzen Peter zugeschoben hat, als es ihr schlecht ging. Da sitzt du dann da mit einer ganzen Schulklasse und krankem Kind und hoffst, dass der letzte Tag auch noch vorbei geht. Sie wollte mich sogar anzeigen. Sie ging erst nach Tagen, als wir wieder zu Hause waren mit ihr zum Arzt (das mit der Krankenversicherung war irgendwie ein Problem). Ab da hat meine SL sämtliche Schullandheimaufenthalte untersagt mit Zustimmung des Kollegiums.

    - Bei uns sollen die Referendare mit ihren 3. Klassen zumindest auf eine 3tägige Klassenfahrt.

    So nutzt man sie für den Hungerlohn also auch noch aus????

    Wann sollen sie denn das noch vorbereiten? Die schuften doch so schon ohne Ende.

    Dazu muss man wissen: Grundschulreferendarinnen sind in Bayern Klassenlehrerinnen mit sämtlichen Aufgaben, die dazu gehören. Die Anforderungen des Seminars sind enorm. Jede Stunde muss z.B. dokumentiert werden, usw., usw,

    Hier in BaWü ist das vergleichsweise ein Spaziergang. Unsere Referendarinnen müssen nicht einmal Stoffverteilungspläne abgeben, sind keine Klassenlehrer, das Ref. dauert nur 1,5 Jahre und die haben nur die 2 Fächer, die sie studiert haben. Das sieht beispielsweise so aus: 6 Stunden Englisch in 3 vierten Parallelklassen und Mathe in Klasse 2. Würde gerne anführen, wie es in BY ist mit 4 studierten Fächern und Bewertung des Klassenzimmers, aber was solls. Juckt doch eh keinen. Da müssen sie eben durch. So hieß es bei mir damals auch.

    Die Lehrkräfte der weiterführenden Schulen füllen für jedes Kind, zu dem ein Telefonat geführt werden soll, einen Vordruck aus.

    Insgesamt können die Lehrkräfte für bis zu fünf Kinder einen Vordruck ausfüllen.

    Diese gehen dann an eine "zentrale Stelle" und werden von dort mit den Kontaktdaten der SEK-1 Lehrer an die Grundschulen weitergeleitet. Die SL der Grundschulen geben diese dann an die ehem. Klassenlehrer weiter.

    Es geht definitiv um das einzelne Kind.

    Aber auf dem besagten Vordruck schreiben die SEK-1ler nicht, warum sie mit den Grundschulkollegen sprechen wollen.

    Sind die Eltern darüber informiert?

    Kooperationsgespräche / Informationsaustausch z.B. zum Englischunterricht, alles in Ordnung. Aber Austausch (tratsch tratsch) über einzelne Kinder? Und dann noch am Telefon mit Leuten, die ich persönlich nicht kenne und nie gesehen habe? Nö.

    Wie gesagt, Gespräche über einzelne Kinder waren nicht erwünscht. Schon gar nicht mit fremden Kollegen und auch noch Kollegen aller möglichen anderer Grundschulen., die anwesend waren.

    Diese Einzelgespräche kenne ich so nicht. Also in den letzten 6 Jahren bin ich immer in 1 und 2, vllt. hat es sich geändert, aber ich weiß nichts davon.

    Hier laden die Lehrer der weiterführenden Schulen die Eltern zu Kennlerngesprächen ein. Das finde ich völlig okay. Machen wir in der GS auch so.

    Bei uns war die Intention nicht, über einzelne Kinder zu reden, vielmehr sollten überhaupt keine Namen genannt werden (was bei manchen aber überflüssig ist). Es ging mehr über den Austausch von Lerninhalten, Methoden, allgemeine Dinge. Bei uns muss nun aber bei der Schulanmeldung wieder das Übertrittszeugnis vorgelegt werden, zur Einsicht sozusagen. Die Noten dürfen aber keine Rolle spielen, ob das Kind aufgenommen wird.

    Wie es aktuell ist, kann ich nicht sagen, da ich in letzter Zeit bei den Kleinen eingesetzt bin. Vor ein paar Jahren war es so, dass wir von den weiterführenden Schulen zu Kooperationsgesprächen eingeladen wurden. Das waren dann so 4-5 Termine/Schulen. Es gab immer Kaffe und Kuchen :mahlzeit: und war teilweise ziemlich aufschlussreich, beispielsweise wissen die weiterführenden Schulen überhaupt nicht, wie unser Englischunterricht abläuft und gehen von völlig falschen Voraussetzungen aus.

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