Ich denke, dass das mit der "Einschulung" auch von der Schulleitung abhängt. Es haben natürlich viele Grundschullehrerinnen eigene Kinder im Grundschulalter und wenn man es einmal erlaubt, müsste man es allen erlauben, diesen einen Tag zu fehlen. Du hast ja drei Kinder und ich finde, dass man es wenigstens einmal hätte erlauben können. Bei den Entscheidungen bzgl. Fehltagen außerhalb von Krankheiten wird meiner Meinung nach viel zu streng reagiert: Die Kids werden keinen Schaden davon tragen, wenn sie mal einen Tag von einer Parallelkollegin betreut werden. Offensichtlich fandest du es jedoch sehr schade, dass du an solch wichtigen Tagen nicht bei deinen eigenen Kindern sein durftest.
Bei der Einschulung in die 1. Klasse war ich ja nur bei einem nicht dabei. Die anderen dreimal waren ins Gymnasium, da waren aber Papa und Oma mit. Die Kinder fanden es nicht so schlimm wie ich. Sie witzelten gern über unsere Nachbarskinder, die sich wohl beide ganz allein in die 5. einschulen mussten(halb so wild, wenn der Papa Lehrer am selben Gymnasium ist).
Dafür habe ich sie besonders gern in die Uni "eingeschult" (Isomattenübernachtung auf dem Fußboden des Wohnheims oder WG beim Einzug nach vollendeter Putzaktion usw... natürlich, wenn sonst niemand da war, sonst ist es peinlich).