Beiträge von Zauberwald

    Bei uns galt 3G, und es durfte nur ein Elternteil pro Kind in die Klasse. Die Einlasskontrolle wurde von Kolleg*innen übernommen, die keine Klassenleitung haben. Ohne Nachweis durfte niemand rein. Da noch ein Testzentrum in der Nähe geöffnet war, konnten einige mit 30 Minuten Verspätung noch teilnehmen, wenn sie wollten. Verständnis hatten nicht alle. Schwierig, aber machbar.

    So ist es hier auch, bzw. ausnahmsweise vor Zeugen in der Schule.

    Eine kurze Frage an die bayerischen KuK:

    Wir haben gestern das aktuelle KMS bekommen. Es enthält keine großen Überraschungen, eine Frage bleibt für mich aber unbeantwortet: dürfen sich KuK bzw. SuS auch testen, wenn sie geimpft sind?

    Im KMS steht nur, dass sich geimpfte und genesene Personen nicht testen müssen, aber nichts dazu, ob sie es freiwillig dürfen.

    Wie regeln das Eure Schulen?

    Bin zwar nicht BY, aber Geimpfte dürfen sich freiwillig auch testen. Ungeimpfte müssen jeden Tag in der Schule vor dem Unterricht, vor Zeugen. Also die ungeimpften Lehrer und Schulbegleiter. Zu Hause oder am Vortag gilded ;)nicht.

    Bin ja mal auf die Elternabende gespannt. Also, ob die Eltern entweder geimpft, getestet oder genesen sind. Und wie sie zu einem glaubwürdigen Test kommen, nachdem hier viele Zentren geschlossen wurden. Und auch darauf, wo man in Urlaub und danach in Quarantäne war. Und wer soll das bitte überprüfen?

    §10 (2) 2 CoronaVO BW:
    Das Zutritts- und Teilnahmeverbot nach Absatz 1 Nummer 5 besteht nicht für Schülerinnen und Schüler, an denen ein COVID-19-Test im Sinne des § 2 Nummer 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) aufgrund einer Behinderung nicht durchgeführt werden kann, sofern die vorliegende Behinderung und die Undurchführbarkeit durch eine ärztliche Bescheinigung glaubhaft gemacht werden ...


    Wenn aber ein Spucktest geht (hieß es oben) und die Nichtdurchführbarkeit eines nasalen Tests offenkundig ist, dann besorgt die Schule halt 100 Spucktests...

    Dann muss ich das mal so weitergeben.

    Hatte mal ne Kollegin, die ständig die Sitzplätze tauschte und nie einen Sitzplan machte. Hatte Musik in der Klasse. Habe die Namen das ganze Schuljahr über nicht gelernt.

    Ging mir letztes Jahr in Kunst so. Dann noch Schulschließungen...Ich habe diesen Viertklässlern online-Aufgaben gegeben und manche schrieben mir was über die Plattform. Da wusste ich als gar nicht, wer das ist. :rotwerd:

    Ich darf "meine" vier Jahre lang "behalten", wenn es alle schaffen. Find' ich gut!

    Ist hier nicht üblich. Manchmal wird es ausnahmsweise "erlaubt," ist aber nicht die Regel. Dabei finde ich das so angenehm, wenn sie älter sind. Aber ich kann auch gut mit den Kleinen, nicht das das so ankommt. Bloß sind die anfangs so anstrengend. Bin in der Anfangszeit richtig geschafft nach der Schule. Die Älteren kann man in Sport z.B. einfach was aufbauen lassen, die wissen Bescheid usw...usw...

