Und deswegen gehtdas gemeinsame Beschulen meines Erachtens nicht und es war richtig, Kinder mit abweichendem, eine Mehrheit beeinträchtigenden Sozialverhalten gesondert zu beschulen.
Seltsam. Ich beschule gerade das 4. Kind mit Autismus (jeweils mit Schulbegleitung). 2 davon sind äußerst intelligent und davon profitieren auch Regelschulkinder. Das mit dem abweichenden Sozialverhalten stimmt, es ist aber bei Autisten mehr oder weniger stark ausgeprägt und meine Grundschüler können ziemlich gut mit allen umgehen, auch wenn sie speziell sind. Ist es nicht auch wichtig, das zu lernen?
Es gibt aber in unseren (Grund)schulen genug Kinder mit massiven Verhaltensauffälligkeiten, spätestens wenn man davon 5 oder 6 in der Klasse hat, kommt man an seine Grenzen. Das sind aber in der Regel Kinder ohne Diagnose. Ich will sagen, nur weil man attestierter Autist ist, gehört man nicht automatisch auf eine Förderschule.