Beiträge von Zauberwald

    Die mal mehr, mal weniger direkten 'Nazi! Nazi'-Rufe (weil ja auch Rechtsaußen und insb. Rechtsextreme alle Neonazis sind und es nicht unterschiedlichste Strömungen selbst innerhalb des Rechtsextremen gäbe - selbst der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. sah nicht wirklich nationalsozialistisches Gedankengut bei der Afd - einzelne Mitglieder mögen davon unter Belegvorbehalt ausgeschlossen sein) müssen diese inhaltliche Auseinandersetzung (und sei es lediglich massive, inhaltliche, sachlich-argumentative Dekonstruktion) sein, de nun endlich stattgefunden haben soll, und nicht etwa hundertsusendfach skandiertes, maximaleskalatives ad hominen, das gaaarantiert irgendjemanden umstimmt und gaaarantiert keine Reaktanzeffekte o.ä. zeitigt, die eine Teilerklärung des AfD-Erfolgs darstellen dürften... Bärendienste. Danke - nicht.

    Wenn du so schlau bist, könntest du bitte etwas mehr Wert auf Rechtschreibung und Grammatik legen, dann könnte man deine Beiträge wenigstens lesen. So bricht man nach ein paar Zeilen ab. Besonders die Beiträge auf den vorigen Seiten sind sehr fehlerhaft. Du meinst, das ist egal und du musst dir keine Mühe geben? Na denn.

    Ich habe gerade die Oberstufenthemen eigentlich wirklich gerne gemacht und da ist auch viel Schönes, Interessantes, Aktuelles bei. Mir persönlich geht es aber mittlerweile teilweise zu weit weg von "Landeskunde" und Literatur in allgemeingesellschaftliche Themen, die dann eben auch noch häufig verlagsseitig mit einer bestimmten Leitlinienmeinung transportiert werden.

    Ich finde z.B., wir haben mehr global challenges als Klimawandel und Ökokram. Beim Thema Identity gibt es auch mehr, als Minoritätenbefindlichkeiten (auch wenn Sensibilisierung natürlich wichtig ist und ihren Platz hat - hab ich gar nichts gegen, aber es kommt ja quasi nix anderes mehr vor). Zu Großbritannien kann man sicherlich auch mehr thematisieren, als multiculturalism und Umgang mit der imperialen Vergangenheit. Globalisierung läuft häufig sehr eindimensional auf den bösen globalen Norden und den armen globalen Süden in Opferrolle zu, und natürlich dürfen auch hier Klimawandel und Umwelt nicht fehlen. In Materialien zu world of work gehts oft um DEI policies, gender pay gap und dergleichen. Usw. usw.

    Alles für sich betrachtet irgendwo okay, in der Gesamtheit empfinde ich diese Themen aber als zu dominant. Darf man natürlich gerne anders sehen.

    Das ist schon überfüllt mit dem Kram. Macht ihr keine Literatur mehr? In meiner Erinnerung haben wir in Klasse 12 und 13 im Englischunterricht sehr viel englische Literatur gelesen. Wenig Sachthemen.

    Sind die Schüler interessiert an diesen Buchthemen?

    Ich habe als Schülerin damals in den 80ern in der Oberstufe "On The beach" von Nevil Shute gelesen.

    Zusammenfassung mit KI:

    Der berühmte Science-Fiction-Roman „On the Beach“ von Nevil Shute (auf Deutsch erschienen als Das letzte Ufer) aus dem Jahr 1957 handelt von den letzten Monaten der Menschheit nach einem verheerenden Atomkrieg. [1, 2]