    Diese Lösung habe ich diesmal für meine Neulinge auch gewählt, aufgrund der frontal ausgerichteten "Corona"-Sitzordnung bot es sich an.

    amTisch.jpg

    Das sieht schön aus. Bei unseren Tischen gibt es gar nicht das rote Teil, an dem die Schilder hängen. Oder habe ich das übersehen? Hast du auch Erstklässler? Ich ja, wie immer. Mein Schicksal, aber ich liebe sie dann irgendwann und wenn sie dann mal was größer sind, muss ich sie wieder abgeben :(

    Ich bin an eine Nachbarschule abgeordnet und habe meinen ganzen Kram umgezogen und es gibt eine andere Lernplattform. Jetzt konnte ich das andere so gut und bin hier völlig überfordert. :angst: Hab ja noch eine Woche Zeit...:angst: Nach 1 Jahr ist die Abordnung vorbei und dann muss ich wieder umziehen. Und dann gibt es bestimmt wieder Erstis. :zahnluecke:

    Ich mache keine Aufsteller mehr. Die knicken ab, fallen runter, sind weg, auch laminiert. Ich mache in DINA5 Größe ein laminiertes Namensschild zum Umhängen mit Namen und Klassentier in klein darauf. Die teile ich aus, sammle sie ein, je nach Bedarf und hänge sie danach an den Umhängeschnüren an einen Nagel neben der Tafel. So wissen auch die Fachlehrer Bescheid. Die vom letzten Durchgang waren noch nach 2 Jahren vollständig und schön.

    Selbst angeklebte Schilder haben bei mir nicht so gut gehalten. Wir müssen nach den Coronatests immer die Tische desinfizieren, so dass angeklebte Schilder da auch im Weg sind.

    Darf man schon, aber in einer gesonderten Sprechstunde. Alle Arztpraxen sind verpflichtet auch Infektionssprechstunden anzubieten.

    Stell dir mal vor, du verschleppst sonst eine Lungenentzüdung etc.?

    Man wird telefonisch beraten und meldet sich, wenn es nach besprochenen Zeit nicht besser wird. Ich sage Nicht, dass ich es gut finde. Vor allem, weil man weiterhin Kontakte hat.

    Also ich gehe nur zum Arzt, wenn ich irgendwelche Symptome habe (abgesehen von Vorbeugeuntersuchungen/-maßnahmen).

    Wenn ich keine Symptome habe, was soll ich dann beim Arzt?

    Ausser Erkältungskrankheiten gibt es ja noch ganz viele andere, wie z.B Bluthochdruck, Hämorrhoiden, Bauchweh, Durchfall, Zeckenbefall u.v. mehr. Dann darfst du natürlich hingehen. Das ist eine Gemeinschaftspraxis mit 4 Ärzten und es wird so gehandhabt. Ob ich das gut finde, steht auf einem anderen Blatt. Ich vermute, es sollen die vielen alten Patienten geschützt werden, die da regelmäßig wegen ihrer chronischen Krankheiten sitzen

    Wie sollen Ärzte ihren Patienten in den Hals gucken, wenn alle FFP2 tragen? Arzt-Lehrkraft ist ein total unpassender Vergleich. Außerdem frage ich mich, wohin er führen soll.

    Gibt es hier eigentlich irgendwen, der noch nicht geimpft ist, weil er oder sie nicht konnte oder durfte? Und wenn ja, ist Homeoffice dann möglich?

    Bei meiner Hausarztpraxis darf man mit Erkältungssymptomen gar nicht vorbeikommen. Habe ich selbst so erlebt. Man wird telefonisch beraten. Wenn es Corona sein sollte, weiß man es dann auch nicht. Hat mich damals auch beunruhigt, aber so wird es gehandhabt. Ich nehme an, dass man dann bei länger andauernden Symptomen oder schlimmerem Verlauf zum Coronatest geschickt wird. Von Kinderärzten hier habe ich sogar gehört, dass die Praxen aus Angst vor Ansteckung weniger aufgesucht wurden

    Außerdem finde ich trotzdem, dass ein Arzt mehr Risiko trägt als selbst ein Grundschullehrer.

    Der Unterschied ist aber, dass ein Arzt bewusst einen Beruf gewählt hat, in dem er mit kranken Menschen zu tun hat und es gewöhnt ist , damit umzugehen. Er hat einen anderen Zugang und kleine Kinder, die man ein paar Stunden am Tag unterrichtet, kommen einem näher als Patienten, die womöglich Angst vor einem haben und bei deren Untersuchung besondere Hygienevorschriften eingehalten werden.

Werbung