Beiträge von Zauberwald

    Ich kenne kein Kind, dem es wirklich richtig gut damit geht, alle entwickeln gerade irgendwelche komischen Macken, die sie sonst nicht haben, von wieder einnässen, über nur noch im Elternbett schlafen oder mit dem KLempner spielen wollen usw. Ich jeder der das anders sieht, macht sich was vor und das ist ja auch inzwischen bereits so mit in der Presse drin.

    Ja, das verstehe ich.

    Meine Tochter darf sich seit zwei Wochen wieder mit dem Nachbarskind treffen. Das tut ihr wahnsinnig gut.

    Hast du das so organisiert? Eine feste Kontaktperson finde ich ja ganz okay. Meine Tochter ist letzte Woche zurück in ihre WG. Da wohnen sie zu neunt (eigentlich zu zehnt). Das finde ich auch nicht so prickelnd, aber die jungen Leute sind auch nicht zu halten. Und ja, ich mache mir Sorgen, aber die sind ja erwachsen, ich kann nichts ändern.

    Sommersemester findet nur online statt. D.h. es funktioniert auch nicht so richtig und vieles fällt aus.

    Dann ist ja schon abzusehen, was mit S passieren wird.

    Jetzt wird S durchgereicht, weil die Akademikereltern einen freiwilligen Rücktritt nicht akzeptieren wollen. Wenn man ihn in der Grundschule sitzen bleiben lassen will, drohen die Eltern mit Klage. Also gibt man S immer gerade so die Noten, die zum Weiterkommen reichen, weil man keine Lust mehr auf drohende Eltern hat. Der Vorschlag einen Förderbedarf anzuerkennen, wird auch abgebügelt, da das Akademikerkind nach 3 Jahren Misserfolgen ja keine Lernschwäche haben kann. Dann kommt die Empfehlung, die Hauptschule lauten wird. Diese wird von den Akademikereltern natürlich auf keinen Fall akzeptiert und sie melden S am Gymnasium an. Nach weiteren 2 Jahren Gymnasium in denen man nicht sitzenbleiben und abgeschult werden kann, ist S psychisch völlig am Ende und muss die Schule zwangsweise wechseln. Sein Arbeits- und Sozialverhalten ist mittlerweile unterirdisch.

    Hilfe wird S auch dann nicht bekommen, da ja ausschließlich nur die Lehrer und die Schule an der Misere Schuld sind!

    Genauso ist es!

    Ich bin nicht der Meinung, dass Kinder, denen es daheim gut geht, in die Notbetreuung sollten, nur damit sie da andere Kinderkontakte haben. Miteinander spielen können sie da eh nicht so wie immer.

    Das stimmt. Und sie verstehen auch nicht richtig, warum sie dann dort ständig von anderen weggehalten werden. Ob sie da nicht auch einen Knacks bekommen, wenn sie dauernd hören, dass man nicht so nah zu diesem und jenem darf?

    Die kleinen Kita-Kinder stecken ja noch alles in den Mund und batzen mit den Spuckehändchen überall herum.

    Ich finde es gerade echt deprimierend. Die Großen wollen den Kleinen bei den Aufgaben helfen, aber das geht nicht so, wie sie es eigentlich wollen. Brettspiele gehen auch nicht. Sportgeräte sollen sie eigentlich auch nicht anfassen, deshalb sind ja unter anderem auch die Spielplätze geschlossen. Ich habe dann Fußball erlaubt. Die Zeit von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr kann verdammt lange werden mit diesem Mindestabstand. Zum Glück ist man nicht am Stück eingesetzt.

    Aber du hast Recht. Man sollte sich nicht verrückt machen.

    Ehrlich gesagt wäre das noch eine Idee das meiner Schulleitung anzubieten, das würde ich sogar machen und ich denke mein Kleiner auch viel Spaß haben.

    Habt ihr keine Angst, dass sich die Kleinen anstecken? Ich bin regelmäßig in der Notbetreuung eingesetzt (Kl. 1-4) und by the way, die müsste man fesseln, wenn sie den Mindestabstand einhalten müssten. Sie sollen, aber sie können nicht.

    Dieser S ist doppelter Akademikersohn und der Vater hat schon genügend Signale gesetzt, dass das nicht der Fall sein wird (in der 1. Klasse ist Wdhlg sowieso freiwillig). Außerdem haben wir Anweisung zu einer möglichst schnellen "Durchreiche." Ja, manche Kinder tun einem leid, aber was man nicht ändern kann, sollte man nicht zu sehr an sich ran lassen.

    Ich hatte heute Notfallbetreuung und bin seitdem mehr als frustriert. Man merkt bei schwachen Schülern eben doch deutlich, dass der richtige Unterricht fehlt. Wer schwach ist, ist jetzt noch viel mehr verloren und kommt gar nicht mehr mit. Aber...es sollen ja alle versetzt werden.

    Vielleicht das Zelt im Garten aufbauen - aber ich bin dafür zu alt, glaube ich. :( Wir haben ein sehr schönes Freibad, aber das wird wohl nicht aufmachen dürfen.

    Um wenigstens etwas Positives beizutragen: Die Terrasse wurde schon ordentlich aufgehübscht.

    Und du?

    O.Meier - vom Ministerium in NRW ist es vorgesehen gewesen, dass je nach Situation in der Schule auch einzelne Kollegen IN der Schule arbeiten können.

    Kl.gr.Frosch

    Wenn man bei uns zur Notbetreuung dran ist, trifft man wenigstens auf folgende "Versammlung":

    - Schulleitung: 2 Personen

    - Schüler: 6 Personen

    - Kollegen: mindestens noch die, die vor einem dran ist

    - Hausmeister: er muss gucken, ob noch alles in Ordnung ist

    - Putzfrauen 2 oder mehr, Grundreinigung, sie wollen auch nur kurz "Hallo" sagen

    - Horterzieher: 2 Stück, da bringt man die Schüler hin, sie wollen einem auch nur ganz kurz was zeigen...

    Natürlich weiß jeder, dass er Abstand halten muss, aber man freut sich so, liebe Menschen endlich wieder zu sehen und man spricht ja nur ganz kurz (lach), … natürlich trägt bisher fast niemand eine Maske, aber ich merke schon wie schwierig es ist, diese ganzen Regeln in dieser Konstellation einzuhalten. Wenn dann noch mehrere Kollegen zum Arbeiten in der Schule sind, wird es auch nicht einfacher.

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