    Inhalt und Handlung

    • Die Ausgangslage: Ein dritter Weltkrieg mit Atomwaffen hat die gesamte nördliche Hemisphäre der Erde komplett entvölkert und jegliches Leben ausgelöscht. [1, 2, 3]
    • Die Überlebenden in Australien: Einzig in Australien und Neuseeland sowie an Bord eines amerikanischen Atom-U-Boots (der USS Scorpion) haben Menschen überlebt. [1, 2, 3]
    • Die Bedrohung: Eine radioaktive Wolke (der Fallout) treibt langsam, aber unaufhaltsam durch die Atmosphäre Richtung Süden. Es ist nur eine Frage von wenigen Monaten, bis die Strahlung auch das letzte intakte Gebiet erreicht und alles Leben ausgelöscht sein wird. [1, 2, 3]
    • Das Verhalten der Menschen: Anstatt in Panik zu verfallen, arrangieren sich die Menschen in Melbourne mit ihrem unausweichlichen Schicksal. Sie gehen weiter arbeiten, pflegen ihre Gärten, trinken, segeln oder suchen Trost in Beziehungen – wie der U-Boot-Kommandant Dwight Towers und die lebenshungrige Moira Davidson. [1, 2, 3]
    • Das Ende: Das U-Boot unternimmt noch eine letzte Fahrt an die Küste Nordamerikas, um zu prüfen, ob es dort vielleicht doch noch Überlebende gibt (sie finden nur ein leises Funksignal, das sich als Windstoß im Sendemasten entpuppt). Schließlich kehren sie zurück, und die Menschen bereiten sich ruhig auf ihr Ende vor.
    • Das letzte Ufer (Roman). Buch von Nevil Shute (1957). Artikel · Diskussion. Sprache; PDF herunterladen; Beobachten · Bearbeiten. D...


    Ich habe jetzt mal die KI bemüht:


    "Die Werteerziehung im bayerischen Grundschullehrplan von 1981 (der auch 1987 maßgeblich war) bildete das normative Herzstück des Unterrichts. Sie basierte direkt auf dem Artikel 131 der Verfassung des Freistaates Bayern, der die obersten Bildungsziele festlegt. [1]

    In der damaligen Praxis und der Präambel wurde die Werteerziehung durch folgende Säulen getragen:

    1. Das christlich-abendländische Menschenbild als Fundament

    Die Werteerziehung war stark traditionell geprägt. Im Zentrum standen die verfassungsmäßigen Verankerungen:

    • Ehrfurcht vor Gott: Dies galt als oberstes Erziehungsziel. Der Lehrplan forderte eine Erziehung, die religiöse Dimensionen des Lebens einbezieht, spiegelte dies aber gleichzeitig im Gebot der Achtung vor religiöser Überzeugung anderer wider.[1]
    • Achtung vor der Würde des Menschen: Unabhängig von Herkunft oder Leistungsvermögen stand die Würde des Kindes und des Mitmenschen im Vordergrund. [1]

    2. Tugenden der Persönlichkeitsbildung

    Die Präambel betonte, dass Schule nicht nur Wissen vermitteln, sondern „Herz und Charakter“ bilden soll. Dazu wurden konkrete Sekundärtugenden und persönliche Werthaltungen eingefordert:

    • Selbstbeherrschung und Verantwortungsgefühl: Kinder sollten lernen, egoistische Impulse zugunsten der Gemeinschaft zurückzustellen.
    • Hilfsbereitschaft: Das soziale Miteinander im Klassenzimmer galt als Übungsfeld für gesellschaftliche Solidarität.
    • Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne: Dieser klassische Bildungsanspruch sollte das ästhetische und moralische Urteilsvermögen der Kinder schulen. [1]

    3. Heimatliebe und Naturverbundenheit

    Ein spezifischer Schwerpunkt der 1980er-Jahre in Bayern war die Verknüpfung von Werten mit dem direkten Lebensumfeld:

    • Heimat- und Naturerziehung: Das Kennen und Schätzenlernen der eigenen bayerischen Heimat, ihrer Traditionen und Gebräuche war fest verankert. [1]
    • Verantwortung für die Umwelt: Angesichts des aufkommenden Umweltbewusstseins in den 1980er-Jahren (Stichwort: Waldsterben) wurde das „Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt“ zu einem zunehmend wichtigen Pfeiler, um die Schöpfung zu bewahren. [1]

    4. Methodische Umsetzung: Kein eigenes Fach

    Werteerziehung wurde ausdrücklich nicht als theoretisches Unterrichtsfach verstanden. Sie sollte im Grundlegenden Unterricht (GU) – also im fächerübergreifenden Alltag der Klassen 1 und 2 – sowie im Heimat- und Sachunterricht gelebt werden. Der Lehrer fungierte hierbei explizit als moralisches Vorbild, und der oben genannte „pädagogische Freiraum“ von einem Drittel der Zeit sollte gezielt für Konfliktlösungen und ethische Gespräche genutzt werden. [1, 2]"


    Also da haben wir es:

    • Achtung vor religiöser Überzeugung anderer
    • Würde des Kindes unabhängig von der Herkunft
    • Verantwortung für Umwelt
    • Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl zugunsten der Gemeinschaft


    • LMU München


      Bayern: Lehrplan Heimat- und Sachkunde Grundschule 1981

      Bayern: Lehrplan Heimat- und Sachkunde Grundschule 1981. Seite · Diskussion · Quelltext betrachten · Versionen/Autoren ; Datenblat...

