Wiederholung bringt später noch weniger, die Lücken werden größer.
(Ich denke dies oft bei unseren Sechtsklässler. In Mathe 5 dank Bruchrechnung können sie es noch mit einer 3 in Deutsch ausgleichen, in Klasse 8 oder 9 kommt eine weitere 5 in Physik oder 2. Fremdsprache dazu und es gibt keine 2 "gleichwertige" Zweier zum Ausgleich, eine Wiederholung bringt in Mathe nichts mehr, sie bleiben oft zweimal sitzen, wenn die 2. Fünf auch "gefestigt" ist und stehen ohne Schulabschluss da. Wir bemühen uns, wenn dies bei Wiederholung absehbar ist, um externe Prüfung. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand erst in der Mittelstufe überraschend in Mathe schwach wurde wie neulich eine Grundschulkollegin im anderen Thread vermutete. Wiederholung in Klasse 5 oder 6 und gute Nachhilfe kann dagegen helfen. )
In der Grundschule ist es bei manchen so, dass sie besser in einer Förderschule aufgehoben wären, aber wenn die Eltern nicht mitspielen, müssen wir die Kinder so mitziehen und kommen an unsere Grenzen. Manche Kinder sind so groß wie wir (Ausnahmen!!!) und laufen immer noch in der GS herum. Und ehrlich gesagt ist es auch für die Kinder doof. Wir hoffen immer, dass die Eltern die Werkrealschule wählen, denn da sind die Bedingungen zunächst in Klasse 5 besser, da sind viele auf ähnlichem Niveau, es gibt Fördergruppen und Hausaufgabenbegleitung, weil Ganztag, bis sich die Klassen dann im Laufe der nächsten Jahre immer mehr füllen.