Beiträge von Zauberwald

    Es muss halt 'ne Reihenfolge geben. In deinem Sinne wird immer die n-te auf Kosten der n-plus-ersten geimpft.

    In den weiterführenden Schulen fällt es uns dafür leichter, die jungen Menschen auf Abstand zu halten und ihnen die Maske zu verordnen. Da kann man lange abwägen, irgendwann muss man eine Entscheidung treffen.

    In BaWü dürfen sich ALLE Lehrer impfen lassen. Ab sofort beginnen AstraZeneca-Impfungen in den Impfzentren: Baden-Württemberg.de (baden-wuerttemberg.de)

    Von meiner Schule kenne ich Wechselunterricht als eine Woche Präsenz und in der anderen Woche Fernunterricht im Wechsel, weil immer nur halbe Klassen unterrichtet werden.

    In der Grundschule nebenan bedeutet Wechselunterricht an 2 von 10 Tagen 5 Unterrichtsstunden Präsenzunterricht, da immer nur zwei Jahrgänge im Haus sein dürfen und die immer nur in halben Klassen. Als Alternative könnte man meiner Meinung nach die Kollegen der jeweils anderen Jahrgänge für die zweite Klassenhälfte einsetzten, so dass alle nach Stundenplan kommen könnten. Für Notbetreuung wären dann aber weder Räume noch Personal verfügbar. Wenn die klassenfremden Kollegen richtig unterrichten könnten, wäre ich trotzdem klar für mehr Präsenzunterricht. Wenn die Kinder dann in der Schule alleine am Wochenplan arbeiten sollen, dann könnten sie das aber genauso gut zu Hause machen.

    Ihr könntet es ja im Kollegium ansprechen. Hat hier nicht jemand aus einem anderen Bundesland von seiner Schule erzählt, die tatsächlich für mehr Präsenzunterricht die Notbetreuung abgegeben hat?

    LG DFU

    Wem sollen wir denn die Notbetreuung abgeben?

    Was ist das denn?

    Läusemütter sind Mütter von Schülern, die regelmäßig in die Schule kommen und die Köpfe der Kinder auf Läuse untersuchen. Bin noch nicht so lange an der Schule, aber das ist anscheinend eine schon seit mehreren Jahren gepflegte Vorgehensweise und hat anscheinend das Läusevorkommen bei den Kindern nahezu ausgerottet.

    Für die Sekundarstufe gibt es aber doch noch keine konkreten Pläne, ob/wann es dort Wechselunterricht geben soll?

    Habt ihr auch dieses Modell, bei dem die Klassen nur 14tägig kommen? Bei uns sind sie alle 14 Tage mit halber Klasse da und jede Gruppe hat 10 Stunden Unterricht, d.h. bis zu den Osterferien ist jedes Kind: :schnelltipp:3x2 = 6 Schultage im Präsenzunterricht. Unsere Eltern drehen am Rad. Ich bin deutlich mehr in der Notbetreuung, als ich meine Klasse sehe.

    Es ist deine Aufgabe als Lehrer oder Referendar, gegenzusteuern. Du hast dir doch sicher Gedanken gemacht, wie du deine SuS unterstützen kannst (oder haben nur Schüler das Problem?).

    Ironie an: Naja- ich könnte bei den Eltern einfordern, zu Hause nur noch deutsch zu sprechen, auch wenn sie es kaum können. Mal im Ernst. Kinder, die seit 2 Monaten fast nur noch eine andere Muttersprache hören und sprechen, was soll man da tun? Die Eltern lassen sich teilweise von ihren Erstklässlern die Elternbriefe vorlesen und übersetzen. Und ja, es sind tolle Kinder, die das auch versuchen.

    Zauberwald, ich würde mich nicht aufregen. Glaub mir, mit kleinen Kindern gehst du insgesamt noch mehr auf dem Zahnfleisch, selbst wenn du mehr Notbetreuung machst.

    Ich weiß, dass es gerade nicht so genau verrechnet werden kann. Aber wenn es speziell eine Kollegin gibt, die sich immer alles zu ihren privaten Konditionen hintauscht und alles durcheinanderbringt und bei gleicher Stundenzahl ständig weniger in die Notbetreuung muss (ich muss doppelt so viel), dann nervt das schon.

    Außerdem habe ich in letzter Zeit viel mehr Angst vor Corona entwickelt, seit es diese Mutationen gibt, die auch für Kinder gefährlicher sind. Notbetreuung ist für mich Psychostress, weil alle ohne Maske sind. Bis zu 14 Kinder aus verschiedenen Klassen, ohne Abstand mit viel Spielzeit. Noch 6 Stunden FFP2 Maske, die ich mich nicht traue abzusetzen, bin ich durch. Ich habe auch keinerlei Pause. Melde mich bei den Kindern ab, wenn ich aufs Klo muss. Da ist man um jeden Tag froh, den man nicht hin muss. Viel lieber hätte ich meine eigenen Schüler (die ja nur in halber Klasse erscheinen). Alles doof.

    Und ich sehe mehr die Notbetreuungskinder als meine Klasse. Bin ständig in der Schule, habe 1 Woche Unterricht, 1 Woche Notbetreuung und Homeschooling einschließlich Videochats gleichzeitig und weil immer nur die halbe Klasse im Unterricht ist, also in der Unterrichtswoche, habe ich die anderen auch irgendwie zu beschulen. Sorry, ist etwas verworren, ich aber auch gerade. Die mit eigenen Schulkindern müssen bei gleichem Deputat weniger notbetreuen. Finde ich ungerecht. Überhaupt ist alles nicht mehr ganz gerecht verteilt.

    Ich kenne bis auf eine Webdesignerin keine Leute, die im IT-Bereich arbeiten, aber stimmt, das ist bereits auch ein Job, bei dem man vom PC zuhause aus arbeiten kann. Ich dachte, dass bei Informatikern auch Hausbesuche bzw. Kundenkontakte dazugehören, aber das war nur intuitiv, da ich mich diesem Berufszweig nicht auskenne.

    Kundenkontakte sind digital auf der ganzen Welt möglich. Geht im Moment nicht anders. Und ja, ich kenne auch einige, die seit März im Homeoffice sind. Bei Versicherung, VW, Daimler, Siemens, im Vertrieb, Bosch...

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