    • Bayerische Staatsregierung


      LehrplanPLUS - Grundschule - Bildungs- und Erziehungsauftrag

      Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Grundschule basiert auf den in Artikel 131 der Verfassung des Freistaates Bayern genannten...

    • Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus


    "Die Entwicklung des Kindes in seiner Ganzheit als Person vollzieht sich in einem jeweils bestimmten Lebensraum, der ihm Heimat ist und den es sich im Rahmen seiner Erlebnis- und Erfahrungsmöglichkeiten zunehmend erschließt. Das Fach Heimat- und Sachkunde unterstützt und fördert das Hineinwachsen des Kindes in seine Lebenswelt, so daß sich in ihm eine Wertschätzung der Heimat als persönlichem Lebensraum bilden und festigen kann. In unserer mobilen Gesellschaft ist dies für alle Kinder besonders wichtig. Heimatverbundenheit schließt notwendig Verantwortung für die Mitmenschen und den gemeinsamen Lebensraum ein. Der Unterricht öffnet deshalb auch den Blick für die kritische Auseinandersetzung mit Unzulänglichkeiten in der Umwelt und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf. Heimat- und Sachkunde beschränkt sich auf grundlegende und für das Kind bedeutsame Lernziele und -inhalte. Sie vermittelt einfache Kenntnisse und Einsichten über die Heimat: Leben, Arbeit und Glauben ihrer Menschen, Kultur in Gegenwart und Vergangenheit, Wirtschaft, Technik und Verkehr, räumliche Beschaffenheit und Natur. Sie fördert das Erleben von Gemeinschaft, übt soziale Tugenden ein und läßt im Sinne einer ersten politischen Grundbildung Gemeinschaftsaufgaben und Wege zu ihrer gemeinsamen Bewältigung erkennen. Das Kind wird zu differenziertem Erleben, Wahrnehmen und Denken sowie zu selbständigem und verantwortlichem Handeln geführt."

    Aus dem Lehrplan von 1987 zum Fach Heimat- und Sachunterricht, Bayern

    Danke Magellan. Jetzt liest es sich für mich eher so, als wäre der Heimatbegriff sehr im Vordergrund. Ich habe es etwas weiter in Erinnerung. Gibt es noch andere Ausführungen?

    Diese genannten Dinge gehören doch eher zu den Leitgedanken der Bildungspläne. Zumindest stand schon Ähnliches im bayerischen Grundschullehrplan von 1987 in der Präambel. Da ging es um Toleranz, Verantwortung für die Natur, friedliches Miteinander der Nationen, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung,...so ähnlich, es waren 7 Dinge. Okay, Liebe zur bayerischen Heimat war auch dabei. ;) Leider habe ich die alten Lehrpläne nicht mehr.

    In BW findet sich Ähnliches bei den Leitgedanken.

    Also ganz neu sind diese Themen ja nicht. Als ich jung war, liefen wir alle mit "Atomkraft nein Danke", "Frieden schaffen ohne Waffen" Buttons rum. Auch in der Schule wurde darüber diskutiert mit den Lehrern. Die Themen Gleichberechtigung, "Ausländer", Holocaust, Kriegsdienstverweigerung waren aktuell. Auch §218. Ich fand es wichtig, in der Schule eine andere Meinung dazu zu hören, als zu Hause.

    Den Vorwurf, dass Schulen steigende Zahlen an Schülern ohne ausreichende wesentliche Kompetenzen in die Welt entlassen, die aber - statt diese in immerhin 13 Jahren mal irgendwie zu erlernen - ihre Schulzeit damit verbracht haben, einen Haufen linker und grüner Lieblingsthemen durchzukauen, muss man sich schon irgendwie gefallen lassen.

    Könntest du bitte mal konkrete Beispiele für linke und grüne Lieblingsthemen nennen? Da du von 13 Schuljahren sprichst, müsste es in der Grundschule auch welche geben. Stehe gerade auf dem Schlauch....

    Ich frage mich, was so ein Bundesland allein überhaupt durchsetzen kann von seinem Wahlprogramm. Ein Bundesland allein kann doch keine Steuergesetze ändern usw.... Höchstens das mit der Bildung (Föderalismus) könnte klappen. Dann können alle, die die Schule verteufeln, nach Sachsen-Anhalt ziehen. :DMir fällt sofort eine Familie ein... Dann gibt es noch mehr Leute ohne Schulabschlüsse und ohne Perspektive.

    Genau das sagen doch alle. Die TE überlegt aber ob es besser wäre, weiter Material zu verkaufen, ohne die Nebentätigkeit anzuzeigen, weil sie bereits vor Jahren etwas über dieses Portal verkauft hat und da jemand nachforschen könnte.

    Die einzige Lösung, wenn man diese Panik denn hat, wäre: nichts mehr bei eduki hochzuladen.

    Die ganzen angeführten Begründungen, warum das doch alles keine Nebentätigkeit sei (Material so schön, habe es doch eh meinen Schülern zuliebe getan und der Dienstherr kann dankbar sein, es ist mein Hobby und daher keine Arbeit...) sind halt trotzdem Schönreden von Dienstvergehen.

    Dann soll sie halt das alte Material löschen, Genehmigung einholen und neu anfangen. Wie sieht das eigentlich eduki, dass man gebrauchtes Material oder zum Beispiel Sachen von Zaubereinmaleins hochlädt? Susanne Schäfer ärgert sich darüber ja, wie sie in ihren Podcasts einräumt. Ich würde an ihrer Stelle das Urheberrecht einklagen oder so ähnlich. Zumal man bei ihr für 20 Euro einmalig unbegrenzt Materialien erhält und sie den Erlös spendet. Natürlich wird das Material nicht 1:1 übernommen, aber ich habe beim Zaubereinmaleins schon vor Jahren Sachen gefunden, die dann irgendwann erwas abgewandelt bei eduki auftauchen.

    In Bayern ist es so, dass wenn die Mehrarbeit nicht kurzfristig (mehr als drei Monate) ist, der Vertrag hochgesetzt wird, auch rückwirkend.

    War hier schon mal fast beim ganzen Kollegium so (okay, kleine Schule). Wir wurden alle von heute auf morgen 2 Stunden hochgesetzt. Das kam aus der Not, weil durch Krankheit einer Kollegin plötzlich so viele Stunden fehlten und wir keine Vertretung bekamen. Wir wurden vorher gefragt/gebeten. Für mich war es kein Problem, für andere glaube ich auch nicht. Mir ist das lieber, als wenn vorgearbeitete Stunden auf einem Konto liegen und dann mal irgendwann abgefeiert werden. Durch das kurzfristige Hochsetzen hat man sofort den Ausgleich auf dem Konto und es ist auch pensionswirksam.

    Hier muss die SL eine Nebentätigkeit genehmigen, aber das ist i.d.R. kein Problem. Das wird auch mindestens einmal im Jahr abgefragt und wir müssen etwas unterschreiben. Ist das in deinem Bundesland nicht so?

    Ich würde sie auf alle Fälle jetzt anzeigen, wo der Umfang größer geworden ist. Eine Nebentätigkeit ist kein Vergehen, sie nicht anzuzeigen schon eher. Dass du es in der Vergangenheit versäumt hast, kannst du vllt. mit dem minimalen Umfang/Aufwand begründen.

    Unweit ist auch das wunderschöne und einzigartige Bamberg. Für mich die schönste Stadt, die ich in Deutschland bisher besucht habe. Und die Burgen, Berge und Täler der fränkischen Schweiz... So viele kleinere Orte und Städte mit idyllischen Altstädten.

    In Bamberch gibts das Schlenkerla. :prost:

    Ich habe 11 Jahre in Bayreuth gelebt, gefällt mir jetzt aber nicht mehr so gut wie damals. Viele kleine Läden und Studentenkneipen gibt es so wie damals nicht mehr.

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